Home
News
Mannschaften
Akt. Spieltag Männer
Liga-Info Männer 17-18
Spielplan Männer 17-18
Schiedsrichter 17-18
Anfahrt
Links
Fotogalerie
Saison 2016-17
Saison 2015-16
Saison 2014-15
Saison 2013-14
Archiv
=> Saison 2012-13
=> Saison 2011-12
=> Saison 2010-11
=> Saison 2009-10
=> Saison 2008-09
Kontakt
 

Saison 2010-11

  Spielerkader Post SV Plauen, 1. Mannschaft
Saison 2010/2011

 

oben von links: CO Jörg Wels, JL Lutz Hartung, Marcel Horlbeck, Sebastian Lang, Robert Gurando, David Kießling, Jens Dorn, ML Sven Kölling, TT Axel Schröter, BT Thilo Volkmar, TR Thomas Schäbitz
Mitte von links: Maik Firgens, Christian Seifert, Ralf Goerke
unten von links: David Volkmar, Enrico Schneider, Patrick Schubert, Jörg Selbmann, Kevin Klüger, Steve Müller, Andre Neidhardt, Mike Scharnagl, Dieter Müller


 
Einsatzstatistik (nach 28 Spielen)
Tor :
Name
geb. am
Status
Spiele
Tore
gelb
gelb/rot
rot
Henker, Mike
04.08.1967
fit
 
 
 
 
 
Horlbeck, Marcel  
16.10.1988
fit
3 (1)
 
 
 
 
Klüger, Kevin
22.03.1990
fit
2
 
 
 
 
Künzel, Andy
30.11.1990
fit
12
 
 
 
 
Selbmann, Jörg
20.11.1971
fit
12
 
 
 
 
 
Abwehr:
Name
geb. am
Status
Spiele
Tore
gelb
gelb/rot
rot
Amstein, Sebastian
10.12.1987
fit
22 (6)
 2
6
 
 
Blum, Falk
22.01.1968
fit
13 (2)
 
3
 
 
Dorn, Jens
22.02.1971
verletzt
14
 
2
 
 
Firgens, Maik
02.03.1987
fit
5 (3)
 
 
 
 
Kießling, David
21.04.1983
fit
16 (16)
1
1
 
 
Müller, Steve
06.08.1976
fit
25 (4)
2
 
 
 
Neidhardt, André
26.06.1988
fit
28
 
4
 
 
Zorn, Oliver
11.10.1984
fit
17
 1
3
2
 
 
Mittelfeld:
Name
geb. am
Status
Spiele
Tore
gelb
gelb/rot
rot
Hayn, Norman
08.01.1988
Ranch
9 (6)
2
1
 
 
Junker, Matthias
02.04.1984
fit
1 (1)
 
 
 
 
Kalmerth, Tom
29.02.1988
fit
0
 
 
 
 
Scharnagl, Mike
17.05.1975
fit
26 (2)
1
1
 
 
Schmeißner, Tobias
03.08.1989
fit
5 (3)
 
 
 
 
Schneider, Enrico
06.09.1983
fit
18
8
2
1
 
Schubert, Patrick
23.08.1986
fit
26
1
6
1
 
Turban, Daniel
06.05.1986
fit
1 (1)
 
 
 
 
Volkmar, David
08.10.1986
fit
15 (3)
4
7
 
 
Weiß, Patrick
02.11.1990
n.v.
5 (2)
 
1
 
 
 
Sturm:
Name
geb. am
Status
Spiele
Tore
gelb
gelb/rot
rot
Goerke, Ralf
26.04.1977
fit
4 (3)
 
 
 
 
Gurando, Robert
29.08.1986
fit
19 (13)
2
 
 
 
Hohmuth, Kai
27.02.1983
fit
15
4
1
 
 
Lang, Sebastian
03.07.1987
fit
21 (2)
4
 
 
 1
Micklisch, David
 
fit
8 (7)
 
 
 
 
Müller, Dieter
30.01.1977
fit
19
3
2
 
 
Schäbitz, Thomas
24.06.1968
fit
1
 
 
 
 
Seifert, Christian
24.11.1990
fit
5
2
 
 
 
Wild, Sebastian
28.03.1983
fit
13 (1)
1
 
 
 
 

1. Runde Vogtlandpokal, 08.08.2010

Lok Plauen - Post SV Plauen
2:3 (1:2)

Post SV Plauen II spielfrei


  


Vorbericht:

Zum Pflichtspielauftakt der Fußball-Spielzeit 2010/2011 empfängt Lok Plauen den Lokalrivalen Post SV Plauen zum Pokal-Erstenrundenmatch.Beide Teams möchten nach einer durchwachsenen Saison die alten Lasten abwerfen.Den Gastgebern gelang dies am vergangenen Wochenende bereits recht gut: gegen den SV Bobenneukirchen konnte in der Ausscheidungsrunde ein 4:3-Sieg eingefahren werden. Dabei erzielten die Eisenbahner 3 Treffer in 3 Minuten (Krüger[78., 80.], Brückner[78.]).Bis dahin lag "Boben" mit 2:1 in Front, was zeigt, dass der ESV nicht unverwundbar ist. Dasselbe Resultat erreichte der Post SV in seinem letzten Testspiel, zog dabei allerdings gegen Großfriesen den Kürzeren. Sonntag wird sich zeigen, wo Post Plauen steht.
 
Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Scharnagl, Müller S. (Kießling), Neidhardt - Lang (Junker), Schneider E., Volkmar, Müller D. - Goerke (Gurando), Seifert
 
Torfolge: 0:1 Schneider E. (FE), 0:2 Schneider E. (FE), 1:2 Müller T. (FE), 2:2 Müller T. (FE), 2:3 Volkmar
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Holm Hawranke
Zuschauer: 80

Spielbericht:
In einer kuriosen ersten Pokalrunde bezwang Post Plauen den Stadtrivalen Lok im Stadtpark mit 3:2. Dabei verhängte Schiri Holm Hawranke aus Triebel 4 Foulstrafstöße, je 2 pro Team, welche alle verwandelt werden konnten. Ein weiterer Kommentar zur Schiedsrichterleistung unterbleibt.

Bereits in der ersten Minute konnte der Gast den ESV überrumpeln. Nach schönen Kombinationen drang David Volkmar in den Sechzehner ein und konnte nur per Foul gestoppt werden. Enrico Schneider versenkte den fälligen Foulelfmeter gewohnt sicher zur Führung. Infolgedessen überließen die Blau-Gelben der Heimelf das Angriffsspiel und verlagerten sich auf Kontergegenstöße. Lok erspielte sich nun eine Ecke nach der anderen, doch der Ball wollte den Weg in die Maschen nicht finden. Krüger besaß dabei die beste Gelegenheit, Christian Seifert klärte auf der Linie. Auf der anderen Seite rettete Lok-Keeper Marx gegen Seifert und Ralf Goerke. Das Spiel war offen, aber als wiederrum David Volkmar im Strafraum gefoult worden war, schien die Post auf der Siegerstraße gen nächste Pokalrunde zu fahren. Enrico Schneider verwandelte souverän. Fast im Gegenzug dann der nächste Elfmeter-Pfiff. Müller (Dieter) gegen Müller (Toni) hieß das Duell in unmittelbarer Tornähe, welches Hawranke pro Lok wertete - 1:2. Kurz vor Pausenpfiff setzte sich David Volkmar trotz gegerischem Handspiel an der Mittellinie durch und startete unbedrängt in Richtung Marx - doch der Schiedsrichter unterband unglücklicherweise den Vorteil.
Auch in Hälfte zwei war das Match ausgeglichen, beide Teams hatten Torchancen. Den Jubelschrei gab es dann nach gut einer Stunde bei den rot-schwarzen Eisenbahnern. Zum vierten Mal zeigte Hawranke auf den Punkt, diesmal soll Enrico Schneider der Übeltäter gewesen sein. Durch den Ausgleichstreffer  von Toni Müller entwickelte sich nun eine spannende Schlussphase, in der beide Mannschaften an ihre Grenzen gehen mussten. Loks Joker Gäfke wirbelte die Post-Defensive ein ums andere Mal durcheinander, kam aber nur äußerst selten zum Abschluss. Dies zeigt die geschlossene Mannschaftsleistung der Postler, jeder kämpfte für jeden. Belohnt wurde diese Einstellung kurz vor Ultimo. David Volkmar vollendete nach Spielaufbau über Enrico Schneider und Andre Neidhardt zum 3:2 - der erste herausgespielte Treffer in dieser Pokalbegegnung. Wenig später war Schluss - Post Plauen siegte glücklich, aber sicherlich nicht unverdient im Derby. Bereits in zwei Wochen steht das Cup-Auswärtsspiel in Triebel an.

Dieser erkämpfte Sieg macht Mut für die weiteren, schweren Aufgaben. Besonders das Teamwork war herausragend.

(A. Neidhardt)

1. Spieltag - Samstag, 14.08.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenroad)


  Post SV Plauen - Merkur Oelsnitz II
6:2 (3:1)

Post SV Plauen II spielfrei


     http://color-phone-life.info/media/sponsoring/Merkur-Logo.png
 

Vorbericht:

Zum Auftakt der neuen Spielzeit tritt der Post SV Plauen gegen die Reserve von Merkur Oelsnitz an. Während deren erste Mannschaft künftig in der Bezirksliga kickt, stieg der Anschlusskader als Tabellenletzter der Kreisliga ab. Aus diesem Grund strukturieren die Sperken ihre Männermannschaf-ten derzeit um. Folglich treffen die Postler auf eine sehr junge, laufstarke und vor allem technisch versierte Truppe, welche von alten Haudegen wie Arne Hirschligau angeführt wird.
Diesen Umbruch hat Plauen bereits hinter sich. Nach 25 Jahren als Cheftrainer trat Gerhard Schneider zum Ende der abgelaufenen Saison zurück und wurde von Thomas „Eumel“ Schäbitz beerbt. Viele junge Akteure wurden in den vergangenen Jahren in die erste Mannschaft in-tegriert, doch bisher konnten noch keine Früchte geerntet werden. Mit dem Saisonziel „oberes Tabellendrittel“ soll der Anschluss an die Ligaspitze nach einer verkorksten Saison 2009/10 langsam, aber sicher, wiederhergestellt werden. Eine große Fluktuation blieb im Sommer aus, bis auf Markus Schneider (nun SV Concordia Plauen) gibt es keinen Abgang in der ersten Mannschaft zu beklagen. Thomas Schäbitz, Lutz Hartung, Jörg Wels (alle in den Trainerstab gewechselt) und Gerd Müller (verletzungsbedingte Inakti-vität) werden künftig nicht mehr auflaufen. Zum Funktionärsteam gehören weiterhin Sven Kölling als Mannschaftsleiter sowie Mike Stephan als Trai-ner der Reserve, welche heute spielfrei hat.
 Vergangene Woche konnten beide Mannschaften im Vogtlandpokal ihr Können unter Beweis stellen. Post Plauen schlug den ESV Lok mit 3:2 (siehe Rückblick), Merkur Oelsnitz II deklassierte Kreisligist Unterlosa gar mit 4:1. Dabei traf der 17-jährige Phillip Göbel dreifach.    
Spielleiter ist Uwe Naumann vom VFC Plauen.
 
Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn (Kießling), Scharnagl, Müller S., Neidhardt - Schubert, Schneider E., Volkmar, Müller D. - Lang (Goerke), Seifert (Gurando)
 
Torfolge: 1:0 Schneider (3.), 2:0 Lang (10.), 3:0 Schneider (35.), 3:1 Göbel (40.), 4:1 Schneider (47.), 5:1 Volkmar (60.), 5:2 Schreiner (69.), 6:2 Gurando (82.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Uwe Naumann (VFC Plauen)
Zuschauer: 80
 
Spielbericht:
Mit einem 6:2-Heimerfolg hieß Post Plauen die Zweite von Merkur Oelsnitz in der 1. Kreisklasse willkommen. Der Gastgeber agierte dabei cleverer und spielte über weite Strecken souverän.

Ab der ersten Sekunde übten die Spitzenstädter enormen Druck auf die junge Oelsnitzer Mannschaft aus, die trotz einstündigen Aufwärmens nicht ins Spiel kam. Die Post nutzte diese Anfangskonfusion konsequent aus und ging bereits in der dritten Spielminute in Führung. Enrico Schneider beförderte dabei freistehend einen hereinfliegenden Eckball ins Netz. Den Sperken gelang es in dieser Phase zu keiner Zeit, sich aus den Klauen der Heimelf zu befreien. 10 Minuten waren gespielt, als das Post-Lager zum zweiten Mal in Jubelarien ausbrach. Patrick Schubert wurde von Christian Seifert überragend in Szene gesetzt und flankte flach in den Strafraum, wo Sebastian Lang keine Probleme mit der Torerzielung hatte. Diesen Schock verdaute die mit einigen A-Junioren gespickte Oelsnitzer Mannschaft nur langsam, sodass kein geordneter Spielaufbau gelingen wollte. Bis auf einen Schuss von Pokalheld Göbel musste PSV-Keeper Jörg Selbmann nicht ins Geschehen eingreifen. Stattdessen fiel das 3:0, erneut erzielt von Enrico Schneider, welcher einen der zahlreichen Eckbälle per Kopf ins kurze Eck nickte. Merkurs Torwart berührte den Ball zwar, konnte ihn aber nicht mehr entschärfen. Wenige Minuten vor Pausenpfiff dann der Anschlusstreffer. Göbel zwirbelte einen Freistoß aus rund 20 Metern unhaltbar über die Mauer ins Dreiangel. Plauen musste dem Tempo der ersten halben Stunde Tribut zollen, sodass sich das Match nun auf die eigene Spielhälfte verlagerte. Bis zur Halbzeit blieb das Resultat jedoch unverändert.
Alle erwarteten nun einen furiosen Oelsnitzer Start in die zweite Hälfte, doch wiederrum gelang es Enrico Schneider, den Sperken Sand ins Getriebe zu streuen. Zum dritten Mal verwertete der zentrale Mittelfeldspieler einen Eckball von rechts. Merkur gab sich zu keinem Zeitpunkt auf und glaubte immernoch daran, dieses Spiel drehen zu können. Allerdings war spätestens in der vielbeinigen PSV-Defensive Endstation. Nach einer guten Stunde gelang dem sehr lauffreudigen David Volkmar der fünfte Treffer. Sein Geschoss aus 30 Metern schlug am Innenpfosten ein, von welchem die Kugel den Weg ins Tor fand. Aus Sicht der Gäste war das 5:2 in der 69. Minute durch Schreiner nicht mehr als Ergebniskosmetik. Vorausgegangen war ein zu kurz abgewehrter Eckstoß der Oelsnitzer. Zum Abschluss der torreichen Begegnung präsentierte Plauen einen Bilderbuch-Konter: Ballgewinn im Mittelfeld, Ralf Goerke passt steil zum eingewechselten Robert Gurando, der umkurvt den Torhüter und schiebt mühelos zum 6:2 ein.

Die Teppichstädter bekamen somit am 1. Spieltag der jungen Saison ihre Grenzen sowie Schwachstellen aufgezeigt. Nichtsdestotrotz wird die junge Truppe ihren Weg gehen und aus den gemachten Fehlern lernen. Post Plauen zeigte eine gute Partie, spielte zudem als Mannschaft ohne Schwachstelle. Wenn in den kommenden Wochen an diese Leistung angeknüpft werden kann, muss einem nicht Bange werden.

(A. Neidhardt)

 Vogtlandpokal - Saison 2010/2011
2. Runde - Sonntag, 22.08.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Triebel)


  SV Triebel - Post SV Plauen
1:2 (1:1)

Post SV Plauen II spielfrei


  


Vorbericht:

1:2, 4:0, 8:9 n.E. (4:4 n.V.), 5:1 und 0:4 - das sind die letzten Ergebnisse vom Spiel Post SV Plauen gegen den SV Triebel. Somit fielen in 450 Minuten ganze 25 Tore (Schnitt: 5 Tore pro Spiel, alle 18 Minuten ein Treffer). Es herrscht also Spektakel, wenn die beiden Teams aufei-nandertreffen. Dazu noch die besonderen Umstände des Pokalwettbe-werbs - Fußballherz, was willst du mehr? Bereits im Vorjahr fand an selber Stelle ein Cup-Fight a la bonheur statt. Damals führte Triebel schon mit 3:0 und 4:1, ehe Post Plauen in den Schlussminuten egalisierte. Eine torlose Verlängerung führte unweigerlich zum Elfmeter-schießen, doch Torhüter Thomas Schäbitz konnte die Niederlage nicht verhindern. Am Sonntag nun die Neuauflage auf dem kleinen Triebeler Sportplatz.
 
Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn , Scharnagl, Firgens (Junker), Neidhardt - Seifert, Schneider E., Volkmar, Müller S. (Schubert S.) - Lang, Goerke (Gurando)
 
Torfolge: 0:1 Schneider (7.), 1:1 Hanitzsch J. (29.), 1:2 Schneider (87.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Jörg Langner (Concordia Plauen)
Zuschauer: 80

Spielbericht:
In einem grausamen Pokalspiel war der Post SV Plauen glücklicher 2:1-Sieger beim SV Triebel. Vor allem in der zweiten Halbzeit  merkte man den Gästen ein strapaziöses 60-Jahre-Wochenende an, doch Enrico Schneider erlöste die Spitzenstädter kurz vor Schluss mit seinem vierten Pokaltreffer.

Wie in den letzten Begegnungen übernahm der PSV die Initiative. Trotz der Testpartie gegen Wacker Plauen (4:5) am Samstag und der Jubiläumsfeier wirkten die Gäste frischer. Bereits nach gut 7 Minuten erzielte Enrico Schneider die Führung. Seine Bogenlampe landete unhaltbar hinter Keeper Schwab im Triebel-Kasten. Auch in der Folgezeit war Plauen spielbestimmend, beim Gastgeber lief noch nicht viel Konstruktives zusammen. Ralf Goerke hätte auf 2:0 erhöhen können, doch er scheiterte genauso wie im Nachschuss Sebastian Lang. Auch Steve Müller hatte das Tor auf dem Schlappen, doch das Spiel blieb spannend. Wie im Pokalwettbewerb so oft üblich, wird fahrlässige Chancenverwertung eiskalt bestraft. Nach einem Post-Eckball schnappte sich Jürgen Hanitzsch den Ball und marschierte unbedrängt durch das Mittelfeld. Als ihn die Post-Defensive kurz vor dem Strafraum stellen wollte, fasste sich Hanitzsch ein Herz und beförderte das Leder genau in den Winkel - unhaltbar für den sicheren Rückhalt im PSV-Gehäuse, Jörg Selbmann. Daraufhin verlor Plauen völlig den Faden und das Spiel an Attraktivität. Triebel, mit einigem Rückenwind durch den Ausgleich, drängte nun auf die Führung. Dabei wurde immer wieder Carlos Mussago gesucht, der jedoch in Mike Scharnagl des öfteren seinen Meister gefunden hatte.
In den zweiten 45 Minuten verflachte das Spiel bishin zur totalen Anti-Werbung für den Fußball. Kein Team wollte Risiko eingehen, denn allen war wohl klar: wer den nächsten Treffer erzielt, steht in der 3. Runde. Die besseren Chancen erkämpfte sich zweifelsohne die Heimelf, allerdings ziemlich unvariabel in ihren Spielzügen: lange Bälle in die Post-Hälfte und dann möglichst direkt den Abschluss suchen. Ein ums andere Mal zischte der Ball knapp am langen Pfosten vorbei. Post Plauen wirkte nun psychisch und physisch müde und lebte von Einzelaktionen. Scheiterte David Volkmar 10 Minuten vor Ende noch per Linksschuss, so traf Enrico Schneider in der 87. Minute mit einem Schlenzer in das Dreiangel zur vielumjubelten 2:1-Führung für die Gäste. Wenig später pfiff der allzeit souveräne Schiri Langner die sehr faire Begegnung ab.

Beide Mannschaften haben noch viel Potenzial nach oben und werden dies in den nächsten Spielen auch abrufen müssen. Trotz der teils kurzfristigen Ausfälle von Dieter Müller, Patrick Schubert, Sebastian Amstein und David Kießling gelang dem PSV der Auswärtssieg in Triebel und somit der Einzug in die dritte Pokalrunde, welche demnächst ausgelost wird. Mit der Verleihung der silbernen Ehrennadel des Landessportbundes an Gerhard Schneider und Thilo Volkmar endete ein erfolgreiches Geburtstagswochenende für den Post SV Plauen.

(A. Neidhardt)

 1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
2. Spieltag - Samstag, 28.08.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Elsterberg)

  
Elsterberger BC - Post SV Plauen
0:2 (0:2)

Elsterberger BC II 2-1 Post SV Plauen II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tor: Firgens



     

     
Vorbericht:
Nach Merkur Oelsnitz II treffen die Postler am Samstag auf den zweiten Liga-Neuling. Vor zwei Wochen schnupperte Elsterberg nach 2 Jahren Abwesenheit wieder 1.Kreisklassen-Luft. Das Comeback ist durchaus als Erfolg zu werten, holte die Elf von Spielertrainer Mathias Rausch doch ein 1:1 beim ESV Lok Plauen. Als ehemaliger Spieler vom Reichenbacher FC spielte Rausch bereits längere Zeit höherklassig, sodass er der entscheidende Baustein beim Aufstieg des EBC war (2. Platz, 3 Punkte hinter Theuma, Torverhältnis 92:25 und damit nach Fortuna die zweitmeisten selbsterzielten Tore im Kreis). Neben Emanuel Schlichting, einem weiteren Oldie, drückt der 36-jährige dem Spiel des Gastgebers seinen Stempel auf. Post Plauen sollte also vor allem auf diese beiden Akteure achten, um die Siegesserie von 3 Pflichtspielenerfolgen in Serie nicht zu gefährden. Zuletzt führte der PSV stets früh, die Treffer erzielte jeweils Enrico Schneider, welcher sich in Top-Form befindet. Sieben Tore in 2 Pokal- und einem Ligaspiel sprechen eine eigene Sprache. Beide Teams wissen letztendlich noch nicht, wo sie genau stehen, und dürften so mit dem Ziel "3 Punkte" in die Partie des 2. Spieltages gehen. Pfeifen wird mit Marcus Vogt ein junger und ambitionierter Kreisliga-Referee.
 
Spielstatistik:
PSV: Klüger - Dorn, Scharnagl, Neidhardt, Müller S. - Schubert, Schneider E., Volkmar (Goerke), Müller D. (Firgens) - Lang (Gurando), Seifert
Torfolge: 0:1 Seifert, 0:2 Seifert
Platzverweise: Enrico Schneider (gelb-rot, 90. Minute, wg. Meckern)
Schiedsrichter: Marcus Vogt (Markneukirchen)
Zuschauer: 75
 
Spielbericht:
Beim 2:0-Auswärtserfolg in Elsterberg bekleckerte sich der Postsportverein nicht unbedingt mit Ruhm, holte aber nichtsdestotrotz weitere 3 wichtige Zähler.

Nach zuletzt drei Siegen in Serie begann Plauen mit viel Selbstvertrauen. Elsterberg war ebenfalls von der ersten Sekunden an wach, sodass beide Torhüter schon zu Beginn warm wurden. Sowohl Mathias Rausch auf der einen als auch Enrico Schneider aus der Distanz auf der anderen Seite scheiterten zunächst. Der jüngste Postler, Christian Seifert, zeigte sich wenig später treffsicherer. Aus Nahdistanz schob er zur 1:0-Führung ein. Post Plauen hatte in dieser Phase mehr vom Spiel, doch die Heimelf war stets durch weite Bälle gefährlich. Das zweite Tor blieb aber den Gästen vorbehalten. Wiederrum Seifert traf aus halblinker Position. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit tat sich nicht mehr viel. Von einem Versuch aus dem Hinterhalt abgesehen, welcher knapp am Pfosten vorbeistrich, kam Elsterberg selten zum Abschluss.
Allerdings war es der Gastgeber, der im zweiten Spielabschnitt aktiver war und nun des öfteren gefährlich vor Kevin Klüger auftauchte. Ein ums andere Mal rettete die Post-Defensive in letzter Sekunde. Dennoch waren die Offensivaktionen summa summarum nicht zielstrebig genug. Vor  allem organisationstechnisch gibt es bei Plauen noch einiges an Arbeit. Auf dem riesigen Platz an der Elsteraue existierten zu oft zu große Löcher, welche aufgrund der sicheren Führung unnötig waren. Teilweise setzten sich die EBC-Angreifer zu simpel durch, doch letztendlich war spätestens beim starken Klüger Endstation. Torgelegenheiten gab es für Plauen nur noch sporadisch. Nach einer guten Stunde lief David Volkmar allein auf das Elsterberger Gehäuse zu, setzte seinen Hammer jedoch nur an die Latte. Patrick Schubert vergab zudem eine Doppelchance unmittelbar danach. In der Nachspielzeit brachte sich dann Enrico Schneider um das Derby nächste Woche. Eine strittige Situation bewertete der PSV-Toptorschütze anders als Schiedsrichter Vogt - Folge: Ampelkarte.

