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Saison 2011-12




<< SPIELBERICHTE 1. MANNSCHAFT >>


1. Runde Vogtlandpokal - Saison 2011/2012
K.O.-Spiel des Kreispokals - Samstag, 06.08.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße Plauen
)

 
Post SV Plauen - SC Syrau 1919
0:3 (0:1)


Reserve: 0:3 gegen SC Syrau II
 
 
   

 Vorbericht:

Knapp eineinhalb Monate nach dem Skandalspiel gegen Londa Rothenkirchen hat der Post SV Plauen die Chance, endlich wieder positive Schlagzeilen zu schreiben. Ein Pokalerfolg gegen Syrau wäre sicherlich eine große Überraschung, aber nicht zuletzt die erste Runde des diesjährigen DFB-Pokals bewies, dass (haushohen) Favoriten durchaus ein Bein gestellt werden kann. Beinahe abgedroschen klingt die Fußball-Weisheit, wonach der Pokal seine eigenen Gesetze schreibe. Doch dazu benötigt der Gastgeber zweifelsohne einen vorzüglichen Tag. In der Generalprobe konnte zwar Kottengrün mit 2:1 bezwungen werden, doch sollte man Testspiele nicht mit Pflichtpartien verwechseln. Legt Post Plauen aber einen ähnlich konzentrierten Auftritt hin, dann wird die erste Pokalrunde für den Sportclub Syrau kein Selbstläufer.
Der Vogtlandmeister kommt mit der Empfehlung von sage und schreibe 15 gewonnenen Ligaspielen in Serie plus souveränem, erfolgreichem Finale um die Vogtlandmeisterschaft (5:1 im Waldstadion gegen Lengenfeld). Die letzte Saison-Niederlage datiert vom 12.02.2011 (2:4 im Pokal gegen diesselbe Mannschaft). Der Syrauer Lauf wurde allerdings in der Sommerpause unterbrochen. In vier Freundschaftsspielen gab es zwei Siege und zwei Niederlagen - Torverhältnis 12:19. Nichtsdestotrotz wird der Gast das Spiel dominieren und über die zentrale Figur - Rödel - ständig für Strafraumszenen sorgen. Die Torgefahr hat dabei seit Jahren einen Namen: Köttnitz. Gelingt es den Spitzenstädtern, Sand ins Getriebe der äußerst funktionstüchtigen SCS-Offensive zu streuen, und nebenbei effiziente Nadelstiche zu setzen, wäre eine Sensation durchaus möglich. Dafür muss jeder Einzelne an seinen Grenze gehen, wenn nicht sogar darüber hinaus. Ob der Post SV zur Abwechslung positive sportliche Schlagzeilen schreibt, wird sich am Samstag zeigen. Dem Image des Vereins würde es jedenfalls nicht schaden...


Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Neidhardt, Amstein, Kießling (Zorn), Müller - Müller S. (Scharnagl), Schneider, Wild, Schubert - Lang (Seifert), Hohmuth
Torfolge: 0:1 Rödel (FE, 24´), 0:2 Hempel (67`), 0:3 Rödel (90´+4)

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Stefan Franda (Treuen)
Zuschauer: 134


Spielbericht:

Trotz ordentlicher Leistung unterlag der Post SV Plauen in der 1. Runde des Vogtlandpokals gegen Vogtlandmeister Syrau mit 0:3. Nach Steve Müllers Freistoß, der nur die Latte traf, dominierte Syrau in der ersten Hälfte die Partie. Alexander Rödel sorgte per berechtigtem Foulstrafstoß für das 1:0. In den zweiten 45 Minuten befreite sich Plauen und bot Syrau einen aufopferungsvollen Kampf. Selbst nach dem umstrittenen 0:2 durch Hempel hatte Post weitere gute Torgelegenheiten, v.a. durch den starken Enrico Schneider. In der Nachspielzeit entschied erneut Rödel per Konter die Partie.

Blau-Gelb startete als klarer Außenseiter in das Match, hatte aber nach zwei Minuten die erste Chance bei hochsommerlichen Temperaturen. Geburtstagskind Steve Müller zirkelte einen Freistoß aus halbrechter Position gefährlich in Richtung Tor, doch Syraus Keeper Wunderlich bugsierte das Leder mit den Fingerspitzen an die Latte. In der Folgezeit ließ sich Post Plauen die meiste Zeit zu tief in die eigene Häfte zurückdrängen, doch bis auf Köttnitz, welcher des öfteren über die linke Angriffsseite in den Sechzehner eindrang, konnten nur selten zwingende Torraumszenen produziert werden. So war es eben dieser Köttnitz, der im Zweikampf mit Sebastian Wild einen klaren Foulstrafstoß herausholen konnte - Kapitän Alexander Rödel verwandelte anschließend souverän. Post Plauen kam nur selten in Strafraumnähe, Syrau hätte das Spiel bereits im ersten Durchgang entscheiden können, wenn nicht sogar müssen, doch zu fahrlässig agierte man vor dem Gehäuse von Marcel Horlbeck.

Dies hätte sich im zweiten Durchgang beinahe gerächt, denn sowohl Enrico Schneider als auch Sebastian Lang besaßen gute Chancen. Letzterer wurde zudem elfmeterreif im Syrauer Strafraum gestoßen, der Pfiff des in der ersten Halbzeit guten Schiedsrichters Stefan Franda blieb jedoch aus. Im direkten Gegenzug die nächste kritische Szene, als SCS-Akteur Ronny Hempel im Zweikampf mit Sebastian Amstein den Ball klar mit der Hand spielt und sich dadurch einen Vorteil verschafft, der im 0:2 endet. Ärgerlich, dass der Schiri in dieser spielentscheidenden Minute nicht Herr der Lage war. Plauen versuchte im Anschluss nochmal alles, sodass sich dem Vogtlandmeister gute Kontergelegenheiten boten. Vor allem Marcel Horlbeck verhinderte mit starken Paraden einen höheren Rückstand, doch auf der Gegenseite scheiterte auch Enrico Schneider nochmals knapp, als sein Schuß am langen Pfosten vorbeiflog. Alexander Rödel setzte in der Nachspielzeit den Deckel auf die nicht unbedingt hochklassige, aber spannende Pokalpartie.

Glückwunsch nach Syrau zum hochverdienten Erfolg an der Luisenstraße, doch auch Post Plauen kann vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit frohen Mutes in die neue Kreisliga-Saison starten. Am kommenden Samstag gastieren die Postler beim ESV Lok.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
1. Spieltag - Samstag, 13.08.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Lok-Platz am Stadtpark
)

  Post SV Plauen - ESV Lok Plauen
5:1 (2:0)


Post SV Plauen Res. 1-4 ESV Lok Plauen Res.


 
   

 Vorbericht:

Aufgrund des Sportgerichturteils vom 29.06. muss der Post SV Plauen sein erstes Heimspiel in der Kreisliga auf des Gegners Platz austragen. Somit treten die Schäbitz-Schützlinge am Samstag bei der Lok an, wohingegen das Reservespiel an der Luisenstraße stattfindet. Viele Konkurrenten wittern dabei eine Wettbewerbsverzerrung, weil der "gastgebende Gast" nun ein Heimspiel mehr als alle anderen Teams hat. In der Vergangenheit machte der zahlreiche und teils lautstarke Post-Anhang aber so manches Auswärtsspiel zu einer Heimpartie, sodass es der Elf auf dem Rasen recht egal sein dürfte, wo nun gespielt wird.
Beide Mannschaften bedienten sich im Sommer bei zwei anderen Plauener Teams: dem VfB Nord und dem VSV. Auf Seiten des ESV Lok stoßen Enrico Hoffmann, Sebastian Lippert und Matthias Kater (alle VSV) sowie Paul Krohmer, Norman Geyer und Andreas Prandi (alle Nord) zum Kader, bei den Postlern verstärken Ralf Goerke, Tom Meyer (beide VSV) sowie Kevin Stüber und Meikel Heiselmeier (beide Nord) die Mannschaft. Im Gegensatz zum Rivalen gab
es in Reihen des PSV einige Abgänge: Norman Hayn (Ranch), Patrick Weiß (Ahornberg) und David Volkmar (berufsbedingt). Somit dürfte die Favoritenbürde klar auf den Schultern des Platzvereins lasten.
Übungsleiter Knut Schuster sieht sein Team im oberen Tabellendrittel. Die Hoffnungen ruhen dabei auf den Offensivkräften Krohmer und Naponiello. Erstgenannter ist den Postlern noch in schlechter Erinnerung, erzielte er doch im vergangenen Oktober drei Treffer beim Pokalaus des PSV. Als rechter Angreifer wird er zusammen mit Spielmacher Toni Müller den Takt im Lok-Angriff vorgeben. Auch defensiv stehen mit u.a. Kapitän Steve Liske und Kapitän Jörg Brückner zuverlässige, gestandene Akteure zur Verfügung. Die Abwehr war in der Vorsaison lange Zeit das Prunkstück der Eisenbahner.
Das letzte Spiel endete an der Luisenstraße mit 0:1. Dabei traf Liske aus der eigenen Hälfte per Befreiungsschlag. Schiedsrichter ist Marcus Zeidler aus Heinsdorfergrund.

Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Müller D., Zorn (Scharnagl), Amstein, Neidhardt - Schubert, Wild, Schneider, Müller S. (Seifert) - Lang (Blum), Hohmuth
Torfolge:
1:0 Wild (27'), 2:0 Hohmuth (38'), 3:0 Wild (58'), 4:0 Lang (59'), 4:1 Krohmer (81'), 5:1 Wild (84')
bes. Vorkommnis: Horlbeck hält Foulelfmeter von Krohmer (37')

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Marcus Zeidler (Heinsdorfergrund)
Zuschauer: 81


Spielbericht:

Einen überraschenden und um zwei Tore zu hoch ausfallenden Auftaktsieg erzielte der Post SV Plauen bei seinem Straf-Auswärtsspiel im Stadtpark. Dabei gehörte dem ESV Lok die Anfangsphase, doch Sebastian Wild gelang der erste Treffer. Knackpunkt des Spiels war die 37. Minute: Marcel Horlbeck pariert Krohmer´s Foulstrafstoß, im direkten Gegenzug kann Kai Hohmuth auf 2:0 erhöhen. Nach einem Doppelschlag in der zweiten Halbzeit (58. und 59. Minute) war das Spiel entschieden.

Lok Plauen, gemäß Sportgerichtsurteil Gastgeber im ersten eigentlichen Heimspiel des Post SV, bestimmte das Anfangsgeschehen. Blau-Gelb wirkte nervös und agierte vor allem im Defensivverbund teilweise zu fahrlässig. Ständiger Unruheherd war Paul Krohmer, während sein Sturmpartner Stefan Naponiello meist vergeblich mit langen Bällen gesucht wurde. Post-Keeper Marcel Horlbeck präsentierte sich jedoch stets auf der Höhe und musste das erste Mal nach einer guten Viertelstunde gegen Toni Müller eingreifen. Doch auch auf der Gegenseite ergaben sich durch die Offensivakteure Sebastian Lang und Kai Hohmuth gute Chancen. Der erste Treffer blieb aber Sebastian Wild vorbehalten. Nach schöner Kombination mit Hohmuth versenkte er das Leder unhaltbar für Marx. Psychologisch spielentscheidend war die 37. Minute. Oliver Zorn foult Gegenspiel Paul Krohmer klar im Strafraum, der Gefoulte tritt selbst an und scheitert an Marcel Horlbeck. Den Abpraller sendet Steve Müller über Enrico Schneider zu Kai Hohmuth, welcher souverän auf 2:0 erhöht. Nach 45 Minuten, die weitesgehend vom gastgebenden Gast Lok Plauen dominiert wurden, führte Post Plauen mit 2:0.

Im zweiten Abschnitt merkte man den Eisenbahnern deutlich das Fehlen von Libero Steve Liske an. Einige Stellungsfehler und unnötige Ballverluste machten es dem Konkurrenten leicht, den Zwei-Tore-Vorsprung zu verwalten und letztenendes gar auszubauen. Wer ein Aufbäumen des Kreismeisters von 2001 erwartet hatte, wurde enttäuscht. Per Doppelschlag entschieden Sebastian Wild und Sebastian Lang nach gut einer Stunde endgültig das Auftaktderby. Danach folgte Fußball zum Abgewöhnen: Ballverluste en masse und die geklärten Fronten ließen das Match zu einem müden Sommerkick werden. Die besseren Torgelegenheiten hatte aber weiterhin Post Plauen. Enrico Schneider scheiterte nach Sololauf an Marx im Lok-Kasten, Sebastian Lang am Außenpfosten. Paul Krohmer, tragische Figur der ersten Halbzeit, sorgte mit seinem Anschlußtreffer für Ergebniskosmetik. Doch auch darauf antwortete der PSV beinahe umgehend: Sebastian Wild markierte mit seinem Schlenzer zum 5:1 den Endstand. Wenig später beendete der gute Schiri Marcus Zeidler das Spiel.

Auf Seiten des Post SV darf man sich vom hohen Endresultat nicht täuschen lassen. Im Gegensatz zur Vorsaison hatte man im Stadtpark das Glück auf seiner Seite und führte zur Pause schmeichelhaft mit 2:0. Danach hatte die Lok nichts mehr entgegenzusetzen. Beim kommenden Auswärtsspiel in Theuma (28.08.) wartet eine weitere schwere Hürde. Am nächsten Wochenende ist Post Plauen aufgrund des Pokalaus' spielfrei.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
2. Spieltag - Sonntag, 28.08.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Theuma
)

 
SV Theuma - Post SV Plauen
3:1 (3:0)


SV Theuma Res. 3-8 Post SV Plauen Res


    

 Vorbericht:

Ein wahrlich unangenehmer Gegner wartet auf den Postsportverein am Sonntag in Theuma. Der Gastgeber ist nicht gut in die Saison gestartet und verlor den Ligauaftakt bei Ranch Plauen mit 1:2. Zuvor setzte es bereits im Pokal eine 1:3-Heimniederlage gegen Concordia Plauen. Allerdings führte Theuma in dieser Partie bis zur 80. Minute durch einen Döhling-Treffer, ehe zwei Eigentore den Traum vom Weiterkommen zunichte machten. Für Selbstvertrauen dürfte das Testspiel in Rempesgrün (Kreisklasse) vorige Woche gesorgt haben, welches mit 7:1 für den SVT endete. Theuma verfügt über eine größtenteils junge, begabte und kämpferisch veranlagte Mannschaft, die von einigen Routiniers in der Defensive verstärkt wird (Gunnar Gerbeth im Tor, Stephan Bergmann und Steffen Büttner in der Abwehr). Schwer wiegt der Abgang von Jan Kaudel zum VfB Großfriesen, denn der Gastgeber ist personell zwar gut, aber nicht breit genug besetzt. Fallen Leistungsträger wie  u.a. Sebastian Döhling, Thomas Winkelmann, Daniel Taubert, René Dunkel oder Thomas Maihorn aus, sind diese nur schwer zu kompensieren.
Diesbezüglich kennt man sich beim Post SV bestens aus. Gerade am Anfang der Spielzeit, wenn Verletzungen und Sperren den Kader nur gering bis gar nicht belasten, erzielen die Kicker von der Luisenstraße gute Ergebnisse. Kommen die ersten Ausfälle, so werden Punkte teilweise en masse liegen gelassen. Diese Schwachstelle muss in der laufenden Saison endlich verbessert werden, um den Abstiegskampf zu meiden. Bis auf den gesundheitlich angeschlagenen Sebastian Amstein stehen Trainer Thomas Schäbitz am Sonntag alle Spieler zur Verfügung.

Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Müller D., Müller S. (Zorn), Kießling (Scharnagl), Neidhardt - Stüber, Wild, Schneider, Schubert - Lang (Seifert), Hohmuth
Torfolge:
1:0 Taubert (FE, 7.), 2:0 Maihorn (16.), 3:0 Döhling (37.), 3:1 Schubert (61.)
Platzverweise: -
Schiedsrichter: Martin Treibmann (SV Coschütz)
Zuschauer: 95


Spielbericht:

Ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten bescherte dem SV Theuma die ersten drei Zähler der noch jungen Saison. Die Gäste vom Post SV Plauen verschliefen Hälfte eins komplett, kämpften aber nach Wiederbeginn leidenschaftlich um das "Wunder von Theuma", welches jedoch nicht realisiert werden konnte.

In den ersten Minuten suchten beide Teams nach ihrer Ordnung und hatten nur wenig Produktives zu bieten. So war ein mehr als fragwürdiger Foulelfmeter für den Gastgeber der erste Aufreger. Schiedsrichter Martin Treibmann aus Coschütz sah in Enrico Schneiders fairem Tackling ein Foulspiel an Thomas Winkelmann und zeigte auf den Punkt, wütende Proteste der Postler folgten. Nichtsdestotrotz verwandelte Daniel Taubert souverän zur Führung. In der Folgezeit verlor Plauen absolut den Faden, Theuma schaltete und waltete nach Belieben. Bereits nach einer guten Viertelstunde konnte der SVT erhöhen, nachdem ein missglückter Abwehrversuch genau in den Füßen eines gegnerischen Angreifers landete. Marcel Horlbeck parierte zunächst stark, war bei Maihorn´s Abpraller aber machtlos. Von blau-gelber Offensive war wenig zu sehen, am gefährlichsten war ein Klärungsversuch von Theumas Bergmann, welcher nur knapp am eigenen Gehäuse vorbeizischte. Selbst eine Szene, in der Kai Hohmuth und Sebastian Lang in einer Überzahlsituation Richtung Tor marschierten, scheiterte an mangelhafter Präzision. Das dritte Tor von Theuma war dann der negative Höhepunkt einer einseitigen Halbzeit: Sebastian Döhling kann den Ball nach einer Standardsituation unbedrängt unter Kontrolle bringen und schließt gegen fünf (!) Verteidiger ins kurze Eck ab. Weitere gute Chancen blieben folgenlos.

Im zweiten Abschnitt schwanden beim Gastgeber die Kräfte und Post Plauen nahm endlich den Kampf an. Angeschlagen mussten beide Außenverteidiger ausgetauscht werden, wobei sich die Einwechslung von Oliver Zorn nach circa einer Stunde rentierte. Sein langer Freistoß auf Patrick Schubert führte zum Anschlusstreffer. Ein Verteidiger konnte zwar zunächst blocken, im zweiten Versuch gelang jedoch das 3:1. Daraufhin verlagerte sich die Partie in die Hälfte des Gastgebers. Kevin Stüber verfehlte das Tor mit seinem Schlenzer nur knapp, Christian Seifert kam gegen Theumas sicheren Rückhalt, Torhüter Gunnar Gerbeth, zweimal zu spät. Auch Sebastian Wild kam mehrmals zum Abschluss, ein vierter Saisontreffer war dem Mittelfeldspieler aber nicht vergönnt. Auf der Gegenseite versuchte Theuma mit langen Bällen aus der eigenen Abwehr heraus Gefahr zu erzeugen, doch die beiden Spitzen Döhling und Maihorn mussten ihrer laufintensiven Spielweise mehr und mehr Tribut zollen. Kurz vor Spielschluss brannte es vor beiden Toren nochmals lichterloh, als zunächst Daniel Taubert nur den Pfosten traf und kurz darauf Kai Hohmuth per Seitfallzieher aus fünf Metern scheiterte. So beendete der bis auf den Strafstoß gut pfeifende Treibmann das Match beim Stande von 3:1.

Wie schon bei der Lok verschlief Post Plauen den ersten Durchgang, allerdings nutzte
der Gegner das diesmal konsequent aus. Nach dem noch schmeichelhaften 0:3 war in den zweiten 45 Minuten nicht mehr viel möglich, doch die Postler verkauften sich ordentlich.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
3. Spieltag - Samstag, 03.09.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Post-Sportplatz Luisenstraße
)

  Post SV Plauen - Traktor Lauterbach
0:3 (0:0)


Post SV Plauen Res 5-0 Traktor Lauterbach Res.


 
    

 Vorbericht:

Zum ersten „echten“ Heimspiel des Post SV Plauen gastiert die SG Traktor Lauterbach an der Luisenstraße. Der Aufsteiger, welcher sich in einem höchst-spannenden Schlussspurt gegen die punktgleiche Kürbitzer Sportgemeinschaft durchsetzen konnte (inklusive 3:0-Heimerfolg im direkten Duell am vorletzten Spieltag), hat sich nach dem Durchmarsch von der Kreisliga in die 2. Kreisklasse gut erholt und effektiv verstärkt.

Angeführt von Routinier und Kapitän Christian Gerstenberger, der seinem Verein trotz des sportlichen Misserfolgs die Treue gehalten hat, spielen viele junge, ambi-tionierte Akteure für die Traktoristi. Daniel Schmucker wechselte vor wenigen Jahren aus Triebel zur SG, nachdem er sich bei den Triebelern einen Namen als Torjäger vom Dienst machte. Stefan Roßbach kickte wie Abwehrmann Kai Goldhahn einst zusammen mit Andy Künzel, Sebastian Wild und Kai Hohmuth für den SV Schönbrunn und zeigte sein Können bereits im Kreispokal 2008/2009. Damals scheiterte der Postsportverein mit 2:5 an den aufstrebenden Schönbrunnern, die jedoch nach Absprung des Sponsors auseinanderfielen. Im bisherigen Saisonverlauf traf Traktor bereits auf zwei Plauener Teams. Während in der Ostvorstadt ein hochverdienter 3:0-Auswärtserfolg eingefahren werden konnte, unterlag man daheim dem 1.FC Ranch mit 2:3.

Bei der Post kehrte man nach dem 5:1-Auftaktsieg beim ESV Lok vorigen Sonntag auf den Boden der Tatsachen zurück. Nach einer ernüchternden Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, verloren die Spitzenspäter vollkommen verdient mit 1:3. Bereits vor der Saison war jedem klar, dass in der neuen Kreisliga jeder jeden schlagen kann, mit Ausnahme vielleicht vom bisher souveränen Aufstiegsfavoriten Bobenneukirchen, welcher jedoch jüngst drei Platzverweise in einer Minute einstecken musste (Schiedsrichter dieser Partie war übrigens unser Freund Bertram Grimm). Daher muss gegen Lauterbach der Kampf angenommen werden, um nicht schon zu Saisonbeginn in den Keller zu rutschen. Ein Selbstläufer wird dies mit Sicherheit nicht werden.

Schiedsrichter ist Ulrich David vom VFC Plauen.

Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Müller D., Amstein, Scharnagl, Neidhardt - Müller S., Wild, Schneider, Schubert (Stüber) - Seifert (Hohmuth), Lang (Zorn)
Torfolge:
0:1 Schlosser (54.), 0:2 Pietracz (70.), 0:3 Schlosser (85.)
bes. Vorkommnis: Schmucker (Lauterbach) verschießt Foulstrafstoß (61.)