Elsterberg fehlten die Mittel, um die nicht souverän wirkenden Plauener in die Bredouille zu bringen. Zusammen mit Bobenneukirchen und Straßberg führt die Post das Klassement an. Ein weiteres, sicherlich wegweisendes,  Auswärtsspiel steht kommenden Samstag beim ESV Lok Plauen an.

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011 
3. Spieltag - Samstag, 04.09.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Kauschwitzer Straße)


  ESV Lok Plauen - Post SV Plauen
1:1 (0:1)
 

Lok Plauen II 4-0 Post SV Plauen II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tor: Fehlanzeige

     

Vorbericht:
Gut einen Monat nach der 2:3-Pokalpleite will der ESV Lok Plauen an der Kauschwitzer Straße Revanche nehmen. Damals gewann Post Plauen durch zwei Schneider-Elfmeter sowie einen späten Treffer von David Volkmar. Auf den sicheren Strafstoßschützen muss der Tabellenzweite allerdings aufgrund einer Rotsperre verzichten. Vier Pflichtspielsiege stehen auf der Haben-Seite des PSV, doch darf man nicht vergessen, dass vor allem im Pokalwettbewerb das Glüch hold war. So gilt es, die Serie beim Stadtrivalen auszubauen und die gezeigten Leistungen aufs Neue zu bestätigen. Während die Postler mit 8:2 Toren nach 2 Spieltagen bereits einiges für die Zuschauer getan haben, steht der ESV mit 4 Punkten und 2:1 Toren für sparsameren Fußball. Knappe Punktgewinne gegen Elsterberg (1:1) und in Mühltroff (1:0) belegen, dass die Eisenbahner noch nicht mit "Volldampf voraus" agieren. Doch bereits im Vorjahr bewies die Elf aus dem Stadtpark, dass sie ein absolut unangenehmer Gegner ist, dem man über 90 Minuten hochkonzentriert begegnen muss. Nach der 0:2-Niederlage am 8. Spieltag 2009/2010 ging es für die Blau-Gelben stetig bergab (vom 1. auf den 7. Platz zu Saisonende). Am Samstag gilt es zu beweisen, dass die Truppe von "Eumel" Schäbitz stabiler geworden ist., denn beide Teams konkurrieren auf Augenhöhe um die Zähler. Bertram Grimm aus Elsterberg wird das Derby leiten - kein gutes Omen, verletzte sich bei dessen letzter Partie mit Post-Beteiligung Gerd Müller doch schwer.

Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Müller S., Firgens, Neidhardt - Müller D., Volkmar, Seifert, Schubert - Lang (Gurando), Goerke
Torfolge: 0:1 Volkmar, 1:1 Merten
Platzverweise:  Schubert (Post, gelb-rot, Grund unbekannt)
Schiedsrichter: Bertram Grimm (Elsterberger BC)
Zuschauer: 100


Spielbericht:
Im Stadtpark trennten sich die Lokalrivalen Lok und Post mit 1:1. Trotz 1:0-Führung durch Volkmar konnte der Gast den Vorsprung nicht in drei Zähler ummünzen.
Dem ESV merkte man die Motivation nach dem Pokalaus vor vier Wochen sofort an. Von der ersten Sekunde an übte der Gastgeber Druck aus und wollte mit aller Macht einen frühen Treffer erzwingen. Allerdings wurden die Aktionen zu ungenau ausgeführt, sodass keine 100%-Chance heraussprang. Post Plauen kam nur mäßig ins Spiel, hielt der Anfangsoffensive jedoch stand. Nach gut 20 Minuten spielte sich Blau-Gelb Meter um Meter in Richtung Lok-Gehäuse frei. Die Partie war mittlerweile ausgeglichen, trotz einiger Schüsse hatten die Torhüter Marx und Selbmann jedoch wenig Arbeit. Am gefährlichsten war sicherlich ein  20-Meter-Freistoß vom ESV, welcher nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbeistrich und somit den aufbrandenden Lok-Jubel schnell wieder ersticken ließ. Anders in der 45. Minute im gegenüberliegenden Lager: nach feiner Vorarbeit von Sebastian Lang legte sich David Volkmar den Ball am letzten Verteidiger vorbei und bezwang Marx mit einem Schieber ins lange Eck.
Im Gegensatz zum ersten Teilabschnitt begann nun Post Plauen besser. Dieter Müller vergab die große Gelegenheit zum 2:0, als er durch den Sechzehner dribbelte und den richtigen Abschluss-Zeitpunkt verpasste. Leider wurde das extrem fair geführte Derby nun unnötigerweise hektisch und zerfahren. Unbestritten trug Schiri Grimm aus Elsterberg dazu bei.  Natürlich hat jeder schlechte Tage und vor allem auf Kreisebene sollte das Anspruchsdenken nicht zu hoch sein, doch genügend Schiedsrichter des Kreisverbandes beweisen Woche für Woche, dass mit einer lockeren und sympathischen Art der Spaß für alle Beteiligten am wahrscheinlichsten ist, was in den unteren Ligen ja im Mittelpunkt stehen sollte. Als Spielleiter muss man nicht unbedingt aus Angst vor der eigenen Courage an Arroganz zulegen und somit das Hobby zu einer nervigen Angelegenheit machen, bei der die Freude außen vor bleibt. Drei spielentscheidende Situationen bewertete der Mann in hellblau gegen die Postler. Christian Seifert wurde ein klarer Freistoß in Strafraumnähe verweigert. Während er angeschlagen am Boden lag, startete Lok einen Gegenzug, welcher in einem Stürmerfoul der Eisenbahner endete. Als Grimm vom PSV auf den verletzten Seifert hingewiesen wurde, entschied sich dieser, den Freistoß zu drehen und der Lok zuzusprechen. Daraus folgte das 1:1 durch Merten, dessen strammer Schuss in einer Folgesituation das Ergebnis egalisierte. Wenig später die nächste strittige Situation. Patrick Schubert wird nahe der Trainerbank vom Lok-Kapitän gelegt. Als Schubert nicht auf eine weitere Provokation des Gegenspielers eingeht, wird er vom Platz gestellt. Ebenso wie Co-Trainer Wels, dem es nun auch zu bunt geworden war. In der Schlussphase dann ein Foul an David Volkmar im Strafraum. Jedoch gab es keinen Elfmeter, sondern nur Freistoß außerhalb. Beide Mannschaften hätten nichtsdestotrotz noch gewinnen können, doch letztendlich kann sich der Post SV glücklich schätzen, zumindest diesen einen Punkt mitgenommen zu haben.

Anmerkung des Autors: Sicherlich ist jede Sichtweise auf das Spiel subjektiv, so auch meine. Desweiteren steht es mir defintiv nicht zu, Schiedsrichterleistungen in diesem Maße kritisch zu beurteilen, da es dafür eigene Instanzen des Kreisverbandes gibt. Doch in diesem Fall war es an der Zeit, klare Worte zu finden. Weder Lok noch Post Plauen hatten Interesse an einer hektischen Partie und spielten über 90 Minuten fairen und sauberen Fußball, gepaart mit Emotionalität, welche der Unparteiische nicht vertrug. 

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
4. Spieltag - Samstag, 11.09.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)

 
Post SV Plauen - VfB Pausa
0:0 (0:0)

Post SV Plauen II 4-2 VfB Pausa II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tore: Weiß(3), Henker

    
   

Vorbericht:

Seit dem letzten Punktspiel an der Luisenstraße gegen Merkur Oelsnitz II ist viel Zeit vergangen. Der Post SV Plauen feierte sein 60-Jähriges, inklusive dem Testspiel gegen Wacker Plauen (4:5), erreichte die 3. Pokalrunde durch einen 2:1-Auswärtserfolg in Triebel (Gegner ist am 09.10.2010 der VfB Plauen Nord) und holte 4 Zähler aus 2 weiteren Punktspielen. Dem 2:0 in Elsterberg (Doppelpack von Christian Seifert) folgte ein 1:1 bei der Lok (Volkmars Führung glich Merten aus).

Während das Derby seit einer Woche vorbei ist, so hat der PSV noch heute mit den Folgen zu kämpfen. Neben der gelb-roten Karte für Patrick Schubert wurde Christian Seifert nach der Partie vom ganz schwachen Schiedsrichter Grimm für ein Fehlverhalten notiert, welches er definitiv nicht begangen hat. Die Entscheidung des Kreisverbandes diesbezüglich ist noch offen. Zudem fehlt David Kießling für ein weiteres Spiel, Dieter Müller und Sebastian Amstein sind genauso wie Mike Scharnagl angeschlagen.
Unser Gegner, der VfB Pausa, steht zwar am Tabellenende, doch nach 3 Spieltagen ist die Aussagekraft des Klassements noch gering. Auch der zweite Platz des Postsportvereins ist nur eine angenehme Momentaufnahme. Mit 11 kassierten Treffern, also fast 4 Gegentoren pro Spiel, wird sich das Team aus der Erdachsenstadt extrem steigern müssen, um nicht ganzjährig im roten Bereich zu stehen. Den Anfang will Pausa heute machen. Nach zwei Siegen in der Vorsaison (2:0 an der Luisenstraße, 4:3 auf dem Ausweichplatz in Bernsgrün) ist dieser Wunsch nicht unbegründet. Plauen sollte demzufolge vor der Strobel-Truppe, welche vor allem kämpferisch überzeugt, gewarnt sein. Jedoch mussten die Gäste zwei Abgänge beklagen: neben dem nach Syrau abgewanderten Lange beendete Routinier Jens Reinhold seine erfolgreiche Laufbahn. Der mit allen Wassern gewaschene Stürmer hinterlässt eine große Lücke in der jungen Offensive (Durchschnittsalter: 21). Aus diesem Grund erzielte mit Matthias Dübler ein gelernter Abwehrspieler alle 3 bisherigen Tore der Pausaer.

Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Müller S., Scharnagl, Neidhardt - Amstein, Schneider E., Volkmar, Hayn - Seifert (Goerke / Gurando), Lang
 
Torfolge: Fehlanzeige
Platzverweise:  Fehlanzeige
Schiedsrichter: Wilfried Jänner (Heinsdorfergrund)
Zuschauer: 100


Spielbericht:
Trotz zahlreicher Torchancen kam Post Plauen gegen den VfB Pausa nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Andre Remmer im Gästegehäuse parierte alles, was zu halten war, und hielt mit dieser starken Leistung genauso wie der stets sichere Jörg Selbmann seinen Kasten sauber. 

Zu Beginn war es Letzterer, der mehr gefordert wurde. Pausa zeigte sich trotz des letzten Tabellenplatzes selbstbewusst und agierte in den ersten Minuten offensiv. Die Spitzenstädter hatten alle Hände voll zu tun, um den eigenen Strafraum zu verteidigen. Eine Viertelstunde war gespielt, als der VfB die erste Großchance des Spiels vergab. Die technisch schöne Direktabnahme verfehlte den langen Pfosten um Haaresbreite. Wie schon bei der Lok kam Post Plauen nur mäßig ins Spiel, wurde allerdings mit zunehmender Spieldauer aktiver. Jedoch stand die vielbeinige Gäste-Defensive in den meisten Fällen sicher. Ergaben sich einmal Löcher, so scheiterten unter anderem Enrico Schneider, David Volkmar und Andre Neidhardt an Remmer. Doch auch Pausa war nicht chancenlos. Einige Freistöße in Strafraumnähe sorgten immer wieder für Gefahr. Nichtsdestotrotz stand nach 45 Minuten die Null auf beiden Seiten.
Der PSV musste mehr tun, um einen Heimsieg feiern zu können. Demzufolge waren die Spitzenstädter in der zweiten Halbzeit zwar spielbestimmend, doch das nötige Quäntchen Glück fehlte weiterhin. Mit einer kontrollierten Offensive wurde ein klares Chancenplus erspielt, allein der Ball wollte nicht in den Kasten. Ralf Goerke, der nach 10 Minuten für den am Knie verletzten Christian Seifert ins Spiel kam, scheiterte per gefühlvollem Heber am Keeper, Enrico Schneiders Versuch flog nach einem kurzen Eckball an Freund und Feind vorbei ins Toraus. Zu massiv war die Abwehrreihe der Pausaer formiert, um mit Dribblings zum Erfolg zu kommen. Dennoch wurde dies zu oft versucht, anstatt den direkten Torabschluss zu suchen. Doch auch die drei Offensivkräfte der Erdachsenstädter hatten den Führungstreffer auf dem Schlappen, letztendlich brachten die Versuche der Gäste Selbmann aber nicht allzu sehr in die Bredouille. Beide Mannschaften hätten wahrscheinlich bis zum Einbruch der Dunkelheit kicken können, es wäre kein Treffer gefallen.

Die knapp einhundert Besucher sahen demnach das erste torlose Post-Spiel seit dem 31.10.2009 (gegen den späteren Aufsteiger Erlbach). Nächsten Samstag bietet sich in Bad Elster eine neue Chance. Mit etwas mehr Fortune und Abgebrühtheit soll der dritte Saisonsieg nach Hause geholt werden. Was die personelle Situation angeht, gilt es die kommende Woche abzuwarten. Trotz der abgesessenen Rot-Sperren sind einige Spieler verletzt beziehungsweise angeschlagen. 

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
5. Spieltag - Samstag, 18.09.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Rasenplatz Bad Elster, Apian-Bennewitz-Str. 6)


  Medizin Bad Elster - Post SV Plauen
0:4 (0:0)

Medizin Bad Elster II 4-0 Post SV Plauen II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tore: -


 

Vorbericht:
Pausa reloaded erwartet den Post SV Plauen am Samstag, denn genauso wie die Erdachsenstädter wird das Team aus dem Kurort einen Teufel für die Offensive tun. Diese Erfahrung machte Blau-Gelb bereits in den Vorjahren, als Medizin jeweils glücklich in Führung ging (2008/2009 nach einem langen Freistoß, 2009/2010 durch einen Konter) und somit das Spiel auf den Kopf stellte. Vor zwei Jahren gelang Plauen dank zweier Schneider-Elfmeter die Wende, im Vorjahr war das 0:1 der Anfang einer lang andauernden Niederlagenserie. Auch in dieser Spielzeit will die Elf von Trainer Peter Lauber für eine Überraschung sorgen, denn Favorit ist auf jeden Fall der PSV. Zwei Punkte holten die Schäbitz-Schützlinge durchschnittlich pro Spiel. Soviel Zähler hat der Gastgeber insgesamt auf seinem Konto. Sowohl Oelsnitz als auch Tirpersdorf konnte ein Remis abgerungen werden. Dagegen sieht es in der Fremde mit 2 Niederlagen in Bobenneukirchen und Elsterberg eher düster aus. Bad Elster läuft mit einer nahezu unveränderten Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr auf. Einzig Heilmann verließ die Medizinmänner in Richtung Adorf. Der stets unangenehme Gegner wir den Postlern auch am Samstag das Leben schwer machen, zumal neben den Langzeitverletzten auch Selbmann, Henker und Seifert ausfallen. Nichtsdestotrotz lautet das Ziel: 3 Punkte holen und schönen Fußball spielen. Ein Selbstläufer wird beides nicht, doch mit Engagement, Kampfbereitschaft und Lauffreude sollte die Basis für ein erfolgreiches Gastspiel gelegt sein. An der Pfeife agiert der Wernitzgrüner Jörg Franke, welcher den verletzten Markus Löffler ersetzt. In der Fairplay-Tabelle steht der FSV ganz oben (2 gelbe Karten in 4 Spielen). Im Gegensatz zur Punktetabelle liegt Bobenneukirchen auf dem letzten Rang der fairsten Teams, Post Plauen ist Vorletzter. Scheinbar scheint kartenintensives Spiel zum Erfolg zu führen... 
 
Spielstatistik:
PSV: Klüger - Dorn, Müller S., Scharnagl, Neidhardt - Müller D., Schneider E. (Firgens), Volkmar, Schubert - Seifert (Hayn), Lang (Gurando)
Torfolge: 0:1 Lang, 0:2 Lang, 0:3 Müller D., 0:4 Hayn
Platzverweise:  Fehlanzeige
Schiedsrichter: A. Hilarius (Adorf)
Zuschauer: 60

 Spielbericht:
Dank einer guten zweiten Halbzeit gewann Post Plauen verdient mit 4:0 in Bad Elster. Bei konsequenterer Chancenverwertung würde ein noch höherer Erfolg zu Buche stehen.

Im Gegensatz zu den vergangenen Partien kam Plauen gut ins Spiel und konnte dieses in die Hälfte der Bad Elsteraner verlagern. Allerdings waren Strafraumszenen Mangelware, zu dicht gestaffelt stand die Defensive. Peu a Peu gelang es der Heimelf nach einer Viertelstunde, selbst Akzente zu setzen. Ein ums andere Mal klärte Libero Jens Dorn, welcher stets richtig stand und so der Post-Mannschaft die nötige Sicherheit gab. Die Spitzenstädter leisteten sich in dieser Phase zu viele Fehler im Spielaufbau und ließen des öfteren Entschlossenheit vermissen. David Volkmar´s Freistoß aus 25 Metern führte eben so wenig zum Erfolg wie eine Riesenchance für Bad Elster nach knapp 40 Minuten, die Kevin Klüger stark parierte. So stand es zur Halbzeit immer noch 0:0.
Mit einem Paukenschlag begann der zweite Spielabschnitt. Sebastian Lang brachte die Gäste in Führung und ließ dem gegnerischen Keeper mit seinem noch abgefälschten Schuss keine Chance. Nur wenige Minuten später baute Lang die Führung mit einem Treffer der Marke "Tor des Monats" aus. Medizin fehlte nun das nötige Rezept, um züruck in die Partie  zu kommen. Die Abwehr war fortan zunehmend überfordert, sodass der dritte Treffer nicht zufällig zustande kam. Dieter Müller erzielte seinen ersten Saisontreffer. Danach fast das 4:0, David Volkmars Heber flog jedoch knapp am langen Pfosten vorbei. Nachdem sich Christian Seifert bereits nach knapp 2 Minuten angeschlagen auswechseln lassen musste, verletzte sich nach 60 Minuten auch der andere Angreifer, Doppeltorschütze Lang. Eine Bänderverletzung am Fuß zwingt ihn zu mehreren Wochen Pause. In diesem Zusammenhang gilt unser Dank der medizinischen Abteilung von Bad Elster, welche den Akteur kompetent behandelte. Joker Robert Gurando führte sich kurz nach seiner Einwechslung gut ein und bediente den zentral freistehenden Norman Hayn, der keine Probleme mit der Torerzielung hatte - 4:0. In der Folgezeit hatten Hayn, Gurando und Volkmar weitere gute Chancen, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

Am kommenden Samstag wartet ein anderes Kaliber auf den PSV. Vor allem nach zwei Niederlagen in Folge wird der Aufstiegsaspirant aus Straßberg alles dafür tun, um den Anschluss an die obere Tabellenregion halten zu können.

(A. Neidhardt)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
6. Spieltag - Samstag, 25.09.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße)


  Post SV Plauen - SG Straßberg
2:3 (0:2)
 
 
 Post SV Plauen II 2-7 SG Straßberg II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tore: Weiß

      
 
 
Vorbericht:
Mit einem 4:0 im Rücken empfängt der Post SV Plauen diesen Samstag das junge Team aus Straßberg. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen muss der Aufstiegsaspirant siegen, um den Anschluss an die obere Tabellenregion nicht zu verlieren. Die Spitzenstädter liegen dagegen voll im Soll und stehen nach 7 Pflichtspielen ohne Niederlage sowohl auf Rang zwei im Klassement der 1. Kreisklasse als auch im Achtelfinale des Vogtlandpokals. Dort empfängt man am 09.10.2010 den VfB Plauen Nord. Somit beginnen heute die Derby-Wochen, denn zwischen den Partien gegen Straßberg und dem Haselbrunn-Rivalen steht nächsten Samstag das Gastspiel beim 1.FC Ranch in Neundorf an.

Trotz der Negativserie sind die Gäste unbestritten eines der besten Teams dieser Liga. Viele Experten schätzten die SG neben Bobenneukirchen als Favorit für den Staffelsieg ein. Einzig die Bestätigung dieser Vorschusslor-beeren steht noch aus. Neben einigen A-Junioren stieß im Sommer auch Lok-Torhüter Bracke zu den Randplauenern und folgte damit Sebastian Schwarze, welcher bereits in der Winterpause die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Eisenbahnern beendete. Nicht zuletzt augrund dieses Transfers ist die Offensive wohl das Prunkstück. Neben Schwarze kann Trainer Mark Bachmann auf die gefährlichen Thomas Lorenz, Mike Schmidt, Tobias Roth und Marcel Landgraf zurückgreifen. Desweiteren ist Kapitän Peter Reinhold seit Jahren Dreh- und Angelpunkt im Straßberger Spiel und sorgt stets für Torgefahr.

In den vergangenen Duellen kamen die Zuschauer nahezu immer auf ihre Kosten, im positiven wie im negativen Sinne. Während die beiden letzten Heimspiele an den Post SV gingen (3:2 sowie 4:2), so ist die Bilanz in Straßberg ausgeglichen. Einer 0:3-Niederlage folgte im Vorjahr ein hart erarbeiteter 2:1-Auswärtserfolg. Auch heute muss um jeden Meter gekämpft, um Punkte zu holen.
Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Müller S., Scharnagl, Neidhardt - Amstein, Müller D., Volkmar, Schubert - Hayn, Gurando (Kießling)
Torfolge: 0:1 Schwarze (10.), 0:2 Schwarze (28.), 1:2 Hayn (61.), 2:2 Müller D. (77.), 2:3 Landgraf (86.)
Platzverweise:  Blei (80., gelb-rot, Straßberg, wdh. Foulspiel)
Schiedsrichter: Karli Söll (Mühltroff)
Zuschauer: 92
   
Spielbericht:
Nach einer emotionalen Berg- und Talfahrt stand der Post SV Plauen in der Partie gegen Straßberg nach 90 Minuten unglücklich, aber verdient, mit leeren Händen da. Einem schmeichelhaften 0:2-Pausenrückstand folgte der Ausgleich in der 77. Minute durch Dieter Müller, doch trotz Unterzahl konnte Straßberg per abgefälschtem Distanzschuss noch das Siegtor erzielen.

Das die Postler Spätstarter sind, ist nichts Neues. Allerdings wachte das Team von Thomas Schäbitz in den letzten drei Partien erst zur zweiten Halbzeit auf. Ein junges Straßberger Team nutzte diese ganz schwache erste Halbzeit, in der bis auf Keeper Jörg Selbmann kein Spieler Normalform erreichen konnte, zur 2:0-Führung, hätte allerdings bei konsequenter Chancenauswertung höher führen müssen. Doch der Reihe nach: von Beginn an machten die Gäste Druck und wurden dabei von der Passivität des Post SV unterstützt. Vor allem Sebastian Schwarze sorgte im Strafraum von Selbmann
stets für Gefahr. Nach 5 Minuten vergab er eine Riesenchance aus Nahdistanz, als er den Ball auf nassem und matschigem Geläuf nicht richtig traf. Doch das Schwarze von seiner Torgefährlichkeit nichts eingebüßt hat, bewies er kurz darauf bei einem Eckball, welchen er zur Führung verwertete. 10 Minuten waren da gespielt. Die Straßberger setzten ihr temporeiches Spiel fort und spielten nun auf das 2:0, während die leidenschaftslosen Plauener noch immer nicht ins Match kamen. So gelang Schwarze nach einer halben Stunde der Doppelpack. Einen weiteren Eckstoß fälschte Libero Jens Dorn unglücklich vor die Füße des Angreifers ab, welcher den Ball dann sicher ins lange Eck schob. Die einzige nennenswerte Chance für den Gastgeber gab es ebenfalls nach einem Eckstoß, doch das Chaos im SG-Sechzehner konnte nicht zum Anschlusstreffer genutzt werden. Somit verabschiedeten sich die Teams mit einem 0:2 in die Kabinen und allen war klar, dass dieses Resultat ohne Jörg Selbmann deutlicher ausgefallen wäre.
 