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Ulrich David (VFC Plauen)
Zuschauer: 76


Spielbericht:

Die erste Männermannschaft des Post SV Plauen konnte beim Heimspiel gegen Lauterbach keine Punkte einfahren. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte entschieden zwei Kopfballtreffer das Spiel zugunsten des Aufsteigers.

Traktor startete offensiv und agierte zunächst spielbestimmend. Durch die agilen Spitzen Roßbach und Schmucker konnte permanent Torgefahr ausgestrahlt werden, sodass die Heimelf zunächst bemüht war, den Anfangsdruck unbeschadet zu überstehen. Peu-á-peu löste sich der Postsportverein und setzte nun vermehrt eigene Akzente. Steve Müller´s Freistoß sowie Sebastian Wild´s Distanzversuch waren Achtungszeichen, mehr aber auch nicht. Auf der Gegenseite scheiterte Schmucker aus sieben Metern per Direktabnahme. Leistungsgerecht endeten die ersten 45 Minuten unentschieden.

Effizient gestaltete sich aus Lauterbacher Sicht Abschnitt zwei. Bereits acht Minuten nach Wiederbeginn köpfte Schlosser, einer der kleinsten auf dem Feld, nach Schlott-Eingabe in die Maschen. Torraumszenen häuften sich nun in beiden Strafräumen, doch das Quäntchen mehr Glück bzw. Effektivität besaß einmal mehr nicht Plauen, sondern der Konkurrent. Hektik kam in einem über weite Strecken fairen Spiel nach dem zweifelhaften Foulelfmeter-Pfiff von Ulrich David auf. Daniel Schmucker verschoß zunächst und versuchte anschließend mittels Tätlichkeit, diesen Fehlversuch zu verarbeiten. Das Téte-á-téte zwischen Enrico Schneider und Schmucker blieb jedoch für beide Akteure folgenlos. Nach 70 Minuten erzielte Pietracz via Kopfball nach Eckstoß die Vorentscheidung. Post Plauen versuchte zwar ins Spiel zurückzufinden, doch gegen die kompakte, vielbeinige Gästedefensive war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Vielmehr gelang erneut Schlosser das 3:0, in dem er einen über Roßbach laufenden Konter (nach Post-Eckball) eiskalt verwandelte.

So merkwürdig es vielleicht aufgrund des deutlichen Ergebnisses klingen mag, bot der PSV im Vergleich zum Theuma-Auftritt eine bessere Leistung, muss aber offensiv wie defensiv das Verhalten bei Standardsituation optimieren. Am kommenden Samstag gastiert man beim Leubnitzer SV, welcher mit je einem Sieg (Wacker Plauen, 2:0), Unentschieden (Ranch Plauen 3:3) und verlorenem Match (Weischlitz, 1:2) auf eine ausgeglichene Bilanz verweisen kann.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
4. Spieltag - Samstag, 12.11.2011 - Anpfiff 14.00
(Spielort: Sportplatz Leubnitz
)

 
Leubnitzer SV - Post SV Plauen
4:0 (3:0)


Reserve (2. Kreisklasse, Staffel 4):
Leubnitzer SV Res. 1-4 Post SV Plauen Res.


    
 


 Vorbericht:

Da das ursprünglich für den 10.09.2011 angesetzte Duell zwischen Leubnitz und Post Plauen aufgrund eines Trauerfalls abgesagt werden musste, treffen beide Teams nun am eigentlich spielfreien Wochenende aufeinander.

Die Gastgeber sind derzeit gut in Form und konnten die beiden letzten Spiele siegreich gestalten. Einem 3:2-Heimerfolg gegen Bobenneukirchen folgte das 4:2 von Triebel. Somit kletterte der LSV auf den siebten Tabellenrang mit 15 Punkten und einem relativ ausgeglichenen Torverhältnis (20:21). Leubnitz verfügt über eine routinierte Truppe, die jahrelang im Mittelfeld der ehemaligen Kreisliga spielte und im Sommer keine Abgänge zu beklagen hatte. Viele Spieler sind im besten Fußball-Alter, so zum Beispiel die Toptorschützen Michael Bluhm und Torsten Schneider (jeweils 5 Treffer). Aufgrund personeller Probleme schnürte in der laufenden Saison gar Trainer Arnd Spranger seine Töppen. Der ehemalige VFC-Angreifer erzielte dabei zwei Tore, ebensoviele wie das Schreckgespenst eines jeden Torhüters: Freistoßexperte Maik Schwabe. Leubnitz besticht vor allem durch seine körperliche, aufopferungsvolle Spielweise. Folgerichtig gab es in der laufenden Saison weder exorbitante Klatschen noch Kantersiege (höchste Niederlage 3:6 gegen Klingenthal, höchster Sieg 4:2 in Triebel).

Anders gestaltet sich das Bild beim Post SV. Siegen wie dem 5:1 bei der Lok, dem 4:1 in Triebel oder dem 6:2 gegen Mühltroff stehen hohe Niederlagen entgegen (1:4 in Weischlitz, 0:4 gegen Wacker, 0:3 gegen Lauterbach). Die Unkonstanz zeigte sich auch in der jüngsten Vergangenheit. Nach drei Siegen in Serie verlor das Team um Kapitän Dieter Müller die letzten drei Partien mit jeweils vier Gegentreffern. Nun müssen die Postler Farbe bekennen und in Leubnitz, gegen Klingenthal und bei der Lok punkten, um auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Mit der Rückkehr von Enrico Schneider und Kai Hohmuth dürfte vor allem das spielerische Element verbessert werden, zu viele einfache Ballverluste und relativ wenig herausgespielte Chancen (bei der Ranch gar keine) brachen dem PSV zuletzt das Genick.

Schiedsrichter ist der junge John Pelzl aus Weischlitz, der sich bereits einen guten Ruf erpfeifen konnte. Assistiert wird er von den alten Haudegen Siegfried Jahn und Jörg Langner.


Spielstatistik:

LSV: Sengewald - Schubert, Schröter T., Müller Ma., Haller (73. Müller Mi.) - Seifert, Haugk, Schädlich,Schneider - Bluhm (84. Wendel), Schwabe

PSV: Künzel - Turban (75. Blum), Müller D., Neidhardt, Lang (58. Müller S.) - Amstein, Schneider, Schubert, Seifert (83. Kießling) - Wild, Hohmuth

Torfolge:
1:0 Bluhm (6.), 2:0 Schwabe (20.), 3:0 Seifert (FE, 34.), 4:0 Bluhm (70.)
bes. Vorkommnis:
-
Platzverweise: -
Schiedsrichter: John Pelzl (Weischlitz) / Siegfried Jahn (Kürbitz) / Jörg Langner (Stahlbau)
Zuschauer:
95

 

Spielbericht:

Die Zahl "4" war beim Gastspiel des Post SV in Leubnitz allgegenwärtig: beim vierten sieglosen Spiel, gleichzeitig der vierten Niederlage, in Serie kassierten die Spitzenstädter zum vierten Mal in Folge genau vier Gegentreffer, auch die neugebildete Viererkette konnte dies nicht verhindern.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Nach zwei langen Bällen führte Leubnitz durch Tore von Bluhm und Schwabe nach 20 Minuten 2:0 und erhöhte per Elfmeter zehn Minuten vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel erzielte Bluhm den 4:0-Endstand (70.). LSV-Keeper Sengewald hatte bis auf den Distanzversuch von Schneider, welchen er stark aus dem Winkel holte, und einem Kießling-Kopfball wenig ernsthafte Arbeit zu verrichten. Alles in allem spielte der Gastgeber abgeklärter sowie routinierter und siegte deshalb verdient. Der starke Schiedsrichter John Pelzl aus Weischlitz hatte mit seiner ruhigen Spielführung keinerlei Probleme und empfahl sich für höhere Aufgaben.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012

5. Spieltag - Samstag, 17.09.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)

Post SV Plauen - BC Erlbach
5:7 (1:3)

Post SV Plauen Res. 2-1 BC Erlbach Res.

       

 Vorbericht:

Am 5. Spieltag der laufenden Kreisligasaison gastiert mit dem BC Erlbach ein Team an der Luisenstraße, welches aufgrund zahlreicher vergangener Duelle keine unbekannte Variable darstellt. Nachdem der Postsportverein letztes Wochenende spielfrei blieb (der Gastauftritt in Leubnitz fiel aufgrund einer dortigen Trauerfeier kurzfristig aus), konnten die oberen Vogtländer zumindest eine Halbzeit absolvieren. Beim Stand von 1:1 brach Schiedsrichter Bernd Heinrich das Erlbacher Heimspiel gegen Ranch Plauen in der 47. Minute ab, weil sich einer der Gäste schwer an der Gastgeber-Ersatzbank verletzte.

Somit steht der BCE nach zwei Partien (die Auftaktpartie in Mühltroff wurde verlegt) auf dem 12. Tabellenplatz, zwei Zähler hinter dem Post SV. Die Resultate sind bisher wenig aufschlussreich. Einem 1:1-Unentschieden gegen die individuell stark besetzten Weischlitzer folgte das 0:1 in der Plauener Ostvorstadt. Wacker´s Günnel gelang dabei per Freistoß das bisher einzige Saisontor des ehemaligen Bezirksligisten. Gegen die Rancher führte Erlbach früh, kassierte aber wenige Minuten vor dem Pausenpfiff den Ausgleich. In den vergangenen Spielzeiten machten vor allem zwei Gästespieler auf sich aufmerksam. Zum einen der derzeitige Libero und Mannschaftskapitän Thomas Grehl als gefährlicher Freistoßschütze, zum anderen Tim Konschak als Torjäger vom Dienst (u.a. Torschützenkönig 1. Kreisklasse 2009/10). Auch Keeper Mario Riedel gehört ligaweit zu den stärksten seines Fachs. Die letzten vier Aufeinandertreffen endeten jeweils Unentschieden (2009/2010: 0:0 in Plauen, 2:2 in Erlbach; 2008/2009: 2:2 in Plauen, 3:3 in Erlbach).

Mit drei Punkten rangiert Post Plauen derzeit im unteren Tabellenmittelfeld, muss aber vor allem daheim punkten, um nicht in die Abstiegszone zu rutschen. Dort sind die bisher punktlosen Eisenbahner von Lok Plauen und der SV Triebel platziert. In der Vergangenheit tat man sich gegen Erlbach stets schwer, wie die meisten anderen Mannschaften agiert der Gast aus einer kompakten Defensive heraus und versucht mit langen Bällen (v.a. durch Grehl), die schnellen, laufstarken Spitzen freizuspielen. In letzter Zeit kam der Post SV mit diesem Fußballstil selten zurecht.

Schiedsrichter ist Siegfried Jahn von der SG Kürbitz.


Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Müller S., Amstein, Zorn (46. Stüber) - Neidhardt - Seifert (46. Wild), Scharnagl, Schneider, Schubert - Hohmuth, Lang (51. Goerke)
BCE: Riedel - Grehl, Steiniger, Hager (60. Krauß) - Stock - Pleschke, M. Konschak, Reidel, Müller (58. Teschauer) - T. Konschak (90. Sandner), Stengel

Torfolge: 1:0 Lang (7.), 1:1 Stengel (37.), 1:2 Müller (42.), 1:3 T. Konschak (44.), 2:3 Wild (51.), 2:4 T. Konschak (55.), 2:5 Pleschke (61.), 2:6 Grehl (85.), 3:6 Scharnagl (86.), 4:6 Wild (88.), 4:7 M. Konschak (89.), 5:7 Schubert (90.)

bes. Vorkommnis: -

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Siegfried Jahn (SG Kürbitz)
Zuschauer: 59


Spielbericht:

In einem langweiligen Kreisligaspiel konnte Erlbach knapp mit 7:5 beim Post SV Plauen gewinnen. Torraumszenen waren Mangelware und beide Torhüter waren weitgehend beschäftigungslos. Nur mit Galgenhumor kann man auf ein solches Spiel reagieren, denn was beide Mannschaften defensiv boten, war einfach nur schlecht.

Dabei begann das Spiel für die Heimelf gut. Nach Eckball staubte Sebastian Lang in der 7. Minute zur Führung ab. Danach war das Spiel ausgeglichen. Erlbach agierte aktiver im Spiel nach vorn, doch die Post-Defensive stand (noch) gut. Dies änderte sich kurz vor der Pause, als der BCE dreifach traf. Zunächst köpfte Stengel nach Reidel-Lupfer ein, wenig später erhöhte Philipp Müller, der eine lange Eingabe verwertete, nach Kommunikationsproblemen zwischen Keeper Horlbeck und Libero Müller. Tim Konschak traf nach Solo ohne Gegenwehr in der 44. Minute zum 1:3-Halbzeitstand.
Auch im zweiten Abschnitt netzte Plauen früh ein. Der eingewechselte Sebastian Wild, bester Spitzenstädter an diesem Tag, vollendete einen astreinen Spielzug nach Hohmuths Rückraumpass. Bereits vier Minuten später stellt jedoch Tim Konschak per Schuss ins lange Eck den alten Abstand wieder her, echte Gegenwehr von der Post-Verteidgung war erneut nicht zu erkennen. Nach Eckball erhöhte Steve Pleschke auf der Torlinie stehend zum 2:5. Wie der Ball von der Eckfahne ungestört bis zum langen Pfosten kam ist rätselhaft. Mit einem 30-Meter-Sonntagschuß an die Lattenunterkante trug sich auch Erlbachs Kapitän Thomas Grehl in die Torschützenliste ein. Doch Post Plauen gab nicht auf und verkürzte durch Mike Scharnagl und Sebastian Wild (direkter Freistoß aus 17 Metern) auf 4:6. Weitere Chancen, u.a. zweimal Goerke, parierte Keeper Riedel. Auf der Gegenseite bewahrte Horlbeck seinen Mannen vor einer noch höheren Schmach. Alle aufkeimenden Hoffnungen auf Seiten des Gastgebers machte ein erneuter Abstauber, dieses Mal von Marcus Konschak, zunichte. Patrick Schuberts Tor in der 90. Minute stellte den finalen Akt eines Fußballdramas dar. Ob nun Komödie oder Tragödie bleibt der Sichtweise des Betrachters überlassen.

Hinsichtlich der nun folgenden Aufgaben Jößnitz und Bobenneukirchen muss einem beinahe Angst und Bange werden, sollte sich das gegen Erlbach gezeigte fußballerische Verhalten nicht ändern.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
6. Spieltag - Samstag, 24.09.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Jößnitz
)

 
SG Jößnitz - Post SV Plauen
4:2 (2:2)


SG Jößnitz Res. 1-4 Post SV Plauen Res.
Anstoß: 13.15 Uhr
Schiri: Manfred Jahn (SG Kürbitz)



    
 

 Vorbericht:

Sieben Tage nach dem 5:7 gegen Erlbach gastiert Post Plauen in Jößnitz. Der Gastgeber, derzeit Tabellenvierter, besitzt die derzeit beste Offensive der Liga, allerdings auch die viertschlechteste Defensive. Das Tore-Schießen fiel der SG besonders in den letzten beiden Partien leicht: 4:0 gegen Wacker Plauen, 8:3 bei der Ranch. Zum Abschluss der "Plauener Wochen" kommt nun also der Postsport-verein. Die Elf von Trainergespann Holger Wiesner und Pierre Lang gab als Saisonziel Platz 1 bis 5 an, gilt aber in Fachkreisen als einer der Hauptaspiranten für den Aufstieg in die Vogtlandklasse. Bereits im Vorjahr scheiterte man knapp an der Qualifikation für diese. Die Hoffnungen ruhen dabei auf dem Sturmduo Sebastian Gebauer / Christian Arndt, welcher allerdings zuletzt ausfiel, dem Spielmacher Lars Polster, dem ehemaligen Wackeraner Ronny Unger sowie auf Libero Marcel Singer. Diese Achse führte Jößnitz bereits 2009/2010 zum Kreisliga-Aufstieg (damals zusammen mit Erlbach).

Beim PSV wird nach dem Tor-Festival vom letzten Wochenende auf mehreren Positionen umgestellt. Kapitän Dieter Müller kehrt als Mannschaftskapitän und Libero aufs Feld zurück, ihm weichen muss Steve Müller. Kevin Stüber wird für Oliver Zorn als Rechtsverteidiger auflaufen, Sebastian Wild startet nach überstandender Grippe von Beginn an. Dafür rückt Christian Seifert in den Sturm, welcher den aus persönlichen Gründen verhinderten Sebastian Lang ersetzt. Alles in allem tritt Post Plauen als Außenseiter an. Trainer Thomas Schäbitz formulierte das Ziel Punktgewinn, wobei dafür eine deutliche Leistungssteigerung des Tabellenzwölften, vor allem defensiv, nötig sein wird.

Schiedsrichter ist Uwe Petri vom VfB Pausa, welcher bereits in der Vorwoche das Jößnitzer Spiel in Neundorf leitete. Ihm assistieren Mario Denke und Mario Hoffmann.


Spielstatistik:

PSV: Künzel - Müller D., Amstein, Stüber - Neidhardt - Scharnagl (Zorn), Wild, Schneider E., Schubert (Müller S.) - Hohmuth, Seifert (Goerke)
SGJ: Feustel - Singer, Keller M., Pfingst - Wickel - Schneider P., Grobitzsch, Polster, Rössel (Keller S.) - Vitovec (Krüger), Gebauer

Torfolge: 1:0 P. Schneider (5.), 1:1 Schubert (FE, 31.), 2:1 Vitovec (37.), 2:2 Seifert (39.), 3:2 P. Schneider (86.), 4:2 Krüger (90.)

bes. Vorkommnis: -

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Uwe Petri (VfB Pausa) / Mario Denke (VFC Plauen) / Mario Hoffmann (VSV Plauen)
Zuschauer: 95


Spielbericht:

Am Ende eines rassigen, ausgeglichenen Fußballspiels stand der Postsportverein zwar erneut mit leeren Händen dar, doch der Auftritt beim hochfavorisierten Jößnitzer Team macht Mut für die kommenden Wochen.

Plauen erwischte den besseren Start (gut herausgespielte Schubert-Chance nach 2 Minuten), doch die heimische SG konnte bereits früh einen Eckstoß zur Führung verwerten. Peter Schneider stieg höher als seine zwei Gegenspieler und nickte ein. In der Folgezeit waren die Postler keineswegs geschockt, sondern versuchten mit schnellen Vorstößen in Strafraumnähe zu gelangen. Oftmals war bei der gut gestaffelten Defensive Endstation, sodass schließlich ein Foulstrafstoß zum verdienten Ausgleich führte. Nachdem Enrico Schneider im Sechzehner von den Beinen geholt worden war, zeigte Schiri Uwe Petri auf den Punkt. Patrick Schubert verwandelte sicher, Feustel entschied sich für das falsche Eck. Unnötigerweise brachte sich der Gast durch Fehlabspiele oder andere Unkonzentriertheiten häufig selbst in Bedrängnis. Während Lars Polsters Distanzschuss in den Händen von Post-Keeper Andy Künzel landete, verwertete Oldie Jörg Vitovec einen Pfostenabpraller zur erneuten Jößnitzer Führung. Fast im Gegenzug glich Post Plauen wiederrum aus. Christian Seifert lief nach weitem Ball alleine auf das Gehäuse der Lang-Elf zu und hatte keine Probleme, den Ball im langen Eck zu versenken. Selbiger hätte beinahe zum 3:2 für seine Farben getroffen, doch die als Flanke gedachte Eingabe touchierte nur die Latte.

Der zweite Abschnitt begann relativ ruhig, im Nachhinein als Ruhe vor dem Sturm zu betrachten. Mit fortschreitender Spieldauer häuften sich auf beiden Seiten die Torgelegenheiten. Beide Mannschaften hätten das dritte Tor erzielen können bzw. müssen. Ingesamt besaß Jößnitz mehr Spielanteile und das feinere Aufbauspiel, beim Post SV lähmten weiterhin einige Fehler das von Trainer Schäbitz geforderte konsequente Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt. Beide Post-Stürmer scheiterten innerhalb weniger Minuten zweimal in unmittelbarer Tornähe. Einerseits verpasste Seifert eine Eingabe von Sturmpartner Kai Hohmuth, nachdem Singer´s Ausrutscher Freiraum für Letzteren induzierte, andererseits landete ein Hohmuth-Hackenball in den Armen des SGJ-Keepers. Auch Enrico Schneider per Kopf, sensationell gehalten von Feustel, und Ralf Goerke hätten treffen können. Auf der Gegenseite agierte vor allem Jörg Vitovec als Aktivposten im Angriff, von Sebastian Gebauer war wenig zu sehen. Aus dem Rückraum versuchten Spielmacher Lars Polster und Stefan Keller ihre Vorderleute in Szene zu setzen, was allerdings nur selten gelang. Probleme für den Post SV ergaben sich hauptsächlich bei Standardsituationen und dem darauffolgenden Strafraum-Gewusel. So stand das Spiel stets auf Messer´s Schneide, doch auch ein Lattentreffer der Jößnitzer führte nicht zum entscheidenden Tor. Dieses fiel, für Plauen denkbar ungünstig, wenige Minuten vor Ultimo. Erneut war es Peter Schneider, der nach Eckball per Fuß aus knapp sieben Metern einnetzte. Damit war Plauen besiegt, dass 4:2 in der Nachspielzeit nur noch Makulatur.

Am kommenden Wochenende trifft Post Plauen daheim auf den SV Bobenneukirchen. Mit einer ähnlich couragierten Leistung ist durchaus ein Erfolgserlebnis, zumindest in Form eines Punktes, möglich. An dieser Stelle auch gute Besserung an Mike Scharnagl, welcher sich im ersten Durchgang verletzte und nicht weiterspielen konnte!

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
7. Spieltag - Samstag, 01.10.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße
)

Post SV Plauen - SV Bobenneukirchen
1:0 (0:0)


Post SV Plauen Res. 2-1 SV Bobenneukirchen Res.


 
     

 Vorbericht:

Während das Aufeinandertreffen der Reserven einem Spitzenspiel der 2. Kreisklasse (Staffel 4) gleichkommt, trifft die erste Mannschaft als David auf den Goliath der Kreisliga: dem Tabellenführer aus Bobenneukirchen.