Für die Postler war es nun höchste Zeit, endlich aufzuwachen und ihren lethargischen Spielstil abzulegen. Dies gelang durch mehr Kampf und Laufbereitschaft. Dennoch gehörte die erste Gelegenheit erneut den Gästen, die nach einem Ballverlust im Mittelfeld den aufgerückten Spitzenstädtern in den Rücken fielen, doch wie so oft am Abschluss scheiterten. Besser machte es Norman Hayn in der 61. Minute. Nach einem Einwurf flankte Mike Scharnagl ins Zentrum, wo Neuzugang Hayn Keeper Bracke aus knapp 5 Metern keine Abwehrchance ließ. Dieser Anschlusstreffer brachte auch mehr Emotionen ins Spiel. Straßberg war nun angeschlagen und holte sich durch einige Foulspiele im Mittelfeld Verwarnungen ab. Fast wäre neben Schwarze auch Norman Hayn als Doppeltorschütze in die Statistik eingegangen, doch seinen Schuss nach Kießling-Vorarbeit parierte Bracke stark. Nichtsdestotrotz glich Post Plauen aus. Dieter Müllers Direktabnahme flog nach 77 Minuten ins linke untere Eck des Straßberger Gehäuses. Keine 5 Minuten später war Straßberg auch noch in Unterzahl, da Blei wegen wiederholtem Foulspiel vom sehr guten Unparteiischen Söll des Feldes verwiesen wurde. Man hatte allerdings nie den Eindruck, dass den Gästen der Spielverlauf das Genick brach. Vielmehr erspielten sie sich in der Schlussphase ein Chancenplus, welches nach Lattentreffer und Selbmann-Parade in der 86. Minute auch zum Siegtreffer führte: Mike Scharnagl fälschte Landgrafs Distanzschuss unhaltbar ab.

Trotz der Niederlage bewies Post Plauen tolle Moral und kämpfte sich nach grausamer erster Halbzeit gut ins Spiel zurück, wurde jedoch nicht dafür belohnt. Straßberg siegte unbestritten verdient und hätte bei besserer Chancenverwertung höher siegen können bzw. müssen. Die Spitzenstädter müssen aus dem 2:3 die richtigen Schlüsse ziehen, dann muss einem für die Zukunft nicht Angst und Bange sein. Schon nächsten Samstag steht in Neundorf das nächste Prestigeduell gegen den 1.FC Ranch Plauen an.

  
       
(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
7. Spieltag - Samstag, 02.10.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Neundorf)


  1. FC Ranch Plauen - Post SV Plauen
5:2 (1:0)
 
 
1.FC Ranch Plauen II 1-3 Post SV Plauen II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tore: Zorn, Mayer, ?

 
    
  
Vorbericht:
Nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende gastiert der Post SV Plauen nun bei den Sportsfreunden von der Ranch. Die Neundorfer sind Eigentümer der roten Laterne, doch wenn sie ihr eigentliches Leistungsvermögen abrufen, gehören sie nicht ans Tabellenende. Letztes Jahr bewies die Modes-Truppe mit einem vierten Platz, wozu sie im Stande ist. Unter anderem konnte damals der Gegner vom Wochenende auf eigenem Geläuf mit 2:1 geschlagen werden. Nachdem der PSV zur Halbzeit noch 1:0 führte, drehte Ranch binnen weniger Minuten das Spiel. Torschützen waren die erfahrenen Oberst und Hertwig, die derzeit in der Pflicht stehen. Sie müssen nun das Heft in die Hand nehmen und die Mannschaft führen. Ein anderer Routinier steht hingegen nicht zur Verfügung: Nitzschke, Stammspieler im Mittelfeld, wird rot-gesperrt fehlen. Trotzdem möchte der Gastgeber den ersten Sieg der Saison einfahren. Nach sechs fehlgeschlagenen Versuchen, zuletzt führte selbst eine 2:0-Führung in Elsterberg nicht zum Erfolg, gehen die Neundorfer top-motiviert ins Duell der Stadtrivalen. Allerdings muss die Verteidigung dringend stabiler werden, denn 21 Gegentreffer in 6 Partien sprechen nicht gerade für ein Bollwerk. Auch vorne ist noch Sand im Getriebe, trotz torgefährlicher Spieler wie Wülfert, Hertwig oder Michael Leihkamm erzielte Ranch die drittwenigsten Tore der Liga. Post Plauen muss dennoch von Beginn an hellwach sein, um einer blamablen ersten Hälfte wie zuletzt gegen Straßberg entgegenzuwirken. Enrico Schneider steht vor seiner Rückkehr ins Team und soll das Spiel aus der Zentrale heraus zusammen mit David Volkmar führen. Spielen diese beiden auf Normalniveau, gehören sie zu den besten Akteuren der 1. Kreisklasse. Gelingt es ihnen, dies am Samstag erneut unter Beweis zu stellen, stehen die Chancen für die Postler recht gut. Ein früher Treffer wäre beim angekratzten Selbstvertrauen der Heimelf für eine positiven Verlauf des Matches aus Haselbrunner Sicht Gold wert.
Mit Peter Zimmermann von der SG Jößnitz leitet ein souveräner und ruhiger Schiedsrichter das Spiel, welcher dem Derby gut tun wird.

Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Firgens, Scharnagl, Neidhardt - Schubert, Schneider, Müller D. (Junker), Amstein (Gurando) - Hayn (Kießling), Müller S.
Torfolge: 1:0, 2:0 Mi. Leihkamm, 3:0 Hertwig, 4:0 Eigentor Post, 4:1 Kießling, 5:1, 5:2 Müller S.
Platzverweise: keine
bes. Vorkommnis: Wülfert verschießt FE (30.)
Schiedsrichter: Peter Zimmermann (Jößnitz)
Zuschauer: 100
   
Spielbericht:
 
Nach dem 4:3-Pokalerfolg gegen Straßberg konnte der 1.FC Ranch am Samstag seinen zweiten Pflichtspielsieg der Saison einfahren. Beim 5:2 über Post Plauen kauften die Gastgeber dem harmlos und defensiv katastrophal agierenden Stadtrivalen ab der ersten Spielminute den Schneid ab.

Bereits nach wenigen Sekunden jubelten die Neundorfer zum ersten Mal. Mike Scharnagl verschätzte sich bei einem langen Ball, was der Gästestürmer eiskalt ausnutzen konnte und Jörg Selbmann im Post-Tor keine Abwehrchance ließ. Auch in der Folgezeit tauchte das Tabellenschlusslicht ein ums andere Mal gefährlich vorm Keeper auf und spielte dabei wie ausgewechselt im Vergleich zu den Vorwochen. Stets dasselbe Angriffsmuster verfolgte dagegen der PSV, doch die Flankenbälle von Schubert flogen jedesmal unberührt am langen Pfosten vorbei, Thomas Sadzewicz war nur selten gefordert. An Präzision mangelte es auch Kevin Wülfert, der einen Foulstrafstoß, Jens Dorn foulte zuvor Michael Leihkamm, an die Latte setzte. Neben dem Rückstand mussten die Gäste eine weitere bittere Pille schlucken: Kapitän Dieter Müller verletzte sich tief in der gegnerischen Hälfte, ein Innen- und Außenbandanriss verhinderte ein Weiterspielen und sorgt dafür, dass der Linksfuß auch in den nächsten Spielen fehlen wird. Damit füllt sich das Lazarett traditionsgemäß weiterhin von Woche zu Woche.
Im Gegensatz zur ersten Halbzeit, in der Blau-Gelb das Spiel noch relativ offen gestalten konnte und sich einige Torgelegenheiten erspielte, sahen die gut 100 Zuschauern im folgenden Spielabschnitt Einbahnstraßenfußball. Bereits früh legte Ranch nach, Michael Leihkamm profitierte dabei von einem Firgens-Schnitzer, der ebenfalls einen weiten Ball falsch einschätzte. Mit zunehmender Chancenlosigkeit ergab sich  der bisherige Klassements-Vierte einem Schicksal und offerierte nun mehr Löcher als ein Golfplatz. Mannschaftlich geschlossen versagten die Schäbitz-Schützlinge, sodass drei weitere Gegentreffer noch schmeichelhaft waren. Kurz nach einer direkt verwandelten Hertwig-Ecke unterlief dem eingewechselten Matthias Junker ein Eigentor, welcher trotz dieses Missgeschicks noch zu den besseren Akteuren zählte. David Kießling, ebenfalls später ins Spiel gekommen, nutzte einen Stellungsfehler in der nun teilweise zu zufriedenen Ranch-Abwehr zum 4:1. Nichtsdestotrotz änderte dies rein gar nichts am besorgniserregendem Auftritt des Post SV, denn keine 5 Minuten später klingelte es erneut in deren Gehäuse. Einen langen Freistoß köpfte der agile Wülfert zunächst an die Latte, im Nachschuss fiel jedoch das 5:1. Steve Müllers Traumtor in der Nachspielzeit war deshalb Ergebniskosmetik an einem Resultat, bei dem es nichts zu beschönigen gibt. Peter Zimmermann, stets guter und souveräner Schiri ein leicht zu leitenden, weil nahezu körperlosen, Partie, pfiff daraufhin ab.

In Hinblick auf das Pokalmatch kommenden Samstag gegen den VfB Plauen Nord muss der Post SV wohl auf ein Pokalwunder hoffen, um den Haselbrunner Ortsteilkonkurrenten ernsthaft auf die Probe stellen zu können. Inwieweit verletzte Spieler wie Lang oder Seifert zurückkehren können, wird sich in der laufenden Woche ergeben. Definitiv fehlen werden D. Müller, Volkmar, Horlbeck, Scharnagl und Goerke, welcher nicht länger dem Kader angehört.

(A. Neidhardt)

 Wernesgrüner Vogtlandpokal - Saison 2010/2011
Achtelfinale - Samstag, 09.10.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße
)

  Post SV Plauen - VfB Plauen Nord
3:5 (1:2)
Post SV Plauen II spielfrei
Anpfiff: --- Uhr
Tore: ---


 
    

Vorbericht:

Wenn um 15.00 der Anstoß im Kreispokal-Achtelfinale erfolgt, dann werden bei manch einem Zuschauer Erinnerungen an die (glorreichen) vergangenen Tage des Post SV Plauen wach. Zu Kreisligazeiten kämpfte man zweimal pro Saison gegen den Haselbrunner Stadtrivalen um Punkte, der seinen Rasenplatz gut einen Kilometer von der Luisenstraße entfernt hat. Zuschauer und Spieler dürfen sich also auf das „einzig wahre“ Derby der Blau-Gelben freuen.

Beide Mannschaften stehen im Liga-Mittelfeld, die Gäste jedoch eine Klasse höher, seit Post Plauen 2008 das letzte Mal Kreisliga-Luft schnuppern durfte. Bislang versuchten die Schäbitz-Schützlinge zweimal vergeblich, den Aufstieg zu realisieren. Nach dem Rücktritt von Trainer Gerhard Schneider im Sommer, welcher 25 Jahre lang die Geschicke der ersten Männermannschaft leitete, soll nun ein Platz im oberen Tabellen-drittel herausspringen. Mit Position 5 liegt man noch geradeso im Soll, doch nach einer derben 2:5-Klatsche bei den bis dato sieglosen Ranchern geriet die heile Post-Welt ins Wanken. Aufgrund von Personalproblemen bleibt auch heute nur die Rolle des krassen Außenseiters, der mit Hilfe eines Pokalwunders die Sensation schaffen möchte und ins Viertelfinale einziehen will. Dasselbe Ziel verfolgt auch der VfB Plauen Nord. Nach der peinlichen 0:5-Finalpleite von Bobenneukirchen im Jahre 2009 (gegen den damaligen Kreisligaaufsteiger SpVgg Grün-Weiß Wernitzgrün) soll der bis jetzt erfolgreiche neue Anlauf kein jähes Ende finden. In der Ausschei-dungsrunde zeigte die junge Elf von Trainer Wülfert, wozu sie im Stande ist. Beim VFC Adorf gelang ein souveräner 6:1-Erfolg. Dreifacher Torschütze war damals Florian Müller, der bisher mit je 4 Treffern in Liga und Pokal mit Abstand erfolgreichste Spieler der Gäste. Enrico Schneider hat diesen Status beim PSV inne, allerdings erzielte er ein Ligator weniger. Einige Platz-verweise in der noch jungen Saison belegen, dass sich zwei heißblütige Teams einen intensiven Pokal-Fight liefern werden.

 
Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Zorn, Müller S., Neidhardt - Schubert (Firgens), Schneider, Hayn, Amstein (Blum) - Kießling (Gurando), Lang
Torfolge: 1:0 Schubert (7.), 1:1 Werner (11.), 1:2 Werner (26.), 1:3 Krohmer (61.), 2:3 Gurando (69.), 3:3 Schneider (71.), 3:4 Krohmer (85.), 3:5 Krohmer (90.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Luderer (Schöneck)
Zuschauer: 226
 

Spielbericht:

In einem unterhaltsamen Pokal-Achtelfinale gewann der VfB Plauen Nord vor 226 Zuschauern an der Luisenstraße das Haselbrunner Derby verdient mit 5:3. Nichtsdestotrotz konnte die Heimelf das Spiel bis zum Schluss spannend halten und glich nach 1:0-Führung durch direkten Freistoß per Doppelschlag einen 1:3-Rückstand aus. Paul Krohmer schoss die Nord kurz vor Ultimo mit seinen Toren zwei und drei ins Viertelfinale. Nach dem Spiel geriet Schiedsrichter Luderer ins Kreuzfeuer der Kritik, da sowohl das 3:4 als auch das 3:5 aus vermeintlicher Abseitsstellung bzw. nach einem Foulspiel erzielt worden waren.

Der Kreisligist präsentierte von Beginn an die bessere Spielanlage, wirkte jedoch in der Defensive unsicher. So profitierte Post Plauen von einem unnötigen Foulspiel in Tornähe, woraufhin Patrick Schubert den darauf folgenden Freistoß direkt zur Führung verwertete. David Werner stellte den Gleichstand nur 4 Minuten später wieder her, als er ungestört über die linke Defensivseite der Gastgeber in den Strafraum marschierte und Jörg Selbmann im Post-Gehäuse keine Abwehrchance ließ. Daraufhin war die Nord klar feldüberlegen, konnte aber nur selten gefährliche Torraumszenen kreieren. Erneut über die rechte VfB-Seite fiel das 1:2. Werner stahl sich im Rücken der Verteidigung davon und vollendete mit einer Kopie des Ausgleichstreffers. Den Postlern gelang es in dieser Phase äußerst selten, die zu Beginn anfällig wirkende Nord-Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Halbzeitstand: 1-2.

Mit einem Doppelwechsel startete der Gastgeber in den zweiten Spielabschnitt. Post Plauen agierte nun offensiver, 100%-ige Torchancen blieben jedoch weiterhin Mangelware. So war das Jubeln erneut den Gästen vorbehalten. Paul Krohmer fasste sich nach gut einer Stunde ein Herz und düpierte die PSV-Defensive per Solo, bevor er den Ball seelenruhig ins lange Eck schieben konnte. Nach diesem 1:3-Treffer hingen die Post-Köpfe schon etwas gen Boden, die Entscheidung schien gefallen. Doch der Gastgeber kämpfte sich wie schon im Ligaspiel gegen Straßberg zurück in die Partie und bot den zahlreichen Zuschauern damit einen Pokalfight von der besseren Sorte. Robert Gurando, zur Halbzeit für David Kießling eingewechselt, erzielte aus einer Chaos-Situation im Nord-Strafraum heraus den Anschluss. Nur zwei Minuten später egalisierte Enrico Schneider den Spielstand, als er eine lange Eingabe per Kopf ins Tor verlängerte. Beide Mannschaften hatten daraufhin Chancen, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Nichtsdestotrotz war die Offensive kontrolliert, denn notfalls müsse eben Verlängerung bzw. Elfmeterschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dazu kam es allerdings nicht, denn Paul Krohmer traf in der Schlussphase doppelt zum 3:5-Endstand. Nachdem er in der 85. Minute aus abseitsverdächtiger Position nach einer Selbmann-Parade freistehend einschob, Oliver Zorn verpasste es dabei, den Ball zu klären, stiebitze Krohmer in der Nachspielzeit Steve Müller
mit Hilfe eines klaren Foulspiels die Kugel und vollendete sicher. So musste sich Schiedsrichter Luderer, der eine klare Linie vermissen ließ, einige Worte anhören, die sicherlich nicht im Sinne des sportlichen Fair-Plays gefallen sind. Emotionen gehören jedoch zum Fußball, insbesondere zum Pokalwettbewerb, dazu und sollten nach so einem Spielverlauf nicht überbewertet werden. Wir gratulieren dem VfB Plauen Nord, letztendlich verdienter Sieger eines fairen Matches, zum Triumph und wünschen ihnen viel Glück für das anstehende Viertelfinale.

Post Plauen zeigte sich im Vergleich zu den Vorwochen verbessert, doch die Abwehr bleibt weiterhin das Sorgenkind. Gegen offensivstarke Aufsteiger aus Theuma, die  nach einem 2:1-Auswärtserfolg in Mylau den VfB Plauen Nord ins Viertelfinale begleiten, muss diese Schwachstelle verbessert agieren. Bei 3 Treffern auf eigenem Geläuf sollte eigentlich ein Sieg herausspringen.
 

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
8. Spieltag - Samstag, 16.10.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße)


  Post SV Plauen - SV Theuma
2:1(1:0)


Post SV Plauen II 1-0 SV Theuma II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tor: Kießling


 
    

Vorbericht:
Nach zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Serie könnte man den 8. Spieltag bereits als richtungsweisend für den Post SV Plauen deuten. Bei einer weiteren Pleite stünden die Spitzenstädter erneut in der Tabellen-region, welche man vor der Saison meiden wollte. Als derzeit Fünfter rangiert der PSV am Ende des oberen Tabellendrittels. Die Gäste aus Theuma, in der Vorsaison souverän aus der 2. Kreisklasse aufgestiegen, stehen nach gutem Spielzeitbeginn auf Platz vier mit zwei Zählern Vorsprung auf den Konkurrenten von der Luisenstraße. Das Torverhältnis spricht noch für den Post SV (17:11 gegenüber 15:10), doch die Tendenz der letzten Wochen steht für sich. Während Plauen in der Liga 2:3 gegen Straßberg und 2:5 bei der Ranch sowie 3:5 im Vogtlandpokal gegen den VfB Plauen Nord (Kreisliga, Staffel 2) unterlag, liest sich die nähere Vergangen-heit der Theumaer wie folgt: 2:0 gegen Merkur Oelsnitz II (Sportgerichts-urteil; inoffizielles Endergebnis war 4:1 für die Sperken), 2:1 gegen Elsterberg sowie 2:1 im Pokal gegen Mylau (2. Kreisklasse, Staffel 1).

Spielentscheidend wird sein, ob die zuletzt schwächelnde Post-Defensive die Offensivstärke des SV Theuma bremsen kann. Dies gelang beim letzten Aufeinandertreffen im Rahmen des Sommerturniers vom SV Concordia Plauen mitnichten. Dort unterlag eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft dem späteren Turniersieger sang- und klanglos mit 0:4. Trotz des rot-gesperrten Schwenkbier verfügt der Gast über agile, treffsichere Angreifer. Döhling, Maihorn und vor allem Winkelmann führten sich mit guten Leis-tungen in der neuen Liga ein. Torwart-Routinier Gunnar Gerbeth und Daniel Taubert halten den Abwehrverbund zusammen. Summa Summarum, rechnet man das Merkur-Spiel mit 4:1 für die Oelsnitzer, lautet das Torverhältnis 14:14, womit sowohl Angriff als auch Verteidigung der Postler besser abschneiden. Dies kann sich jedoch schnell ändern, wenn heute keine Trendwende eingeleitet werden kann.

Schiedsrichter ist Rene Gutjahr (VfB Lengenfeld).
 

Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Blum, Zorn (Scharnagl), Neidhardt - Schubert, Schneider, Volkmar, Amstein (Firgens) - Lang, Müller S. (Gurando)
Torfolge: 1:0 Schneider, 2:0 Volkmar, 2:1 Döhling
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Gutjahr (Lengenfeld)
Zuschauer: 93
 
Spielbericht:
 
Durch einen 2:1-Heimerfolg gegen den SV Theuma beendete Post Plauen seine Durststrecke und kann somit nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder jubeln. Die Gäste präsentierten sich jedoch in guter Verfassung und hätten einen Zähler verdient gehabt, allerdings sicherte ein erneut stark haltender Jörg Selbmann den vierten Sieg im achten Spiel.

Plauen merkte man zu Beginn die Verunsicherung der letzten Wochen spürbar an. Theuma versuchte dies zu nutzen, kam jedoch selten gefährlich zum Abschluss. Die beste Chance besaß der quirlige Thomas Winkelmann, doch sein Versuch aus dem rechten Halbfeld stellte Selbmann vor keine allzu großen Probleme.
Quasi mit der ersten echten Torchance ging Plauen in Führung, allerdings brauchte es dafür drei Anläufe. Nachdem zunächst Enrico Schneider an Torwart-Routinier Gunnar Gerbeth scheiterte, setzte Sebastian Lang seinen Nachschuss-Lupfer an den Pfosten, ehe erneut Schneider freistehend zum Abschluss kam und dieses Mal souverän einschob. Der Aufsteiger, im Klassement einen Rang vor den Postlern stehend, wirkte nun etwas gehemmt, Spielaufbau und Abstimmung litten darunter. Nichtsdestotrotz blieb Theuma´s Offensive stets gefährlich, Döhling und Winkelmann brachten Plauens Defensive des öfteren in arge Bedrängnis. Auf der Gegenseite hätte Schubert für eine beruhigende Führung sorgen können, doch nach Steve Müllers Zuspiel scheiterte er innerhalb des Sechzehners. Trotz Führung bekam der PSV die Partie nie gänzlich in den Griff,  rettete den Vorsprung aber in die Halbzeit.

Angetrieben von den Mittelfeld-Motoren Enrico Schneider und David Volkmar begannen die Spitzenstädter in Hälfte zwei druckvoller und zielgerichteter als noch zu Beginn der ersten Halbzeit. Eine Reihe von Standardsituationen war die Konsequenz. Im Gegensatz zum Nord-Spiel brachte dieses Mal allerdings kein Freistoß den Erfolg, sondern eine Amstein-Ecke, welche David Volkmar unbedrängt per Kopf verwerten konnte. Theuma wirkte nun zerknirscht und leistete sich mehr und mehr unnötige Fehlpässe im Mittelfeld. Scheinbar führte dies zu wachsender Leichtsinnigkeit im Post-Spiel, denn vollkommen unnötig verkürzte Theuma wenige Minuten nach dem 2:0. Sebastian Döhling, wieselflinker Angreifer der Gäste, traf aus 5 Metern, wobei die Post-Abwehr nicht so richtig im Bilde war. Neue Hoffnung keimte bei den Grün-Weißen auf, Plauen ließ den Gästen zu oft zu viel Platz im Mittelfeld, sodass Theuma ein ums andere Mal problemlos bis zum Strafraum des PSV vorstoßen konnte, dann jedoch am eigenen Abschluss oder Keeper Jörg Selbmann verzweifelte. Rene Gutjahr, sehr guter Leiter einer weitgehend fairen Partie auf rutschigem Geläuf, beendete den mühsamen Arbeitstag des Post SV nach 90 Minuten beim Stande von 2:1.
Theuma forderte die Plauener bis zum Schluss und zeigte ein ansprechendes Spiel, sodass die Gäste trotz der Niederlage weiterhin eine gute Rolle in der oberen Tabellenhälfte der 1. Kreisklasse spielen werden. Nach dem Schlusspfiff machte sich an der Luisenstraße hauptsächlich Erleichterung breit, denn der Arbeitssieg war über 90 Minuten lang gefährdet. Ein ähnliches Kaliber wie Theuma wartet am kommenden Samstag in Mühltroff.