Selbst fünf Platzverweise in sechs Saisonspielen hinderten „Boben“ nicht daran, mit überzeugenden Auftritten wie zuletzt beim 7:1 gegen die Ranch oder aber psychischen Meisterleistungen wie beim 3:3 (nach 0:3) in Mühltroff an die Spitze der Kreisliga zu stürmen. Der direkte Verfolger Weischlitz konnte mit 2:1 geschlagen werden, Bobenneukirchen steht demzufolge vollkommen zurecht auf dem Sonnenplatz. Auch im Vorjahr startete das Team von Coach Frieder Schwab stark in die Saison, schwächelte jedoch zum Ende der Hinrunde (u.a. 0:1 gegen den Post SV) und in der Rückrunde, sodass man sich schlussendlich dem heutigen Vogtlandklassisten Straßberg im Rennen um den Aufstieg geschlagen geben musste. Dieser soll in der laufenden Spielzeit nachgeholt werden. Zum ohnehin schon starken Kader mit ehemaligen Bezirkskickern wie Andy Rödel, Carlos Grimm oder Enrico Groh gesellte sich Torhüter Sandro Zineker, ein bisher sicherer Rückhalt. Allerdings dürfte er den Post SV nicht unbedingt in positiver Erinnerung haben, sah er doch beim Vorrundenspiel zur Hallenkreismeisterschaft 2008/2009 nach grobem Foulspiel den roten Karton. Summa Summarum ist Bobenneukirchen als Gast-mannschaft Favorit an der Luisenstraße, was auch Schwab so sieht: „Im Duell der ersten Vertretungen sieht man unsere Jungs, dem bisherigen Saisonverlauf entsprechend, in der Favoritenrolle. Wenn es gelingt, schnell den gewohnten Spielrythmus zu finden, sollte man dieser durchaus gerecht werden können“.

Der Postsportverein hat nicht viel zu verlieren, denn drei Punkte erwartet bei dieser Begegnung niemand. Vielleicht gelingt es den Mannen von Thomas Schäbitz, daraus Kraft zu schöpfen. Schon beim Tabellendritten in Jößnitz schnupperte man lange an einer Sensation, kassierte aber in der Schlussphase beim Stand von 2:2 noch zwei weitere Treffer. Spielentscheidendes Manko war dabei das Defensivver-halten bei ruhenden Bällen. Kann dieses verbessert werden, so wäre die Basis für weniger Gegentreffer (bisher 18, doppelt so viele wie Bobenneukirchen) gelegt. Definitiv fehlen wird Mike Scharnagl, welchem wir gute Besserung wünschen!

Schiedsrichter ist Stefan Jahreiß vom Leubnitzer SV.


Spielstatistik:

PSV: Künzel - Müller D., Müller S., Lang (63. Amstein) - Neidhardt - Schubert, Schneider, Wild, Stüber (63. Blum) - Seifert (62. Zorn), Hohmuth
SVB: Zineker - Füssel, Black, Kokisch - Neubert - Pötzsch (67. Wunderlich), R. Schwab, Rödel, Ullmann - Grimm, Groh

Torfolge: 1:0 Schneider (62.)

bes. Vorkommnis: -

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Stefan Jahreiß (Leubnitzer SV)
Zuschauer: 93


Spielbericht:

Durch eine kämpferisch und mit Abstrichen spielerisch gute Partie konnte Post Plauen den Abstand auf die Abstiegsränge vergrößern. Das dabei mit Bobenneukirchen der Tabellenführer bezwungen wurde, hebt die mannschaftlich geschlossene Leistung noch hervor.

Mit Spielbeginn dirigierte zunächst der Gast das Geschehen. Es dauerte einige Zeit, bis auch Plauen eigene Akzente setzen konnte. Aufgrund der vergangenen Negativerlebnisse sahen die Heimzuschauer von ihrer Elf einen nervösen Start, doch als die Anfangseuphorie der Bobener verflogen war, schöpften die Postler mehr und mehr Selbstvertrauen und kamen dem gegnerischen Strafraum péu-á-péu näher. Nach gut 25 Minuten kam der PSV folgerichtig zum ersten Hochkaräter: der freigespielte Sebastian Wild setzte seinen Direktschuss an die Oberkante der Latte. Auch Kai Hohmuth hätte zur Führung einnetzen können, verzog aber aus Nahdistanz. Auf der anderen Seite stand die blau-gelbe Abwehrkette gut und ließ nur wenig zu. Konstruktiv herausgespielte Chancen waren vom qualitativ hochwertig besetzten SVB-Angriff (Rödel, Grimm, Groh) selten zu sehen. Selbst Freistöße aus aussichtsreichen Positionen, welche häufig aus leichtfertigen Fouls resultierten, brachten nichts Zählbares. So verschwanden beide Teams ohne Treffer in den Kabinen.

Auch im zweiten Abschnitt besaß Post Plauen die besseren Chancen, selbst wenn Bobenneukirchen über weite Strecken optisch überlegen war. Die Spitzenstädter standen um den starken Libero und Kapitän Dieter Müller sattelfest in der Verteidigung, zudem agierte Torhüter Andy Künzel über 90 Minuten souverän. Auch Boben´s Neuzugang im Tor, der Ex-Oelsnitzer Sandro Zineker, war sehr gut aufgelegt und merzte einige Fehler der eigenen Defensive aus. So unter anderem in der 1:1-Situation gegen Kevin Stüber, welcher nach gut getimten Wild-Pass am Schlussmann scheiterte. Nach 62 Minuten war allerdings auch er machtlos. Einen Freistoß von Sebastian Wild, gefühlvoll auf den langen Pfosten geschlenzt, köpfte Enrico Schneider zur vielumjubelten Führung ein. Daraufhin war Bobenneukirchen sichtlich geschockt und versuchte zunehmend mit langen Bällen, Plauens vielbeinige Abwehr unter Druck zu setzen. Enrico Schneider hätte mit seinem zweiten Treffer die Partie entscheiden können, doch sein Schuss landete nur am Außenpfosten. Schneider war
im zweiten Durchgang das Zugpferd der Post und trieb seine Mannen mit vielen guten Aktionen nach vorne, inklusive mehrerer gewonnener Kopfballduelle gegen seinen um einen Kopf größeren Gegenspieler. Zum Ende hin erhöhte Bobenneukirchen die Schlagzahl. Einen langen Ball auf Carlos Grimm erwischte dieser nicht mehr, sodass ihn Künzel problemlos fangen konnte. Knifflig war das Duell zwischen Grimm und Schubert im Strafraum, welches der gute Schiedsrichter Jahreiß allerdings ohne Pfiff weiterlaufen ließ. Über einen Elfmeter zugunsten der Gäste hätte man sich in dieser Situation nicht beschweren müssen, aber an diesem Samstag war das Glück den Postlern endlich einmal wieder hold. Ebenfalls Carlos Grimm besaß die letzte nennenswerte Chance im Spiel. Nach Solo im Sechzehner platzierte er die Kugel am Außenpfosten. So gewann der Post SV aufgrund guter 60 Minuten verdient gegen den aktuellen Spitzenreiter der Kreisliga.

Am kommenden Sonntag gastieren die Spitzenstädter in Triebel. Beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt muss zwingend nachgelegt werden, damit der Abstand auf die zwei Abstiegsränge weiter ausgebaut werden kann. Mit einer sensationellen Mannschaftsleistung wie gegen Boben liegt ein Dreier absolut im Bereich des Möglichen.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
8. Spieltag - Sonntag, 09.10.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Triebel
)

SV Triebel - Post SV Plauen
1:4 (0:1)


SV Triebel Res. 1-0 Post SV Plauen Res.


     
 

 Vorbericht:

Ein überaus wichtiges Spiel steht für die Mannen des Post SV Plauen am Sonntag in Triebel an. Beim Duell des Tabellenvorletzten gegen den Elften zählen für beide Teams nur drei Punkte, um sich Luft im Abstiegskampf verschaffen zu können. Der gastgebende Sportverein gestaltete seine "Plauener Wochen" bislang recht erfolgreich. Gegen Wacker Plauen gelang ein glücklicher Last-Minute-Sieg per zweifelhaftem Strafstoß, in Neundorf trotzte man dem 1.FC Ranch einen Zähler ab. Allerdings sind jene vier Punkte die bisher einzigen auf dem Konto der Heimelf. Ansonsten gab es größtenteils deftige Pleiten (u.a. 1:9 in Weischlitz, 2:6 gegen Mühltroff, 1:5 in Bobenneukirchen, 1:5 gegen Jößnitz). Sind bei Triebel alle fit, besitzt das Team von Coach Degenkolb jedoch zweifelsohne kreisligawürdiges Personal.

Auch auf Seiten des Post SV besitzt man nach dem 1:0-Heimerfolg über Bobenneukirchen das nötige Selbstbewußtsein, um auf Sieg zu spielen. Bei den Gästen gibt es bis auf den verletzten Mike Scharnagl keine Ausfälle zu beklagen. Mit einem Dreier würden die Spitzenstädter auf Tabellenrang acht vorrutschen und folgerichtig die Distanz zur roten Zone auf fünf Punkte erhöhen. Nichts anderes sei das Ziel, so Coach Thomas Schäbitz.

Der Mann mit der Pfeife ist Olaf Meinhardt aus Reuth.


Spielstatistik:
PSV: Künzel - Müller D., Lang (Blum), Müller S. - Neidhardt - Stüber (Schneider), Schubert, Wild, Amstein - Hohmuth, Seifert (Zorn)
SVT: Hampel - Schmidt, Seeger, Schmucker M. (Pfretzschner), Thumser - Hanitzsch J., Kießling, Drescher (Schöche) - Mussago, Künzel, Knüpfer

Torfolge: 0:1 Amstein (21.), 1:1 Künzel (55.), 1:2 Wild (59.), 1:3 Schubert (88., FE), 1:4 Wild (90.)

bes. Vorkommnis: -

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Olaf Meinhardt (SG Reuth)
Zuschauer: 110


Spielbericht:

Im Kampf gegen den Abstieg kam der Post SV Plauen zum einem glücklichen 4:1-Auswärtserfolg beim direkten Konkurrenten aus Triebel. Nach einer sehr schwachen ersten Hälfte steigerte sich der Tabellenelfte im zweiten Durchgang und nutzte die konditionellen Defizite des Gastgebers zum Schluss konsequent aus.

Triebel begann offensiv mit drei Stürmern und hätte bereits nach wenigen Sekunden in Führung gehen können.
Eine Eingabe von Knüpfer setzte Kapitän Künzel knapp neben den langen Pfosten. Der SVT machte weiter Druck gegen erschreckend schlechte Postler, die in Sachen Zweikampfverhalten und Ballsicherheit klar unterlegen waren. Vor allem Carlos Mussago sorgte über die rechte Angriffseite für viel Wirbel und beherrschte seinen Gegenspieler klar. Allerdings konnte die optische Überlegenheit nicht in Tore umgemünzt werden. Dieses fiel dann auf der anderen Seite. Im Sechzehner der Heimelf fühlte sich kein Verteidiger für den Ball verantwortlich, sodass Sebastian Amstein, aus dem Rückraum heranstürmend, einnetzen konnte. Bis zur Halbzeit blieb weiterhin Triebel die aktivere und druckvollere Mannschaft, doch die Stürmer waren letztendlich nicht produktiv genug. Äußerst schmeichelhaft führte Post Plauen und niemand, der die erste Hälfte sah, wusste warum.

Auch im zweiten Abschnitt war der Gastgeber zunächst besser. Folgerichtig gelang Ronny Künzel der hochverdiente Ausgleich. Nachdem die PSV-Defensive in Folge einer Standardsituation nicht klären konnte, stand Hanitzsch allein vorm Post-Tor, scheiterte aber zunächst am Aluminium. Den Abpraller verwandelte Ronny Künzel ohne Probleme, sein Namensvetter zwischen den Pfosten war chancenlos. Doch péu-á-péu wurde Triebel müder, Plauen kam nun zu deutlich mehr Spielanteilen sowie Torgelegenheiten. Kurz nach dem 1:1 schoß Sebastian Wild seine Farben erneut in Front. Von links kommend zog er Richtung Strafraum und beförderte das Spielobjekt unhaltbar ins rechte Eck. Die Heimelf hatte immer weniger entgegenzusetzen. Während das Match im ersten Durchgang weitgehend in der Post-Hälfte stattfand, verlagerte er sich nun in Richtung Triebeler Gehäuse. Das 3:1 der Spitzenstädter wurde wegen Abseitssituation aberkannt, doch wenig später sollte es dann doch fallen. Einen Zweikampf zwischen Kai Hohmuth und seinem Gegenspieler wertete Schiri Olaf Meinhardt als Foulspiel und gab folgerichtig Elfmeter, welchen Patrick Schubert verwandelte. Hohmuth traf nach Wild-Pass in die Tiefe zum vermeintlichen 4:1, doch erneut wurde er wegen Abseits zurückgepfiffen. Den Schlusspunkt setzte dann der beste Plauener, Sebastian Wild. Ohne Gegenwehr marschierte er durch den Strafraum und schloss gekonnt zum 4:1-Endstand ab.

Trotz des deutlichen Ergebnisses kann auf Seiten der Plauener keine Zufriedenheit über die Art und Weise herrschen, wie dieses Resultat zustande kam. Vor allem die erste Halbzeit war nicht kreisligawürdig, sodass hinsichtlich der kommenden, schweren Aufgaben Mühltroff und Weischlitz enormes Steigerungspotential existiert. Nichtsdestotrotz liegt man mit nunmehr neun Zählern auf dem achten Tabellenrang und konnte sich somit von der Abstiegszone um drei Punkte (ingesamt nun fünf Punkte Differenz) absetzen.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
9. Spieltag - Samstag, 15.10.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße
)

  Post SV Plauen - VfB Mühltroff
6:2 (4:1)


Post SV Plauen Res. 3-4 VfB Mühltroff Res.


 
     

 Vorbericht:

Vor mehr als sechs Monaten gelang es dem Plauener Postsportverein zuletzt, zwei Pflichtspiele in Folge siegreich zu gestalten. Damals konnten die späteren Absteiger Pausa und Bad Elster mit jeweils 1:0 geschlagen werden. Schwerere Kaliber sind da schon Bobenneukirchen (1:0) und Triebel (4:1), welche an den vergangenen beiden Spieltagen unterlagen. Dank dieser kleiner Serie kletterte der PSV auf Tabellenplatz acht. Mit zwei Punkten mehr steht der aktuelle Gegner aus Mühltroff einen Rang höher und damit jenseits von gut und böse. Gleiches möchte man nach der Partie auch im Lager der Heimelf behaupten, doch dies ist nur mittels Heimdreier reali-sierbar. Leicht wird es gegen die offensivstarken Gäste dabei keineswegs.

Mit derzeit 19 Treffern stellt der VfB Mühltroff immerhin den fünftbesten Angriff der Liga. Stürmer Hannes Böhl, Mitglied einer fast schon „goldenen Generation“, ist gar dritt-erfolgreichster Knipser (7 Tore, hinter Carlos Grimm aus Bobenneukirchen und Thomas Maihorn aus Theuma mit jeweils 8 Buden). Die überaus junge Mühltroffer Truppe spielt schon seit Jahren zusammen und ist deshalb bestens eingespielt. Vor allem im Mittelfeld ist der Vorjahres-Fünfte gut und vor allem torgefährlich besetzt. Toni Fortak als Spielmacher sowie die aufrückenden Tim Neumeister und Patrick Planer können nur mit vereinten Kräften gestoppt werden. Zum Vergleich: Böhl (12), Neumeister (9) und Planer (21) erzielten 2010/2011 zusammen 42 Tore, Post Plauen dagegen insgesamt nur 35! Auf Seiten der Plauener sollte man also gewarnt sein, zumal Mühltroff auswärts erfolgreicher spielt als daheim (7 Zähler auf fremden Plätzen: 2:2 in Jößnitz, 6:2 in Triebel, 5:1 bei Wacker / 4 Zähler auf eigenem Geläuf: 3:3 gegen Bobenneukirchen (nach 3:0-Führung), 3:1 gegen Ranch Plauen).

Zumindest in der Heimstatistik steht der Post SV besser da und ergatterte bereits sechs Punkte (5:1 gegen Lok Plauen, 1:0 gegen Boben). Am vergangenen Sonntag konnten zudem endlich die ersten Auswärtspunkte eingefahren werden (4:1 in Triebel). So deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie allerdings nicht. Ein genauso hartes Stück Arbeit wartet auf die Schäbitz-Schützlinge im Match gegen Mühltroff. Sicher fehlen werden Mike Scharnagl und Kevin Stüber. Dennoch lautet die Zielstellung eindeutig: SIEG!

Schiedsrichter ist Bernd Heinrich vom VFC Adorf.


Spielstatistik:

PSV: Künzel - Müller D., Müller S., Lang - Neidhardt - Amstein (82. Goerke), Schneider (64. Zorn), Wild, Schubert - Hohmuth, Seifert (41. Kießling)
VfB: Steinbach - Lippeck, Schubert, Krahmer - Mothes (76. Schmidt) - Liebold, Bär, Neumeister, Planer - Böhl, Fortak T.


Torfolge: 1:0 Wild (9.), 2:0 Schneider (15.), 3:0 Seifert (31.), 3:1 Mothes (34.), 4:1 Schneider (45.+2), 5:1 Zorn (88.), 5:2 Bär (9.), 6:2 Goerke (90.+3)

bes. Vorkommnis: -

Platzverweise: Hohmuth (Post) und Krahmer (Mühltroff) (rote Karte, jeweils 80. Minute nach Schubsen)
Schiedsrichter: Bernd Heinrich (VFC Adorf)
Zuschauer: 102


Spielbericht:

Mit viel Selbstvertrauen startete Post Plauen in dieses Duell zweier Tabellennachbarn. Bereits nach 15 Minuten führte die Heimelf dementsprechend mit 2:0 durch einen Wild-Freistoß und ein Schneider-Solo. Nach dem Mühltroffer Anschlusstreffer in der 34. Minute wurde Plauen nervös, doch erneut Schneider sorgte mit seinem 4:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte für die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit passierte lange Zeit nicht viel, erst ab der 88. Minute sahen die rund 100 Zuschauer drei weitere Tore.

Mental gestärkt durch zwei Siege in Folge begannen die Spitzenstädter mit einer kontrollierten Offensive, die schon nach einer Viertelstunde einen beruhigenden 2:0-Vorsprung herbeiführte. Zunächst traf Sebastian Wild per direktem Freistoß, sein Schuss aus halblinker Position prallte vom Pfosten an den Rücken des Mühltroffer Keepers und von dort hinter die Torlinie. Nur sechs Minuten später erhöhte Enrico Schneider nach Sololauf durch die Hintermannschaft der Gäste - Gegenwehr Fehlanzeige. Beim VfB lagen die Nerven nun blank, ein strukturierter Spielaufbau war nicht zu sehen. Eine halbe Stunde war gespielt, als Christian Seifert auf 3:0 erhöhen konnte. Allerdings kam Mühltroff kurz darauf zum Anschlusstreffer, Richard Mothes traf nach Standardsituation mit dem Kopf. Infolgedessen drückte der Tabellensiebte auf den zweiten Treffer, Post Plauen wurde zunehmend nervöser. Hannes Böhl setzte seinen bulligen Körper oftmals geschickt ein, hatte aber nicht genügend Zielwasser getrunken. Zu diesem Zeitpunkt überraschend kam die Heimelf mit dem Halbzeitpfiff zum 4:1. Einen weiten Wild-Freistoß auf den kurzen Pfosten beförderte Schneider in die Maschen.

Nach der Pause mühte sich Mühltroff zwar redlich, Produktives wollte aber nicht gelingen. Vor allem Freistöße aus aussichtsreichen Positionen flogen Richtung Wema-Turm. Auch Eckbälle verliefen sich meistens im Sande, obwohl die Gäste klare Größenvorteile besaßen. Plauen verwaltete die Führung geschickt und erspielte sich selbst Chancen, um diese auszubauen. So hatten Kai Hohmuth oder Patrick Schubert gute Gelegenheiten. Ersterer wurde in der 80. Minute, zusammen mit Gegenspieler Chris Krahmer, als angeblicher Hauptakteur einer Rudelbildung vorzeitig zum Duschen geschickt. Zwei Minuten vor Spielende eröffnete Oliver Zorn den finalen Torreigen. Sein Linksschuß schlug, begünstigt durch die ein oder andere Unebenheit auf der Post-Wiese, im linken unteren Eck ein. Unnötigerweise kassierten die Hausherren einen weiteren Treffer. Christoph Bär tankte sich durch den gegnerischen Strafraum und sorgte dafür, dass der Ball mit rund 2 km/h ins Tor "kullerte". Den Schlusspunkt in einer ereignisreichen Partie setzte Joker Ralf Goerke, der nach Querpass des schwer
am Fuß verwundeten Sebastian Wild frei vor Torhüter Steinbach stehend vollendete. Wenig später pfiff der gute Schiri Bernd Heinrich ab.

Mit nun 12 Zählern rangiert Post Plauen auf dem siebten Tabellenplatz. Somit kann die Schäbitz-Elf am kommenden Samstag ohne Druck zum starken Weischlitzer Team reisen. Anstoß ist zum vorerst letzten Mal 15 Uhr.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
10. Spieltag - Samstag, 22.10.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Weischlitz
)

  FSV Bau Weischlitz - Post SV Plauen
4:1 (3:0)


FSV Bau Weischlitz Res. 2-1 Post SV Plauen Res.

 
    

 Vorbericht:

Als "Mannschaft der Stunde" reist Post Plauen am Samstag nach Weischlitz. Kein anderes Team der Kreisligastaffel konnte in den letzten drei Partien stets gewinnen. Folglich hat man auch auf Seiten des FSV Bau Respekt vor den Spitzenstädtern, wobei für die Heimelf nichtsdestotrotz nur ein Sieg im Rahmen des Saisonziels Aufstieg zählt. Profitieren könnte man dabei vom direkten Aufeinandertreffen der beiden vorm ehemaligen Bezirksklassisten (Saison 2004/05) liegenden Teams am Sonntag: Bobenneukirchen empfängt Lauterbach. Das letzte direkte Duell zwischen Weischlitz und Plauen (am 04.08.2008) ist legendär: im Pokalfight an der Luisenroad stand es nach 90 Minuten 1:1, nach weiteren 30 Minuten  4:3 für Blau-Gelb.

Bei den Fendler-Schützlingen fällt die große Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen auf. Während auf heimischem Geläuf alle vier Partien siegreich gestaltet werden konnten
, holte Bau auswärts nur sechs von 15 möglichen Zählern. Zudem gelangen in den Heimauftritten ganze 21 Treffer (d.h. 5,25 pro Spiel (!); 2:1 gegen Leubnitz, 6:2 gegen Jößnitz, 9:1 gegen Triebel, 4:0 gegen Wacker), auswärts hingegen nur vier. Die Gegentreffer fielen gleichmäßig, jeweils vier in Weischlitz und außerhalb. Damit besitzen die FSV´ler, im Gegensatz zur Post Relegationsverlierer des Sommers (3:3 gegen und 0:4 in Neumark im Kampf um die Vogtlandklasse), vor Erlbach die beste Verteidigung der Liga mit durchschnittlich 0,89 Gegentoren pro Partie. Fehlen wird den Weischlitzern mit Martin Schneider der offensivstärkste Mann, welcher bei der Ranch nach einem Zweikampf mit Alexander Szyska kurzzeitig bewusstlos war und letztendlich eine Rippenprellung erlitt. Doch mit Akteuren wie Rico Schaller, Lukas Zschäck (2 Tore), Steve Kaiser (6 Tore), Sebastian Stange (3 Tore) oder Christoph Zeuner (7 Tore) besitzt der Kreismeister von 2004 auch ohne den ehemaligen Großfriesener genügend Angriffspower.