(A. Neidhardt
)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
9. Spieltag - Samstag, 23.10.2010 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Mühltroff)


  VfB Mühltroff - Post SV Plauen
3:0 (2:0)

 
 
VfB Mühltroff II 7-2 Post SV Plauen II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tor: Weiß (2)


    
 
Vorbericht:

Samstag wartet ein schwerer Gegner auf den Post SV Plauen. Der Vorjahresaufsteiger aus Mühltroff ist spätestens in dieser Saison vollständig in der 1. Kreisklasse angekommen und steht derzeit auf Rang 8 im Klassement, drei Zähler hinter den Spitzenstädtern. Bisher siegte der VfB dreimal (3:1 gegen Eichigt, 7:4 in Triebel sowie 3:1 gegen Oelsnitz) und ergatterte zwei Unentschieden (1:1 in Theuma und 0:0 gegen Tirpersdorf). Niederlagen gab es in Elsterberg (0:1 durch einen Strafstoß) und gegen das Topduo aus Bobenneukirchen (1:4) und Lok Plauen (0:1). Die Ergebnisse beweisen, dass Mühltroff, bis auf das Boben-Gastspiel, stets Akzente setzen konnte und vor allem in Heimspielen gefährlich ist (7 von 11 Punkten). Der schwer zu bespielende Platz kommt den kampfeslustigen Mühltroffern, wie Post Plauen schon im Vorjahr feststellen musste, entgegen. Nach 90 fußballerisch minderwertigen Minuten erreichte man gegen besser agierende Gastgeber ein 2:2-Remis. Nachdem David Volkmar die Plauener kurz vor Ultimo in Führung schoß, führte ein Eigentor in der Nachspielzeit zum Augleich. Mit jeweils vier Toren sind Enrico Schneider und Patrick Planer die besten Torschützen der Teams. Des weiteren sorgt VfB-Spielmacher Toni Fortak stets für Gefahr. Beide Mannschaften haben das obere Tabellendrittel zum Saisonziel erklärt. Um dieses nicht zu gefährden, wird für den Gastgeber ein Heimsieg erforderlich sein. Plauen muss vor allem kämpferisch und läuferisch dagegenhalten, sodass wie im Hinspiel des letzten Jahres (4:1 an der Luisenstraße) drei Punkte auf das Konto der Blau-Gelben wandern.
Schiedsrichter ist der erfahrene Stefan Jahreiß vom Leubnitzer SV.

Ob die Reserve am Samstag in Mühltroff aufläuft, steht noch nicht fest. Der Gastgeber hat mit argen Personalproblemen zu kämpfen und konnte deshalb vergangenes Wochenende in Elsterberg nicht antreten. Ob sich die Lage entspannt, wird wahrscheinlich erst kurz vor Anpfiff feststehen. Mühltroff, derzeit Tabellenfünfter in der 3. Kreisklasse, sucht auf seiner Homepage noch Männer, die bereit sind, Wind und Wetter zu trotzen und den "Briefkasten-Nischel[n]" (Zitat des Reservetrainers) eins auszuwischen. Angesetzter Schiedsrichter ist Jörg Langner.
 
 

Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Zorn (Hayn), Dorn, Blum, Neidhardt - Schubert, Schneider, Volkmar, Scharnagl - Lang (Kießling), Müller S. (Amstein)
Torfolge: 1:0 Planer, 2:0 Neumeister (FE), 3:0 Liebold
Platzverweise: -
Schiedsrichter: Jahreiß (Leubnitz)
Zuschauer: 80
 

Spielbericht:

Eine ärgerliche, weil unnötige, 0:3-Niederlage kassierte der Post SV in Mühltroff. Dabei spielte die Elf von Thomas Schäbitz keineswegs schlecht, verpasste es im Gegensatz zum Gastgeber allerdings, klarste Torchancen zu verwerten.

Mit einer kontrollierten Offensive begann Plauen das Spiel und kombinierte teilweise gut, zumeist über die zentralen Stationen Volkmar und Schneider, bis zum Strafraum des VfB. Hochprozentige Torgelegenheiten konnten zu diesem frühen Zeitpunkt nicht herausgespielt werden, schienen jedoch nur eine Frage der Zeit zu sein. Um so überraschender, dass die Kugel auf der anderen Seite zum ersten Mal im Netz zappelte. Bei einem Eckball kam ein Mühltroffer Angreifer unbedrängt zum Kopfball und ließ Jörg Selbmann aus Nahdistanz keine Abwehrchance. Post Plauen wirkte nun teilweise etwas schockiert und lief sich des öfteren in der nun immer besser gestaffelten Heim-Defensive fest. Mühltroff baute die Führung sogar aus, als der gute Schiri Stefan Jahreiß aus Leubnitz nach einer guten halben Stunde auf den Elfmeterpunkt zeigte. Die Entscheidung war kurios, aber wohl richtig, da die Strafraumlinie unter einer dichten Laubdecke verborgen lag. Erst nach genauerer Betrachtung des Tatortes wurde dieser in den Sechzehner verlegt. Noch mehr Pech hatte der stark erkältete Post-Keeper Selbmann, der in die richtige Ecke sprang, doch den kurz vor ihm tückisch aufspringenden Ball nicht abwehren konnte. Der unglückliche Rückstand konnte bis zur Halbzeit nicht verkürzt werden.
Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten fehlte Plauen weiterhin die Durchschlagskraft in der Offensive. Demzufolge sprang so gut wie keine klare Chance heraus. Die größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer vergab der für den erneut verletzten Sebastian Lang eingewechselte David Kießling, welcher einen Abpraller nur ans Aluminium beförderte. Doch auch die Mühltroffer konnten gute Akzente setzen und scheiterten teilweise knapp an der Vorentscheidung. Vor allem bei Standardsituation brannte es ein ums andere Mal lichterloh im PSV-Strafraum. Die Gäste von der Luisenstraße öffneten nun peu-a-peu ihre Verteidigung, um vielleicht doch noch ins Match zurückkehren zu können. Spätestens nach dem dritten VfB-Treffer in Folge eines Konters war der Drops gelutscht. Pech, Unvermögen und fehlende Durchsetzungspower besiegelten die Auswärtsniederlage des Post SV beim Vorjahresaufsteiger. Zu harmlos waren die Offensivaktionen, sodass man sich während der 90 Minuten fortlaufend die Zähne an einer vielbeinigen Mühltroffer Verteidigung ausbiss.

Kommenden Samstag steht das Heimspiel gegen Eintracht Eichigt an. Dieses beginnt bereits um 14.00 Uhr (Reservespiel startet demzufolge 12.15 Uhr).

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
10. Spieltag - Samstag, 30.10.2010 - Anpfiff 14.00
(Spielort: Luisenstraße)


 
Post SV Plauen - Eintracht Eichigt
1:3 (1:0)
 
 

Post SV Plauen II 0-2 Eintracht Eichigt II
Anpfiff: 12.15 Uhr
Tor: -

 
 
    
 
Vorbericht:
Eine Woche nach dem enttäuschenden 0:3 von Mühltroff möchte der Post SV Plauen Wiedergutmachung betreiben. Gegner ist Eintracht Eichigt, welche vor zwei Jahren noch in der Kreisliga kickten, mittlerweile aber im Tabellenmittelfeld der Kreisklasse feststecken. Dort ist auch die Heimelf an-gelangt, denn nach drei Niederlagen aus den vergangenen vier Punktspie-len steht man nur noch auf Rang sieben. Selbstredend liegt das Feld nach 9 Spielen noch relativ eng beisammen, doch sollte man nicht zu früh den Anschluss an das Spitzentrio Bobenneukirchen, Straßberg, Lok verlieren.  

Die kommenden drei Begegnungen sind demzufolge mitentscheidend für den weiteren Verlauf der diesjährigen Spielzeit. In den Heimspielen gegen Eichigt und Tirpersdorf sowie auswärts beim SV Triebel, welche allesamt hinter dem Post SV zu finden sind, müssen Punkte eingefahren werden, möglichst die maximale Anzahl. Doch zeichnen sich Teams wie diese durch ihre, für die Mitte des Klassements typische, Unkonstanz aus. Während an guten Tagen nahezu jeder Gegner geschlagen werden kann, verliert man teilweise auch hoch gegen vermeintliche schwächere Teams. So unterlag Eichigt im Laufe der Saison unter anderem mit 1:6 gegen Theuma, knöpfte jedoch dem ESV Lok ein 1:1-Unentschieden ab. Triebel unterlag Mühltroff daheim 4:7, schlug allerdings eindrucksvoll Oelsnitz (3:0) oder die Ranch (6:1). In diese Reihe der „Mal so – mal so“-Mannschaften gehört in-zwischen auch Post Plauen. Neben vier Siegen stehen zwei Remis sowie drei Niederlagen zu Buche.

Gefährlich wird Eichigt, wenn man ihre Offensive ins Spiel kommen lässt. Bislang gelang es nur 4 Gästespielern, sich in die Torschützenliste einzutragen (u.a. St. Penzel mit 5, Kapitän Reinhold mit 4 Treffern). Beim PSV trafen dagegen bereits 9 Spieler in 9 Spielen, laut Statistik müsste demnach gegen Eichigt ein weiterer Akteur sein Tordebüt feiern...
Schiedsrichter ist Siegfried Jahn von der SG Kürbitz.
 
Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Scharnagl, Blum, Zorn - Schubert, Neidhardt, Schneider, Müller S. (Volkmar) - Lang (Hayn), Weiß (Amstein)
Torfolge: 1:0 Schneider (11.), 1:1 Adler M. (78.), 1:2 Reinhold (80.), 1:3 Müller E. (90.)
Platzverweise: -
Schiedsrichter: S. Jahn (Kürbitz)
Zuschauer: 89
 
Spielbericht:
Nach einem schwachen Heimauftritt unterlag der Post SV Plauen am Samstag verdient gegen Eintracht Eichigt 1:3. Dabei führte man bis knapp 15 Minuten vor Schluss noch 1:0 durch einen frühen Treffer, konnte dieses Resultat aber nicht über die Zeit retten.

Plauen ergriff die Initiative und konnte zu Spielbeginn mehr Akzente setzen als der Gegner aus Eichigt. Verdientermaßen fiel in der 11. Minute das 1:0-Führungstor, als Enrico Schneider einen Eckball am langen Pfosten einköpfen konnte. Allerdings stellte der PSV das Fußballspielen wenig später ein und überließ Eintracht weite Teile des Mittelfeldes. Wieder einmal wehrte Jörg Selbmann einige Offensivaktionen
  erfolgreich ab. Normalerweise muss Gästekapitän Matthias Reinhold in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich erzielen, doch er scheiterte freistehend vorm Tor am stark reagierenden Post-Torhüter.

So wie Hälfte eins endete, begann der zweite Abschnitt. Eichigt bestimmte das Spiel, Plauen hatte nur selten zwingende Chancen (u.a. Volkmar-Fallrückzieher) und machte zudem viele Fehler im Spielaufbau. So kündigte sich ein Gegentor zweifelsohne schon Minuten vor seiner Erzielung an. 78 Minuten waren gespielt, als Maik Adler am langen Pfosten schlicht und einfach vergessen worden war. Zwei Minuten nach dem Ausgleich hatte auch Reinhold seinen Erfolgsmoment. Aus knapp elf Metern schlenzte er die Kugel an Selbmann vorbei ins Gehäuse. Endlich schien der Post SV wieder wach, doch die Zeit lief den Hausherren nun davon. Sowohl Norman Hayn als auch Enrico Schneider scheiterten per Kopf. In der Nachspielzeit sorgte Eichigt für die Entscheidung. Müller profitierte von einem Abwehrfehler, seinen vom Keeper abgefälschten Schuss konnten weder Blum noch Scharnagl vor der Torlinie klären. Unmittelbar darauf pfiff der wie immer gut gelaunte und souveräne Siegfried Jahn die faire Partie ab.

Diese sehr ärgerliche, aber trotzdem hochverdiente Niederlage bedeutet für den Post SV Plauen endgültig den Absturz ins Mittelmaß. Viele leichtsinnige Ballverluste, teilweise mangelhafter Siegeswille und fehlende Durchschlagskraft im Angriff sind für nahezu jeden Gegner zu wenig, um Punkte ergattern zu können. Nächsten Sonntag steht das traditionell unangenehme Auswärtsspiel in Triebel an. 

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
11. Spieltag - Sonntag, 27.02.2011 - Anpfiff 13.00
(Spielort: Kurt-Helbig-Platz Plauen)


 
SV Triebel - Post SV Plauen
1:1 (0:1)


SV Triebel II - Post SV Plauen II abgesagt
Anpfiff: ein anderes Mal.
 

      
   
  
Vorbericht:
Am Sonntag empfängt der SV Triebel den Post SV Plauen zum ersten Pflichtspiel des Kalenderjahres 2011. Die Partie ist bereits zum dritten Mal angesetzt, findet aber erneut nicht am Querweg in Triebel statt, sondern auf dem Kunstrasen des Plauener Kurt-Helbig-Platzes. Beide Mannschaften lieferten im Vorfeld durchwachsene Testspiele ab. So spielte Plauen 3:4 gegen den Kreisliga-Tabellenführer Großfriesen, 1:3 beim Kreisklassisten Rebesgrün und 2:2 gegen den SV Concordia Plauen, ebenfalls Kreisliga. Triebel siegte bei der Generalprobe am Mittwochabend gegen Rempesgrün 2:1 und unterlag zuvor Cossengrün 0:2. Ein Achtungszeichen konnte der SVT im Reserve-Nachholspiel gegen die SG Straßberg setzen. Auf dem Oelsnitzer Kunstrasen siegte Triebel, das ebenso wie Straßberg mit einem Großteil der ersten Mannschaft auflief, Mitte Februar 3:1. Dasselbe Ergebnis gab es bereits am 28.11.2011 im offiziellen Ligaduell beider Teams. Doch selbst mit dem Erfolg gegen den Tabellenführer  liegt Triebel, bei denen im Winter ein Trainerwechsel stattfand, hinter den eigenen Zielen zurück. Wie auch Post Plauen erstrebt der Gastgeber die Qualifikation für die neue Kreisliga (derzeit mindestens achter Tabellenplatz notwendig), allerdings steht aktuell nur ein enttäuschender zehnter Rang zu Buche. Das die Jungs vom neuen Trainerduo Degenkolb/Mennel zu wesentlich mehr im Stande sind, belegten sowohl einige Ergebnisse in der laufenden Saison (u.a. 6:1 gegen die Ranch, 3:0 gegen Oelsnitz) als auch vergangene Partien gegen den Post SV. So traf man bereits im letzten Sommer aufeinander, als Plauen zu einem schmeichelhaften 2:1-Auswärtserfolg in der Pokal-Ausscheidungsrunde kam. Damals konnte Doppeltorschütze Enrico Schneider dem Match seinen Stempel aufdrücken, doch der SVT verfügt mit den Angreifern Mussago und Künzel sowie den Hanitzsch-Brüder im Mittelfeld hervorragende Akteure, die jederzeit ein Spiel entscheiden können. Es ist also über 90 Minuten äußerste Vorsicht geboten.
Mit Vladimir Stefan wird ein erfahrener und beliebter Kreisliga-Schiedsrichter vom ESV Lok Plauen das Spiel leiten. Das letzte Spiel unter dessen Leitung verlor der PSV allerdings mit 2:5 (Pokal-Achtelfinale 2008/2009 in Schönbrunn). Hoffen wir, dass dies kein schlechtes Omen ist...
 
Spielstatistik:
PSV: A. Künzel - Dorn (Scharnagl), Zorn, Amstein, Neidhardt - Müller D. (Lang), Schneider, Hohmuth, Schubert - Weiß, Volkmar (Gurando)
Torfolge:  0:1 Schubert, 1:1 R. Künzel

Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Vladimir Stefan (Lok Plauen)
Zuschauer: 50

Spielbericht:
Ein am Ende unglückliches 1:1-Unentschieden erkämpfte sich der Post SV Plauen am Sonntagmittag auf dem Helbig-Platz gegen Triebel. Betrachtet man die Chancenanzahl, so ist die Punkteteilung sicherlich gerecht, doch auf Seiten des PSV war nach Schlusspfiff keiner so recht zufrieden.
Die Spitzenstädter waren von Beginn an bemüht, das Spiel mit Ruhe am Ball von hinten aufzubauen. Auch Triebel agierte aus einer sicheren Defensive heraus und versuchte stets, die Stürmer Mussago und Künzel in erfolgsversprechende Postionen zu bringen. So neutralisierten sich beide Teams weitgehend im Mittelfeld, Torgelegenheiten blieben über 90 Minuten Mangelware. Den ersten Aufreger der Partie gab es nach circa zehn Minuten, als Triebels Schmidt Enrico Schneider an der Strafraumgrenze foulte. Schiedsrichter Vladimir Stefan entschied sich gegen Notbremse bzw. Verhinderung einer klaren Torchance und zeigte den gelben Karton. Der fällige Freistoß aus aussichtsreicher Postion landete allerdings in der Mauer. Die Angriffe der Triebeler konnten zumeist vor dem eigenen Strafraum abgewehrt werden, doch aufgrund der defensiven Kompaktheit des Gastgeber ergaben sich daraus kaum Konterchancen. Nicht unverdient war der Post-Treffer nach einer guten halben Stunde, als Patrick Schubert nach Eckball aus zehn Metern einnetzte. SVT-Keeper Eschebach war dabei chancenlos. Kurz danach verletzte sich Libero Jens Dorn schwer am Knie, an ein Weiterspielen war nicht zu denken. Bis zur Pause ergaben sich auf beiden Seiten keine klaren Chancen mehr.
Auch im zweiten Abschnitt kam es zunächst kaum zu Torraumszenen. Plauen verwaltete die knappe Führung, Triebel spielte weiter geduldig, aber ohne Druck nach vorn. Die Partie glich einem Mittelfeld-Kampf mit ausgeglichener Zweikampfbilanz. Umso überraschender dann der Augleich durch Ronny Künzel, welcher einen kapitalen Abwehrschnitzer der Postler gewohnt kaltblütig nutzen konnte. In der Folgezeit hatte Triebel mehr vom Spiel und drängte auf den zweiten Treffer, während Plauens Defensive ein ums andere mal nicht gut aussah. Zu allem Unglück verletzte sich Kapitän Dieter Müller am Knöchel, auch für ihn ging es nicht weiter. Beinahe hätte Mussago das Match gedreht, doch der neue Post-Keeper Andy Künzel parierte prächtig gegen den frei vor ihm auftauchenden Angreifer. Peu-a-Peu hatten die Spitzenstädter den Schock verdaut und wurden nun wieder aktiver im Angriffsspiel. Enrico Schneider und Robert Gurando per Kopf besaßen gute Gelegenheiten, doch Eschebach wurden selten gefordert und erlebte wie Künzel auf der Gegenseite einen eher ruhigen Sonntag. Obwohl einige Postler bereits sichtlich auf dem Zahnfleisch gingen, investierten die Schäbitz-Jungs in den Schlussminuten nochmal alles und kämpften um die drei Auswärtszähler, doch es blieb beim 1:1-Remis.

Auch wenn sich das 1:1 mehr als 2-Punkte-Verlust denn als Punktgewinn anfühlte, war die Mannschaftsleistung über weite Strecken zufriedenstellend. Der Ausgleich wurde mit etwas Verzögerung gut verdaut, im Schlussspurt mobilisierte die gesamte Truppe dann ihre finalen Kräfte, doch Triebel stand vor dem eigenen Gehäuse vielbeinig und sicher. Die Neuzugänge Künzel und Hohmuth bewiesen, dass sie dem Post-Spiel gut tun. Ersterer hielt, was zu halten war und knüpfte damit an die guten Lesitungen seiner Vorgänger im Kasten an, Zweiter präsentierte sich als lauffreudige Verbindungsstation zwischen Abwehr und Angriff. An dieser Stelle wünschen wir noch unseren beiden Verletzten, Jens Dorn und Dieter Müller, gute Besserung und schnelle Genesung!
 
(A. Neidhardt)

  1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
12. Spieltag - Samstag, 13.11.2010 - Anpfiff 14.00
(Spielort: Luisenstraße)


 
Post SV Plauen - SSV Tirpersdorf
2:1 (1:0)

Post SV Plauen II 2-2 SSV Tirpersdorf II
Anpfiff: 12.15 Uhr
Tor: Schäbitz, Meyer


 
    
 
   
Vorbericht:
Zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres empfängt der Post SV Plauen den SSV Tirpersdorf. Während der Gastgeber aufgrund des abgesagten Vergleichs in Triebel am letzten Wochenende die Füße hochlegen konnte, demontierte Tirpersdorf den Elsterberger BC mit 7:1. In der schlammigen Jägerswald-Arena traf Kapitän Steffen Vogel doppelt, sein Sturmpartner Nino Lassek gar dreifach. Infolgedessen gelang der Sprung vom vorletzten auf den zehnten Tabellenrang mit nun drei Punkten Rückstand auf den PSV, der seinerseits auf Platz sieben verweilt. Beide Teams verfügen über ein relativ ausgeglichenes Torverhältnis (Post 20:18, Tirpersdorf 22:23). Allerdings dauerte es elf Partien, bis den Gästen der imposante Befreiungsschlag gelang, nachdem sie sich mehr oder weniger unauffällig durch die Saison schlichen. So gelang dem SSV nur ein weiterer Sieg, welchen man aber ausgerechnet im Derby gegen Theuma (4:2) einfahren konnte. Ansonsten stehen fünf unentschieden zu Buche (Bad Elster, Ranch, Mühltroff, Triebel, Oelsnitz), die mit Abstand meisten in der 1. Kreisklasse.  Mit ingesamt vier Niederlagen agierte man genauso oft erfolglos wie die Heimelf. Dabei unterlag man neben Eichigt dem Spitzentrio Straßberg, Bobenneukirchen und Lok. Das Vorurteil, wonach Tirpersdorf den Großteil seiner Punkte daheim erkämpft, wird durch die Tatsache entkräftet, dass sechs Heimpunkten immerhin fünf Auswärtszähler gegenüberstehen.     Post Plauen steht in beiden Rankings kurioserweise unter seinem derzeitigen Tabellenplatz (Auswärtstabelle: 8., Heimtabelle: 10.). Zudem ist die Schäbitz-Elf auf fremdem Geläuf gleich stark wie an der Luisenstraße (jeweils sieben Zähler). Nach zuletzt vier Niederlagen in fünf Spielen muss unbedingt dreifach gepunktet werden, denn die bevorstehenden Aufgaben in Bobenneukirchen, Oelsnitz und Triebel (verlegt auf den 05.12.) sind allesamt tückisch. Neben den langzeitverletzten Akteuren (Kapitän Dieter Müller, Christian Seifert, Marcel Horlbeck) wird auch David Volkmar (Arbeitseinsatz im Ausland) 2010 nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Ausfall einiger Offensivkräfte machte sich bereits in der Vergangenheit bemerkbar, sodass die Spitzenstädter ihren guten Saisonbeginn nicht in den Herbst hineintragen konnten. Verdeutlicht wird dies durch folgenden  Fakt: in den ersten fünf Partien der laufenden Saison konnten ganze 13 Treffer erzielt werden, in den vergangen fünf Partien dagegen nur 7. Noch extremer ließ die Defensivleistung nach (3 Gegentore in den ersten fünf Spielen, 15 in den letzten fünf).   Wie schon in Mühltroff wird der etablierte Kreisliga-Referee Stefan Jahreiß vom Leubnitzer SV die Partie leiten.

Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn, Zorn (Hayn), Blum, Neidhardt - Scharnagl, Schubert (Weiß), Schneider, Müller S - Lang (Kießling), Gurando
Torfolge: 1:0 Eigentor T. Weller (31.), 2:0 Gurando (58.), 2:1 Lassek (69.)
Platzverweise: -
Schiedsrichter: Stefan Jahreiß (Leubnitzer SV)
Zuschauer: 79
 
Spielbericht:
Nach dem wichtigen 2:1-Heimerfolg gegen Tirpersdorf kann der Post SV Plauen den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten und den Vorsprung auf Rang neun, der den Abstieg in eine niedere Klasse des neuen vogtländischen Fußballverbandes bedeuten würde, vergrößern. Zur Zeit zählen nur die drei Zähler, das spielerische Element blieb dabei über weite Strecken der Partie auf der Strecke. Die Heimelf überließ dem SSV zunächst das Spiel und präsentierte sich vor allem in der Defensive unsicher. Trotz eines Ecken-Festivals gelang jedoch kein Treffer, sodass Plauen peu-á-peu besser mit dem Gegner zurechtkam. Bis auf einige Distanzschüsse gab es aber auch bei Blau-Gelb keine nennenswerte Torgelegenheit. Außer dem eigenen Abwehrspieler gelang es keinem Kicker, den Tirpersdorfer Schlussmann in der ersten Halbzeit zu überwinden. Nach einer PSV-Ecke köpfte Thomas Weller die Murmel unbedrängt in den eigenen Winkel – besser hätte es kein Angreifer machen können. Allerdings zeigte sich die Bonarewitz-Truppe nicht geschockt, sondern agierte weiterhin offensiv und profitierte dabei von dem ein oder anderen Fehler im Post-Spiel. Der wieselflinke Lassek spurtete einem langen Ball hinterher, den 21 Spieler schon hatten ins Aus gehen sehen, und beförderte diesen per Brachialschuss an den Außenpfosten. Kurz vor der Pause war Lassek dann der einsamste Mensch an der Luisenstraße. Nach Ballverlust im Spielaufbau des Post SV gelangte der Ball zum SSV-Angreifer, welcher von den rechten Außenbahn in den Strafraum eindrang und statt auf den freistehenden Vogel in der Mitte zu passen, sein Glück versuchte und im starken Jörg Selbmann seinen Meister fand. So konnte sich Plauen für diesen Egoismus bedanken und mit 1:0 in die Halbzeitpause gehen.          
Etwas aktiver als bei Spielbeginn startete die Heimelf in Hälfte zwei. Jedoch gelang es weiterhin nur äußerst selten, die vielbeinige Gästedefensive zu überwinden. Post bemühte sich um Spielkontrolle und wurde dabei von passiv agierenden Tirpersdorfern unterstützt. Robert Gurando profitierte von jener Passivität, als er nach gut einer Stunde willensstärker als sein Gegenspieler durch den Strafraum lief, den Torhüter narrte und zum 2:0 einschob. Dieser Treffer weckte den SSV auf, der nun wieder mehr für den Angriff tat. Wie schon im Heimspiel gegen Theuma kassierte Plauen kurz nach dem zweiten Tor unnötigerweise den Anschlusstreffer. Einen Schuss von der Strafraumgrenze konnte Selbmann nicht festhalten, Nino Lassek setzte als einziger Akteur nach und wuchtete den Ball aus einem Meter über die Linie. Danach zeigte sich, dass der PSV keineswegs gefestigt ist. Tirpersdorf drückte, Plauen schwamm.  Angetrieben von Kapitän Steffen Vogel versuchten die Gäste so einiges, um einen Punkt mitzunehmen, doch letztendlich war man vor dem Tor nicht effektiv genug. Mit etwas mehr Fortune hätte man sicherlich einen verdienten Zähler erkämpfen können, doch Schiri Stefan Jahreiß, stets sicherer und guter Leiter, beendete das letzte Heimspiel der Postler in diesem Jahr beim Stande von 2:1.
 