Beim Post SV muss man auf einige Leistungsträger verzichten. Definitiv fehlen werden der gesperrte Kai Hohmuth sowie der verletzte Mike Scharnagl. Ob Kevin Stüber nach Muskelfaserriss wieder fit ist, wird sich zeigen. Außerdem könnte der ein oder andere aus privaten Gründen (Arbeit, Urlaub etc.) nicht zur Verfügung stehen. Als klarer Außenseiter haben die Kicker von der Luisenstraße in Weischlitz wenig zu verlieren. Aufgrund der neun Zähler in Serie verringerte sich zudem der Druck im Abstiegskampf, sodass die folgenden Partien gegen Wacker, bei der Ranch und in Leubnitz höheren Stellenwert besitzen. Allerdings ist der Nutzen eines Sieges in jedem Falle gleich - drei Punkte. Diese wird der Post SV auch beim FSV nicht ohne Weiteres herschenken. Mit dem Selbstvertrauen der vergangenen Wochen und einem formstarken Mittelfeld (14 der letzten 18 Tore = 78%) möchte man den Hausherren das Leben so schwer wie möglich machen. Ob dies gelingt, zeigt sich Samstag ab 15 Uhr.

Schiedsrichter der Partie ist Karli Söll aus Langenbach, assistiert von Klaus Böttger (Wacker Plauen) und Wolfgang Scherzer (VFC Plauen)


Spielstatistik:

PSV: Künzel - Müller D., Müller S., Lang (66. Blum), Neidhardt - Schubert, Schneider, Wild (46. Zorn), Stüber (60. Goerke) - Kießling, Seifert
Bau: Brendel - Schaller A., Eichhorn, Winkler (47. Grenzer), Lorenz M. - Zschäck, Stange, Endler (82. Fischer C.), Schaller R. -  Kaiser, Zeuner


Torfolge:
1:0 Zeuner (7.), 2:0 Kaiser (FE, 34.), 3:0 Zschäck (36.), 4:0 Eigentor (69.), 4:1 Schubert (FE, 79.)
bes. Vorkommnis: -

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Karli Söll (VfB Mühltroff) / Klaus Böttger (Wacker Plauen) / Wolfgang Scherzer (VFC Plauen)
Zuschauer: 150


Spielbericht:

In einem rassigen, aber keineswegs unfair geführten Spiel gewann Gastgeber Bau Weischlitz souverän mit 4:1 gegen den Plauener Postsportverein. Der Tabellendritte dominierte dabei vor allem im ersten Durchgang, nach der Pause konnten auch die Blau-Gelben offensiv einige Akzente setzen.

Von der ersten Minute an drückte Weischlitz die Gäste in deren eigene Hälfte und sorgte mittels kontinuierlichem Pressing dafür, dass Post Plauen nur äußerst selten konstruktiv Richtung FSV-Tor spielte. Bereits nach sieben Minuten traf Christoph Zeuner, Neuzugang von der SG Unterlosa, zum 1:0. Dabei erkämpften sich die Hausherren an der Eckfahne den Ball und schlossen eiskalt ab. Die frühe Führung bestärkte den Aufstiegsaspiranten zusätzlich. Der PSV mühte sich zwar, doch die Fendler-Elf ließ nur wenig zu und schaltete schnell von Abwehr auf Angriff, meist Lukas Zschäck in der Zentrale suchend, um. Beide Spitzen, Steve Kaiser und Torschütze Zeuner, waren stets agil und brandgefährlich. Bis auf Sebastian Wild´s Versuch aus 25 Metern war der Kasten von Brendel nicht in Gefahr. Rico Schaller hätte auf der Gegenseite zum 2:0 erhöhen können, verfehlte das Tor aber knapp. Vollkommen zurecht entschied der souveräne, aber keine klare Linie verfolgende Schiri Karli Söll in der 34. Minute auf Strafstoß, Sebastian Lang hatte zuvor Zeuner gelegt. Vorausgegangen allerdings wieder ein Fehlabspiel im Spielaufbau des Post SV. Steve Kaiser, ehemaliger Oelsnitzer, verwandelte sicher. Nur zwei Minuten später profitierte Bau erneut vom Defensivverhalten der Gäste. Nach eigenem Freistoß fangen sich die Postler einen Konter, den lang geschlagenen Ball auf Zeuner erreichen Torhüter Andy Künzel und Libero Dieter Müller zwar vor dem Gegenspieler, behindern sich an der rechten Strafraumgrenze aber gegenseitig, sodass die Kugel Lukas Zschäck vor die Füße fällt. Der Spielmacher trifft aus 30 Metern das verwaiste Post-Gehäuse. 

Im zweiten Abschnitt ist Weischlitz weiterhin optisch überlegen, sucht aber nicht mehr so konsequent den Abschluss wie im Durchgang zuvor. Demzufolge gab es die nächste nennenswerte Situation erst in der 69. Minute. Erneut tankte sich Zeuner auf der rechten Außenbahn durch, seine Eingabe fälscht Dieter Müller ins eigene Tor ab. Doch auch trotz des 0:4-Rückstandes gab Plauen nicht auf und versuchte weiterhin, seinen treuen Fans immerhin den Ehrentreffer zu präsentieren. Joker Ralf Goerke wäre dieser beinahe gelungen. In unnachahmlicher Weise dribbelte er auf engstem Raum durch die FSV-Verteidigung, seinen Schuß mit der Spitze holt Brendel aber aus dem linken unteren Eck. Zuvor hätten bereits die Stürmer David Kießling (per Kopf) und Christian Seifert (Lattenunterkante) verkürzen können. So war es Elfmeterschütze Patrick Schubert vorbehalten, den nicht unverdienten 1:4-Treffer zu realisieren. Kapitän Endler holte zuvor Enrico Schneider im Sechzehner von den Beinen. Eine weitere Bude hatte neuerlich Ralf Goerke auf dem Kopf, scheiterte aber an der Latte. Die Weischlitzer reduzierten am Schluss das Tempo, einzig der alles überragende Akteur, Christoph Zeuner, hatte noch eine gute Gelegenheit, wurde aber geblockt.

So endete die vor allem im ersten Abschnitt einseitige Partie vollkommen zurecht mit 4:1. Bau Weischlitz war für die Post-Elf eine Nummer zu groß, doch aufgrund der Siege an den vergangenen drei Spieltagen kann man mit dieser Niederlage relativ gut leben. Wichtiger sind die Partien in den nächsten Wochen (Wacker (H), Ranch (A), Leubnitz (A), Anstoß jeweils 14 Uhr!) gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
11. Spieltag - Samstag, 29.10.2011 - Anpfiff 14.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße
)

  Post SV Plauen - 1.FC Wacker Plauen
0:4 (0:0)


Wacker Plauen stellt 2011/12 kein Reserveteam

 
 
    


 Vorbericht:

Pünktlich mit der neuen Anstoßzeit beginnt für den Post SV Plauen die vielleicht wichtigste Phase der laufenden Saison. In den abschließenden fünf Partien treffen die Schäbitz-Schützlinge auf vier direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zum Auftakt gastiert dabei Stadtrivale Wacker Plauen an der Luisenroad.

Beide Mannschaften starteten äußerst behäbig in die Spielzeit. Die Ostvorstädter hatten nach acht Spielen erst vier Zähler auf dem Konto, verdoppelten ihre Ausbeute aber in den letzten beiden Wochen. Mit einem Remis in Klingenthal (nach 0:2-Rückstand) und dem Ranch-Dreier konnte die Abstiegszone verlassen werden. Damit eine Rückkehr in diese möglichst ausbleibt, möchte Wacker auch beim PSV siegen. Zum Gewinnen benötigt man allerdings Tore, sodass die aktuell schwächste Offensive der Liga (im Schnitt ein Tor pro Match) besonders gefordert sein wird. Die häufig mit nur einer echten Spitze agierenden Gäste bewiesen in den vergangenen Spielen jedoch, dass man durchaus in der Lage ist, den gegnerischen Keeper zu überwinden. Personell ist Schwarz-Gelb mit den erfahrenen Angreifern Dennis Schwarz und Kay Hertwig jedenfalls gut besetzt. Auch defensiv fehlte beiden Teams bisher das Fortune, nur drei Mannschaften kassierten mehr Gegentore. Verletzungsbedingt muss Wacker Plauen auf den Ex-Postler Ronny Lange verzichten, welcher seinem Team als unermüdlicher Kämpfer extrem fehlt.

Ob der „goldene Oktober“ für den Post SV Plauen auch erfolgreich endet, liegt letztendlich an der Performance im heutigen Derby. Mit Siegen gegen Bobenneukirchen, Triebel und Mühltroff entfernte sich der Kreispokalsieger von 2001 vom unteren Ende des Klassements, kann aufgrund der ausgeglichenen Staffel jedoch schnell wieder in jene unliebsame Region zurückfallen. Mit einem Spiel weniger (Nachholer in Leubnitz am 12.11., 14 Uhr) liegen die Postler vier Punkte vor den Wackeranern. Enorm wichtig ist demzufolge ein Sieg im Heimspiel. Allerdings fallen einige Leistungsträger aus diversen Gründen aus. Doch egal, wer am Ende die Post-Farben trägt, niemand wird dieses prestigeträchtige Stadtduell verlieren wollen. Mut macht die Heimtabelle, in welcher Blau-Gelb derzeit den vierten Rang belegt (5 Spiele, 9 Punkte, 17:13 Tore). Zum Vergleich: Wacker ist auswärts Letzter (5 Spiele, 1 Punkt, 4:15 Tore).

Schiedsrichter ist Manfred Jahn von der SG Kürbitz.


Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Müller D. (56. Zorn), Müller S., Lang, Neidhardt - Kießling (70. Micklisch), Schubert, Wild, Amstein - Seifert (58. Goerke), Stüber
FCW: Löffler - Reisinger, Schwabe, Unglaub, Müller - Günnel (28. Becker), Lauterbach, Zeuner, Söllner - Gröger (46. Schwarz), Hertwig (78. Palatzke)


Torfolge:
0:1 Hertwig (55.), 0:2 Becker (56.), 0:3 Lauterbach (75., Foulelfmeter), 0:4 Schwarz (83.)
bes. Vorkommnis: -

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Manfred Jahn (SG Kürbitz)
Zuschauer: 113


Spielbericht:

Aufgrund einer ganz schwachen zweiten Halbzeit unterlag der Post SV Plauen am vergangenen  Samstag vollkommen zurecht dem 1.FC Wacker Plauen mit 0:4 (0:0). Der Doppelschlag durch Hertwig und Becker (55. und 56. Minute) entschied das Spiel vorzeitig, die weiteren Treffer resultierten aus ruhenden Bällen.

In einer qualitätsarmen Kreisligapartie starteten die Gäste druckvoller und drückten Post Plauen in die eigene Hälfte. Allerdings resultierte aus dieser Drangphase keine wirkliche Torgelegenheit. Gefährlich wurde es zunächst nur durch Versuche aus der Distanz, u.a. verfehlten Schüsse von Sven Müller, welcher für den kurzfristig ausfallenden Heiko Haupt spielte, und Daniel Unglaub das Ziel. Die Heimelf tat sich im Spiel nach vorne sehr schwer und komplizierte die Lage durch viele Fehlpässe und hochgeschlagene Bälle auf die verhältnismäßig kleinen Spitzen Kevin Stüber und Christian Seifert. Folgerichtig forderte der PSV Wacker-Keeper Markus Löffler nur äußerst selten. Einzig Standardsituationen brachten gute Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Christian Seifert aus gut 15 Metern, wenig später köpfte David Kießling eine Eingabe an den Pfosten. So endete eine ereignisarme erste Hälfte konsequenterweise torlos.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten agierte Blau-Gelb aktiver, die Ost-Defensive um Routinier Michael Reisinger stand aber sicher. Ein anderer Oldie brachte dem Stadtduell nach 55 Minuten (aus Sicht des neutralen Zuschauers endlich) den ersten Treffer. Kay Hertwig schlenzte das Leder von der rechten Strafraumkante mit links ins lange Eck. Nur eine Minute später das 0:2. Dennis Schwarz, zur Pause als zweite richtige Spitze eingewechselt, erkämpfte sich einen weiten Ball und beförderte ihn eher ungewollt quer auf die andere Seite des Platzes, wo Lars Becker aus dem Rückraum kommend abzog und unhaltbar ins linke untere Eck traf. In der Folgezeit mühte sich Post Plauen zwar um den Anschlusstreffer, wirkte aber geschockt. So besaß Wacker die besseren Chancen, zumal PSV-Libero Dieter Müller nach Kopfverletzung aus dem Spiel musste. Marcel Horlbeck verhinderte mehrmals die endgültige Entscheidung, auch wenn eine Rettungsaktion vermutlich außerhalb des Strafraums erfolgte. Dennis Schwarz, dessen Hereinnahme eine klare Belebung für das oft statisch wirkende Wacker-Spiel bedeutete, vergab
Mitte der zweiten Halbzeit eine weitere Gelegenheit per Kopfballaufsetzer. Auf der Gegenseite traf David Micklisch nur den Pfosten. Endgültig durch war die Partie nach dem glasklaren Foulelfmeter, welchen Michael Lauterbach nach 75 Minuten souverän verwandelte. Zuvor holte André Neidhardt den Ex-Unterlosaer Kay Hertwig von den Beinen, bekam vom gutmütigen Schiri Manfred Jahn aber nur den gelben Karton. In der 83. Minute krönte Schwarz seine gute Leistung mit einem direkten Freistoßtreffer. Marcel Horlbeck verspekulierte sich in dieser Situation, war aber ansonsten der gewohnt sichere Rückhalt. Glück hatte Post Plauen wenig später, als es nach Zweikampf zwischen Oliver Zorn und dem heranrauschenden Lars Becker keinen weiteren Strafstoß gab. Auch Markus Löffler bekam am Spielende noch einmal die Chance, sich auszuzeichnen. Sebastian Wild´s Schuß nach Sololauf parierte er aber ohne Probleme.

Auch wenn Post Plauen in der Tabelle weiterhin ordentlich postioniert ist (Platz 9), könnte sich die Situation bei ähnlichen Leistungen wie in den vergangenen beiden Spielen schnell verschlechtern. Drei Zähler beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsrang, doch in den kommenden Wochen warten weitere direkten Konkurrenten (Ranch, Leubnitz, Lok). Besinnt man sich in diesen Partien wieder auf die Grundtugenden, so sollte der PSV auf einem gesicherten Platz im unteren Mittelfeld überwintern können. Gute Besserung wünschen wir allen vier auf dem Spielberichtsbogen erwähnten Verletzten: Heiko Haupt, Dieter Müller, Dennis Schwarz und Florian Günnel.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
12. Spieltag - Samstag, 05.11.2011 - Anpfiff 14.00
(Spielort: Sportplatz Neundorf
)

 
1.FC Ranch Plauen - Post SV Plauen
4:2 (2:1)


Reserve (2. Kreisklasse, Staffel 4):
1.FC Ranch Plauen Res. 1-8 Post SV Plauen Res.
 

   
 


 Vorbericht:

Am kommenden Samstag steht für die Mannen des Post SV das nächste richtungsweisende Stadtduell an. Nach der schwachen Vorstellung im Heimspiel gegen Wacker Plauen gastiert man beim 1.FC Ranch in Neundorf.

Der PSV ist nach wie vor die bestplatzierte Plauener Mannschaft der Kreisliga, kann diese Position aber einbüßen, wenn der Karren nicht umgestoßen wird. Guten Auftritten Anfang Oktober (drei Siege in Serie) folgten zwei, nobel ausgedrückt, mäßige Partien. In dieses Schema passt das fehlende Glück der letzten beiden Wochen. In Weischlitz und gegen Wacker wurde zusammen-gerechnet fünf Mal das Aluminium getroffen, während der jeweilige Kontrahent vier Treffer erzielte. Mit aktuell 29 Gegentoren drückt der Schuh eindeutig im Defensivverhalten der gesamten Mannschaft, während 25 selbst erzielte Buden immerhin Ligamittelmaß bedeuten. Auch die Elfmeterstatistik ist nach zehn Spielen eindrucksvoll: fünf Strafstöße kassierte man (davon wurden drei verwandelt), drei bekam die Post zugesprochen (alle durch Patrick Schubert in Tore umgesetzt). Wenn die blau-gelben spielen, gibt es also immer Spektakel, im positiven wie im negativen Sinne (Höhepunkt sicherlich das 5:7 gegen Erlbach).

Auch der 1.FC Ranch ist für seine Spielweise mit offenem Visier bekannt. Angetrieben von Kevin Wülfert im zentralen Mittelfeld sind die Neundorfer stets gefährlich im Vorwärtsgang, aber defensiv anfällig. Nach gutem Saisonstart (2:1 gegen Theuma, 3:2 in Lauterbach) folgten , auch aufgrund von personellen Problemen, schwache Auftritte (3:8 gegen Jößnitz, 1:7 in Bobenneukirchen). Mittlerweile hat sich das nach Rücktritt von Mirko Modes zeitweise trainerlose Team wieder gefangen und holte u.a. einen Punkt gegen Weischlitz. Mit Thomas Sadzewicz steht ein guter Torhüter zwischen den Pfosten, Schlitzohr Lutz Oberst und Michael Leihkamm sind immer für Tore aus dem Nichts gut. Stets für Gefahr sorgen zudem die langen Einwürfe von Christian Wien. Alles in allem besitzen die Rancher eine erfahrene Truppe, die man nicht unterschätzen darf. Besonders die ehemaligen Postler Norman Hayn, Benjamin Meyer, Roberto Theilemann und Roger Wellmann werden hochmotiviert in das Derby gehen.

Schiedsrichter ist Uwe Naumann vom VFC Plauen.


Spielstatistik:

FCR: Sadzewicz - Oberst, Müller, Wunderlich (87. Hayn), Szyska - Wien, Bauer, Wülfert, Lorenz - Mi. Leihkamm, Baumbach (93. Mayer)
PSV: Künzel (65. Horlbeck) - Müller D., Amstein, Lang, Neidhardt - Schubert, Zorn (30. Müller S.), Wild, Stüber (46. Turban) - Micklisch, Seifert

Torfolge:
1:0 Wunderlich (11.), 2:0 Baumbach (16.), 2:1 Oberst (36., Eigentor), 3:1 Baumbach (60.), 4:1 Baumbach (80.), 4:2 Müller S. (89.)
bes. Vorkommnis: -

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Uwe Naumann (VFC Plauen)
Zuschauer:
80


Spielbericht:

Auch das zweite Derby in Folge verlief für den Post SV Plauen erfolglos. Beim 1.FC Ranch gab es nichts zu holen, am Ende stand eine berechtigte 2:4-Auswärtspleite zu Buche. Wie das Ergebnis allerdings zustande kam, war auch nach Ablauf der 90 Minuten Gegenstand zahlreicher Diskussionen.

Der Gastgeber übernahm mit dem Anpfiff die Initiative und war sofort gefährlich. Aus bester Position vergab Michael Leihkamm frei vor Post-Keeper Andy Künzel. Wenig später die Führung nach umstrittener Freistoß-Entscheidung des über die gesamte Spieldauer miserabel (weil ohne Linie, arrogant und inkonsequent) agierenden Schiedsrichters Uwe Naumann. Sascha Wunderlichs Schuß senkt sich hinter Künzel in die Maschen. Nur fünf Minuten später erhöhte Neuzugang Peter Baumbach im Nachschuss auf 2:0, nachdem die PSV-Defensive mehr Beobachter als Aktivposten war. Daraufhin beruhigte sich die Szenerie etwas, Ranch verwaltete die Führung. Spielfluss und Struktur waren auf beiden Seiten nicht zu erkennen, woran auch (allerdings nicht nur) der Schiri seinen Anteil hatte. Spannend wurde es erst, als Lutz Oberst eine weite Eingabe von Sebastian Lang in die eigenen Maschen beförderte. Bei Post Plauen kehrte nun der Glaube an einen Punktgewinn zurück, bis zur Halbzeit passierte aber nichts relevantes mehr.

Die Gäste kamen aktiver aus der Pause, Ranch Plauen wirkte nervös. Klare Torchancen waren jedoch weiterhin Mangelware, sodass Thomas Sadzewicz kaum geprüft wurde. Vorentscheidend dann ein weiterer strittiger Freistoß zu Ungunsten der Postler, welchen Peter Baumbach an den langen Innenpfosten setzte - 3:1. Wenig später musste Andy Künzel verletzungsbedingt ausgewechselt werden, Marcel Horlbeck ersetzte ihn. Nur eine Minute nach seiner Einwechslung wurde auch er hart attackiert, konnte aber glücklicherweise weiterspielen. In der letzten Viertelstunde musste Blau-Gelb gar in Unterzahl weiterspielen, weil sich Libero Dieter Müller am Knie verletzte, Post aber schon dreimal gewechselt hatte. Endgültig durch war die Partie nach dem dritten Baumbach-Treffer (80. Minute). Steve Müllers Freistoßtor war nur noch Ergebniskosmetik, Endstand 4:2.

Schon am kommenden Wochenende wartet mit dem Leubnitzer SV ein weiterer schwerer Auswärtsbrocken auf die Kicker von der Luisenstraße. Mit Enrico Schneider und Kai Hohmuth werden zwei Leistungsträger ins Team zurückkehren, sodass in spielerischer Hinsicht ein Schritt nach vorn zu erwarten ist. Vor allem die Handschrift des Mittelfeldmotors fehlte in den vergangenen beiden Partien enorm.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
13. Spieltag - Samstag, 19.11.2011 - Anpfiff 14.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße
)

Post SV Plauen - FSV 1990 Klingenthal
2:5 (0:1)


Post SV Plauen Res. 3-1 FSV Klingenthal Res.

 
    


 Vorbericht:

Zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres empfängt der Post SV Plauen die Mannschaft vom FSV 1990 Klingenthal. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie mit jeweils vier Gegentreffern hofft die Mannschaft von Trainer Thomas Schäbitz auf die Kehrtwende, gegen den Tabellenvierten wird dies allerdings alles andere als eine einfache Angelegenheit.