(A. Neidhardt)

 1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
 
13. Spieltag - Sonntag, 21.11.2010 - Anpfiff 14.00
(Spielort: Bobenneukirchen)


  SV Bobenneukirchen - Post SV Plauen
0:1 (0:1)
 

SV Bobenneukirchen II 0-0 Post SV Plauen II
Anpfiff: 12.15 Uhr
Tor: niemand


 
     
 
 
Vorbericht:
Zu Beginn der "Auswärts-Wochen" treten beide Mannschaften des Post SV Plauen am kommenden Sonntag in Bobenneukirchen an. Aufgrund der wiedrigen Witterungsbedingungen konnte zuletzt nicht trainiert werden, sodass die Vorbereitung auf dieses enorm schwere Spiel alles andere als optimal verlief. Alles andere als optimal kann auch die nähere Vergangenheit beider Teams tituliert werden. Nach einem furiosen Saisonbeginn mit sieben Siegen und einem Unentschieden in Straßberg geriet die "Maschine Boben" zuletzt ins Stottern. Durch zwei Niederlagen (1:4 gegen Lok, 0:2 in Elsterberg) zogen sowohl die Eisenbahner als auch Straßberg am Aufstiegsfavoriten vorbei. Allerdings bestritten die Schwarz-Gelben eine Partie weniger (wird am 04.12. in Eichigt nachgeholt). Ebenfalls ein Spiel steht auch bei den Postlern noch aus. Trotzdem sind die Spitzenstädter weit von der Tabellenspitze entfernt und legen ihren Fokus derzeit auf Tabellenrang acht, welcher den Klassenerhalt bedeuten würde. Nichts anderes zählt in der laufenden Saison. Aktuell ist der PSV Siebter mit drei Zählern Vorsprung auf Oelsnitz. Das primäre Ziel bis zum Winter muss sein, diesen Vorsprung nicht schmelzen zu lassen. Diesbezüglich besitzen die anstehenden Begegnungen in Oelsnitz und Triebel Priorität. Bobenneukirchen ist klarer Favorit, auch wenn die Heimelf zuletzt schwächelte. Zudem wurde Carlos Grimm, zweitbester Torschütze hinter Andy Rödel, vergangene Woche wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen. Mit einer gesunden Einstellung ist deshalb vielleicht ein Punktgewinn möglich, doch hauptsächlich sollte Disziplin bewahrt werden, denn neben den verletzten Akteuren braucht Post Plauen bei den beiden austehenden Schlüsselspielen keine gesperrten Spieler.
Schiedsrichter ist Jörg Franke von der SpVgg Wernitzgün.

 
Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Dorn (Amstein), Zorn, Blum, Neidhardt - Scharnagl, Schubert, Schneider, Müller S. - Lang (Kießling), Gurando (Hayn)
 
Torfolge: 0:1 Schneider (13.)
bes. Vorkommnis: Schneider (Post) verschießt FE (79.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Jörg Franke (Wernitzgrün)
Zuschauer: 99
 
Spielbericht:
Durch den ersten 1:0-Erfolg seit dem 12.05.2007 (gegen Unterlosa) erkämpfte sich der Post SV Plauen drei wichtige Auswärtspunkte beim Aufstiegsanwärter Bobenneukirchen. Enrico Schneider erzielte bereits nach 13 Minuten das goldene Tor, danach spielte Plauen taktisch reifer als zuletzt.

Bobenneukichen begann offensiv und wollte dem PSV bereits früh die Hoffnung auf ein Gastgeschenk zunichte machen. Den Schäbitz-Mannen gelang es selten, sich konsequent zu befreien. Erst nach circa zehn Minuten erspielten sich diese erste Torgelegenheiten. Eine davon führte in der 13. Minute zum Tor: Enrico Schneider lief durch die Boben-Hälfte, wurde dabei von den Verteidigern nicht gestellt und schloss auf Höhe der Strafraumgrenze zielsicher ab. Zudem erlitt der Gastgeber einen weiteren Rückschlag, als sich Enrico Groh erneut verletzte. Damit fehlten neben den gesperrten Grimm und Pötzsch bereits drei Offensivkräfte. Andy Rödel war nun umso mehr Dreh- und Angelpunkt, seine Mitspieler suchten ihn bei nahezu jedem Angriff. Dadurch wurde das Bobenneukirchner Spiel berechenbarer, Torgefahr entstand zumeist durch Standardsituationen. Post Plauen setzte auf Konter und wurde dafür beinahe belohnt. Sebastian Lang startete von der Mittellinie einen Alleingang, überlief den letzten Verteidiger und ließ dem Keeper keine Chance - doch der Ball landete knapp neben dem Gehäuse. Halbzeitstand in einer fairen Partie: 0-1.

Auch in der zweiten Hälfte gelang es dem SVB äußerst selten, gefährliche Angriffe bis zum Schluss auszuspielen. Dank einer im Vergleich zu den vergangenen Spielen viel gefestigter wirkenden Defensive wurde PSV-Schlussmann Jörg Selbmann wenig gefordert und war stets zur Stelle, wenn dies doch der Fall war. Immer wieder vesuchte Boben, durch die Mitte zum Erfolg zu kommen, lief sich aber in der vielbeinigen Defensive der Postler des öfteren fest. Mit zunehmender Spielzeit agierte Plauen mutiger nach vorne und suchte die Entscheidung. Zunächste übersah Patrick Schubert Joker David Kießling im Zentrum und schob das Leder am Tor vorbei, wenig später vergab Enrico Schneider einen Foulstrafstoß, welchen er selbst am äußersten Strafraumeck herausholte. Kurz vor Ultimo schienen die Würfel gefallen, doch Norman Hayns Treffer nach Lattenknaller von Schubert fand bei Schiedsrichter Franke keine Anerkennung. Das Team von Frieder Schwab versuchte weiterhin alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch nach fünfminütiger Nachspielzeit stand das Ergebnis fest.

Somit gewann Plauen verdient in Bobenneukirchen und überzeugte vor allem kämpferisch. Jeder kämpfte für jeden, sobald ein Spieler seinen Zweikampf verlor, eilte ihm ein anderer zu Hilfe und stellte den Gegenspieler. Mit dieser Einstellung sind auch nächste Woche in Oelsnitz drei Zähler möglich.

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
14. Spieltag - Samstag, 27.11.2010 - Anpfiff 12.15
(Spielort: Elstertalstadion Oelsnitz)


  SV Merkur Oelsnitz II - Post SV Plauen
2:3 (1:2)

Post SV Plauen II spielfrei
Anpfiff: gar nicht


      
 
Vorbericht:
Sechs Tage nach dem Auswärtserfolg beim SV Bobenneukirchen tritt der Post SV Plauen am Samstag, 12.15 Uhr, bei der zweiten Mannschaft des SV Merkur Oelsnitz, höchstwahrscheinlich auf dem Kunstrasenplatz, an. Da diese keine Reservemannschaft aufgestellt hat, bleibt Plauens Zweite spielfrei.

Beide Teams stehen derzeit im Tabellenmittelfeld und kämpfen um einen Platz in der neuen Kreisliga, Staffel 2 (Spielklassenbarometer des FSV Bau Weischlitz:
http://www.fsv-bau-weischlitz.de/html/spklbarom.html). Die Postler haben als Sechster gute Karten, müssen jedoch in den beiden letzten Spielen des Jahres 2010 nachlegen, um den Abstand nach unten zu vergrößern. Merkur, Tabellenachter, liegt zwei Punkte vor Eichigt, welche allerdings, wie Plauen, ein Spiel weniger absolviert haben. Gewinnt Eintracht die Nachholpartie gegen Boben, so würde Oelsnitz auf den Relegationsplatz zurückfallen, für den ambitionierten Kreisligaabsteiger selbstverständlich zu wenig. Deswegen werden die Teppichstädter nochmal alles in die Waagschale werfen, um ihr finales Spiel im laufenden Jahr mit drei Punkten zu beenden. Das Hinspiel gewann der PSV 6:2, Enrico Schneider (aktuell 6 Saisontore und damit bester Post-Schütze) traf dabei dreifach nach Eckbällen.
Die Nahrendorf-Jungs spielen eine durchwachsene und unkonstante Spielzeit, was aufgrund der angespannten Personalsituation nichts ungewöhnliches ist. Einerseits werden A-Junioren aus dem eigenen Nachwuchs eingebaut, andererseits stoßen Reservisten der Bezirksligaelf hinzu. Von besonderer Bedeutung sind deshalb erfahrene Akteure wie Thomas Greil oder Frank Linke, die Ruhe austrahlen und somit einen positiven Einfluss auf das Spiel der Sperken nehmen. Zuletzt konnte Elsterberg mit 5:2 besiegt werden, eine Elf, die eine Woche zuvor Bobenneukirchen mit 2:0 bezwang. Zudem wurde Tabellenführer Straßberg mit 4:3 geschlagen, Pausa deutlich 5:0 in die Schranken gewiesen und bei der Ranch 2:0 gewonnen (zum Vergleich: gegen diese 3 Gegner holte Post Plauen insgesamt nur einen Zähler). Desweiteren konnte Theuma mit 4:1 geschlagen werden, allerdings wertete das Sportgericht diese Partie mit 2:0 für den Aufsteiger, weil Merkur einen nicht spielberechtigten Mann aufbot. Rechnet man diese drei Zähler hinzu, würde Oelsnitz auf Platz zwei der Heimtabelle stehen (16 Punkte), ein Tor schlechter als der Erste dieser Wertung (Straßberg). Trotzdem holten die Grün-Weißen 13 ihrer 17 Punkte auf eigenem Geläuf, sodass Post Plauen alles aufbieten muss, um Zählbares mitzunehmen. Auswärts ist dagegen der Wurm drin - 1:1 in Bad Elster, 2:6 an der Luisenstraße, 1:3 in Mühltroff, 0:3 in Triebel, 3:4 in Boben, 1:2 bei der Lok. Aus diesem Grund sollte das 6:2 zum Saisonauftakt nicht überbewertet werden, Merkur wird ein komplett anderes Gesicht zeigen.

Zum einzigen Mal in dieser Saison wird ein Schiedsrichtergespann die Partie leiten. Aufgrund einer Beschwerde nach dem Bad Elster-Spiel (Linienrichter mit Bierbecher) muss Schiri-Ansetzer Holger Korschelt nun auch Linienrichter für alle Spiele der Oelsnitzer bereitstellen. Somit assistieren Manfred Jahn am Samstag Robert Rödel sowie Andy Künzel.

Spielstatistik:
PSV: Horlbeck - Dorn, Zorn, Müller S., Neidhardt - Scharnagl, Schubert, Schneider, Amstein - Lang (Kießling), Gurando (Hayn)
Torfolge: 0:1 Amstein, 1:1 R. Göbel, 1:2 Amstein, 1:3 Zorn, 2:3 Korb
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Manfred Jahn (Kürbitz) / Robert Rödel (Triebel) / Andy Künzel (Schönbrunn)
Zuschauer: 50
 
Spielbericht:
 
Im ersten Schneespiel der Saison behielt Post Plauen bei Merkur Oelsnitz II mit 3:2 die Oberhand. Vor dem Spiel war klar, dass man auf einem solchen Boden mehr Tore schießen muss, als man bekommt, was schlussendlich gut gelang.

Die Gastgeber kamen besser ins Spiel und versuchten, den Druck stetig hoch zu halten. Plauen benötigte einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Wie schon in Bobenneukirchen eine Woche zuvor wurde man nach circa zehn Minuten mutiger und gestaltete die Partie ausgeglichen. Dennoch stellten die flinken und wendigen Merkur-Stürmer Post´s Defensive ein ums andere Mal vor Probleme, da diese selten konsequent in die Zweikämpfe ging. Kapitän Jens Dorn konnte dank seiner Routine einige brenzlige Situationen klären. Oelsnitz verpasste es auf rutschigem Geläuf, Distanzschüsse zu wagen. Wie effizient diese waren, bewies Freistoßschütze Sebastian Amstein: sein Standard wurde von der Mauer abgefälscht, gewann durch den Schnee zunehmend an Tempo und Effet, sodass der Torhüter keinerlei Abwehrchance hatte. Nur kurze Zeit später glich Oelsnitz verdientermaßen aus. Nach einem langen Ball in den Lauf schloss ein Teppichstädter ab, Marcel Horlbeck hielt bei seinem Comeback stark, doch Ronny Göbel reagierte schneller als Neidhardt und schob  den Abpraller ins leere Tor ein - leider hatte er sich nichts bei Dortmunds "Kuba" abgeschaut, der einen solchen Ball über den Kasten beförderte. Seit dem Hinspiel müssten die Sperken eigentlich wissen, dass Plauen gerade gegen sie bei Standards gefährlich ist, doch auch der zweite Post-Treffer fiel nach einer solchen Situation. Per Gewusel im Strafraum gelangte die Kugel über Mike Scharnagl und Sebastian Amstein hinter die Torlinie - 1:2 gleichzeitig Halbzeitstand.

Dem PSV gelang es im zweiten Abschnitt zunächst gut, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld, viel Klein-Klein-Geschiebe bedeutete wenig Raumgewinn. So gab es den nächsten Treffer erneut nach einem ruhenden Ball zu bestaunen. Ein Eckball gelangte auf Umwegen zum halblinks lauernden Oliver Zorn, welcher sich den Ball seelenruhig zurechtlegen konnte und per Lehrbuch-Schuß an die Lattenunterkante beförderte. Natürlich gönnten die Post-Akteure ihren leidgeprüften Zuschauern keine Ruhe - denn wenig später fiel der Anschlusstreffer. Fast wie von selbstverständlich resultierte dieser aus einer Standardsituation. Am langen Pfosten gewann Bezirksligaspieler Michael Korb das Duell gegen Enrico Schneider, Horlbeck hatte keinerlei Abwehrchance bei diesem Kopfballtorpedo aus Nahdistanz. Oelsnitz drückte nun auf den Ausgleich, doch mit gemeinsamen Kräften verteidigte Plauen die drei Zähler.

Sicherlich war der Auswärtssieg glücklich und Merkur das bessere Team, doch dem guten Schiri Manfred Jahn die Schuld für das eigene Unvermögen in die Schuhe zu schieben, ist dann doch zuviel des Guten von Seiten der Oelsnitzer Verantwortlichen. Marcel Horlbeck feierte nach Kreuzbandriss ein sehr gelungenes Comeback im PSV-Tor. Vor dem Spiel in Triebel kommenden Sonntag müssen aber noch einmal alle Ressourcen aufgeboten werden, damit das Jahr 2010 mit einer Serie von vier Siegen in Folge beendet werden kann.


(A. Neidhardt)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
15. Spieltag - Samstag, 05.03.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße Plauen)


  Post SV Plauen - Elsterberger BC
1:3 (0:1)


Post SV Plauen II 6-1 Elsterberger BC II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tore: Müller S. (2), Schäbitz, Gurando, Schmidt, Turban
Schiri: Enrico Gerstenberger

 
     
 
 
 
 
Vorbericht:
Zum ersten Heimspiel der Rückrunde empfängt Post Plauen die Aufsteiger vom Elsterberger BC. Während die Kunstseidenstädter ihre Nachholpartie gegen Lok Plauen am letzten Wochenende kurzfristig absagen mussten, stand der PSV bereits im Wettkampfbetrieb und erreichte im Auswärtsspiel gegen Triebel ein 1:1-Unentschieden.
Damit warten die Kicker von der Luisenstraße weiter auf den ersten Sieg im Jahre 2011, denn inklusive den Freundschaftsspielen stehen derzeit je zwei Niederlagen (3:4 gegen Großfriesen, 1:3 in Rebesgrün) und zwei Remis (2:2 gegen Concordia, 1:1 gegen Triebel) zu Buche. Die Gäste sind in den ersten Monaten des neuen Jahres ebenfalls noch sieglos: 0:3 beim Reichenbacher FC II, 0:5 beim FC Greiz II sowie 1:2 gegen den FSV Mylau.
Die Problemzone der Elsterberger ist somit eindeutig die Offensive. Einzig Routinier Schlichting traf in den Testpartien, 22 Saisontore sind zudem der Minimalwert in den Top-11 der 1. Kreisklasse (Staffel 2). Nur die abstiegsbedrohten Pausaer, Rancher und Bad Elsteraner netzten seltener ein. Mit 24 Gegentreffern liegt der Tabellensechste im Ligadurchschnitt. Plauen kann als Vierter aktuell ein Torverhältnis von 27:22 aufweisen und verfügt somit über die sechstbeste Offensive und die ebenfalls sechstbeste Defensive. Da nur die Hälfte aller Heimspiele gewonnen werden konnte, rangiert der PSV auf Platz acht der Heimtabelle (Auswärtstabelle: 3.), der EBC ist Siebter der Auswärtstabelle (Heim: 6.). Gewinnt der Gast beim Post SV, so sind beide Vereine punktgleich (allerdings hat Elsterberg eine Partie weniger auf dem Konto). Die Statistik ist demzufolge ausgeglichen.
Ausgeglichen war auch das Hinspiel am 28.08.2010. Damals gewannen die Spitzenstädter mit 2:0 dank zweier Seifert-Tore, doch Elsterberg war auf dem großen Rasenplatz gleichwertig und sorgte über die Stationen Rausch und Schlichting (beide je sieben Saisontore) stets für Torgefahr. Allerdings scheiterte der Gastgeber entweder an Post-Keeper Klüger oder der eigenen Abschlussschwäche.
Auf Seifert-Tore kann man im Rückspiel nicht hoffen, denn dieser ist ebenso verletzt wie Jens Dorn (schwere Knieverletzung), David Volkmar (Kapselverletzung), Marcel Horlbeck (Armverletzung) und Neuzugang Sebastian Wild. Da das Herausspielen klarer Torchancen zuletzt gegen Triebel nur mäßig funktionierte, wird gegen Elsterberg eine Steigerung diesbezüglich notwendig sein, um die anvisierten drei Zähler an der Luisenstraße behalten zu können.
Schiedsrichter ist Ulrich David vom VFC Plauen.


Spielstatistik:
PSV: Künzel - Müller D., Zorn (Blum), Amstein, Neidhardt - Scharnagl, Hohmuth, Schneider, Schubert - Lang (Gurando), Weiß (Kießling)
Torfolge:
0:1 Langmesser (14.), 0:2 Schlichting (59.), 0:3 Langmesser (62.), Schneider (84.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Ulrich David (VFC Plauen)
Zuschauer:
119
 

Spielbericht:
Einen völlig verdienten 3:1-Auswärtssieg fuhr der Elsterberger BC beim desolat spielenden Post SV Plauen ein. Der Doppelschlag von Schlichting und Langmesser brachte den Aufsteiger nach gut einer Stunde endgültig auf die Siegerstraße, sodass beide Teams nun punktgleich im oberen Tabellenmittelfeld rangieren.

Bereits von der ersten Minute an präsentierte sich der EBC konsequenter im Zweikampfverhalten und mit den klareren Aktionen nach vorne. Die Heimelf fand dagegen überhaupt nicht ins Spiel und war seltener Gast im Strafraum der Rausch-Elf.
Post-Coach Schäbitz kritisierte dabei vor allem das nahezu ausschließliche Angreifen über die eigene linke Seite, auf der manch einer den heimtückischen Eisschollen zum Opfer fiel. Elsterberg spielte zumeist gradlinig in die Offensive, schaltete zum einen schneller um als Plauen und ging zum anderen aktiver dem Ball entgegen. Beispielhaft dafür die Entstehung des ersten Tores: alle rechnen mit Einwurf für den PSV, doch Elsterberg schnappt sich den Ball, geht zur Grundlinie und spielt dann den Pass in den Rücken der Abwehr auf Langmesser, welcher den Ball stoppt und abzieht. Unglücklicherweise fälscht Neidhardt den Ball so ab, dass Künzel im Post-Gehäuse geschlagen ist. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit agieren die Spitzenstädter gefährlicher, doch bis auf einen Pfostenschuß blieb unter dem Strich nichts haften. Bezeichnenderweise behinderten sich Schneider und Lang beim Abpraller des erwähnten Versuches in aussichtsreicher Position gegenseitig, Scharnagl verzog anschließend.
Auch in Hälfte zwei fiel es den Postlern schwer, den Strafraum der Elsterberger zu erobern. Die Gäste standen defensiv sicher und nutzten auf der anderen Seite konsequent die Fehler der Post-Hintermannschaft aus. Wie schon beim 0:1 führte ein Einwurf zum zweiten Treffer. Das Muster glich dabei dem des ersten Tores: Einwurf, Flanke von der Grundlinie, Tor. Torschütze war diesmal Schlichting, der am langen Pfosten einschob und nun acht Saisontreffer auf der Habenseite hat. Nur wenige Minuten später entschied Langmesser die Partie endgültig, als er ein Missverständnis zwischen Künzel und Amstein außerhalb des Sechzehners ausnutzte und die Kugel zum 0:3 in die Maschen hob. Danach ließ Elsterberg die Zügel etwas schleifen und ermöglichte dem PSV partielle Ergebniskosmetik. Schneider verwandelte eine weite Schubert-Flanke knapp fünf Minuten vor Schluss, doch echte Hoffnung auf eine Wende im Spiel kam nicht mehr auf. Ulrich David, stets Herr des Geschehens, beendete die Partie mit einem verdienten Auswärtssieg des Aufsteigers.

Die gesamte Postmannschaft erwischte gegen den EBC einen rabenschwarzen Tag und versagte im Kollektiv. Nichtsdestotrotz steht am Samstag das Derby-Rückspiel gegen die Eisenbahner vom ESV Lok Plauen an. Es gibt kein besseres Spiel für eine Wiedergutmachung bei den eigenen Anhängern. Anstoß ist 15 Uhr an der Luisenstraße.


(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
16. Spieltag - Samstag, 12.03.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße Plauen)


  Post SV Plauen - ESV Lok Plauen
0:1 (0:0)


Post SV Plauen II 2-3 ESV Lok Plauen
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tore: Gurando, Kießling
Schiri: Wolfgang Graupner

 
     
 
 
 
Vorbericht:
 
 
Eine Woche nach dem desolaten 1:3 gegen Elsterberg hat Post Plauen einiges gut-zumachen. Doch angesichts des Gegners wird diese Aufgabe enorm schwer. Der ESV Lok Plauen reist als Tabellenführer an die Luisenstraße und hat seine letzten fünf Pflichtspiele alle gewonnen.
Dennoch gibt es für die Hausherren keinen Grund zur Resignation, schließlich gelang es neben der SG Straßberg nur dem Post SV Plauen, die Eisenbahner in dieser Saison zu schlagen (übrigens: beide Niederlagen kassierte Lok daheim). Im Sommer schaffte Blau-Gelb den Pokalcoup und eliminierte den Stadtrivalen vom Stadtpark mit 3:2. Diese Partie wird vielen lange in Erinnerung bleiben, schließlich schoss Enrico Schneider mit zwei Strafstößen eine 2:0-Führung heraus, ehe Toni Müller, ebenfalls jeweils per Elfmeter, doppelt traf. David Volkmar erzielte kurz vor Ultimo den entscheidenden Treffer. Auch im Liga-Hinspiel ging es heiß her, der Endstand in Höhe von 1:1 war jedoch weniger spektakulär. Alexander Merten und erneut David Volkmar gelangen damals die beiden Treffer.
Blickt man auf die Tabelle, so fällt beim Spitzenreiter sofort die starke Defensive ins Auge. Mit sieben Gegentreffern in 14 Partien ist der ESV in der Liga das Maß aller Dinge. Im Vogtland verteidigt nur die SG Kürbitz (2. Kreisklasse) besser (6 Gegentore), allerdings mit zwei Spielen weniger auf dem Konto. Betrachtet man die Abgänge, welche Lok im letzten Jahr zu verkraften hatte, dann ist die derzeitige Position sowohl überraschend als auch aller Ehren wert: Sebastian Schwarze, Marko Bracke (beide Straßberg), Andreas Höhn, Daniel Habeck (beide Nord) und Jan Pacholski (Ruppertsgrün). Um die Titelfavoriten Bobenneukirchen und Straßberg weiter hinter sich zu lassen, darf sich die Mannschaft von Trainer Schuster auch an der Luisenstraße keinen Ausrutscher leisten und wird deshalb hochkonzentriert auftreten. Das sie dazu im Stande ist, beweist nicht zuletzt der statistische Fakt, dass Lok Plauen in der aktuellen Saison ganze viermal mit 1:0 gewann (davon dreimal in den letzten vier Spielen).
Es wird also nicht viele Chancen für den PSV geben, doch diese gilt es zu nutzen.
 