Klingenthal hat sich mit respektablen Ergebnissen an der Tabellenspitze festgesetzt und kann mit einem Sieg an der Luisenstraße sowie einer Punkteteilung zwischen Jößnitz und Bobenneukirchen auf Rang zwei klettern. Das drittfairste Team der Kreisligastaffel 2 gewann bereits sieben Partien, unterlag in zwei Duellen (1:3 geen Boben, 0:3 in Theuma) und beendete zwei Vergleiche mit einer Punkteteilung (0:0 gegen Weischlitz, 2:2 gegen Wacker Plauen). Unter den bezwungenen Gegnern befinden sich z.B. Mühltroff (6:0), Lauterbach (1:0) und Jößnitz (4:3). Beim Leubnitzer SV siegte Klingenthal mit 6:3 – zum Vergleich: Post Plauen unterlag an selber Stelle vergangenen Samstag mit 0:4. Zu den besten Torschützen gehört wie-der einmal der unermüdliche „Oldie but Goldie“ Sven Leonhardt mit sechs Saison-treffern. Ebenso viele erzielte der zweite Routinier, Spielertrainer Daniel Siegemund. Mit Manuel Egon Horna verfügen die Gäste zudem über einen weiteren gefährlichen Angreifer, auch wenn dieser erst vier Buden gemacht hat.

Die Niederlage des PSV in Leubnitz war einerseits unglücklich hinsichtlich der Art und Weise, andererseits verdient aufgrund von offensichtlichen Schwächen in Offensiv- und Defensivspiel. Drei Gegentore nach Kontern sprechen eine deutliche Sprache, die neuformierte Viererkette braucht Zeit, um sich auf den neuen Positionen zurechtzufinden. Dennoch bestätigte nach dem Spiel auch der Gastgeber, dass die Spitzenstädter das spielerisch bessere Team stellten. Lässt man sich auf dem Weg hin zur neuen Taktik nicht beirren, so wird der Erfolg zweifelsohne zurückkehren. Am Besten bereits gegen die Klingenthaler, denn mit drei Punkten in heimischen Gefilden wird die Chance erhöht, auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Das abschließende Spiel bei Lok Plauen (nä. Samstag um 14 Uhr) wird dann ein direktes Duell gegen den Abstieg. Drei Spieler besitzen bereits vier gelbe Karten und wären bei einer weiteren im Derby gesperrt (siehe Statistik rechts).

Schiedsrichter ist Ulrich David vom VFC Plauen.


Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Turban, Müller D. (Micklisch), Neidhardt, Lang - Amstein (Zorn), Schubert, Schneider, Seifert (Müller S.) - Wild, Hohmuth
FSV: Weidlich - Dörfel, Grundig, Schneider - Venus S. - Meinel, Müller, Weißbach, Röder - Leonhardt, Horna

Torfolge:
0:1 Venus S. (8.), 1:1 Wild (50.), 1:2 Dörfel (62.), 1:3 Leonhardt (79.), 2:3 Müller S. (84.), 2:4 Meinel (87.), 2:5 Venus S. (89.)
bes. Vorkommnis:
-
Platzverweise: -
Schiedsrichter: Ulrich David (VFC Plauen)
Zuschauer:
63


Spielbericht:

Auch bei der fünften Niederlage in Serie verpasste es Post Plauen, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Das der PSV trotzdem nach wie vor die Beste von vier Plauener Mannschaften in der Kreisliga ist, spricht für sich.

In der Anfangsphase hatten die Spitzenstädter einige Probleme, Ordnung herzustellen. Die frühe Führung durch Sascha Venus (8.) war folgerichtig eine Frage der Zeit, denn bereits zuvor parierte PSV-Keeper Marcel Horlbeck einige Male stark. Auch in Folge des Wachmachers kam die Heimelf nicht richtig in die Gänge. Erst nach gut 25 Minuten konnten eigene Akzente gesetzt werden, doch Klingenthals Torhüter Marcus Weidlich, welcher nicht sehr sicher wirkte, wurde nicht bezwungen, nennenswerte Chancen waren Mangelware.

Nach dem Seitenwechsel begann Plauen besser und erzielte verdientermaßen den Ausgleich. Sebastian Wild schlenzte einen Freistoß aus rund 20 Metern, vorausgegangen war ein Handspiel der FSV-Defensive, zum 1:1 ins linke obere Eck. Post war gut im Spiel, doch Klingenthal nutzte eine schwache Phase der Hausherren zur erneuten Führung. Kapitän Rico Dörfel rückte bei einem Eckstoß mit nach vorn und köpfte aus fünf Metern ein. Beinahe wäre Wild das 2:2 geglückt, doch weder sein Freistoß (Weidlich parierte überragend) noch ein Versuch, welcher knapp am rechten Pfosten vorbeiflog, ließen das Tornetz zappeln. Zielstrebig präsentierte sich Routinier
Sven Leonhardt (38 Jahre) nach 79 Minuten, einen Sololauf krönte er mit dem 3:1. Fünf Minuten später bekam Klingenthal das Leder nicht aus der Gefahrenzone - Steve Müller verkürzte. Post spielte nun alles oder nichts und fing sich, wieder einmal, in der finalen Phase zwei Kontergegentore (Meinel (87.) und Venus (89.)). Pech hatte Joker David Micklisch aus der Distanz.

Am kommenden Samstag steht das letzte Freiluftspiel 2011 an. Gekickt wird im Stadtpark bei den Eisenbahnern von Lok Plauen (Anpfiff: 14.00 Uhr).

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
14. Spieltag - Samstag, 26.11.2011 - Anpfiff 14.00
(Spielort: Sportplatz Stadtpark
)

 
ESV Lok Plauen - Post SV Plauen
3:0 (1:0)

Reserve (2. Kreisklasse, Staffel 4):
ESV Lok Plauen Res. 4-1 Post SV Plauen Res.

 
    
 


 Vorbericht:

Zum abschließenden Freiluftspiel des Kalenderjahres gastiert Post Plauen bereits das zweite Mal in der laufenden Spielzeit beim ESV Lok. Schon am ersten Spieltag trat man aufgrund eines Sportgerichturteils im Stadtpark an und gewann damals mit 5:1.

Beim Sportverein der Eisenbahner bieten sich stets Vergleiche an, so auch bezüglich des bisherigen Saisonverlaufs. Verspätet startete die Lok vom Bahnhof (also dem Vorurteil über die "Deutsche Bahn" vollauf gerecht werdend) und lag bereits aussichtlos hinter dem Soll. Aber zur Mitte der zu absolvierenden Strecke hin nahm man Fahrt auf und konnte einige Zähler gut machen. Die Daten lesen sich folgendermaßen: 6 Punkte und 8:0 Tore aus den letzten beiden Spielen (5:0 bei der Wacker, 3:0 gegen die Ranch). In den elf Partien zuvor ergatterten die Schuster-Schützlinge lediglich zwei Unentschieden (3:3 gegen Jößnitz, 1:1 in Mühltroff). Ansonsten gab es etliche knappe Niederlagen zu verzeichnen, darunter vier Mal mit nur einem Tor Differenz. Vom Potential her müsste Lok sicherlich weiter oben im Klassement stehen, doch bis vor Kurzem galt: "Haste Schei** am Schuh, haste Schei** am Schuh". Mit einem Heimsieg gegen den Post SV Plauen soll endgültig der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt werden, folglich wären die Kicker von der Luisenstraße nur noch einen Zähler voraus.

Auch wenn bei den Gästen die Formkurve in die entgegengesetzte Richtung zeigt, so liegt das Team immerhin noch auf dem zehnten Rang. Trotz fünf Niederlagen in Serie hat man also weiterhin beste Chancen, auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Zumal die direkte Konkurrenz schwere Auswärtsaufgaben vor der Brust hat: Triebel (13., 9 Punkte) in Jößnitz, Wacker (12., 11 Punkte) in Lauterbach, Ranch (11., 12 Punkte) in Theuma. Mit einem weiteren Erfolg im Stadtpark betrüge der Vorsprung auf die rote Zone vermutlich komfortable sechs Zähler. Das Leben im Konjunktiv wäre ein schönes, hätte wenn und aber sind doch nur Gelaber. Entscheidend ist auf dem Platz! Dort werden bis auf den angeschlagenen Kevin Stüber und die gesperrten David Kießling (rot in der Reserve) sowie André Neidhardt (fünf gelbe Karten) alle verfügbaren Kräfte mobilisiert werden, um den Negativlauf zu stoppen.

Schiedsrichter ist der Vogtlandliga-Referee Frank Oefler aus Straßberg, unterstützt von Mario Denke und Klaus Böttger.


Spielstatistik:

Lok: Marx - Liske, Hoffmann (85. Kretzschmar), Lippert, Merten - Müller, Geyer, Thoß, Brückner - Naponiello, M. Wissing (84. Wolff)
PSV: Horlbeck - Müller D., Turban, Hohmuth, Lang - Amstein, Wild, Schubert (80. Goerke), Schneider, Seifert (75. Müller S.) - Micklisch

Torfolge:
1:0 Thoß (40.), 2:0 Naponiello (75.), 3:0 Geyer (82., FE)
bes. Vorkommnis:
-
Platzverweise: -
Schiedsrichter: Frank Oefler (SG Straßberg)
Zuschauer:
85


Spielbericht:

Auch beim Tabellenletzten konnte der Postsportverein keine Punkte einfahren. Unnötige Gegentore waren wie schon in den letzten Wochen der Genickbruch, offensiv ging zudem nicht viel.

Der gastgebende ESV Lok hätte bereits nach wenigen Minuten in Führung gehen können, wenn nicht sogar müssen. Zweimal rannte Angreifer Marcel Wissing allein auf das Tor von Post-Keeper Marcel Horlbeck zu, scheiterte aber zunächst am Torhüter und kurz darauf an der "kleinen Größe" des Kastens. Nach gut einer Viertelstunde kam Blau-Gelb besser ins Derby. Die Viererkette stand ab diesem Zeitpunkt relativ sicher und auch im Spiel nach vorn tat sich mehr. Enrico Schneider scheierte aus gut zwanzig Metern, nachdem ihm David Micklisch den Ball gut auflegte. Ein Freistoß von Sebastian Wild aus aussichtsreicher Position führte ebenfalls nicht zum gewünschten Erfolg. Just in dieser Phase profitierte Lok von einem Fehler in der PSV-Defensive, Sebastian Thoß schloss auf Höhe der Strafraumgrenze ab und versenkte das Leder im langen Eck. Gefährlich war zudem ein Kopfball nach Freistoß der Gastgeber, welcher denkbar knapp am Pfosten vorbeiflog (auf der aus Post-Sicht guten Seite). So führte der Tabellenletzte zur Halbzeit knapp, aber verdient.

Post kam motiviert aus der Kabine, allerdings waren die Gäste im Vorwärtsgang selten zwingend genug. Thomas Marx erlebte einen ruhigen Nachmittag zwischen dem Aluminium. Die Vorentscheidung fiel nach einer weiteren Standardsituation. Stefan Naponiello schließt, mit dem Rücken zum Tor stehend, innerhalb des Sechzehners zur 2:0-Führung ab. Dem PSV fehlte es an Ideen, Lok Plauen verwaltete den beruhigenden Vorsprung souverän. Endgültig durch war die Partie nach dem durch Norman Geyer verwandelten Foulelfmeter. Naponiello setzte sich zuvor auf der rechten Angriffseite gegen Dieter Müller durch und wurde im Strafraum von Enrico Schneider gelegt - dem souveränen Schiedsrichter Frank Oefler blieb keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. Im weiteren Spielverlauf passierte nicht mehr viel, Lok Plauen gewann das Kellerduell verdient mit 3:0.

Auf Seiten des Post SV ist man froh, dass endlich Winterpause ist. Nach vierzehn Partien stehen die Schäbitz-Kicker mit zwölf Punkten auf dem zehnten Tabellenrang.

(A. Neidhardt)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
15. Spieltag - Samstag, 17.03.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Post-Sportplatz Luisenstraße
)

 
Post SV Plauen - SV Theuma
1:2 (0:1)


Post SV Plauen Res. 4-3 SV Theuma Res.
  
      

 

 Vorbericht:

Wie es die Überschrift auf der Startseite schon unmissverständlich preis gibt, stecken die Jungs um Coach Schäbitz mitten im Abstiegskampf. Nach mäßigen Auftritten zur Saisonvorbereitung muss es einem schon fast Angst und Bange werden über die derzeitigen Kraftreserven der Postkicker. Spielte man in den ersten 45 Minuten tollen Fußball, so war es im zweiten Abschnitt meist das Gegenteil. Auch gegen Morgenröthe sollte sich das rächen. Nichtsdestotrotz will man im ersten Spiel in 2012 den ersten "Dreier" einfahren, um möglichst schnell das Abstiegsgespenst zu verjagen. Doch auch Theuma muss punkten. Zwar ist man mit 20 Punkten gut gesichert, doch wie es der Fußballgott so will, kann auch so ein Vorsprung ( 8 Zähler vor Post) schnell schrumpfen. Auch Theuma hatte in der Winterpause mit herben Verlusten zu kämpfen. Mit Taubert und Maihorn (beide berufsbedingt) fallen zwei wichtige Stützen der jungen Theumaer Truppe weg. Auf Seiten des PSV schaut es nicht anders aus. Kießling, Neidhardt (beide Wacker) und Künzel (Triebel) verließen den Verein. Nun gilt es diese Abgänge zu kompensieren. Wer aber in dieser schwierigen Lage den Karren aus den Dreck ziehen kann, ist zweifelhaft. Abzuwarten bleibt, ob die tatsächlichen Leistungsträger nun endlich Schwung ins Team bringen und die arg geschundene Seele der Post-Fans wieder zum jauchzen bringen.
Schiedsrichter ist der erfahrene Manfred Jahn.
Wir wünschen sowohl der Reserve als auch der ersten Mannschaft viel Erfolg und möglichst 6 Punkte.

 

Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Schubert, Hohmuth, Turban, Stüber - D. Müller, Amstein (81. Micklisch), Schneider, Lehninger (46. Goerke) - Wild, Lang (65. Seifert)
SVT: Gerbeth - Bergmann - Vogel, Dunkel, Broßeit - Klinger, Taubert, Bollmann (85. Matzke), Winkelmann (89. Knoll) - Maihorn, Döhling

Torfolge:
0:1 Winkelmann (20.), 0:2 Maihorn (60.), 1:2 Schubert (FE, 67.)
bes. Vorkommnis: -
Platzverweise: -
Schiedsrichter: Manfred Jahn (SG Kürbitz)
Zuschauer: 73


Spielbericht:

Auch nach dem ersten Punktspiel des neuen Jahres gab es im Post-Lager wieder nur lange Gesichter zu verzeichnen. Die 1:2-Heimpleite gegen den SV Theuma war jahresübergeifend mittlerweile die siebente Punktspiel-Niederlage in Folge. Zwar besaß Post wie bereits häufig in der Hinrunde die größeren Spielanteile, allerdings ging man wieder zu fahrlässig mit seinen Chancen um und lud den Gegner durch unkonzentriertes Defensivverhalten zum Toreschießen ein.

Die ersten Minuten der Partie verliefen zunächst ausgeglichen. Beide Teams egalisierten sich zumeist im Mittelfeld, echte Chancen blieben Mangelware. Die Führung dann nach zwanzig Minuten für die Gäste: Post spielte auf Abseits, die Abseitsfalle schnappte jedoch nicht zu, sodass Winkelmann völlig allein vorm Post-Gehäuse auftauchte und abgebrüht zur Gästeführung einnetzte. Die Heimelf zeigte sich in der Folge wenig geschockt und war sofort um Wiedergutmachung bemüht.  Bis zur Pause erarbeitete man sich eine Reihe guter Gelegenheiten, die jedoch allesamt nicht genutzt werden konnten. Beste Chancen vergaben Schneider, der freistehend aus Nahdistanz am glänzend reagierenden Schlussmann der Gäste scheiterte, und Amstein, der den Ball nur ans Quergebälk setzte. Doch auch Theuma blieb im Angriff stets gefährlich. So traf Maihorn aus spitzem Winkel zum Glück nur den Pfosten, nachdem er sich nach einem Einwurf durch mehrere Gegenspieler hindurch getankt hatte. Mit einem 0:1-Rückstand aus Sicht der Schäbitz-Mannen ging es in die Kabinen.

Die zweite Hälfte glich der ersten. Post mit mehr Ballbesitz, Theuma spielte geradliniger in Richtung des gegnerischen Tores und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Einer dieser Nadelstiche führte nach gut einer Stunde auch zum 0:2: ein Gästespieler kann sich bis zur Grundlinie durchsetzen und bringt den flachen Ball nach innen, in der Mitte sind gleich mehrere Theumaer ohne direkte Bewachung und Maihorn kann den Ball letztendlich irgendwie über die Linie bugsieren. Der nächste Nackenschlag für die Postler. Kurz darauf keimte jedoch noch einmal Hoffnung auf:  Wild wurde im Strafraum von Theumas Klinger gelegt, Schiri Manfred Jahn entschied berechtigerweise auf Elfmeter. Schubert verwandelte ohne Probleme. Post zeigte sich fortan zwar um den Ausgleich bemüht, allerdings war kein richtiges Konzept erkennbar, sodass die tiefstehende Gästeabwehr meist leichtes Spiel bei den Angriffen der Heimelf hatte. Man verstand es nur selten, torgefährliche Aktionen aus dem Spiel heraus zu inszenieren. Die besten Möglichkeiten zum Ausgleich ergaben sich somit nach Standards: Schneiders Kopfball nach Wild-Freistoß sowie Turbans Kopfstoß nach Eckball verfehlten das Gäste-Gehäuse denkbar knapp.  

So stand am Ende die erneute Niederlage zu Buche, die die Lage beim Post SV immer prekärer erscheinen lässt. Eine Punkteteilung wäre sicherlich gerecht gewesen, doch das interessiert am Ende keinen und ist beim Blick auf die Tabelle nicht von Belangen.
Am kommenden Sonntag geht es zum starken Aufsteiger nach Lauterbach.

(sea)


Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
16. Spieltag - Sonntag, 25.03.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Lauterbach
)

SG Traktor Lauterbach - Post SV Plauen
3:0 (1:0)


Traktor Lauterbach Res. 1-0 Post SV Plauen Res.
  
      

 

 Vorbericht:

Eine Woche und einen Tag nach dem ernüchternden Rückrundenstart, welcher unnötig mit 1:2 gegen Theuma verloren ging, startet man nun erneut den Versuch zur Kehrtwende und vielleicht auch zurück zu Tugenden vergangener Tage. Dabei reist man zum starken Aufsteiger nach Lauterbach. Lässt man nur die Statistik sprechen, so sind die Lauterbacher klarer Favorit. Die Sportgemeinschaft Traktor rangiert derzeit auf einem guten 5. Platz im Tableau und konnte schon 26 Punkte erringen. Post hingegen befindet sich auf Rang 11 und konnte gerade einmal 12 magere Pünktchen holen.
Gegen Theuma spielte man teils engagierten Fußball, ließ sich aber durch individuelle Fehler und eine eklatante Abschlussschwäche wieder die Butter vom Brot nehmen. Soll der Knoten nun endlich Platzen, muss man aus einer gesicherten Defensive heraus gezielte Nadelstiche nach vorn setzen und seine Tormöglichkeiten nutzen. Aber auch die SGL ist auf Wiedergutmachung aus. Gegen Ranch Plauen gab es eine verdiente 0:1 Niederlage. Und auch die drei Top-Torjäger Weinhold (8), Schlosser (6) und Roßbach (5) wollen ihr Torekonto wieder füllen und den Postlern möglichst den Schneid abkaufen.
Auf Seiten der Post hat man mit Wild (9) und Schubert (6) mindestens gleichwertige Torschützen zu bieten, aber ein Blick in die Vergangenheit verrät, dass andere sehr wichtige Leistungsträger noch lange nicht auf dem Zenit ihrer Möglichkeiten sind. Vor allem das Sorgenkind Defensive bereitet immer wieder Angstschweiß bei allen Beteiligten.
Nichtsdestotrotz möchte man auch aus Lauterbach 3 Punkte entführen, auch wenn das ein hoch gestecktes Ziel ist. Wer jedoch strebsam arbeitet, sollte nicht selten Großes ernten.
Referee in dieser Partie wird Dirk Pilz vom BC Erlbach sein.

 

Spielstatistik:

SGL: Roth – Weis – Goldhahn, Michel (82. Weinhold) – Brauweiler, Rödel, Scholz (73. Fuchs), Pietracz, Gerstenberger – Roßbach, Schlosser
PSV: Horlbeck – Hohmuth - Amstein, Turban (77. Lehninger), Stüber (46. Zorn) - D. Müller, Schubert, Schneider/71., Seifert (65. Goerke) - Wild, Lang

Torfolge: 1:0 Roßbach (23.), 2:0 Gerstenberger (52.),3:0 Roßbach (85.)
bes. Vorkommnis: -
Platzverweise: Schneider (Rot, Schiedsrichterbeleidigung)
Schiedsrichter: Dirk Pilz (BC Erlbach)
Zuschauer: 113


Spielbericht:

Man kann ohne Frage in Lauterbach verlieren. Die Art und Weise, mit der sich der Post SV allerdings beim Tabellenfünften präsentierte, kam teilweise einem Offenbarungseid gleich und hatte über weite Strecken mit gesundem Mannschaftssport nur wenig zu tun. Dabei stellten die Traktorkicker an diesem Tag beileibe keine Hürde dar, die nicht zu bezwingen gewesen wäre.

In Hälfte Eins blieben Chancen auf beiden Seiten eher eine Seltenheit. Lauterbach besaß summa summarum zwar leichte Feldvorteile, wenn es vor dem Post-Tor richtig gefährlich wurde, dann jedoch nur durch haarsträubende individuelle Fehler der Post-Defensive. So auch beim 1:0 für die Gastgeber nach etwas mehr als 20 Minuten: Post  vertändelt  an der eigenen Grundlinie den Ball, Traktor-Angreifer Roßbach wird im Zentrum angespielt und hat keine Probleme einzunetzen. Kurz vor der Pause hätte ein weiterer Katastrophen-Pass im Spielaufbau fast zum 2:0 geführt, doch die Heimelf spielte den daraus resultierenden Angriff nicht gut zu Ende und ließ diese Chance verstreichen. Ansonsten war von Lauterbach im Spiel nach vorn bis zur Pause nicht viel Zwingendes zu sehen. Das Gleiche galt jedoch auch für die Postler: die gefährlichste Aktion resultierte aus einem Standard. Sebastian Wilds scharf getretener Freistoß aus gut 30 Metern zischte knapp über die Querlatte. Aus dem Spiel heraus lief wieder viel zu wenig nach vorn. Zu statisch agierte man, um die Abwehr des Gegners ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Lauterbach kam besser aus der Kabine. Ein Getümmel im Strafraum nutzte Kapitän Gerstenberger kurz nach Wiederanpfiff zum Führungsausbau. Dies kam einem endgültigen Genickbruch im Post-Spiel gleich, denn wer in der Folge noch einmal ein ernsthaftes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage erwartete, sah sich getäuscht. Post schob sich zwar weiter nach vorne, doch das spielte einzig und allein den Gastgebern in die Karten, die im weiteren Verlauf Konter auf Konter in Richtung Post-Gehäuse fuhren. Keeper Marcel Horlbeck war es zu verdanken, dass es „nur“ noch einmal klingelte, er entschärfte mehrere Situationen, in denen Lauterbacher Angreifer im Alleingang auf ihn zuliefen. Wäre die Heimelf nicht so fahrlässig mit den zahlreichen Chancen umgegangen, hätte das Spiel in einem Debakel enden können. Der völlig unnötige Platzverweis für Enrico Schneider, der dem Team damit in den nächsten Wochen fehlen wird, passte ins Bild und war einer der negativen Höhepunkte.