 
Schiedsrichter ist Uwe Naumann vom VFC Plauen.
 
 
 
 
 
 
Spielstatistik:
PSV: Künzel - Müller S., Zorn, Amstein, Neidhardt - Scharnagl, Hohmuth, Schneider, Schubert - Lang (Weiß), Wild
Torfolge: 0:1 Liske (58.)
Platzverweise: -
Schiedsrichter: Uwe Naumann (VFC Plauen)
Zuschauer:
132

Spielbericht:
 
 
Im Stadtderby unterlag der Post SV Plauen an der Luisenstraße mit 0:1 gegen den ESV Lok Plauen. Torschütze war Steve Liske, dessen Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte ins Post-Gehäuse sprang. Summa Summarum wäre mindestens eine Punkteteilung gerecht gewesen, doch die Eisenbahner hatten das Glück eines Tabellenführers auf ihrer Seite.

Viel vorgenommenen hatte sich die Post-Elf nach der 1:3-Niederlage gegen Elsterberg vor sieben Tagen. So starteten die Schäbitz-Schützlinge , bei denen Steve Müller als Libero und Neuzugang Sebastian Wild für Kapitän Dieter Müller und Patrick Weiß ins Team rückten, auch engagiert ins Spiel und zeigten ein komplett anderes Gesicht als noch in der Vorwoche. Beim ESV lief im ersten Spielabschnitt wenig Konstruktives zusammen, die Offensivabteilung um die Stürmer Merten und Naponiello sowie die nachrückenden Mittelfeldakteure Heinz, Wissing und Brückner konnten nur bei Standards für Gefahr im Post-Strafraum sorgen. Aus einer sicheren Defensive heraus zeigten sich die Postler auch offensiv stark verbessert. Der sehr agile Sebastian Lang kombinierte schon gut mit Sebastian Wild, welcher nach überstandener Verletzung sein erstes Spiel für den PSV machte. Letzterer hatte auch die Führung auf dem Fuss, doch sein Schuss aus halbrechter Position strich knapp am Pfosten vorbei. Wenig später hatte auch Enrico Schneider die Chance auf den ersten Treffer, als er einen weiten Ball knapp verpasste. Die Post-Abwehr stand über weite Strecken sicher, trotzdem gab es gute Gelegenheiten für die Gäste. Stefan Naponiello lief nach einer guten halben Stunde alleine auf Andy Künzel zu, doch Oliver Zorn grätschte
den Ball in letzter Sekunde zur Ecke. Für Torgefahr sorgte auch ein Kopfballtorpedo von Mike Scharnagl, doch Thomas Marx im Lok-Kasten reagierte stark und konnte abwehren. Wenige Minuten vor der Halbzeit scheiterte André Neidhardt um wenige Zentimeter, sodass beide Teams torlos in den Kabinen verschwanden.
Mit Selbstvertrauen startete Post in die zweite Halbzeit. Nach Scharnagls Hackentrick schickte Kai Hohmuth mustergültig Sebastian Lang in die Tiefe, dieser scheiterte aber am erneut gut parierenden Marx. Der Tabellenführer kam peu-á-peu besser ins Spiel und profitierte dabei von den Problemen, welche die Post-Defensive bei weiten Bällen mit Blick in die tiefstehende Sonne hatte. Des weiteren war der ESV stets über Standardsituation gefährlich, ein Kopfball von Florian Heinz strich knapp übers Gehäuse. Eine Stunde war gespielt, als Lok Plauen in Führung ging. Steve Liske´s
weiter Ball aus der eigenen Hälfte sprang ohne Fremdberührung in die gegenüberliegenden Maschen. Dabei sahen Steve Müller und Andy Künzel, welcher ansonsten stark hielt und sehr präsent war, nicht gut aus. So manch Zuschauer kam wohl der alte Fußballspruch "Nimm du ihn, ich hab ihn sicher" in den Sinn. Man merkte den Postlern nun deutlich den Nackenschlag an. Lok Plauen fiel es in der Folge wesentlicher leichter, den eigenen Strafraum zu verteidigen. Dem PSV fehlte es an Durchschlagskraft und Ideen, die Eisenbahner, welche mit vielen langjährigen Kreisliga-Spielern auftraten, spulten ihr Programm routiniert herunter. Naponiello hatte wenige Minuten vor Spielende die große Chance, das Derby zu entscheiden, setzte seinen Schuss aus Nahdistanz aber denkbar knapp rechts neben das Tor. Beinahe wäre dies bestraft worden, doch Mike Scharnagl scheiterte auf der Gegenseite ebenfalls. So pfiff der sehr gute Schiri Uwe Naumann, welcher in einem fairen Derby mit nur einer gelben Karten auskam (Lok´s Heinz sah diese), beim Stand von 0:1 ab.
Nach der Partie erhielten die Post-Spieler viele Schulterklopfer und Komplimente von den treuen, zahlreichen Fans, bei denen sich die Mannschaft auch nach dieser bitteren Niederlage bedanken möchte. Sicherlich war die junge Elf das bessere Team, so sahen es auch die Lok-Spieler, doch dies verstärkte nur die Enttäuschung ob der Art und Weise, wie das Spiel verloren ging. Letztendlich holte die kreisligaerfahrene Lok-Mannschaft wichtige drei Zähler im Kampf um den Aufstieg, während Post Plauen nun in den kommenden
Partien (Samstag in Pausa, dann in drei Wochen gegen Bad Elster) punkten muss, um nicht weiter durchgereicht zu werden.

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
17. Spieltag - Samstag, 19.03.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Pausa)


  VfB Pausa - Post SV Plauen
0:1 (0:1)


VfB Pausa II 1-3 Post SV Plauen II
Anpfiff: 13.15 Uhr
Tore: Rühlemann (2), Weiß
Schiri: Fabian Graap


    
 
Vorbericht:
Mit nur einem Punkt aus den letzten drei Partien legte der Post SV Plauen einen Fehlstart ins Jahr 2011 hin. Inklusive der Testspiele wartet man bereits seit dem 27.11.2010 auf einen Sieg. Als derzeit Tabellensechster liegen die Kicker von der Luisenstraße zwar im Soll, doch der Vorsprung auf Platz 9 vermindert sich Woche um Woche (Stand heute: 24 Punkte auf dem Konto, 7 Punkte Vorsprung). Insgesamt drei Mannschaften (Triebel, Tirpersdorf, Oelsnitz) lauern mit 17 Zählern im hinteren Mittelfeld des Klassements, alle mit dem gleichen Ziel: Qualifikation für die neue Kreisliga des VFV. Auch der VfB Pausa (15 Punkte) schnuppert am achten Rang von Eintracht Eichigt (19 Punkte), muss aber in den kommenden Partien zwingend punkten, um weiter hoffen zu können. Aus diesem Grund streben die Erdachsenstädter einen Heimerfolg gegen Post Plauen an. Allerdings spielt Pausa eine schwache Saison. Neben teilweise derben Klatschen (0:8 bei der Lok, 0:5 in Oelsnitz, 1:7 in Straßberg) gab es jedoch auch Achtungserfolge wie das 5:2 im Rückspiel gegen Oelsnitz vor zwei Wochen. Das die Teppichstädter derzeit vollkommen von der Rolle sind, beweist das 2:4 im Heimspiel gegen Bad Elster letzten Samstag, sodass der Erfolg des VfB gegen Merkur nicht überbewertet werden sollte (Anmerkung: von ihren sieben Zählern holte Bad Elster vier gegen Oelsnitz).
Mit 6 Remis sind die Pausaer die Unentschieden-Könige der Liga. So endete auch das Hinspiel beim Post SV am 4. Spieltag mit 0:0. Dieses Ergebnis macht ein aktuelles Problem von sowohl Gastgeber als auch Gast offensichtlich: Torerzielung. Während Pausa mit 19 Saisontreffern den zweitschlechtesten Wert der Liga aufweist, ist Plauen mit 28 Toren zwar besser, aber dennoch nur Ligadurchschnitt. Auch 2011 gelangen den Postlern erst zwei Tore in drei Spielen. Beim 0:1 gegen die Lok gab es zahlreiche Chancen, worauf sich unbestritten aufbauen lässt. Der VfB Pausa kassierte bereits 43 Gegentore in 16 Partien (Schnitt: 2,7) und verfügt damit
, gemeinsam mit Bad Elster, über die löchrigste Defensive. Trotzdem steht mit André Remmer einer der besten Keeper der Liga im Kasten des VfB. In einer Statistik liegen beide Kontrahenten allerdings weit vorn: Anzahl der Torschützen (Pausa: 11, Post: 12; in dieser Statistik führt Oelsnitz mit 14 verschiedenen Torschützen). Dübler und Zöphel sind die erfolgreichsten Spieler beim VfB in der laufenden Saison (je 4 Buden), beim PSV ist dies Schneider (7).
Wer am Wochenende für Plauen aufläuft, ist noch ungewiss, da zu den verletzten Spielern (Volkmar, Dorn, Horlbeck, Seifert) einige angeschlagene Akteure hinzukommen (Wild, Lang, Hohmuth, Zorn). Fest steht hingegen, dass Manfred Jahn der Mann mit der Pfeife sein wird.
 
 
 
 
 
 
 
Spielstatistik:
PSV: Künzel - Müller D., Zorn (Kießling), Amstein, Neidhardt - Scharnagl, Hohmuth, Schneider, Schubert (Gurando) - Wild, Lang (Müller S.)
Torfolge: 0:1 Lang (3.)

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Manfred Jahn (SG Kürbitz)
Zuschauer:
65
 

Spielbericht:
 
 
Einen wichtigen Auswärtssieg fuhr der Post SV Plauen beim VfB Pausa ein. Das einzige Tor des Tages gelang Sebastian Lang bereits nach wenigen Minuten. Im Kampf um die Kreisliga-Qualifikation verschafften sich die Spitzenstädter somit etwas Luft nach unten.

Plauen startete druckvoll in die Partie und kam bereits früh zum Führungstreffer. Sebastian Lang, der auch heute wieder viel wertvolle Arbeit für das Team verrichtete, wuchtete den Ball aus Nahdistanz unter die Latte. Angetrieben vom 1:0 agierten die Gäste weiter offensiv und nagelten Pausa in der eigenen Hälfte fest. Erst nach gut zehn Minuten befreiten sich diese und setzten eigene Akzente. Dabei profitierte der VfB von der teils zu weit aufgerückten Post-Defensive, doch Andy Künzel im PSV-Gehäuse wurde äußerst selten auf die Probe gestellt. Ein Torschuß aus gut zwanzig Metern zischte knapp am langen Pfosten vorbei, doch ansonsten glückte dem Gastgeber aus dem Spiel heraus nicht viel. Bei Standardsituationen war Künzel stets Herr der Lage. Auf der Gegenseite hätte Plauen das Ergebnis erhöhen können, doch im Abschluss fehlte das Fortune. So scheiterten unter anderem Wild von der Strafraumgrenze als auch Hohmuth nach Dribbling innerhalb des Sechzehners. Leistungsgerecht endete Hälfte eins mit 0:1.

Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit machten sich die Postler das Leben unnötig schwer. Statt für die Vorentscheidung zu sorgen, überließ man Pausa zunehmend mehr Spielanteile. Enrico Schneider hatte das 2:0 auf dem Schlappen, sein Versuch verfehlte das Tor aber hauchdünn. Auch Sebastian Lang scheiterte nach Vorarbeit von Mike Scharnagl knapp. André Remmer im Pausaer Tor strahlte wie gewohnt Souveränität aus und hielt seine Mannen in der Partie. Diese spielten aber zu harmlos nach vorn und hatten eine einzige große Torchance in der zweiten Halbzeit, bezeichnenderweise durch eine Standardsituation. Am langen Pfosten störten sich jedoch zwei Erdachsenstädter gegenseitig, sodass der Ball letztendlich ins Toraus ging. Manfred Jahn pfiff ein schwaches Fußballspiel nach 93 Minuten beim Stande von 1:0 für Post Plauen ab.

Der Erfolg sollte den Schäbitz-Schützlingen das nötige Selbstbewusstsein für die nächste Aufgabe (Heimspiel gegen die zuletzt zweimal in Folge siegreichen Medizinmänner aus Bad Elster) geben. Dennoch gibt es keinen Grund für übermäßige Freude, denn sowohl die Chancenauswertung als auch die mit zunehmender Spieldauer größer werdenden Defizite waren für jedermann ersichtlich. Wie schon gegen Triebel oder die Lok verlor man Mitte der zweiten Halbzeit teilweise die Kontrolle über das Spiel, was stärkere Gegner sicherlich bestraft hätten.

(A. Neidhardt)
 

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
18. Spieltag - Samstag, 02.04.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße)


 
Post SV Plauen - Medizin Bad Elster
1:0 (1:0)
 
Post SV Plauen II 0-1 Bad Elster II
 
 
    
 
Vorbericht:
Zum neunten Heimspiel der laufenden Saison empfängt der Tabellenvierte Post Plauen das Klassements-Schlusslicht Medizin Bad Elster.
Nachdem die Kicker von der Luisenstraße am vergangenen Wochenende spielfrei waren, verloren die Kurstädter ihre Nachholpartie gegen Bobenneukirchen mit 1:0. Das einzige Tor fiel per Rödel-Strafstoß. Durch diese knappe Niederlage endete für den FSV eine zwei Spiele andauernde „Siegesserie“, da zuvor in Oelsnitz (4:2) und gegen Elsterberg (3:2) gewonnen werden konnte. Dies sind jedoch auch die ein-zigen Dreier der Medizinmänner in der bisherigen Spielzeit, alle anderen Zähler wurden durch Unentschieden erkämpft. Vom Saisonziel „Qualifikation für die neue Kreisliga“ ist die Truppe von Coach Lauber jedoch weit entfernt. Mit den zweit-meisten Gegentoren (46; Schnitt: 2,71/Spiel) sowie den wenigsten selbst erzielten Treffern (19; Schnitt 1,12) der Liga trägt Bad Elster zurecht die rote Laterne.
Plauen hat 17 Punkte mehr auf dem Konto und ist seinem Saisonziel wesentlich näher. Dank eines 1:0-Auswärtserfolges vor zwei Wochen in Pausa (Tor durch Lang in der zweiten Minute) beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang 9 bereits neun Zähler. Da ein solches Polster jedoch relativ schnell verschwinden kann, zählt für die Gastgeber nichts anderes als ein weiterer Sieg. Dieser wäre auch für die so leidensfähigen blau-gelben Fans Balsam auf die geschundene Seele, denn mit lediglich drei Erfolgen aus acht Heimspielen steht der Post SV in der Heimtabelle nur auf dem elften Platz. Das 4:0 vom Hinspiel macht Hoffnung auf den ersten PSV-Dreier an der Luisenstraße seit dem 13.11.2010 (2:1 gegen Tirpersdorf). In den relevanten Statistiken liegt Plauen jeweils vor Bad Elster: 27 Zähler (Schnitt: 1,59), 29 Tore erzielt (Schnitt: 1,71/Spiel), 26 bekommen (Schnitt: 1,53). Auf dem Papier ist der Ausgang des Spiels also eindeutig, doch in 90 Minuten Fußball kann, wie die Geschichte dieses Sports beweist,  viel geschehen.
Neben den Langzeitverletzten Jens Dorn, David Volkmar und Christian Seifert ist derzeit auch Top-Torjäger Enrico Schneider (sieben Saisontore) am Finger ange-schlagen. Dagegen konnte Torwart Marcel Horlbeck das Training nach seiner Armverletzung vom Winter wieder aufnehmen.
Schiedsrichter ist Klaus Egerland von Merkur Oelsnitz.

 
 
Spielstatistik:
PSV: Künzel - Müller D., Zorn (Müller S.), Amstein, Neidhardt - Scharnagl, Hohmuth, Schneider, Schubert (Gurando) - Lang (Kießling), Wild
Torfolge: 1:0 Schneider (21.)
Platzverweise: -
Schiedsrichter: Klaus Egerland (Merkur Oelsnitz)
Zuschauer: 91

 

 
Spielbericht:
 
In einem schwachen Spiel gewann Post Plauen glücklich mit 1:0 gegen den Tabellenletzten Bad Elster. Enrico Schneider erzielte mit seinem achten Saisontreffer das Tor des Tages, als er den Ball über den Torwart ins lange Eck lupfte. Kurz vor Ultimo besaßen die Mediziner eine Riesenchance zum Ausgleich, doch der sehr gute Schiri Egerland pfiff beim Stand von 1:0 für den Post SV ab.

Von der ersten Minute an präsentierte sich der Gast offensiv
. Medizin war keineswegs darauf aus, möglichst lange ein 0:0 zu halten, um im späteren Spielverlauf eiskalt zuschlagen zu können. Post Plauen tat sich während der 90 Minuten kontinuierlich schwer, gegen die drei Stürmer der Elsteraner zu verteidigen. Mehrfach stimmte die Ordnung nicht, zudem erzeugte der FSV mit Steilpässen in den Rücken der Abwehr Torgefahr. Summa Summarum vermisste man beim Tabellenvierten in mehreren Szenen den für solche Partien entscheidenden Biss. Dennoch gelang es in den ersten 25 Minuten, mit der ein oder anderen schönen Kombination vor das Tor der Gäste zu gelangen. Eine feine Einzelaktion von Enrico Schneider, welcher per Lupfer ins lange Eck traf, führte zum 1:0 für den PSV. Zuvor hatte bereits Kai Hohmuth den ersten Treffer auf dem Schlappen, doch dem Winterneuzugang fehlt derzeit das Quäntchen Glück im Abschluss. Medizin kämpfte sich vor allem durch zahlreiche Standardsituation ins Spiel zurück, brachte den souveränen Andy Künzel im Post-Gehäuse aber selten in Bedrängnis.
Die zweiten 45 Minuten waren Fußball zum Abgewöhnen. Bad Elster war nicht nur gleichwertig, sondern über weite Strecken gar besser. Man merkte dem Schlusslicht das neugewonnene Selbstvertrauen, resultierend aus zwei Siegen in den letzten drei Spielen, deutlich an. Ein Unterschied von zehn Plätzen in der Tabelle wurde nur selten erkennbar. Zusätzlich konnte Post Plauen ein wohlbekanntes Manko nicht ablegen: die Effizienz vor dem Tor des Gegners. So gelang es den Hausherren in den 2011er-Pflichtspielen (5 Stück) nie, mehr als einen Treffer zu erzielen. Die größte Möglichkeit zur Vorentscheidung vergab Kai Hohmuth freistehend vorm verwaisten Medizin-Kasten. Bad Elster tastete sich weiterhin mit Freistößen und Eckbällen an den PSV-Strafraum heran, einige Mal auch durch dumme Foulspiele der Postler bedingt. Kurz vor Schluss, als sich jeder Zuschauer schon auf den Abpfiff gefreut hatte, zum einen aufgrund der Führung, zum anderen zur Schonung der Augen, besaß Medizin die beste Chance zum Ausgleich. Im Zentrum verpasste der heranrückende Friedel eine Eingabe von links jedoch nur knapp. Schiedsrichter Egerland aus Oelsnitz war der beste Mann auf dem Platz und lieferte eine starke Leistung an der Pfeife ab.

Hinsichtlich des Spitzenspiels am kommenden Wochenende muss sich die Post-Elf enorm steigern, um bei den Straßbergern punkten zu können. Dank der sechs PSV-Punkte aus den beiden letzten Partien (Pausa und Bad Elster) liegt der Druck jedoch klar bei der Sportgemeinschaft, welche mit einem Heimerfolg zum Spitzenreiter Lok Plauen aufschließen möchte.


(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
19. Spieltag - Samstag, 09.04.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Straßberg)


  SG Straßberg - Post SV Plauen
5:0 (3:0)


SG Straßberg II 5-0 Post SV Plauen II

    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vorbericht:
 
Am Samstag steht eines der interessantesten Kreisklassen-Duelle an: die SG aus Straßberg empfängt auf heimischem Geläuf den Post SV Plauen, der Tabellenzweite trifft auf den Vierten. Bereits in der näheren Vergangenheit kam es zu rassigen, intensiven Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Im Spieljahr 2008/2009 gewann der PSV daheim 3:2, ging aber mit 0:3 in Straßberg baden. Eine Saison später gestaltete Plauen beide Partien siegreich (2:1 auswärts, 4:2 daheim). Vor allem das Rückspiel an der Luisenstraße dürfte den meisten noch geläufig sein, da das Spiel aufgrund der schweren Verletzung von Gerd Müller abgebrochen werden musste. Letzten Herbst kamen die Zuschauer wieder auf ihre Kosten, auch wenn die Postler im Heimspiel mit 2:3 unterlagen. Damals brachte Liga-Toptorschütze Sebastian Schwarze (17 Treffer) die Gäste mit einem Doppelpack in Führung, ehe Blau-Gelb durch Norman Hayn und Kapitän Dieter Müller ausgleichen konnte. In Unterzahl, Benjamin Blei sah nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte, schlug Straßberg in Person von Marcel Landgraf zurück, dessen Schuß von der Strafraumgrenze noch abgefälscht wurde und unhaltbar für Jörg Selbmann im Kasten der Spitzenstädter einschlug. Post Plauen brennt folgerichtig auf die Revanche.
Nach zuletzt zwei 1:0-Pflichtsiegen in Pausa und gegen Bad Elster möchte die Elf von Trainer Thomas Schäbitz auch aus Straßberg Punkte mitbringen. Das beide Partien keine Selbstläufer waren, zeigten auch die Ergebnisse der letzten Wochen (u.a. schlug Pausa Tabellenführer Lok am vergangenen Wochenende 3:2). An Selbstvertrauen dürfte es den Postlern demzufolge nicht mangeln, selbst wenn das spielerische Element lange Zeit auf der Strecke blieb. Auf der Kippe steht der Einsatz von Plauens Goalgetter Enrico Schneider (8 Saisontore), welcher berufsbedingt auszufallen droht.
Mit drei Zählern Rückstand auf den Spitzenreiter darf sich die SG vor allem daheim keinen Ausrutscher leisten, sodass der Druck klar beim Gastgeber liegt. Straßberg muss gewinnen, um den anvisierten Platz in der Vogtlandklasse doch noch realisieren zu können. Aufgrund der starken Offensive, die neben Schwarze mit u.a. Thomas Lorenz, Peter Reinhold, Mike Schmidt oder eben Marcel Landgraf überdurchschnittlich gut ausgestattet ist, zählt die Heimelf klar zu den Staffelfavoriten (55 Saisontore, 17 mehr als der Zweite in dieser Wertung und 25 mehr als die Post). Im Unterschied zu Lok Plauen verfügt Straßberg jedoch über eine zu schwache Defensive, welche in 18 Partien 20 Gegentore mehr als der derzeitige Ligaprimus kassierte (31; zum Vergleich: der PSV wurde 26mal überwunden). In der effektiven Chancenverwertung liegt also der Schlüssel zum Erfolg, denn in Spielen gegen Straßberg zählt: mehr Tore schießen, als man bekommt (dafür werden die 3 Euro fürs Phrasenschwein gerne in Kauf genommen )
Mit Peter Zimmermann (SG Jößnitz) wird ein guter und erfahrener Schiedsrichter die Spitzenpartie leiten. Allerdings vergeigte Post Plauen das letzte Spiel unter seiner Leitung beim 1.FC Ranch Plauen(2:5). 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spielstatistik:
PSV: Künzel - Zorn, Müller D., Amstein, Neidhardt - Scharnagl (Blum), Hohmuth, Wild, Schubert - Lang, Micklisch (Kießling)
Torfolge: 1:0 Reinhold, 2:0 Blenz, 3:0 Schwarze, 4:0 Schwarze (HE), 5:0 Schwarze
Platzverweise: Zorn (gelb-rot, 54., Post, wdh. Foulspiel), Lang (rot, 60., Post, grobes Foulspiel)
Schiedsrichter: Peter Zimmermann (SG Jößnitz)
Zuschauer:  90

 

Spielbericht:
 
Einen sowohl fußballerisch als auch charakterlich desaströsen Auftritt legte der Post SV Plauen in Straßberg hin. Neben der verdienten 0:5-Klatsche kassierten die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte zwei Platzverweise.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Von grottenschlechten ersten 25 Minuten erholte sich der Tabellenvierte nie. Dabei stimmte vor allem im Zentrum die Abstimmung nicht, sodass sich die Konfusion auf alle Mannschaftsteile ausbreitete. Schon früh nutzte Straßberg dieses Manko und ging durch Peter Reinhold in Führung. Er konnte aus gut 20 Metern ungestört abschließen, wobei einige Spieler Post-Keeper Andy Künzel die Sicht so versperrten, dass dieser nicht mehr eingreifen konnte. Ob dabei ein SGS-Spieler im Abseits stand bleibt Spekulation und ist im Nachhinein vollkommen irrelevant. Keine zwei Minuten später profitierte Konstantin Blenz von einem Fehler Oliver Zorns´ und erhöhte auf 2:0. Plauen war vollkommen von der Rolle und schenkte den Hausherren auch noch den dritten Treffer. Nach einem weiten Freistoß gewann Tobias Roth das Kopfballduell gegen André Neidhardt, Strafraumexperte Sebastian Schwarze kam frei an den Ball und erzielte das 3:0 aus halbrechter Position. Erst danach kam auch der Post SV ein ums andere Mal gefährlich vor das Straßberger Gehäuse, doch sowohl Neidhardt als auch der aufopferungsvoll kämpfende Debütant Daniel Micklisch vergaben nach auf den langen Pfosten gezogenen Schubert-Freistößen per Kopf. Ansonsten war der Tabellenzweite, welcher über den Saisonverlauf gesehen des öfteren defensiv arge Probleme hatte, nicht übermäßig gefordert. Mit einer 0:3-Hypothek verschwand Post Plauen in die Kabine.

Wer auf eine positive Reaktion der Blau-Gelben nach der Halbzeit gehofft hatte, wurde enttäuscht. Stattdessen hatten die Gäste alle Hände damit zu tun, weitere Gegentreffer zu vermeiden. Dies gelang bis zur 80. Minute, wobei mit den an diesem Tag verfügbaren Mitteln gekämpft wurde. Keine zehn Minuten war der zweite Spielabschnitt alt, als Rechtsverteidiger Zorn nach Körpereinsatz gegen Schwarze mit gelb-rot vom Platz gestellt wurde. Dabei zeigte sich Schiri Zimmermann noch milde, denn glatt rot wäre ebenso denkbar gewesen (Grund: "letzter Mann"). Allerdings war der Jößnitzer fortan endgültig Buhmann bei einigen Post-Spielern und -Funktionären. Wenige Minuten später ließ sich Sebastian Lang zu einem groben Foulspiel auf Höhe der Mittellinie hinreißen und sah folgerichtig den roten Karton. Dezimiert versuchte Post Plauen nun einzig und allein, das Resultat möglichst gering zu halten. Straßberg verschenkte gute Möglichkeiten, so zum Beispiel Schwarze, der allein auf Künzel zulief, diesen umkurvte und letztlich vom auf der Linie rettenden Patrick Schubert am Torerfolg gehindert wurde. Dafür durfte der ehemalige Kreisliga-Torschützenkönig kurz vor Schluss doppelt jubeln. Zum einen verwandelte er einen strittigen Handelfmeter (Sebastian Wild sprang der Ball kurz vor der Torlinie an die Hand, Zimmermann ließ jedoch zunächst Vorteil laufen und entschied nach vergebener Chance doch noch auf Strafstoß; aber: bereits wenige Minuten zuvor hätte er nach Schubert-Einsatz ebenfalls auf Elfmeter entscheiden können), zum anderen profitierte er von einem Missverständnis zwischen Wild und Falk Blum sowie der darauf folgenden Unsicherheit von Künzel. So endete die Partie mit einem deutlichen und verdienten 5:0 für Straßberg.

Dieses Debakel, welches sich nach den vergangenen Spielen bereits andeutete, ist der traurige Höhepunkt einer bisher nicht zufriedenstellenden Saison. Fußballerisch klappte rein gar nichts, doch anstatt die Unterlegenheit sportlich zu nehmen und so gut es geht dagegenzuhalten schwächte sich Post Plauen durch unnötige Foulspiele und verbale Attacken gegen den Schiedsrichter selbst. Diese Einstellung muss sich eindeutig ändern, um weiteren Schaden vom Klub (u.a. Geldstrafen durch Platzverweise) fernhalten zu können. Sicherlich lässt sich über die ein oder andere Entscheidung diskutieren, doch wer dabei persönlich wird und teilweise nicht vertretbare Worte wählt, darf sich nicht beschweren, wenn der Unparteiische seinen Entscheidungsspielraum im weiteren Spielablauf nicht immer zugunsten der kritikübenden Sportsfreunde auslegt.

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
20. Spieltag - Samstag, 16.04.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


 
Post SV Plauen - 1.FC Ranch Plauen
1:3 (0:1)

Post SV Plauen II 1-2 FC Ranch Plauen II

 
    
 
 
Vorbericht:
 
 
 
Sieben Tage nach der 0:5-Schmach von Straßberg trifft Post Plauen an der heimischen Luisenstraße auf den 1.FC Ranch Plauen. Der Stadtrivale war über weite Strecken der Saison am Tabellenende angesiedelt, schloss jedoch mittlerweile zum Mittelfeld des Klassements auf und rangiert nun auf einem der sieben heißbegehrten Qualifikationsplätze für die neue Kreisliga 2011/2012.
 
Seit sechs Partien kassierten die Neundorfer keine Niederlage mehr und sind somit im Jahr 2011 noch ungeschlagen. Dabei konnten vier Siege (5:2 in Oelsnitz, 2:1 gegen Bobenneukirchen, 4:1 in Tirpersdorf, 3:1 gegen Triebel) sowie zwei torlose Unentschieden (gegen Elsterberg, in Mühltroff) erspielt werden. Als zweifacher Torschütze glänzte ein ehemaliger Postler: Roger Wellmann. Mit 34 Toren traf Ranch Plauen viermal öfter als der gastgebende PSV. Michael Leihkamm (9 Buden) und Kay Hertwig (5), kreisligaerfahrener Stürmer (kam 2009 aus Unterlosa), sind neben Christian Wien (6), welcher für seine weiten Einwürfe bekannt ist, die treffsichersten Rancher. Da der Vorsprung auf Platz 9 und das weitere Verfolgerfeld hauchdünn ist, werden die Gäste alles dafür tun, auch beim Derby drei Punkte zu ergattern. Dies gelang bereits beim 5:2-Erfolg im Hinspiel.
Allerdings möchte auch der Post SV Plauen den treuen Fans einen Heimsieg schenken und seine Ehre ein Stück weit wiederherstellen. Knapp ein anderthalbes Jahr ist es her, als die Spitzenstädter beim späteren Aufsteiger Jößnitz 1:5 baden gingen und nur eine Woche später Ranch Plauen 4:2 besiegen konnten. Für eine solche Reaktion ist jedoch eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Straßberg-Spiel erforderlich. Nicht mit von der Partie sind die gesperrten Sebastian Lang und Oliver Zorn sowie die verletzten Jens Dorn und Christian Seifert. Ob David Volkmar rechtzeitig fit wird, entscheidet sich kurzfristig. In Straßberg saß er zwar auf der Bank, wurde aber aufgrund des deutlichen Rückstandes von Trainer Thomas Schäbitz nicht eingewechselt. Dank der günstigen Resultate vom vergangenen Spieltag steht Post Plauen bei noch sieben ausstehenden Partien weiterhin auf dem vierten Rang und besitzt derzeit neun Punkte Vorsprung auf Platz 9, welcher nach aktuellem Stand zwei Relegationsspiele gegen den neunt-platzierten der anderen Staffel (ehemaliges Göltzschtal) bedeuten würde.
Schiedsrichter ist Siegfried Jahn von der SG Kürbitz.
 

Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Müller D. (Micklisch), Amstein, Neidhardt, Blum - Scharnagl, Hohmuth, Wild, Schubert (Müller S.) - Schäbitz (Kießling), Gurando
Torfolge: 0:1 Oberst, 0:2 Wülfert, 0:3 Brendel, 1:3 Hohmuth (FE)

Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Siegfried Jahn (SG Kürbitz)
Zuschauer: 97

 
Spielbericht:
Im Stadtduell bei Post Plauen unterstrich der 1.FC Ranch seine Kreisliga-Ambitionen. Während in einer offenen ersten Hälfte einzig Oldie Oberst seine Torchance per Kopf nutzen konnte, verflachte die Partie im zweiten Abschnitt. Wülfert und Joker Brendel entschieden die Partie, Hohmuths Treffer durch einen verwandelten Foulsrafstoß war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Im Vergleich zum Straßberg-Debakel starteten Robert Gurando, Falk Blum und Jörg Selbmann für die gesperrten Sebastian Lang und Oliver Zorn sowie den verletzten Andy Künzel. Zudem schnürte Chefcoach Thomas "Eumel" Schäbitz zum ersten Mal seit dem 21.11.2009 seinen Töppen in der ersten Mannschaft, David Micklisch bliebt dafür zunächst draußen.
Der Gastgeber begann hochmotiviert und drang auf ein frühes Tor. Allerdings präsentierte sich Thomas Sadzewicz im Ranch-Gehäuse stets als sicherer Rückhalt, sodass der Druck des Post SV péu-à-péu nachließ. Kevin Wülfert eröffnete das Spiel für die Gäste durch einen strammen Schuß aus der Halbdistanz, welcher vom Pfosten zurück ins Feld prallte, doch auch im Nachschuss konnte das Leder nicht im Tor untergebracht werden. Auf der Gegenseite hatte Schäbitz die beste Gelegenheit, sein Versuch zischte jedoch knapp über die Latte. Da beide Abwehrreihen zu diesem Zeitpunkt wenig zuließen, führte eine Standard-situation zum ersten Tor des Tages. Lutz Oberst brachte seinen FC Ranch mit einem Kopfball-Lupfer ins lange Eck in Führung. Wenig später bretterte Wülfert einen Freistoß aus 17 Metern in Richtung Wema-Turm, sodass es bei einem Tor Differenz nach 45 Minuten blieb.

Leider verschlechterte sich die Partie schon fast gewohnheitsgemäß in Halbzeit zwei. Darunter litt vor allem das Angriffsspiel der Gastgeber, klare Torgelegenheiten blieben Mangelware. Nach gut 50 Minuten musste Ranchs Topstürmer Michael Leihkamm gelb/rot-gefährdet ausgewechselt werden, ebenso wie der für ihn eingewechselte André Lorenz weitere 25 Minuten später. Bis zur 70. Minute plätscherte das Spiel vor sich hin, beide Teams rieben sich im Mittelfeld auf und konnten kaum noch klare Akzente setzen. Wülfert, welcher ansonsten beim gewohnt zweikampfstarken Falk "Bruno" Blum bestens aufgehoben war, nutzte eine der wenigen Chancen zum vorentscheidenden 2:0. Nur kurze Zeit später entschied Brendel das Derby nach einem Gestochere im Fünfmeterraum des Post SV - 0:3. Den verdienten Ehrentreffer erzielte Kai Hohmuth kurz vor Spielende per Strafstoß, David Kießling war zuvor im Sechzehner von den Beinen geholt worden.

Unnötig und unglücklich unterlag der Post SV Plauen den Neundorfern mit 1:3, doch die Einstellung des Gastgebers stimmte über weite Strecken. Dennoch hält die Schäbitz-Truppe weiterhin alle Fäden in der Hand, um sich für die neue Kreisliga zu qualifizieren. Diesbezüglich wäre ein Erfolgserlebnis beim direkten Konkurrenten aus Theuma in zwei Wochen extrem wichtig.

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
21. Spieltag - Sonntag, 01.05.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Theuma)

  SV Theuma - Post SV Plauen
1:0 (0:0)

SV Theuma II 4- 2 Post SV Plauen II
Anstoß: 13.15 Uhr


    
 

Vorbericht:
Ein Sechs-Punkte-Spiel wartet auf die Mannen des Post SV Plauen am Sonntag in Theuma. Bei noch 6 ausstehenden Saisonspielen (Theuma, Mühltroff, Eichigt, Triebel, Tirpersdorf, Bobenneukirchen) scheint die derzeitige Lage, der Vorsprung auf Rang neun beträgt acht Zähler, komfortabel. Um nicht noch einmal in die Bredouille zu geraten, muss allerdings kontinuierlich gepunktet werden. Auch für das Gastspiel beim SVT gibt Post-Trainer Thomas Schäbitz die Zielstellung "Sieg" aus, doch nach zwei Niederlagen in Serie sowie einigen verletzten Akteuren (zu den Langzeitverletzten Seifert, Dorn, Volkmar stoßen Schneider, Künzel und Kapitän Müller D. hinzu) wäre wohl auch schon ein Punktgewinn als Erfolg zu werten. In diesem Falle bliebe Plauen im Klassement vor den Hausherren. Während Zorn seine Rotsperre abgesessen hat und ins Team zurückkehrt, muss Lang noch weitere drei Partien zuschauen. Somit kommt es zu einigen Umstellungen in der Startelf.
Seit sage und schreibe sieben Ligaspielen konnten Theumas Kicker weder gewinnen noch verlieren und sind somit Unentschiedenkönige der 1. Kreisklasse. Obwohl der Gastgeber einen Zähler weniger auf der Habenseite hat, ist das Torverhältnis im Vergleich zum PSV um zwölf Tore besser. Plauen erzielte in den Pflichtspielen des laufenden Kalenderjahres noch nie mehr als ein Tor, weshalb mittlerweile die ligaweit viertwenigsten Tore zu Buche stehen. Nur Pausa, Bad Elster und Elsterberg trafen seltener. Umso schwerer ist der Verlust der drei Top-Torschützen Schneider (8 Tore), Lang (4) und Volkmar (3) zu kompensieren. Kein anderer Akteur besitzt mehr als zwei Saisontore. Theuma geht deshalb als Favorit ins Heimspiel und besitzt mit dem schnellen Döhling (11 Tore), Winkelmann (10) sowie Maihorn (5) gefährliche Angreifer. Ob sich die zuletzt nicht immer stabil wirkende Post-Defensive, welche zudem neu besetzt ist, in Theuma steigern kann, bleibt abzuwarten. Um Punkte mit an die Luisenstraße zu nehmen, ist dies jedoch unerlässlich.

Bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison leitet der bisher stets souveräne Schiri Uwe Naumann vom VFC Plauen das Geschehen. Die Statistik ist dabei ausgeglichen: 6-2 gegen Oelsnitz, 0-1 gegen Lok.


Spielstatistik:
PSV: Selbmann - Neidhardt, Amstein, Zorn (Kießling), Blum - Müller S., Wild (Micklisch), Schubert, Hohmuth, Scharnagl - Gurando (Turban)
Torfolge:
1:0 Maihorn (79.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Uwe Naumann (VFC Plauen)
Zuschauer:  80


 
Spielbericht:
Mit der dritten Niederlage in Folge rutscht der Post SV Plauen auf Tabellenplatz sechs ab. Das 1:0 für den gastgebenden SV Theuma war verdient, da diese vor allem im zweiten Abschnitt fitter wirkten und sich dadurch ein klares Chancenplus erspielen konnten.

In den ersten 45 Minuten sahen die offiziell angegebenen 80 Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Post Plauen erwischte den besseren Start und ergriff die Initiative im Duell der Tabellennachbarn. Dennoch gelang es selten, gefährlich in den Strafraum des Aufsteigers eindringen zu können. Nach gut zehn Minuten präsentierte sich auch Theuma offensiver und näherte sich kontinuierlich dem Gehäuse von PSV-Keeper Jörg Selbmann an, doch auch dieser blieb am Tag der Arbeit zunächst weitesgehend arbeitslos. Nach dieser Theumaer Drangphase verlagerte sich das Spielgeschehen ins Mittelfeld, wo sich beide Teams neutralisierten. Der Halbzeitstand von 0:0 spiegelt das Geschehen in Durchgang eins gut wieder.

Für den ersten Aufreger nach der Pause sorgte Oliver Zorn´s Distanzschuss aus gut 35 Metern, welcher knapp am Kasten vorbeiflog. Zorn musste kurz darauf wegen gesundheitlicher Probleme vom Feld, Steve Müller rückte auf die Position des rechten Verteidigers. In der Folge gab es vom Post SV nur noch wenig Offensivaktionen zu sehen, Theuma übernahm das Heft des Handelns und drückte die Gäste in die eigene Hälfte. Lange Zeit sah es so aus, als ob das schwache Spiel ohne Tore endet, doch rund zehn Minuten vor Ende erzielte Thomas Maihorn von der Strafraumgrenze aus das Tor des Tages. In der verbleibenden Spielzeit konnten die Spitzenstädter, welche über weite Strecken der zweiten Halbzeit ausschließlich defensiv agierten, den Schalter nicht mehr umlegen. Schiri Uwe Naumann, welcher mit der fairen Partie keine Probleme hatte und souverän pfiff, beendete das Match beim Stande von 1:0.

Mit nur noch fünf Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz hat sich Post Plauen das Leben
selbstverschuldet wieder schwer gemacht. In der kommenden Woche gastiert der Tabellenvierte VfB Mühltroff auf dem Sportplatz Luisenstraße.

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
 
22. Spieltag - Samstag, 07.05.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)

Post SV Plauen - VfB Mühltroff
1:3 (1:1)

Post SV Plauen II 3-2 VfB Mühltroff II
Anstoß: 13.15 Uhr
 
 
    
 
 
Vorbericht:

Fünf Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung des Post SV Plauen auf den Relegationsrang 9 nur noch fünf, auf den 10. Platz nur noch sechs Zähler. Durch drei Niederlagen in Serie, zuletzt setzte es ein 0:1 in Theuma, näherten sich die Kicker von der Luisenstraße der gefährlichen Zone bedrohlich an.

Zwei Punkte vor Plauen liegt der Samstags-Gegner aus Mühltroff. Dabei könnten die Gäste bereits einen Dreier mehr auf dem Konto haben, hätte nicht der gesperrte Liebold vor drei Wochen in Oelsnitz mitgewirkt. Folge: das Sportgericht bestrafte den VfB und wertete das Spiel statt 8:1 (Stand nach 90 Minuten) mit 0:2. Patrick Planer schoss in den letzten fünf Partien ganze neun Tore und hat insgesamt schon 15 Buden erzielt (Anmerkung: die drei besten Torjäger des Post SV kommen zusammengerechnet ebenfalls auf 15 – Enrico Schneider (8), Sebastian Lang (4), David Volkmar (3) ). Mit Tim Neumeister und Hannes Böhl (beide 8x) spielen weitere treffsichere Akteure in Reihen des Vorjahresaufsteigers. Im Hinspiel behielt Mühltroff mit 3:0 die Oberhand. Insgesamt holte der VfB in dieser Spielzeit 13 Auswärtspunkte – genauso viele wie Post Plauen daheim.

Ersatzgeschwächt kämpft sich die Truppe von Trainer Thomas Schäbitz durch die Saison. Zuletzt fehlten neben den oben genannten Offensivkräften weitere vier Leistungsträger (Dieter Müller, Andy Künzel, Christian Seifert, Jens Dorn). Doch darauf wird kein Konkurrent Rücksicht nehmen. Viele Spieler, die im Laufe der Saison mehr Einsatzzeit forderten, stehen nun in der Pflicht. Post Plauen traf in der Rückrunde lediglich siebenmal – der schlechteste Wert aller Mannschaften. Betrachtet man allein das Jahr 2011, so beträgt die Ausbeute magere fünf Tore. Auch in der Defensive hapert es, denn mit 16 Gegentoren in acht Partien kassierte man knapp zwei Treffer pro Spiel. Deshalb muss der PSV nun endlich den Schalter umlegen und den zehnten Saisonsieg einfahren. Das man gegen Mühltroff gewin-nen kann, beweist das 4:1 aus dem Vorjahr. Mit einem Heimsieg würde Plauen am direkten Konkurrenten vorbeiziehen und könnte gestärkt in die nächsten Aufgaben gehen. Es warten in den kommenden Wochen Eichigt, Triebel sowie Tirpersdorf, also unmittelbare Gegner im Kampf um die Kreisliga. Die entscheidenden Wochen beginnen am Samstag.
Schiedsrichter ist Klaus Egerland von Merkur Oelsnitz.  

Spielstatistik:
PSV: Künzel - Neidhardt, Amstein, Zorn, Blum (Kießling) - Scharnagl (Micklisch), Schubert, Müller D., Müller S. - Hohmuth, Gurando (Wild)
Torfolge:
0:1 Eigentor (19.), 1:1 Scharnagl (38.), 1:2 Fortak T. (64.), 1:3 Planer (83.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Klaus Egerland (Merkur Oelsnitz)
Zuschauer: 
81
 
Spielbericht:

Trotz guter Leistung verlor der Post SV Plauen im Heimspiel gegen Mühltroff bereits zum vierten Mal in Folge. Dabei waren die Gäste keineswegs das bessere Team, zeigten sich jedoch vor dem Gehäuse effizienter als die Hausherren. Patrick Planer vollendete kurz vor Spielende einen Konter zum 1:3-Endstand und sorgte damit für die Entscheidung.

Das erste von fünf Endspielen um die neue Kreisliga begann relativ ausgeglichen. Beide Mannschaften tasteten sich peu-á-peu an die jeweiligen Strafräume heran, ohne jedoch gefährliche Szenen produzieren zu können. Etwas unglücklich ging Mühltroff in Führung: nach einem Einwurf setzte Hannes Böhl seinen Körper geschickt ein und brachte eine gefährliche Eingabe in den Torraum, welche Post-Verteidiger Oliver Zorn aus einem Meter im eigenen Kasten unterbrachte. In der Folgezeit musste sich der Post SV neu sammeln, während Mühltroff nun etwas zurückgezogener agierte. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff leitete Unglücksrabe Zorn mit einem Distanzschuss den Ausgleich ein. Nachdem der Ball vom Innenpfosten ins Feld zurückprallte vergab Mike Scharnagl zunächst, doch im zweiten Anlauf konnte der Mittelfeldspieler das Leder in den Maschen unterbringen. Kurz darauf hätte "Schari" beinahe für einen Doppelschlag gesorgt, seine Torschuß-Flanke flog aber an Freund und Feind vorbei ins Toraus. So blieb es beim 1:1 nach 45 Minuten.

Post Plauen kam hochmotiviert aus der Kabine und spielte folglich aktiver zum Tor als die Gäste. Mit teilweise schönen Spielzügen wurden regelmäßig Chancen erarbeitet, lediglich in der Umsetzung haperte es. So scheiterte u.a. Kai Hohmuth doppelt aus fünf Metern und der eingewechselte Sebastian Wild freistehend aus dem Rückraum. Zur derzeitigen Situation der PSV-Kicker passt jedoch, dass gerade in einer solchen Situation, als man den Gegner vermeintlich im Griff hat, ein Gegentor die inkonsequente Chancenverwertung bestraft. Eine Mühltroffer Eingabe konnte Verteidiger Sebastian Amstein nicht kontrollieren, Böhl spitzelte den Ball ins Zentrum zu Toni Fortak, der aus drei Metern keine Mühe mehr hatte. Doch Plauen steckte nicht auf und versuchte weiterhin, zum ersten Mal im Pflichtspieljahr 2011 ein zweites Tor zu erzielen. Allerdings traf wieder Mühltroff im richtigen Moment und machte nach gut 80 Minuten den Sack zu. Einen Konter über die linke Angriffsseite vollendete Planer, welcher bereits zum 16. Mal traf, im Fallen zum 1:3. Wenig später beendete der sehr gut pfeifende Klaus Egerland die Partie.

Trotz neunzigminütigem Kampf bleibt Post Plauen damit last-but-not-least zum vierten Mal in Serie ohne Punkte. Im Vergleich zu den vergangenen Partien ist aber ein deutlicher Aufwärtstrend, sowohl im spielerischen als auch im kämpferischen Bereich, zu erkennen gewesen. Am kommenden Sonntag gastiert die PSV-Delegation in Eichigt. Die Eintracht unterlag am Samstag mit 1:5 in Elsterberg und liegt deshalb weiterhin sechs Zähler hinter den Plauenern auf dem elften Rang. Beide Mannschaften sind zum Siegen verdammt.