Die in der Winterpause gesteckten Vorsätze scheinen jedenfalls spätestens mit dieser dargebotenen Vorstellung alle wieder verflogen. Das emotionslose Auftreten der nahezu kompletten Mannschaft bietet zudem reichlich Diskussionsstoff, der einen Übergang zur normalen Tagesordnung nicht zulässt und den es unter der Woche dringend aufzuarbeiten gilt. Nichtsdestotrotz heißt es nun den Kopf wieder hochzunehmen und den Blick auf das nächste wichtige Spiel zu richten. Am kommenden Samstag ist der Leubnitzer SV zu Gast an der Luisenstraße. Dabei muss dringend ein Erfolgserlebnis her - egal wie.

(sea)



Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
17. Spieltag - Samstag, 31.03.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Post-Sportplatz Luisenstraße
)

   Post SV Plauen - Leubnitzer SV 1898
0:3 (0:1)


Reserve (2. Kreisklasse, Staffel 4):
Post SV Plauen Res. 2-3 Leubnitzer SV 1898 Res.

      

 

 Vorbericht:

„Erfolgshungrige Postler wollen den Positivtrend der letzten Wochen bestätigen und ihre Siegesserie fortsetzen!“ - Wie gerne würde man im Postlager solche Aussagen im Vorbericht lesen. Die Realität sieht leider anders aus. Seit nunmehr acht Pflichtspielen warten die Schäbitz-Mannen auf jeglichen Punktgewinn. Wäre zumindest ein Unentschieden beim Heimauftritt gegen Theuma verdient gewesen, so war das Auswärtsspiel letzte Woche eine herbe Enttäuschung. Diese Wortwahl schmeichelt noch angesichts der Tatsache, wie man sich streckenweise in Lauterbach präsentierte. Blutleer, lauffaul, unbeteiligt. All diese Worte fielen im Zusammenhang dieser Partie.

Mit dem Leubnitzer SV erwartet man einen kampfstarken Gegner, der aus einer kompakten Defensive heraus mit langen Bällen nach vorn operiert. Diese Spielweise wurde den Postlern im Hinspiel (4:0 für den LSV) zum Verhängnis, als sich die erstmalig eingesetzte Post-Viererkette ein ums andere Mal von diesem einfachen Mittel düpieren ließ. Im neuen Jahr sind die Gäste nach Spielen gegen unsere direkte Abstiegskonkurrenz noch unbesiegt (1:0 bei Wacker, 1:1 gegen Ranch). Vom spielerischen Potential her kann man mit den LSV-Kickern sicherlich mithalten, doch ohne die nötige Portion Kampf wird auch heute kein Blumentopf zu gewinnen sein.


Verzichten muss Trainer Schäbitz am Wochenende auf Torhüter Marcel Horlbeck, der seine Mannschaft im letzen Spiel vor einem noch schlimmeren Fiasko bewahrte. Für ihn rückt Routinier Jörg Selbmann zwischen die Pfosten. Ebenso fehlen wird Enrico Schneider, der in Lauterbach des Feldes verwiesen wurde. Wie lange er dem Team zwangsläufig nicht zur Verfügung steht, ist noch offen. Ob die angeschlagenen Kevin Stüber und Christian Seifert auflaufen können, ist mit einem dicken Fragezeichen versehen und wird sich erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden. 

Als Schiedsrichter der Partie begrüßen wir den jungen John Pelzl, der auch schon das Hinspiel in Leubnitz in souveräner Manier leitete.

Spielstatistik:

PSV: Selbmann – D. Müller - Turban, Hohmuth, Blum (79. Lehninger) - Amstein, Stüber, Schubert, Goerke - Seifert (50. Wild), Lang (72. Gurando)

LSV: Sengewald, Schubert, T. Schröter, Ma. Müller, Krüger, Schädlich, Wendel, Schneider, R. Schröter, Haugk, Bluhm

Torfolge: 0:1 Haugk (18.), 0:2 Haugk (84.), 0:3 Schneider (89.)
bes. Vorkommnisse: keine
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Mario Denke (VFC Plauen)
Zuschauer: 66


Spielbericht:

Auch im dritten Pflichtspiel des Jahres 2012 blieb den Postlern das herbeigesehnte Erfolgserlebnis verwehrt. Zwar überzeugte man diesmal kämpferisch, nach vorne agierte man jedoch glücklos und ließ die wenigen richtig guten Gelegenheiten verstreichen.

Das Spiel begann mit 15-minütiger Verspätung da der eigentlich für das Spiel vorgesehene Schiedsrichter kurzfristig ausfiel. Mario Denke, der bereits das Spiel der Reserveteams leitete, sprang für ihn ein. Man merkte den Postlern an, dass sie sich viel vorgenommen hatten. So versuchte man vom Anpfiff weg den Gast unter Druck zu setzen. Dennoch gelang es nur selten, gefährlich in den Leubnitzer Strafraum einzudringen. Der LSV hingegen tat sich zu Beginn schwer. Umso bitterer das 0:1 nach rund zwanzig Minuten: eine maßgenaue Flanke versenkte Haugk per Flugkopball, nachdem er am langen Pfosten sträflich allein gelassen worden war.  Post wirkte in der Folge etwas geschockt und Leubnitz fand besser ins Spiel. Die Heimelf konnte sich zwar bis zur Pause noch einige gute Freistoß-Gelegenheiten in Strafraumnähe erarbeiten, diese wurden jedoch zu leichtfertig vergeben.

Auch in Durchgang Zwei stimmten Kampf und Einsatz, allein der Ausgleich wollte nicht gelingen. Um die Durchschlagskraft noch einmal zu erhöhen, öffnete Post gegen Ende der Partie die Abwehr. Dies nutzte der LSV, um das Spiel endgültig zu seinen Gunsten zu entscheiden: nach einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung traf Haugk gegen eine entblößte Post-Defensive aus halblinker Angreiferposition ins lange Eck und brach damit den Willen der Heimelf. Das kurz darauffolgende 0:3 resultierte aus einem Freistoß, bei dem der LSV die kollektive Verwirrung der Post-Defensive innerhalb des Strafraumes auszunutzen wusste.

Nach Siegen der gesamten Abstiegskonkurrenz (Wacker 3:1 gegen Jößnitz, Ranch 3:1 gegen Erlbach, Lok 4:2 gegen Lauterbach, Triebel 1:0 in Mühltroff) befindet man sich nun erstmalig in dieser Saison auf einem der Abstiegsplätze, wobei man sich nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Triebel noch nicht im Besitz der roten Laterne befindet. Am Osterwochenende ist die Mannschaft spielfrei, am darauffolgenden Samstag (14.04.) geht es dann beim BC Erlbach wieder um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Bis dahin heißt das Motto „Fleißig fleißig trainieren“, damit die schier endlos scheinende Negativserie ein rasches Ende findet.

(sea)


Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
18. Spieltag - Samstag, 14.04.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Hartplatz Erlbach
)

  
BC Erlbach - Post SV Plauen
0:1 (0:0)


BC Erlbach Res. 1-0 Post SV Plauen Res.
  
      

 

Vorbericht:

 

Nach dem spielfreien und hoffentlich erholsamen Osterwochenende ist nun wieder der harte Abstiegsalltag beim Post SV eingekehrt. Die Jungs von Trainer Thomas Schäbitz lächzen unverändert nach einem Erfolgserlebnis, welches ihnen im Ligabetrieb letztmalig Mitte Oktober beim Heimerfolg gegen Mühltroff vergönnt war. Nachdem man am vergangenen Spieltag als großer Verlierer im Vergleich mit der unmittelbaren Abstiegskonkurrenz hervorging (Siege von Ranch, Lok, Wacker und Triebel), befindet man sich nun erstmalig in dieser Saison auf einem Abstiegsrang und ist mittlerweile wohl oder übel zum Punkten verdammt.

Mit dem BC Erlbach hat man am Wochenende eine schwierige, aber mit Sicherheit nicht unlösbare Auswärtshürde vor der Brust. Das Team um das Trainergespann Sven Rahm und René Sandner hat sich im grauen Mittelfeld der Tabelle eingefunden, wobei das Polster des BCE auf die Abstiegsränge und somit den Post SV schon elf Punkte beträgt.
Die Spielweise des BCE ähnelt in ihren Grundzügen derjenigen des Leubnitzer SV vor zwei Wochen: aus einer kompakten Defensive heraus wird häufig mit langen Bällen nach vorn agiert, wo speziell die beiden Sturmspitzen Tim Konschak (3 Tore) und Florian Stengel (7 Tore) das Treiben verrückt machen sollen.
Die Basis für das ausreichend gefüllte Punktekonto bildet die Heimstärke des Teams: 17 der 23 Punkte holte Erlbach auf heimischem Geläuf, wobei man seit fünf Partien zu Hause ungeschlagen ist (4 Siege, 1 Unentschieden). Der bisher einzige Auswärtssieg der Saison gelang den Obervogtländern im Hinspiel beim Post SV (Endergebnis 5:7). Dieses Spiel dürfte allen Beteiligten in denkwürdiger Erinnerung geblieben sein (insbesondere der Post-Defensive), da sich beide Teams vor allem in der zweiten Hälfte im Abwehrverbund vogelwild präsentierten und das Spiel mit einem wahren Torfestival endete (fünf der zwölf Tore fielen allein in den letzten zehn Spielminuten).

Definitiv nicht zur Verfügung steht am Samstag Enrico Schneider, der nach seinen Platzverweis beim Spiel in Lauterbach weiterhin zum Zuschauen verdammt ist. Leiter der Partie, welche aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem Erlbacher Hartplatz stattfinden wird, ist Bernd Heinrich vom VFC Adorf, der in dieser Saison bereits beim 6:2-Sieg der Postler gegen Mühltroff als Mann an der Pfeife agierte. Hoffentlich ein gutes Omen!

 

Spielstatistik:

BCE: Riedel - Stock, Hager, Krauß, Steiniger - Müller, M. Konschak, Stengel - Oehm, T. Konschak, Grehl

PSV: Horlbeck - D. Müller, Turban, Zorn, Blum - Amstein, Stüber (80. Lehninger), Schubert (73. G. Müller) - Lang, Goerke (83. Gurando), Hohmuth

Torfolge: 0:1 Goerke (71.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Uwe Naumann (VFC Plauen)
Zuschauer: 80

Spielbericht:

„Eine Liebe, eine Ehre, immer wieder Post SV!“ – wie lang war unsere Siegeshymne in der Kabine nach einer bestrittenen Partie nicht mehr zu vernehmen. Am Wochenende konnte endlich wieder gesungen werden. Beim BC Erlbach gelang den Postlern das lang ersehnte Erfolgserlebnis, wobei Routinier Ralf Goerke in einer umkämpften Partie der einzige Treffer des Tages gelang. Bedingt durch diesen Sieg und die gleichzeitige Niederlage von Wacker Plauen in Bobenneukirchen zieht man im Tableau wieder an den Ostvorstädtern vorbei.

Schon vor dem Anpfiff war allen Beteiligten klar, dass auf dem kleinen Erlbacher Schotterplatz kein fußballerischer Leckerbissen zu erwarten sein würde. So ließen sich beide Teams auch gar nicht auf „klein-klein“ ein und suchten von Beginn an ihr Heil mit langen Bällen in die Spitze. Post fand schnell in die Partie, erste Schussversuche von Goerke, Zorn und Stüber verfehlten jedoch das Ziel oder wurden vom gewohnt starken Erlbacher Schlussmann Riedel zunichte gemacht. Die wohl aussichtsreichste Post-Möglichkeit vor der Pause besaß Sebastian Lang, der nach einem Querschläger am Fünfmeterraum zum Abschluss kam, aber im letzten Moment von einem Erlbacher Abwehrbein geblockt wurde. Erlbach suchte im Spiel nach vorn immer wieder Routinier Grehl, der diesmal im Sturm agierte. Dieser erwies sich als ständiger Unruheherd und war von der Post-Hintermannschaft nur schwer in den Griff zu bekommen. Der Kapitän der Erlbacher besaß auch die beste Möglichkeit zur Führung für die Heimelf, doch Post-Keeper Horlbeck konnte seinen wuchtigen Freistoß stark parieren. Aus dem Spiel heraus tat sich die Heimmannschaft im ersten Durchgang über weite Strecken schwer, Posts Hintermannschaft agierte kompakt und ließ wenig zu. Das Remis zur Pause war leistungsgerecht.

Erlbach kam druckvoller aus der Kabine und erarbeitete sich zunächst ein kleines Chancenplus. Post benötigte einige Zeit, um sich wieder zu sortieren, allerdings konnte die Heimelf keinen Nutzen daraus schlagen. Nach zehn Minuten waren auch die Gäste wieder present. Um Haaresbreite verpassten Lang und Hohmuth eine Amstein-Flanke. Einen tückisch aufspringenden Goerke-Schuss konnte der Erlbacher Schlussmann zur Ecke abwehren. Nach rund 70 Minuten dann das goldene Tor für Post: Oliver Zorn schlägt einen Freistoß in Höhe der Mittelinie in den Sechzehner, Kai Hohmuth nimmt den Ball seelenruhig an und bedient in der Mitte Ralf Goerke, der den Ball aus 2m zur Führung über die Linie bugsiert. In der Schlussphase hatte Post noch einige bange Momente zu überstehen. Erlbach drückte auf den Ausgleich, Post verteidigte mit Mann und Maus, wobei vereinzelte Entlastungsangriffe nicht zur Vorentscheidung genutzt werden konnten. Mit Glück, Geschick und einem glänzenden Marcel Horlbeck im Tor gelang es letzlich, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten.

Auch wenn die drei Punkte am Ende sicherlich etwas glücklich waren, so sind sie eine Wohltat für die geschundene Mannschaftsseele und sollten jedem Akteur Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Dennoch ist der Sieg nur ein kleiner Schritt in Richtung Klassenerhalt, der ohne Wert ist, falls er in den bevorstehenden Partien nicht vergoldet wird.
Am Wochenende hängen die Trauben wieder hoch, denn mit der SG Jößnitz ist der Tabellenvierte zu Gast an der Luisenstraße. Mit der richtigen Einstellung werden jedoch auch die spielstarken Randplauener, die sich durchaus noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen können, zu bezwingen sein.

Bemerkung:
Das Spiel der Reservemannschaft findet bereits am Freitag statt. Die Anstoßzeit wird noch bekanntgegeben! Die Begegnung der Ersten Mannschaft findet wie gewohnt am Samstag (15 Uhr) statt.

(sea)


Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
19. Spieltag - Samstag, 21.04.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße
)

   Post SV Plauen - SG Jößnitz
1:1 (1:1)


Post SV Plauen Res. 2-4 SG Jößnitz Res
  
       

 

Vorbericht:

Wie gewonnen so zerronnen? Ein großer Stein fiel zunächst allen Beteiligten am vergangenen Spieltag vom Herzen. Mit einem 1:0-Auswärtserfolg in Erlbach sicherten sich die Postler die ersten Punkte nach einer gefühlten Ewigkeit. Dass dieser Sieg eventuell wertlos ist, ahnte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keiner. Durch den Einsatz eines vermeintlich gelb-gesperrten Spielers droht nun die Annullierung des Sieges. Sollte diese tatsächlich erfolgen, wären die Postler vorläufig neuer Tabellenletzter.

Mit Triebel (13 Punkte), Wacker (14 Punkte), Post (15 Punkte, jedoch Punktabzug möglich, siehe oben), Lok (18 Punkte) und Ranch (19 Punkte) sind fünf Teams stark abstiegsgefährdet. Ebenso spannend geht es an der Tabellenspitze zu, Platz Eins und Fünf trennen gerade einmal sechs Punkte. Auch die SG Jößnitz befindet sich noch mitten im Kampf um die begehrte Spitzenposition, welche am Ende zum Aufstieg in die Vogtlandklasse berechtigt. Das Prunkstück der Jößnitzer stellt zweifelsohne die Offensive dar, 51 Tore aus 18 Partien sprechen eine deutliche Sprache. Man könnte einige weitere Statistiken anführen, die verdeutlichen, dass Post auf dem Papier nur als Außenseiter in die Begegnung geht. Dies sollte jedoch nicht unnötig für Angst und Schrecken im blau-gelben Lager sorgen, denn gerade Duelle, bei denen sich Ab- mit Aufstiegsaspiranten messen, bescheren desöfteren dicke Überraschungen. Trotz des möglicherweise aufgetretenen Fauxpas müssen nun die positiven Aspekte aus der Erlbach-Partie mitgenommen werden. Mit dem Kampfeswillen aus diesem Spiel und den eigenen Fans im Rücken sollte ein Happy-End für die Haselbrunner gegen Jößnitz durchaus möglich sein. Dass man mit den spielstarken Gästen mithalten kann, bewies auch schon das Hinspiel, welches Post lange Zeit offen gestaltete und welches die SGJ erst in der Schlussphase für sich entscheiden konnte.


Die Messer sind also gewetzt, der Fußballgott als Regisseur der Liga schreibt mit Sicherheit weiterhin packende Thriller für die Spieltage. Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist Ulrich David vom VFC Plauen, der in dieser Spielzeit bereits diverse Partien mit Post-Beteiligung leitete.


Spielstatistik:

PSV: Horlbeck, D. Müller, Zorn (G. Müller 17 Min.), Turban, Blum - Schubert, Amstein, Stüber (Lehninger 60 Min.) - Gurando (Schäbitz 77 Min.), Goerke, Hohmuth

SGJ: Feustel, Krüger, St. Keller, Dietrich, Pössel - Grobitzsch, Polster, M. Keller, Wickel - Gebauer, Schneider  ( Eingewechselt: Ulbricht 64 Min. / Vitovec 85 Min.)

Torfolge: 0:1 Wickel (17./FE) 1:1 Hohmuth (37.)
Platzverweise: /
Schiedsrichter: Ulrich David (VFC Plauen)
Zuschauer: 70

Spielbericht:

In einer kampfbetonten, aber nie unfair geführten Partie trennten sich der Post SV und die SG Jößnitz leistungsgerecht 1:1-Unentschieden und konnten somit beide für ihre derzeitige Tabellenposition keinen Schritt nach vorn machen.

Die ersten Minuten agierten beide Mannschaften sehr unkonzentriert und spielten die erkämpften Bälle meist wieder in des Gegners Reihen. Nach gut 10 Minuten kam Jößnitz besser ins Spiel und das Geschehen verlagerte sich leicht in die Posthälfte.  Doch die PSV-Defensive hatte keine großen Probleme gegen die meist ideenlose Offensivabteilung des Gegners. So musste ein Elfmeter in der 17. Minute zur Gästeführung her halten. Polster ging auf halblinker Position in den Strafraum, Blum und Stüber waren zur Stelle und versuchten die Situation zu retten. Leider auf Kosten eines Foulstrafstoßes, welchen man aber nicht zwingend hätte pfeifen müssen. Wickel verwandelte trocken unten links. Danach kamen auch die Postler besser ins Spiel, aber bis auf Eckbälle und Freistöße kam nichts zwingendes vors Tor. Glück hatte man nach einem Eckball, als Schneider das Leder nach schönem Kopfball nur knapp das Postgehäuse verfehlte. In Minute 37 durfte dann aber auch die Postgarde jubeln. Kai Hohmuth kam aus halbrechter Position an den Ball. Sein Schuss aus ca. 20 Metern war nicht scharf, aber sprang so platziert ins linke Eck, das Keeper Feustel nicht mehr an die Kugel kam. Danach passierte nicht mehr viel und es ging zum Pausentee.

Hälfte zwei ist schnell erzählt. Beide Mannschaften hatten mehr im Mittelfeld zutun und spielten viel zu unkonzentriert oder durch zu wenig Unterstützung eigener Mitspieler nach vorn. Immer wieder waren es Blum mit seinen 44 Lenzen und Turban, die den Jößnitz-Angriff zum verzweifeln brachten. Kleine Nadelstiche wurden somit meist recht unproblematisch gelöst. Einzig allein Schneider von der SGJ blieb es verwehrt aus dem Getümmel heraus die Führung zu markieren. Auf der Gegenseite wäre Goerke fast zum Abschluss gekommen aber sein Versuch fand den Weg in die vielbeinige SG-Abwehr. Ein schnell gespielter Konter, welchen Gurando verwandelte, pfiff der an diesen Tag gut entscheidende Schiedsrichter zurück. Am Ende stand ein gerechtes Remis zu buche.

Leider hilft dieser Punkt dem Post SV nicht so recht weiter. Am kommenden Sonntag muss man dann in Bobenneukirchen wieder Farbe beim nächsten Aufstiegsanwärter bekennen.

(p.s)



Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
20. Spieltag - Sonntag, 29.04.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Bobenneukirchen
)

 
SV Bobenneukirchen - Post SV Plauen
5:2 (1:1)


SV Bobenneukirchen Res. 0-2  Post SV Plauen Res.
 
        

 

Vorbericht:

Nach vier Punkten aus zwei Spielen ist Post ganz klar im Aufwind. Doch gerade jetzt spielt man gegen den Rückrundenkrösus aus Bobenneukirchen. Wird man auch dort bestehen können? Warum nicht, der Sonntag bringt nach 90 Minuten die Wahrheit ans Licht.

Die Mannschaft ist eng zusammengerückt. Muss sie auch nach derzeitiger Tabellenposition. Gerade über Kampfbereitschaft und Teamgeist dürfte beim SVB etwas zu holen sein. Das Hinspiel gewannen die Postler zuhause überraschend mit 1:0. „Boben“, derzeit auf Position 2 der Liga, spielte bis jetzt eine sehr gute Rückrunde. Allein fünf der sechs Partien gewann man, ein Remis sprang heraus und somit "knabberte" man sich an Weischlitz heran, die mit 41 Zählern nur noch einen Punkt Polster aufweisen können. Mit Rödel, Groh und Grimm verfügen die „Gelb-Schwarzen“  über Einzelakteure, die zweifellos zu den besten der Liga zählen. Den Gegner früh stören, zu Fehlern zwingen und kampfbetont zu Werke gehen kann demnach nur die Devise lauten. Sollte man das verschlafen, so wird man wohl gegen diese spielerisch starke Truppe ins offene Messer laufen. Auf Postseiten muss man leider auf Zorn verzichten. Er zog sich im Spiel gegen Jößnitz einen Muskelfaserriss zu. Wir wünschen Oli an dieser Stelle gute Besserung. Desweiteren steht ein dickes Fragenzeichen hinter dem Einsatz von Dieter Müller, der über Gelenkbeschwerden im Fuß klagt. Sebastian Lang wird wohl auch noch pausieren müssen, da das Urteil aus dem Erlbachspiel (spielte trotz fünfter Gelben Karte) noch nicht fix ist und man nicht nur von einer weiteren Sperre des genannten Sportfreundes ausgeht, sondern auch davon, dass den Plauenern die  gewonnenen Punkte wieder abgezogen werden. Wieder mit an Bord ist Enrico Schneider. Ein Spieler der den Ball gut durchs Mittelfeld schleppen kann und somit Räume für seine Nebenspieler öffnet. Schneider schoss beim letzten Aufeinandertreffen im Oktober auch das goldene Tor per Kopfball.

Jetzt heißt es konzentriert und als Einheit zur Tat zu schreiten. Der PSV hofft wieder auf rege Unterstützung der Post-Fans und freut sich auf ein Wiedersehen aller am Sonntag in Bobenneukirchen. Schiedsrichter wird der für Lauterbach pfeifende Torsten Albert sein.


Spielstatistik:

SVB: Zineker - Füssel, St. Reichert, Melzer (46. Black), Neubert, Ruderisch, K. Pötzsch (46. Schwab), Ullmann, Rödel, Grimm, Groh

PSV: Horlbeck – D. Müller (76. Schäbitz), Turban, Stüber (66. G. Müller), Blum, Amstein, Schneider, Schubert (71. Lehninger), Hohmuth, Goerke, Gurando

Torfolge: 0:1 Stüber (15.), 1:1 Grimm (17.), 2:1 Grimm (55.), 3:1 Rödel (58.), 4:1 Schwab (71.), 5:1 Rödel (85.), 5:2 Gurando (90.)
Platzverweise: /
Schiedsrichter: Torsten Albert (Lauterbach)
Zuschauer: 130

Spielbericht:

Schade, da war mehr drin. In einer ereignisreichen Partie unterlag der Post SV nach einer starken ersten Hälfte am Ende doch deutlich mit 2:5. Nachdem Post in den ersten 45 Minuten zahlreiche gute Tormöglichkeiten liegen ließ, entschied Boben mit einem Doppelschlag kurz nach dem Seitenwechsel die Partie für sich.

Um es vorweg zu nehmen: der erste Abschnitt in Bobenneukirchen war zweifelsohne eine der besten Halbzeiten, die die Schäbitz-Mannen in dieser Saison bisher auf dem Rasen hinlegten. Wer hier Tabellenzweiter und wer Tabellenletzter war, konnte nicht ausgemacht werden. Was nicht stimmte, war der Ertrag, der aus dem intensiven Spielaufwand resultierte.
Vom Anpfiff weg präsentierte man sich selbstbewusst, agierte in der Defensive zweikampfstark und kombinierte zielstrebig nach vorn. Anfängliche Schussversuche blieben jedoch zunächst nicht mehr als eine Annäherung in Richtung Boben-Gehäuse. Die erste große Möglichkeit der Partie besaß der gastgebende SVB: einen 20m-Freistoß von Grimm fischte Post-Torhüter Marcel Horlbeck jedoch großartig aus dem oberen Eck. Nach einer Viertelstunde ging Post dann keinesfalls unverdient in Führung: einen Eckball brachte die Boben-Defensive nicht aus dem Strafraum, Kevin Stüber vollstreckte aus dem Hinterhalt platziert und unhaltbar ins obere Toreck. Leider währte das anschließende Glücksgefühl nur äußerst kurz, denn Bobenneukirchen brauchte im Anschluss keine zwei Minuten, um den Ausgleich zu markieren. Die Entstehung des Treffers war dabei schon äußerst unglücklich: ein hoch geschlagener Ball springt im Strafraum auf und in der Folge über Keeper Marcel Horlbeck, der den Ball als sichere Beute aufnehmen wollte, hinweg. Knipser Carlos Grimm ist nach diesem Fauxpas gedankenschnell zur Stelle und hat keine große Mühe den Ball im verwaisten Tor unterzubringen. Wer nun dachte, dass die Heimmannschaft die Oberhand im Spiel gewinnen würde, sah sich getäuscht. Post spielte weiter munter mit und erarbeitete sich gegen eine im ersten Durchgang oft behäbig wirkende Heim-Abwehr zahlreiche weitere gute Gelegenheiten. Routinier Ralf Goerke kam mehrfach aussichtsreich zum Abschluss, Kai Hohmuth scheiterte nach Flanke von Enrico Schneider am glänzend reagierenden Zineker und auch Sebastian Amstein hatte nach Zuspiel von Robert Gurando die Führung auf dem Fuß. Pech zudem für Post, dass die Pfeife von Schiedsrichter Albert nach einem strittigen Zweikampf zwischen Kai Hohmuth und seinem Gegenspieler im Boben-Strafraum stumm blieb. Auf der anderen Seite hatte die Post-Defensive die Tormaschinerie der Gastgeber um Rödel, Groh und Grimm äußerst gut im Griff. Lediglich bei Standards wurde es ab und an brenzlig im Post-Strafraum. Mit einem nach diesem Spielverlauf für Post unbefriedigenden
Stand von 1:1 ging es in die Kabinen.

Gleich nach der Pause sollte sich die unzureichende Chancenverwertung der Postler rächen. Boben nutzte die erste gefährliche Aktion des zweiten Durchganges zur Führung, wobei Post fleißig mithalf (nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld vollendete wiederum Goalgetter Grimm im Zentrum, nachdem er von links bedient worden war). Nur drei Minuten später klingelte es erneut im Post-Gehäuse. SVB-Spielmacher Rödel verwandelte einen Freistoß aus zentraler Position und traf damit das blau-gelbe Kämpferherz empfindlich. Post erarbeitete sich zwar noch vereinzelt gute Torgelegenheiten durch Goerke, Hohmuth und Gurando, doch spätestens mit dem 4:1 durch den eingewechselten Schwab jenseits der Strafraumgrenze waren die Leviten endgültig gelesen. Auch in Folge des nun deutlich spürbaren Kräfteverschleißes hatten die Schäbitz-Schützlinge nur noch wenig entgegenzusetzen. Boben-Kapitän Rödel traf nach Solo-Lauf in der Schlussphase noch zum 5:1, wobei die Gegenwehr des Post SV äußerst sporadisch ausfiel. Robert Gurandos Treffer in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik.

Nun heißt es zunächst „Wundenlecken“, bevor die volle Konzentration auf das ganz wichtige Punktspiel am kommenden Samstag zu richten ist. Dann muss auch unbedingt der Ertrag stimmen, denn es gastiert der Tabellenvorletzte aus Triebel zum Kellergipfel an der Luisenstraße.

(sea)

 

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
21. Spieltag - Samstag, 05.05.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße
)

   Post SV Plauen - SV Triebel
1:3 (0:1)


Post SV Plauen Res. 0-4 SV Triebel Res.
 
       

 

Vorbericht:

Nachdem man am vergangenen Wochenende in Bobenneukirchen trotz imponierender erster Halbzeit letzlich doch nichts Zählbares mitnehmen konnte, steht sechs Spieltage vor Ultimo ein erstes echtes Abstiegs-Endspiel für die Postler auf dem Programm. Es gastiert der SV Triebel an der Luisenstraße, der im Klassement gegenwärtig zwei Punkte besser platziert ist als der Post SV.
In der Vorsaison 2010/2011 gab es drei Spieltage vor Schluss bereits ein ähnliches Endspiel zwischen den beiden Kontrahenten. Hier hatte die Mannschaft von Trainer Jens Degenkolb das bessere Ende für sich. Durch ein Tor des reaktivierten Routiniers Thomas Ollhoff feierte Triebel einen 2:1-Erfolg beim Post SV und sicherte sich in der Folge die direkte Qualifikation für die neue Kreisliga, während Post die Relegation als Umweg in Kauf nehmen musste.
Auch im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Spielzeit hätte Triebel durchaus als Sieger vom Platz gehen können, doch eine extrem mangelhafte Chancenverwertung des SVT im ersten Durchgang und ein äußerst effektiver Post SV bildeten das Fundament eines am Ende sicherlich zu hoch ausgefallenen 4:1-Erfolges der Postler.
Triebel hat sich im Winter gut verstärkt. Mit  Andy Künzel (Post SV), Mirko Schindler (Döhlau, früher u.a. Oelsnitz) und Danny Schumann (Unterlosa) kicken nun Akteure für den Verein, die sich sofort als Stammpersonal in der ersten Elf etablieren konnten. Seither ließ Triebel mit starken Auftritten aufhorchen, insbesondere die Defensive hat sich extrem stabilisiert (Triebel kassierte in der Rückrunde lediglich 9 Gegentore in 7 Partien , vgl. Hinrunde: 45 Gegentreffer in 13 Partien). Mit Ronny Künzel, Carlos Mussago und den beiden Hanitzsch-Brüdern verfügen die Gäste zudem über Offensivspieler, denen man besser permanent auf den Füßen stehen sollte.
Doch auch die Schäbitz-Mannen scheinen für den Abstiegskrimi gut gerüstet. Obwohl man inzwischen auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht ist, bewies man speziell in den letzten drei Partien, dass das gesamte Team willig ist, alles für den Klassenerhalt zu geben. Ein letztes Mal fehlen wird zwangsläufig Sebastian Lang, der erst am kommenden Wochenende in Mühltroff wieder spielberechtigt ist. Ebenso nicht dabei sind die langzeitverletzten Christian Seifert und David Micklisch,
hinter den Einsätzen von Kapitän Dieter Müller und Oli Zorn stehen zudem dicke Fragezeichen.
Schiedsrichter dieser Partie, deren Ausgang im Vorfeld völlig offen scheint, ist Uwe Petri. An den Linien assistieren Andy Bernhardt und Nico Richter
.
(sea)

Spielstatistik:

PSV: Horlbeck – Zorn (69. Schäbitz), Turban, Stüber (60. Lehninger), Blum, Amstein, Schneider, Schubert, Hohmuth, Goerke, Gurando (46. D. Müller)

SVT: A. Künzel – Pfretzschner (87. Degenkolb), Schmidt, Schumann, Thumser, Haueiß (65. Drescher), M. Hanitzsch, Schindler, J. Hanitzsch/65., Mussago, R. Künzel (90. Keil)

Torfolge: 0:1 Mussago (40.), 0:2 M. Hanitzsch (76.), 0:3 Drescher (82.), 1:3 Schäbitz (84.)
Platzverweise: J. Hanitzsch (Gelb-Rot, Meckern + Foulspiel)
Schiedsrichter: Uwe Petri (Pausa)
Zuschauer: 80

Spielbericht:

Katerstimmung beim Post SV. Nach einer 1:3-Heimniederlage im so wichtigen Spiel gegen den SV Triebel wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Über die gesamte Spielzeit hinweg fanden die Postler nie wirklich in die Partie. Triebel hingegen bot eine überzeugende Vorstellung und entführte verdient drei Punkte aus Haselbrunn.

Die Gäste versuchten vom Anpfiff weg, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Dies gelang auch, Triebel spielte sich in der Anfangsphase am Strafraum der Postler fest. Die Heimelf benötigte hingegen einige Minuten, um sich aus der Umklammerung zu lösen und selbst erste Angriffe in Richtung des Gäste-Gehäuses zu fahren. Dennoch tat man sich über weite Strecken äußerst schwer und kam im ersten Durchgang nur zweimal richtig gefährlich vors Triebel-Tor. Eine erste gute Gelegenheit vergab Kai Hohmuth, der seinem Gegenspieler auf links davon zog. Ex-Postler A. Künzel im Gästetor konnte seinen strammen Schuss jedoch parieren. Die andere Großchance vergab Sebastian Amstein, nachdem Robert Gurando seinem Gegenspieler den Ball abgeluchst hatte. A. Künzel war bei dessen Abschluss bereits geschlagen, doch ein Triebeler Abwehrbein verhinderte die Führung der Heimmannschaft. Summa Summarum zeigte sich Triebel jedoch präsenter, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und spielte zielstrebiger in die Spitze. Insbesondere bei Ballverlusten des Post SV in der Vorwärtsbewegung schalteten die Gäste schnell um und profitierten von taktischen Missständen der Postler, die die Absicherung bei eigenem Angriff desöfteren vernachlässigten. So vergab auch Triebel zunächst zwei hundertprozentige Tormöglichkeiten. Erst setzte sich J. Hanitzsch gegen mehrere Gegenspieler durch, doch anstatt in der anschließenden Überzahlsituation den Abschluss selbst zu suchen, wählte er den Pass zu seinem Mitspieler, der zwar das Tor erzielte, sich jedoch im Abseits befand. Dann vergab R. Künzel, der mutterseelenallein vorm Post-Tor auftauchte und den Ball ohne Bedrängnis vorbeichipte. Nach 40 Minuten war das Defensiv-Glück der Postler dann aufgebraucht. Infolge eines eigenen Einwurfes am Strafraum des Gegners verlor Post den Ball, Triebel konterte wiederum schnell. Letzlich narrte Mussago mit einer einfachen Körpertäuschung die Post-Hintermannschaft und versenkte den Ball überlegt im Gehäuse. Die Führung der Gäste zur Pause war verdient.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hätte Post dann den Ausgleich erzielen müssen. Kevin Stüber scheiterte jedoch im 1-gegen-1 mit dem Gästekeeper, der per Fußabwehr retten konnte. Nach 65 Minuten schwächte sich Triebel selbst. Leistungsträger Jürgen Hanitzsch flog vom Platz, nachdem er innerhalb von fünf Minuten zweimal von Schiedsrichter Uwe Petri mit dem gelben Karton bedacht wurde. Die 25-minütige Überzahl konnten die Postler jedoch auch nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Zwar erspielte man sich gleich kurz nach der Gäste-Dezimierung die nächste Riesenchance (Ralf Goerke traf nur das Aluminium, den Nachschuss bekam Patrick Schubert nicht mehr aufs Tor gezogen), doch der Ausgleich sollte an diesem Tag nicht mehr gelingen. Stattdessen fing man sich hinten zwei weitere Gegentore ein. Nach 76 Minuten machte Mussago wie so häufig den Ball in der Spitze fest, in der Folge gelangte der Ball zu M. Hanitzsch, der kurz hinter der Strafraumgrenze abzog. Sein Schuss schlug unhaltbar für Marcel Horlbeck im Netz ein. Das 0:3 nach Solo-Lauf von Drescher, der erst kurz zuvor eingewechselt worden war, kam dann schon beinahe einer Demütigung gleich. Totenstille im Post-Lager, Riesenjubel auf Seiten des SV Triebel. Trainer Thomas Schäbitz konnte nach Zuspiel von Daniel Turban zwar noch per gekonntem Heber verkürzen, eine weitere Resultatsverbesserung gelang den Postlern in der verbleibenden Spielzeit jedoch nicht mehr.

Die enttäuschten Gesichter nach dem Spiel sprachen Bände, da man sich eigentlich so viel für diese Partie vorgenommen hatte. Auch wenn man nun endgültig mit dem Rücken zur Wand steht, darf jetzt der Glaube an den Klassenerhalt nicht verloren gehen. Ein Sieg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten wäre mit Sicherheit Gold wert gewesen, doch bei fünf verbleibenden Partien und fünf Punkten Rückstand auf den nun Drittletzten Triebel ist das Erreichen des gesteckten Zieles zwar wieder ein Stück weit schwieriger, aber keinesfalls unmöglich geworden. Am kommenden Samstag in Mühltroff hat man bereits die Möglichkeit, sich etwas zu rehabilitieren und einen ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen.

(sea)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
22. Spieltag - Samstag, 12.05.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Mühltroff
)

   VfB Mühltroff - Post SV Plauen
0:0


VfB Mühltroff Res. 3-1 Post SV Plauen Res.
 
           
 

Vorbericht:

Kann der Post SV das Ruder, das schier unaufhaltsam in Richtung Abstieg steuert, noch einmal herumreißen? Die Lage bei den Haselbrunnern ist schnell umschrieben: Wenn die Schäbitz-Mannen am Wochenende in Mühltroff antreten, dann ist ein Dreier in dieser Partie nach der Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den SV Triebel wohl endgültig ein letzter Strohhalm, um eine Wende im Kampf um den Klassenerhalt einzuleiten.
Die Mühltroffer zählen in dieser Spielzeit zu den „grauen Mäusen“ der Liga und werden auf der Saison-Zielgeraden weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben, womit es für die Heimmannschaft aus tabellarischer Sicht um nicht mehr viel geht. Dennoch werden sich die Randvogtländer für die hohe 2:6-Klatsche aus dem Hinspiel an der Luisenstraße rehabilitieren wollen. Dass die VfB-Kicker auf heimischem Geläuf nicht unbezwingbar ist, bewies vor wenigen Wochen Abstiegskonkurrent Triebel, der einen 1:0-Erfolg in Mühltroff feiern konnte.
Trainer Thomas Schäbitz muss am Wochenende neben den Langzeitverletzten Christian Seifert und David Micklisch auch auf Oliver Zorn und Sebastian Amstein verzichten, die beim Kellergipfel am vergangenen Wochenende jeweils zum fünften Mal in dieser Saison mit Gelb verwarnt wurden.
Leiter der Partie ist Siegfried Jahn von der SG Kürbitz.

(sea)

Spielstatistik:

VfB: Ehrhardt – S. Unger, U. Neumeister, Steinbach, Bär, Lippeck (81. Klose), T. Neumeister, Schubert (26. J. Unger), Fortak, Planer, Liebold (75. Böhl)

PSV: Horlbeck – D. Müller, Turban, Stüber (75. G. Müller), Blum, Lehninger, Schneider, Schubert (61. Gurando), Hohmuth, Lang, Goerke (83. Schäbitz)

Torfolge: Fehlanzeige
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Siegfried Jahn (Kürbitz)
Zuschauer: 50

Spielbericht:

Beim VfB Mühltroff reichte es für die Postler am Wochenende nur zu einem 0:0-Unentschieden. Das Remis war zwar in Summe leistungsgerecht, dennoch verschenkte die Schäbitz-Truppe einen möglichen Sieg, da beste Möglichkeiten wieder nicht in Tore umgemünzt werden konnten.

In einer niveauarmen ersten Hälfte mit wenigen klaren Torgelegenheiten gab Mühltroff zwar die Mehrzahl der Torschüsse ab, diese verfehlten jedoch in der Regel das Ziel, sodass Marcel Horlbeck selten eingreifen musste. Die Schäbitz-Mannen taten sich schwer beim Erspielen gefährlicher Torchancen. Richtig brenzlig wurde es nur zweimal. Zuerst narrte Enrico Schneider mit einem Solo mehrere Gegenspieler und hatte nur noch den Schlussmann der Heimelf vor sich, fand aber seinen Meister letzlich in VfB-Torhüter Ehrhardt, der den Torschuss des Mittelfeldmotors reflexartig über den Querbalken lenken konnte. Kurz später tauchte Sebastian Lang verheißungsvoll vorm Gästetor auf, wurde jedoch in knapper Abseitsposition von Schiri Siegfried Jahn zurückgepfiffen.

Auch im zweiten Durchgang sollte keinem Team der Führungstreffer gelingen, wobei sich beiden Teams durchaus genügend Tor-Gelegenheiten boten. Ein von Patrick Schubert um die Mauer gezwirbelter Freistoß verfehlte zunächst knapp das Gehäuse. In einer Druckphase mit mehreren Großchancen zwischen der 60. und 70. Minute hätten die Postler dann in Führung gehen müssen. Der nach Sperre erstmals wieder spielberechtigte Sebastian Lang hatte dabei die größte Torchance auf dem Fuß. Von Kai Hohmuth in Szene gesetzt, klatschte sein Abschluss aus bester Position jedoch nur an die Querlatte. Kurz darauf hatten die Post-Fans erneut den Torschrei auf den Lippen. Kai Hohmuths artistischer Seitfallzieher von der Strafraumgrenze ging denkbar knapp am Ziel vorbei. Auf der anderen Seite wäre die Abschluss-Nachlässigkeit der Postler fast bestraft worden, doch Marcel Horlbeck parierte stark, nachdem ein Mühltroffer Angreifer im Strafraum gekonnt freigespielt worden war. Die letzte gute Gelegenheit der Partie besaß Robert Gurando, doch seine Kopfballverlängerung nach Freistoßflanke konnte der sichere Mühltroffer Keeper reaktionsschnell unter sich begraben.

So blieb es letzlich beim torlosen Unentschieden, das den Postlern im Kampf um den Klassenerhalt nur geringfügig weiterhilft. Da Triebel (0:2 gegen Lok) und Wacker (2:3 gegen Klingenthal) am Wochenende keine Punkte sammeln konnten, ist im Abstiegsrennen vier Spieltage vor Endabrechnung aber weiterhin rein gar nichts entschieden. Am nächsten Samstag gastiert mit Ligaprimus Weischlitz ein ganz harter Brocken an der Luisenstraße. Die FSV-Kicker, die die letzten 4 Spiele in Folge gewinnen konnten, können sich keinen Ausrutscher erlauben, da ihnen Bobenneukirchen im engen Kampf um die Tabellenspitze tief im Nacken sitzt.

(sea)


Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
23. Spieltag - Samstag, 19.05.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße
)

   Post SV Plauen - FSV Bau Weischlitz
0:3 (0:1)

Post SV Plauen Res. 1-3 Bau Weischlitz Res.
 

         
 

Vorbericht:

Wenn der Post SV Plauen den FSV Bau Weischlitz empfängt, könnten die Rollen im aktuellen Ligageschehen unterschiedlicher nicht sein. Das Tabellenschluss- licht, welches den Anschluss zum rettenden Ufer noch einmal mit aller Macht herstellen will und hierfür jeden Zähler benötigt, empfängt den Tabellenführer, welcher den SV Bobenneukirchen im Rennen um das begehrte Vogtlandklasse-Ticket hinter sich lassen will und sich an der Luisenstraße keinen Ausrutscher erlauben darf.

Die Weischlitzer reisen mit extrem breiter Brust nach Haselbrunn. Im Jahr 2012 sind die Fendler-Schützlinge im Ligabetrieb noch gänzlich ungeschlagen. Einzig Bobenneukirchen (2:2 beim FSV) und Triebel (2:2 gegen den FSV) konnten den Bau-Kickern nach der Winterpause ein Unentschieden abtrotzen. Überhaupt kassierte Weischlitz erst zwei Niederlagen in der Saison 2011/12 (jeweils auf fremdem Platz). Auch Post war im ersten Kräftemessen beider Teams in der aktuellen Spielzeit chancenlos. Das 1:4 in Weischlitz bedeutete das Ende einer Serie von drei Post-Siegen in Folge. Nach Toren der Weischlitzer Top-Torjäger Zeuner, Kaiser und Zschäck war die Partie bereits zur Halbzeit entschieden. Im zweiten Durchgang unterlief Dieter Müller noch ein Eigentor, bevor Patrick Schubert per Strafstoß nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Speziell den Postlern dürfte auch das bisher letzte Aufeinandertreffen beider Kontrahenten an der Luisenstraße (Oktober 2008) in Erinnerung geblieben sein. Es war die 2. Runde des Kreispokals, favorisierte Weischlitzer traten beim gerade aus der ehemaligen Kreisliga abgestiegenen Post SV an. In einer unglaublichen Pokalschlacht konnte Post den FSV in der Verlängerung mit 4:3 niederkämpfen, wobei allein sieben der neun Treffer in den 30 Extraminuten fielen. Enrico Schneider und Dieter Müller, die beide auch diesmal mit von der Partie sein werden, erzielten jeweils einen Doppelpack.

Das Schwelgen in solchen Erinnerungen ist zwar schön, verbessert die prekäre Tabellensituation, in der sich die Postler derzeit befinden, aber leider nicht. Gegen den Ligaprimus aus Weischlitz muss mittlerweile schon gepunktet werden, um auf der Saison-Zielgeraden noch einen Nichtabstiegsplatz ergattern zu können. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schäbitz muss bei diesem schwierigen Unterfangen ohne Patrick Schubert auskommen, der sich beim Spiel in Mühltroff eine Oberschenkelverletzung zuzog. Dafür kehren Oli Zorn und Sebastian Amstein nach abgelaufener Gelbsperre wieder ins Team zurück.

Als Schiedsrichter der Begegnung begrüßen wir Dirk Pilz vom BC Erlbach.

(sea)

Spielstatistik

PSV: Horlbeck – D. Müller, Turban, Blum, Zorn, Stüber, Amstein, Lehninger (79. Schmidt), Schneider (20. G. Müller), Hohmuth, S. Müller (62. Firgens)

FSV: Brendel - Kaiser, Lorenz, Winkler, Endler, Rösler, R. Schaller, Schneider (74. Lonitz), Stange, Zschäck, Zeuner

Torfolge: 0:1 Zeuner (28.), 0:2 Zeuner (54.), 0:3 Kaiser (HE, 89.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Dirk Pilz (BC Erlbach)
Zuschauer: 80

Spielbericht:

Gegen den Tabellenführer gab es für eine ersatzgeschwächte Post-Mannschaft, die mit Schubert, Lang, Goerke und Gurando auf mehrere wichtige Stützen verzichten musste, am Ende nichts zu holen. Während Weischlitz das Spielgeschehen über die gesamte Dauer hinweg mit gefühlten 80% Ballbesitz bestimmte, legte Post das Hauptaugenmerk nahezu ausschließlich auf die Defensive und konnte im Spiel nach vorn mit einer Ausnahme keine torgefährlichen Akzente setzen.

Vom Anpfiff weg übernahmen die Gäste das Zepter. Die FSV-Kicker versuchten mit geordnetem Kurzpassspiel Lücken in der dichtgestaffelten Post-Defensive zu finden. Bis zum Sechzehner sah dies auch recht gefällig aus, doch brenzlige Situationen innerhalb des Strafraumes konnten damit nur selten heraufbeschworen werden. Somit blieben Weitschüsse ein probates Mittel des Tabellenführers. Ein erster Schussversuch von Zeuner strich auf diese Weise knapp am Pfosten vorbei. Kurz später hatte die Schäbitz-Elf Glück, als Post-Libero Dieter Müller den Weischlitzer R. Schaller im Strafraum diskussionswürdig von den Beinen holte, die Pfeife von Referee Pilz jedoch stumm blieb. Nach einer Viertelstunde hätte Post mit seiner einzigen echten Torchance im gesamten Spiel durchaus in Führung gehen können. Im Konter schickte David Lehninger den startenden Enrico Schneider über die rechte Seite, seinen etwas zu unplatzierten Schussversuch wehrte FSV-Keeper Brendel in die Mitte ab. Der Nachschuss von Kevin Stüber flog dem Weischlitzer Tormann dann genau in die Arme. Ansonsten blieb Post über die gesamte Spieldauer im Angriffsspiel mehr als harmlos. Man agierte in der Regel mit langen Bällen auf die einzige Sturmspitze Steve Müller, der jedoch nur selten die Unterstützung aufrückender Mitspieler fand. Die weitgeschlagenen Pässe flogen somit häufig ins Seitenaus oder waren eine leichte Beute für die FSV-Defensive, die dann den nächsten Angriff in Richtung Post-Gehäuse einleiten konnte. Die Zielstellung der Schäbitz-Mannen, gegen den Aufstiegsaspiranten solange wie nur möglich keinen Gegentreffer zu kassieren, wurde nach knapp einer halben Stunde von FSV-Torjäger Zeuner zerschlagen. Dieser konnte in Höhe der Strafraumgrenze nicht am Abschluss gehindert werden, seinen Flachschuss versuchte Post-Keeper Marcel Horlbeck zwar noch mit der Hand entscheidend abzulenken, der Ball schlug jedoch im oberen linken Eck des Gehäuses ein. Mit dem Spielstand von 0:1 ging es in die Kabinen.

Die Szenerie blieb auch im zweiten Durchgang unverändert. Weischlitz dominierte ohne sich großartig verausgaben zu müssen, Post zeigte sich nicht in der Lage den Gästen ernsthaft Paroli zu bieten. Zehn Minuten nach Wiederbeginn gelang dem Spitzenreiter der Führungsausbau. FSV-Dribbler Zschäck konnte von mehreren Post-Akteuren nicht gestellt werden und überließ im Strafraum Sturmpartner Zeuner den Ball, der problemlos zum 0:2 abschloss. Mit fortlaufender Spieldauer und deutlich sichtbarem Kräfteverschleiß bei den Postlern hätten die Gäste das Ergebnis durchaus noch weiter in die Höhe schrauben können, doch Zschäck vergab eine Doppelchance fast schon kläglich und Zeuner jagte den Ball aus Nahdistanz nach flacher Eingabe in die oberste Etage des Ballfangnetzes hinter dem Tor. Kurz vor Abpfiff konnte Weischlitz dann doch noch erhöhen. Nach Handspiel  von Kapitän Dieter Müller zeigte Schiri Pilz auf den Punkt, Elfmeterschütze Kaiser schickte Marcel Horlbeck in die falsche Ecke und stellte mit seinem Treffer letzlich den Endstand her.

Bei noch drei verbleibenden Spieltagen hat sich die Tabellensituation für die Postler nur unwesentlich verändert, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt weiterhin vier Zähler. Am kommenden Pfingstwochenende kann die Mannschaft noch einmal Kräfte sammeln, bevor am 02.06. die endgültig richtungsweisende Begegnung beim Tabellenvorletzten Wacker Plauen ansteht, in der dann alles andere als ein Sieg für die Postler keinen Wert besitzt.

(sea)

Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
24. Spieltag - Samstag, 02.06.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Gerhard-Bertram-Sportanlage
)

  1. FC Wacker Plauen - Post SV Plauen
3:1 (2:0)


Reserve spielfrei
 

         
 

Vorbericht:

Abstiegskampf pur in der Ostvorstadt – der Tabellenvorletzte empfängt den Tabellenletzten! Wenn Wacker und Post im Stadtderby am Samstag aufeinandertreffen, dann wird die Luft mit Sicherheit brennen. Beide Teams stecken ganz tief im Abstiegssumpf fest und benötigen dringend einen Sieg in dieser Partie, um vielleicht doch noch den Sprung ans rettende Ufer bewerkstelligen zu können. Speziell die Postler sind zum Siegen verdammt, denn selbst bei einem Unentschieden dürften die Chancen auf den Klassenerhalt bei dann noch zwei verbleibenden Partien endgültig überhaupt nicht mehr vorhanden sein oder auf ein minimales Restpotential herabsinken.

Die Wackeraner konnten sich in der Winterpause gut verstärken. In Person von André Neidhardt und David Kießling gibt es ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten, die in diesem Zeitraum vom Post SV zum Ligakonkurrenten wechselten. Ebenso wechselte Marcus Pippig von Vogtlandklassist Großfriesen in die Ostvorstadt und zieht seither die Fäden im zentralen Mittelfeld. Dennoch verlief das Jahr 2012 für die „Ost“ um Trainer Jens Ludewig bisher ebenso wenig erfolgreich wie für den Post SV. Einem Sieg und zwei Unentschieden stehen im Ligabetrieb sechs Niederlagen gegenüber. Nahezu genauso liest sich die Bilanz der Postler nach dem Jahreswechsel: auf dem Rasen erbeutete man ebenfalls lediglich fünf Zähler (wobei die drei Punkte aus dem Erlbach-Spiel bekanntlich auch noch wieder aberkannt wurden). Beim Post SV kann Trainer Thomas Schäbitz im anstehenden Kellergipfel mit Ausnahme der Langzeitverletzten und des Abwehrroutiniers Falk Blum (urlaubsbedingt) auf das gesamte altbewehrte Personal zurückgreifen. Marcel Trippner, der im Laufe der Rückrunde vom SV Theuma kam, ist zudem erstmalig spielberechtigt.

Schiedsrichter der brisanten Partie, in der mit großer Wahrscheinlichkeit am Ende das Team gewinnt, welches den größeren Sieges- und Kampfeswillen an den Tag legen wird, ist Siegfried Jahn aus Kürbitz. An den Linien assistieren ihm René Schmidt und Walter Hager.
 

(sea)

Spielstatistik

FCW: Löffler – Reisinger, Neidhardt, Haupt, Schwabe, Becker, Pippig, Kührt, Soellner (88. Lauterbach), Hertwig (62. Zeuner), Schwarz (56. Kießling)

PSV: Horlbeck – D. Müller, Turban, Zorn (82. Gurando), Stüber (73. S. Müller), Schubert, Amstein, Schneider, G. Müller (46. Goerke), Hohmuth, Wild

Torfolge: 1:0 Kührt (23.), 2:0 Pippig (28.), 2:1 Schneider (47.), 3:1 Kührt (FE, 70.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Siegfried Jahn (Kürbitz)
Zuschauer: 150


Spielbericht:

Es war das erwartet emotionale Stadtderby zwischen Wacker und Post, das auch im Nachhinein noch heiß diskutiert wurde. In einer Partie, in der von beiden Teams kein Zentimeter kampflos hergeschenkt wurde, hatte die Heimmannschaft das bessere Ende für sich. Wacker profitierte dabei insbesondere von den Fähigkeiten seiner Freistoßspezialisten Kührt und Pippig, die aus ruhenden Bällen eine Zwei-Tore-Führung herausschossen. Enrico Schneiders Anschlusstreffer kurz nach der Pause sorgte zwar für Hoffnung im Post-Lager, am Ende gelang es aber nicht mehr, das Spiel noch zu drehen.

In der Anfangsphase waren beide Teams vorrangig darauf bedacht, defensiv keine Fehler zu begehen, Torchancen blieben folglich Mangelware. Brenzlig wurde es erstmals, als Kai Hohmuth aussichtsreich vor dem Wacker-Tor auftauchte, sein Schuss aus halbrechter Position jedoch das Gehäuse von Wacker-Tormann Löffler verfehlte. Auf der anderen Seite konnte Post-Keeper Marcel Horlbeck einen ersten gefährlichen Kührt-Freistoß über das Gehäuse lenken. Mit seinem nächsten Freistoß-Versuch brachte Kührt seine Farben dann in Führung: den scharf getretenen Ball ins Torwarteck konnte der PSV-Torhüter nicht mehr um den Pfosten lenken. Fünf Minuten später erneut Freistoß für Wacker in zentraler Position und eine dunkle Vorahnung sollte sich bestätigen: diesmal war es Pippig, der  den ruhenden Ball per wuchtigem Schuss im Tor versenkte. Der Zwei-Tore-Rückstand war zu diesem Zeitpunkt mehr als unglücklich, da die Wacker-Offensive ansonsten nicht zur Geltung kam. Trotz dieser Nackenschläge zeigten sich die Gäste in der Folge wenig geschockt und rissen das Heft des Handelns immer mehr an sich. Torgefahr resultierte jedoch auch hier speziell aus Standardsituationen. So konnte Enrico Schneider einen Stüber-Freistoß in typischer Manier unmittelbar in Tornähe herunternehmen, doch leider sprang ihm der Ball etwas zu weit vom Fuß, sodass ein Wacker-Kicker im letzten Moment klären konnte. Ein von Patrick Schubert getretener Freistoß an den langen Pfosten verfehlte nicht nur das Tor, sondern auch den Fuß des aufgerückten Daniel Turban denkbar knapp. So ging es mit einem schmeichelhaften 2:0 für die Ostvorstädter in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang gelang den Postlern direkt nach Wiederanpfiff das erhoffte Erfolgserlebnis: eine butterweiche Flanke von Spielführer Dieter Müller köpfte Enrico Schneider zum Anschlusstreffer ein. Es war deutlich spürbar, dass die Partie nun gänzlich kippen konnte. Post war am Drücker, die Beine der Wacker-Kicker schlotterten. Patrick Schubert hatte die dicke Chance zum Ausgleich auf dem Fuß, doch nach punktgenauem Diagonalball von Kai Hohmuth suchte er etwas zu überhastet den Abschluss, sodass der Heimkeeper letzlich nicht eingreifen musste. Auf der anderen Seite jubelten die Wacker-Fans bei einem Entlastungsangriff der Heimelf bereits, doch ein Tor des eingewechselten Ex-Postlers Kießling nach vorherigem Lattentreffer von Kührt wurde wegen Abseitsstellung aberkannt. Der ehemalige Post-Akteur stand auch wenige Minuten später im Mittelpunkt. Im Kampf um den Ball mit Dieter Müller ging Kießling im Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Siegfried Jahn entschied auf Strafstoß, wobei die Meinungen über die Richtigkeit dieser Entscheidung auch nach dem Spiel noch weit auseinandergingen. Kührt nutzte diese spielvorentscheidende Situation sicher zum 3:1. Post versuchte zwar in der Folge mit allen Mitteln noch einmal einen Torerfolg zu erzwingen und warf alles nach vorn, doch mehr als ein Distanzschuss von Sebastian Wild, der die Latte touchierte, sprang nicht mehr heraus. Die Schlussminuten der Begegnung hatten dann nicht mehr viel mit Fußball zu tun. Die Emotionen kochten teils massiv über und dem nun überfordert wirkenden Schiedsrichterteam gelang es nicht mehr, die Szenerie auf dem Feld zu beruhigen. So prägten Ruppigkeiten, Wortgefechte und Rangeleien die Endphase, wobei deutlich hervorzuheben ist, dass Spieler beider Teams den Gegner provozierten und munter neue Scharmützel anzettelten.

Letzlich entschieden die berühmten Kleinigkeiten eine hart umkämpfte und teils „dreckige“ Partie, in der nicht unbedingt das bessere, sondern vielmehr das glücklichere Team gewann. Dennoch zählt nur das Ergebnis, mit dem der bittere Gang des Post SV in die 1. Kreisklasse nun so gut wie besiegelt zu sein scheint (auch wenn noch immer eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt besteht). Am kommenden Samstag steht noch einmal ein Stadtderby an. Im letzten Heimspiel der Saison trifft man auf Ranch Plauen.

(sea)


Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
25. Spieltag - Samstag, 09.06.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße
)

   Post SV Plauen - 1. FC Ranch Plauen
2:2 (2:2)


Post SV Plauen Res. 3-5 Ranch Plauen Res.
 

         
 

Vorbericht:

Letztes Heimspiel der Saison und noch einmal ein Derby. Das Aufeinandertreffen zwischen Post und Ranch könnte vorerst das letzte Kräftemessen beider Kontrahenten in einer Liga werden, da die Nichtabstiegs-Chancen des Post SV nach der Niederlage am vergangenen Wochenende beim direkten Abstiegskonkurrenten Wacker Plauen auf ein absolutes Minimum zusammengeschrumpft sind. Dies wäre schon etwas bedauerlich, da die Begegnungen zwischen beiden Teams häufig emotionale und torreiche Spektakel waren. Auch das Hinspiel der aktuellen Spielzeit war eines dieser hitzigen Duelle. Neben neun gelben Karten wurden auch sechs Treffer bejubelt bzw. eher weniger bejubelt (Endergebnis: 4:2 für Ranch).  

Dass die Rancher auch in der kommenden Saison in der Kreisliga spielen, steht bereits fest. Grundlage für den gefeierten Klassenerhalt ist insbesondere die ausgeprägte Heimstärke des Teams (22 der 27 Punkte holte man auf heimischem Geläuf). Auf fremden Plätzen hingegen riss man sich beileibe keine Beine aus, lediglich ein Auswärtsdreier konnte gefeiert werden (3:2 in Lauterbach am 1. Spieltag).

Um auf Seiten der Postler eventuell ein kleines Fünkchen Hoffnung auf das mittlerweile ziemlich utopisch gewordene Erreichen des Klassenerhaltes zu wahren, soll im Derby selbstverständlich noch einmal gewonnen werden. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg wird es dabei wie immer sein, Ranch-Mittelfeldmotor Kevin Wülfert bestmöglich in den Griff zu bekommen. Beim Post SV steht mit Ausnahme von Enrico Schneider (fehlt arbeitsbedingt) das gesamte Personal der Vorwoche zur Verfügung. Zudem kehrt Abwehr-Ass Falk Blum ins Aufgebot zurück.

Als Schiedsrichter der Begegnung begrüßen wir Manfred Jahn von der SG Kürbitz.

(sea)

Spielstatistik

PSV: Horlbeck – D. Müller (67. St. Müller), Turban, Blum, Zorn, Stüber, Amstein, Schubert (77. Gurando), Wild, G. Müller (50. Trippner), Hohmuth

FCR: Mi. Leihkamm – Oberst, Wien, Fl. Müller, Winkler, Wunderlich, B. Mayer, Wülfert, Steudner (84. Spletzer), Baumbach, Bauer

 

Torfolge: 1:0 D. Müller (16.), 1:1 Fl. Müller (17.), 1:2 Wien (23.), 2:2 Zorn (34.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Manfred Jahn (Kürbitz)
Zuschauer: 90


Spielbericht:

Nun ist es zur schmerzlichen Gewissheit geworden: Der Post SV muss in die 1. Kreisklasse absteigen. Dabei hätte den Postlern auch ein Sieg in diesem Stadtderby keinen Nutzen mehr gebracht, da der SV Triebel seine Partie zeitgleich in Leubnitz gewann. In einer von beiden Seiten sehr fair geführten Partie wurden alle vier Treffer nicht nur im ersten Durchgang, sondern auch jeweils mit Schüssen jenseits der Strafraumgrenze erzielt.

Einer verhaltenen Abtastphase von rund zehn Minuten folgte die erste große Möglichkeit der Partie für die Heimelf: nach leichtfertigem Ballverlust im Spielaufbau der Rancher zog Sebastian Wild allein Richtung Gäste-Gehäuse, doch anstatt selbst abzuschließen legte er den Ball auf den mitgelaufenen und vermeintlich besser postierten Kai Hohmuth quer, der den etwas zu weit geratenen Ball dann nicht mehr aufs Tor gezogen bekam. Nur kurz später dann Torjubel in der Post-Kurve. Einen von der Neundorfer Defensive abgewehrten Ball nahm Kapitän Dieter Müller volley aus der Luft. Den im ersten Moment ungefährlich wirkenden Schuss hatte Aushilfstormann Leihkamm, der den verletzten Stammtorhüter Sadzewicz vertrat, eigentlich schon sicher gefangen, doch der Ball rutschte ihm doch noch durch die Hände hinein ins Tor. Wie bei der letztmaligen Führung des Post SV (Tor zum 1:0 in Bobenneukirchen) wehrte der Vorsprung nicht einmal zwei Minuten. Unmittelbar nach Wiederanpfiff wurde Fl. Müller in Nähe des Sechzehners nicht angegriffen, sodass er sich den Ball in aller Ruhe auf den starken Fuß legen konnte. Sein strammer Schuss schlug unhaltbar im Post-Gehäuse ein. Kurz später nahezu eine Dublette des ersten Ranch-Treffers. Diesmal Einwurf für die Gäste auf der linken Angriffsseite, Christian Wien wurde infolgedessen nicht eng genug markiert und traf per Fernschuss zur Wende der Partie. In der munteren ersten Hälfte gelang Post noch vor der Pause wieder der Ausgleichstreffer. Sebastian Wild führte einen Freistoß kurz auf Oliver Zorn aus, welcher dann umgehend abzog und der Ball unter der Latte einschlug. Die Gäste hatten vor der Pause noch eine große Chance zur neuerlichen Führung, doch ein Wunderlich-Freistoß traf das Gebälk und zappelte nicht im Netz.

Auch im zweiten Durchgang wurde die Defensivarbeit von beiden Teams mitunter sträflich vernachlässigt. Beide Teams besaßen aussichtsreichste Möglichkeiten, um das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Kai Hohmuth für die Heimelf und Ex-Post-Akteur B. Mayer für die Gäste hatten wohl die dicksten Möglichkeiten zur neuerlichen Führung auf dem Fuß. Da kein Team mehr ein Tor erzielen konnte, blieb es letzlich beim leistungsgerechten Remis im Derby.

Nach einer völlig verkorksten Spielzeit mit Pleiten, Pech und Pannen ist der Gang in die 1. Kreisklasse nun nicht mehr vermeidbar. Das letzte Saisonspiel am kommenden Sonntag in Klingenthal besitzt folglich keine Bedeutung mehr. So bitter dieser Abschied aus der Kreisliga auch ist, so stellt er doch eine logische Konsequenz aus dem schwachen Saisonverlauf dar: beispielsweise 18 Niederlagen in 25 Partien oder ein Schnitt von knapp drei Gegentoren pro Spiel sind einfach viel zu viel.

(sea)


Kreisliga Vogtland, Staffel 2 - Saison 2011/2012
26. Spieltag - Sonntag, 17.06.2012 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Mittelberg, Klingenthal
)

  FSV 1990 Klingenthal - Post SV Plauen
3:0 (1:0)


FSV Klingenthal Res. 4-3 Post SV Plauen Res.