(A. Neidhardt
)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
23. Spieltag - Sonntag, 15.05.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Eichigt)

 
 

  Eintracht Eichigt - Post SV Plauen
1:2 (0:0)

Eintracht Eichigt II 2-4 Post SV Plauen II
Anstoß: 13.15 Uhr

 
     
 
 
 
Vorbericht:
 
Sowohl Eichigt als auch Post Plauen kämpfen um einen Platz in der neuen Kreisliga. Als Siebter haben die Spitzenstäder derzeit vier Zähler Vorspung auf den Relegationsrang (Triebel). Eichigt hat zwei Punkte Rückstand auf den SVT und ist bei vier ausstehenden Spielen (Post, Pausa, Bad Elster, Straßberg) unter Zugzwang. Seit vier Spielen wartet der PSV auf Punkte, der Gastgeber erlebte dagegen zuletzt ein Wechselbad der Gefühle. Während Oelsnitz vor zwei Wochen mit 6:0 nach Hause geschickt werden konnte, unterlag das Team um den torgefährlichen Kapitan Reinhold in der Vorwoche mit 1:5 in Elsterberg.
Post Plauen bietet zum ersten Mal in dieser Saison Tobias Schmeißner auf, welcher seine Wechselsperre abgesessen hat. Der Mittelfeldspieler kam im Winter vom VfB Plauen Nord. Mit Kai Hohmuth, Sebastian Wild (beide Sturm) sowie Andy Künzel (Tor) werden weitere drei Neuzugänge auflaufen. Im Zusammenspiel der gesamten Mannschaft haperte es in der bisherigen Rückrunde, vieles blieb Stückwerk. Ob in Eichigt der Schalter endlich umgelegt werden kann, wird sich am Sonntag zeigen.
 
 

Spielstatistik:
PSV: Künzel - Neidhardt, Amstein, Zorn, Blum  - Scharnagl (Volkmar), Schubert (Micklisch), Müller D., Schmeißner (Müller S.) - Hohmuth, Wild
Torfolge: 0:1 Hohmuth (54.), 1:1 St. Penzel (62.), 1:2 Müller D. (66.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Dieter Luderer (VfB Schöneck)
Zuschauer:  45

 
 
Spielbericht:

Ein über weite Strecken fades Spiel zwischen zwei Konkurrenten um die neue Kreisliga gewann der Post SV Plauen in Eichigt mit 2:1. Nicht nur Edelfan Gerd Steinbach bezeichnete den Sieg als "schwere Geburt", doch die Einstellung stimmte zu jeder Zeit und letztendlich zählen einzig und allein die drei überlebenswichtigen Zähler.

Bereits nach wenigen Minuten hatten die wie immer zahlreich angereisten Post-Fans den Torschrei auf den Lippen, doch Mannschaftskapitän Dieter Müller scheiterte binnen kurzer Zeit doppelt aus aussichtsreicher Position. Plauen war bemüht, spielerisch Torchancen zu erarbeiten, doch oftmals scheiterte man an der vielbeinigen Verteidigung. Oliver Zorns Versuch aus gut 30 Metern verfehlte nach gut 25 Minuten das Ziel. Auf der Gegenseite parierte Andy Künzel stark gegen den frei vor ihm auftauchenden Eichigt-Kapitän Reinhold. In der Folge verflachte die Partie, der Post SV agierte nun häufig zu unpräzise in der gegnerischen Hälfte. Allerdings verpasste es die Eintracht, diese wohl auch konditionell bedingte Schwächephase für sich zu nutzen.
Zur Halbzeit bemängelte PSV-Trainer Thomas Schäbitz das Flügelspiel, weshalb mit dem wiedergenesenen David Volkmar und Steve Müller zwei neue Mittelfeldspieler das Feld betraten. Debütant Tobias Schmeißner, welcher seine Wechselsperre abgesessen hat, und Mike Scharnagl blieben in der Kabine. Mit neuer Luft war Plauen zu Beginn des zweiten Abschnittes das aktivere Team. In der 54. Minute erlöste Strafraumstürmer Kai Hohmuth die Post-Delegation mit seinem Treffer zum 1:0. Allerdings währte die Freude nicht lange. Rund zehn Minuten nach der Führung glich Penzel für Eichigt aus. Die Post-Defensive konnte eine Standardsituation nicht abwehren, Eintrachts Toptorschütze erkannte die Lücke und vollendete vom Elfmeterpunkt ohne Probleme. Eine ansonsten höhepunktarme Partie erlebte nun ihre entscheidende Phase. Dieter Müller nahm das Heft in die Hand und brachte die Postler nach 66 Minuten erneut in Front. Sein Rechtsschuß(!) schlug unhaltbar im Gehäuse ein. Für die restliche Spielzeit zogen sich die Gäste zurück und lauerten auf Konterchancen. Hohmuth nach Volkmar-Eingabe und Joker David Micklisch scheiterten jedoch. Eichigt verstärkte mit der Einwechslung von Pötzsch seine Offensivbemühungen, doch auch die drei Stürmer sowie der nachrückende Penzel konnten sich nicht entscheidend in Szene setzen. Trotz nachlassender Kräfte lieferte Plauen einen tollen Kampf ab und verdiente sich somit die drei Punkte. Schiri Luderer, der nach dem Pokalspiel gegen den VfB Plauen Nord noch im Zentrum der Kritik stand, pfiff hervorragend und hatte keine Probleme.

Aufgrund der Siege von Triebel (4:1 gegen Elsterberg) und Tirpersdorf (12:0 gegen Oelsnitz II) liegt Post Plauen weiterhin vier Zähler vor dem Relegationsrang. In den kommenden Wochen trifft man also auf die direkte Konkurrenz. Sonnabend gastieren die verletzungsgebeutelten Triebeler an der Luisenstraße, eine Woche später lautet die Auswärtsaufgabe SSV Tirpersdorf (Achtung: Spiel am Samstag, nicht wie gewohnt Sonntag). Dazu ist es nötig, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und mittels Kampf zumindest keine Niederlagen zu kassieren. Hoffentlich wird dann auch im Vergleich zum Eichigt-Spiel das "Eis-am-Stiel"-Wetter zurückkehren .


(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
 
24. Spieltag - Samstag, 21.05.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)

  Post SV Plauen - SV Triebel
1:2 (0:1)

Post SV Plauen II 1-6 SV Triebel II
Anstoß: 13.15 Uhr

      
 

Vorbericht:
Zum vorletzten Heimspiel der Saison empfängt Post Plauen die Sportsfreunde vom SV Triebel. Die Gäste liegen aktuell vier Punkte hinter den Spitzenstädtern auf Rang 9 und wollen mit einem Auswärtssieg ihre Ansprüche auf die Kreisliga untermauern.
Beide Teams plagen sich derzeit mit einigen Ausfällen herum. Während beim PSV mit Jens Dorn (schwere Knieverletzung im Hinspiel), Enrico Schneider und Christian Seifert seit geraumer Zeit drei wichtige Spieler fehlen, erwischte es Triebel zuletzt in verschärfter Form. Binnen weniger Wochen verletzten sich Torwart Ingo Wick, Kapitän Marco Haller sowie Goalgetter Ronny Künzel schwer, zudem fallen Libero Christian Schmidt und Marco Schwab sowie einige arbeitsbedingt verhinderte Akteure aus. Dennoch ist der SVT, welcher seit dem Winter ein neues Trainergespann aufbietet, zum Siegen verdammt. Mit Carlos Mussago, Spielertrainer Jens Degenkolb und den Hanitzsch-Brüdern Jürgen und Matthias stehen weiterhin torgefährliche Offensivkräfte im Kader, die jederzeit ein Match entscheiden können. Triebel verdiente sich in den vergangenen Jahren viel Respekt an der Luisenstraße, auch wenn die Bilanz der letzten Aufeinandertreffen ausgeglichen ist (7 Spiele, davon 2 im Kreispokal: 1 Remis, 3 Siege Post, 3 Siege Triebel (inkl. 1 Sieg durch Elfmeterschießen)). Auch die jüngere Historie spricht für die Qualität der Gäste: 4:1 gegen Bobenneukirchen, 4:0 in Oelsnitz, 4:1 gegen Elsterberg. Trotz vier Zähler weniger auf dem Punktekonto hat Triebel das um zehn Treffer bessere Torverhältnis im Vergleich zu den Postlern. Der SVT hat derzeit einen Lauf, den es hauptsächlich mit Kampf und Laufbereitschaft ab der ersten Minute zu beenden gilt.

Beim Post SV Plauen fehlen neben den oben genannten Verletzten auch die gelb-gesperrten Sebastian Amstein und Patrick Schubert. Dafür kehrt Sebastian Lang nach abgesessener Rotsperre ins Team zurück. Beim 2:1-Auswärtserfolg in Eichigt (Tore durch Hohmuth und D. Müller) feierte des weiteren Tobias Schmeißner sein Debüt und David Volkmar (nach Verletzung im Hinspiel) ein 45-Minuten-Comeback. Zum Erreichen der Kreisliga sind weitere Punkte unerlässlich, sodass ein Heimdreier das einzige Ziel des heutigen Spiels sein muss. Pack Ma´s!

Schiedsrichter ist, wie bereits in Elsterberg am 2. Spieltag (2:0 für den PSV), Marcus Vogt aus Markneukirchen.
 

Spielstatistik:
PSV: Künzel - Neidhardt, Zorn, Müller S., Blum - Schmeißner (Volkmar), Müller D., Wild, Scharnagl (Micklisch) - Hohmuth, Lang (Kießling)
Torfolge: 0:1 Degenkolb (22.), 1:1 Hohmuth (56.), 1:2 Ollhoff (74.)

Platzverweise: Zorn (78.)
Schiedsrichter: Marcus Vogt (Markneukirchen)
Zuschauer: 79

 

Spielbericht:
Eine weitere unnötige Niederlage bringt Post Plauen ernsthaft in die Bredouille. Nach kollektivem Abwehrversagen brachte Spielertrainer Degenkolb die Gäste in Führung, Hohmuth glich zu Beginn der zweiten Hälfte aus. Thomas Ollhoff, der sein erstes Spiel seit zwei Jahren bestritt, führte Triebel dann per Treffer Marke "Tor des Monats" auf die Siegerstraße.

Zwei stark ersatzgeschwächte Mannschaften hatten einige Probleme, in die so wichtige Partie zu kommen. Es entwickelte sich ein von Fehlern geprägtes Spiel, dessen vorläufiger, aus Post-Sicht negativer, Höhepunkt nach gut zwanzig Minuten zustande kam. Die gesamte Post-Abwehr rückte unnötigerweise bis teils tief in die gegnerische Hälfte auf, der Pass von Libero Neidhardt fand seinen Weg zum Mitspieler nicht, Triebel konterte schnell über die linke Angriffsseite und konnte durch den im Zentrum freistehenden Degenkolb, welcher den Ball unter PSV-Kepper Künzel hindurchbeförderte und danach einschob, in Führung gehen. Die erste und nahezu einzige nennenswerte Torchance in der ersten Hälfte führte somit zum Tor für die Gäste.
Den zweiten Spielabschnitt gestaltete Post Plauen zunächst partiell druckvoll, inklusive guter Gelegenheiten. Kai Hohmuth gelang der Ausgleich gut zehn Minuten nach Wiederbeginn, indem er Triebel-Torwart Eschebach anschoß. Der Gastgeber war nun beflügelt und drängte auf die Führung. Sebastian Wild scheiterte mit seinem Versuch aus der zweiten Reihe, Oliver Zorn beförderte einen Freistoß knapp über das Gebälk. Die klarste Chance vergab der zur Halbzeit eingewechselte David Volkmar, der zwei Abwehrspieler klasse überlupfte, dann jedoch genau auf Eschebach zielte. Wenig später rammte jedoch Triebel den Pfahl ins leidgeprüfte Post-Herz. Oliver Zorn schoß beim Klärungsversuch einen annahenden SVT-Angreifer an, den in die Luft springenden Ball nahm Comebacker Thomas Ollhoff volley, sodass sich dieser hinter Künzel in die Maschen senkte. Wenig später sah Zorn gelb-rot, ein Platzverweis, der sich angekündigt hatte. In den letzten Spielminuten fiel es dem Gastgeber, wie schon über weite Strecken des gesamten Spiels, schwer, klare Torgelegenheiten zu erspielen bzw. zu erarbeiten. Es blieb somit beim 1:2. Schiri Marcus Vogt, der eine gute, kreisligareife Leistung bot, zu Beginn allerdings etwas einseitig die Karten verteilte, hatte keine Probleme mit der Begegnung und war über die gesamten neunzig Minuten ein souveräner Leiter dieser brisanten Begegnung.

Nach diesem Rückschlag gilt von nun an die volle Konzentration dem SSV Tirpersdorf, der nächsten Samstag Gastgeber für den Post SV sein wird.

(A. Neidhardt)

 
1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
25. Spieltag - Samstag, 28.05.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Jägerswald-Arena Tirpersdorf)


  SSV Tirpersdorf - Post SV Plauen
0:0 (0:0)


SSV Tirpersdorf II 6-1 Post SV Plauen II
Anstoß: 13.15 Uhr

    
 
 Vorbericht:
Des Dramas vorletzter Akt findet am Samstag in Tirpersdorf statt. Mit einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz und fünf Zählern auf den gastgebenden SSV steht eine Entscheidung über die Ligenzugehörigkeit bzgl. der Saison 2011/12 unmittelbar bevor. Triebel, aktuell Neunter, gewann in der Vorwoche mit 2:1 beim Post SV und würde derzeit an den Entscheidungsspielen gegen den Vertreter der 1. Kreisklasse, Staffel 2 (ehemals Göltzschtal) teilnehmen (entweder Treuen II oder Rothenkirchen; Spiele am 13. und 18.06.). Pausa und Bad Elster heißen die nächsten Gegner des SVT, also die beiden bereits abgestiegenen Schlusslichter der Tabelle. Plauen tritt dagegen nun in Tirpersdorf und nächsten Samstag gegen Bobenneukirchen an.
Umstellungen wird es wieder in der Abwehr geben, da Oliver Zorn erneut gelb-rot-gesperrt fehlt. Sebastian Amstein kehrt wohl wieder ins Team zurück. Tirpersdorf zeichnet sich vor allem durch eine hochgefährliche Offensive aus. Kapitän Steffen Vogel (13 Tore), Nino Lassek (11) und Andreas Vogel (10) erzielten zusammen nur ein Tor weniger als die gesamte Mannschaft des Post SV Plauen. Es wird folglich von enormer Bedeutung sein, dass die Defensive kompakt steht und nach vorn Nadelstiche gesetzt werden können.
Im Hinspiel erduselte sich der PSV ein 2:1 gegen den Tabellenzehnten, der immerhin die fünftbeste Rückrundenmannschaft stellt und nach Spitzenreiter Straßberg die zweitmeisten Heimtore erzielen konnte (woran allerdings das 12:0 gegen Oelsnitz vor zwei Wochen großen Anteil besitzt).

Schiedsrichter ist nicht mehr der abgesetzte Bertram Grimm, sondern Ulrich David vom VFC Plauen.
 

Spielstatistik:
PSV: Künzel - Neidhardt, Blum, Amstein, Müller D. (Schmeißner) - Müller S., Volkmar (Kießling), Wild, Schubert (Micklisch) - Lang, Hohmuth
Torfolge: -

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Ulrich David (VFC Plauen)
Zuschauer: 90

 
Spielbericht:
Nach einem 0:0 zwischen Tirpersdorf und Post Plauen steht fest, dass der gastgebende SSV in der kommenden Saison nur 1. Kreisklasse spielt, während der PSV zumindest den Relegationsrang sicher hat. Sollte Schreiersgrün aus der Bezirksklasse aufsteigen, wären die Postler sogar sicher für die Kreisliga qualifiziert.

Nähert sich die Spielzeit ihrem Ende, so beginnen viele Sätze mit "wenn". Wenn Plauen eine der zahlreichen guten Chancen verwertet hätte, dann wäre man der Kreisliga einen großen Schritt näher. Wenn der ein oder andere Spielzug eher abgeschlossen worden wäre, hätte man vielleicht ein Tor erzwingen können. Wenn Tirpersdorf kurz vor Schluss einen Hundertprozenter statt an die Latte in den Kasten befördert hätte, wären die Post-Gesichter allerdings noch länger gewesen. Wenn die Katze ein Pferd wäre, könnte sie den Baum hochreiten. Fakt ist, dass dieses torlose Remis keinem der beiden Teams hilft. Tirpersdorf war zum Siegen verdammt, um überhaupt noch Chancen auf die Kreisliga zu haben. So begann der Aufsteiger von 2008 mit offensiver Ausrichtung und konnte vor allem über die Station Steffen Vogel einige Achtungszeichen setzen. Bei einem Kopfballtorpedo von Weller war Post-Keeper Andy Künzel machtlos, der Ball verfehlte das Ziel aber knapp. Auch auf der anderen Seite brannte es teilweise lichterloh. Steve Müller hätte bereits nach wenigen Minuten für die Führung sorgen können, verzog aber aus knapp zehn Metern. Sebastian Wilds Versuch strich ebenso am langen Pfosten vorbei wie kurz darauf ein Schuss von Sebastian Lang. Angetrieben vom zentralen Mittelfeldduo Volkmar/Wild kontrollierte Post Plauen über weite Strecken die Partie, verpasste es jedoch, entscheidende Aktionen erfolgreich abzuschließen.
In Durchgang zwei ergriff zunächst Tirpersdorf die Initiative, doch der stets hervorragend mitspielende Torhüter Andy Künzel entschärfte die ein oder andere brenzlige Situation. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff verletzte sich PSV-Kapitän Dieter Müller und musste ausgewechselt werden. Dennoch blieb Post Plauen am Ball und profitierte beinahe von einer Unsicherheit des SSV-Torwarts, der zunächst den Ball abklatschen ließ und in der Folgeaktion David Volkmar elfmeterreif umklammerte. Schiedsrichter Ulrich David, der über weite Strecken keine klare Linie fand und somit einige Nickligkeiten heraufbeschwor, verzichtete jedoch auf den Pfiff. Vielleicht aus Angst, dass ihn Volkmar Sekunden später dafür abschießen wollte, schmiß sich Schiri David auf den Boden und kauerte dort wie ein Häufchen Elend, wurde aber verschont. In der Folgezeit verpasste es Plauen häufig, im richtigen Moment abzuschließen. Viel zu oft dribbelte man sich fest oder spielte Angriffszüge zu unpräzise aus. Tirpersdorf wurde immer offensiver, hatte dabei auch einen ersten Lattentreffer nach Distanzschuß, doch die sich ergebenden Konterchancen verliefen entweder im Sande oder verfehlten den Kasten. So wäre dem Gastgeber kurz vor Ultimo fast der "Lucky Punch" geglückt, doch erneut rettete das Gebälk für eine in dieser Situation schlecht stehende Post-Hintermannschaft.

Am kommenden Samstag empfängt der Post SV Plauen den SV Bobenneukirchen, derzeit Tabellenzweiter. Ein großer Dank gilt auch Post-Trommler Nico Schmidt, der Blau-Gelb wie immer klangvoll unterstützte.

Anmerkung: Nach nun 13 Auswärtsspielen lässt sich feststellen, dass die Tirpersdorfer Heimlinienrichter mit Abstand die miserabelsten waren. Während sich der eine generell für seine Farben entschied und teilweise gar ins Spielgeschehen eingriff, wusste der andere ab Beginn der zweiten Hälfte plötzlich nicht mehr, was Abseits war, obwohl die Fahne in den ersten 45 Minuten erstaunlich oft in die Höhe ragte. Das ist grob unsportlich und beschämend für einen Verein, der solche Dinge in keinster Weise nötig hat.

(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
26. Spieltag - Samstag, 04.06.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße)


 
Post SV Plauen - SV Bobenneukirchen
0:3 (0:2)

Post SV Plauen II 3-0 SV Bobenneukirchen II
Anstoß: 13.15 Uhr
 
      
 
Vorbericht:
Nach 25 gespielten Partien wurde der Post SV Plauen vom ersten (Spieltag 1) auf den neunten Tabellenplatz durchgereicht. Trotz zeitweise neun Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang deutet nun vieles darauf hin, dass die Spitzenstädter am 13. sowie 18.06. zu einer Ehrenrunde antreten müssen, um die neue Kreisliga doch noch realisieren zu können. Durch das 0:0 in Tirpersdorf ist zumindest ein einstelliges Endresultat gesichert, womit das Saisonziel der Blau-Gelben allerdings in ernsthafter Gefahr wäre.  

Der Gegner aus Bobenneukirchen verspielte am vergangenen Wochenende auf eigenem Geläuf den Staffelsieg (3:5 gegen Elsterberg, während Straßberg zeitgleich 3:1 in Mühltroff gewann und somit nicht mehr vom Thron zu schubsen ist), möchte aber beim PSV den Vizemeistertitel sichern. Dabei ruhen die Hoffnungen vor allem auf Carlos Grimm und Andy Rödel, die zusammen bereits 40 Tore erzielen konnten und somit fünfmal öfter einnetzten als alle Post-Akteure zusammen. Verzichten muss Boben-Trainer Frieder Schwab auf die gesperrten Matthias Füssel und Oliver Pötzsch, welcher bereits im Hinspiel fehlte. Damals konnte Plauen, dank einer exzellenten Mannschaftsleistung, mit 1:0 siegen (Tor des Tages durch Enrico Schneider).

Von diesen Tagen sind die Haselbrunner derzeit meilenwert entfernt. Als Rückrundenzehnter konnte man in den letzten sieben Spielen nur 4 von 21 möglichen Punkten holen. Folgerichtig stürzte Plauen im Klassement radikal ab. Mit 11 Toren aus 12 Rückrundenspielen (Vergleich: 24 Buden in der Hinrunde) besitzt man aktuell die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur die Absteiger aus Bad Elster (25) und Pausa (30) trafen seltener. Allgemein agierte der Post SV in den letzten Wochen und Monaten größtenteils mit einer „Laissez Faire“-Einstellung und spielte nach dem Motto: „Wenn wir heute nicht gewinnen, gewinnen wir eben nächste Woche“. Doch mittlerweile steht das Wasser bis zum Hals, sodass ein Heimerfolg gegen das spielstarke Bobenneukirchener Team absolute Pflicht ist. Pünktlich zum letzten Spieltag ist der einst komfortable Vorsprung dahin, der PSV wurde vom Gejagten zum Jäger. Vielleicht setzt diese Situation neue Kräfte frei, denn darauf ist der gesamte Verein nun angewiesen. Dessen sollte sich jeder bewusst sein. 

Schiedsrichter ist Siegfried Jahn aus Kürbitz.
 
Spielstatistik:
PSV: Künzel - Neidhardt, Zorn (Micklisch), Amstein, Müller D. (Gurando) - Scharnagl, Schubert, Wild, Müller S. - Lang (Schmeißner), Hohmuth
Torfolge: 0:1 A. Rödel (12.), 0:2 Grimm (34.), 0:3 A. Rödel (83.)

Platzverweise: -
Schiedsrichter: Siegfried Jahn (Kürbitz)
Zuschauer: 78

 
Spielbericht:
Von Beginn an sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, in der Bobenneukirchen die abgeklärtere Mannschaft war und zum jeweils richtigen Zeitpunkt die Tore erzielen konnte. Das größte Manko der Hausherren war einmal mehr die Chancenverwertung, sodass Post Plauen nach 26 Saisonspielen die drittwenigsten Treffer zu Buche stehen hat. Sebastian Wild scheiterte am Pfosten, Kai Hohmuth verpasste den Ball wenige Zentimeter vor der Torlinie. Die Gäste machten es besser: Andy Rödel traf per trockenem Flachschuß, Carlos Grimm überlupfte Andy Künzel im Post-Gehäuse und wiederrum Andy Rödel profitierte wenige Minuten vor Schluss von der am Ende ihrer Kräfte angekommenen Post-Defensive.

Im Vergleich zum torlosen Tirpersdorf-Spiel musste Post-Coach Thomas Schäbitz auf David Volkmar und Falk Blum verzichten, was die Hausherren letztendlich nicht kompensieren konnten. Dennoch besaß Plauen die erste gute Chance in einer sehr fairen Begegnung: Sebastian Wild scheiterte per Kopf nach Neidhardt-Flanke. Wenig später startete Kai Hohmuth in die Tiefe, bekam den Ball und lief alleine auf SVB-Keeper Frank Eimer zu, suchte jedoch nicht selbst den Abschluss und vergab somit aus aussichtsreicher Position. In der Folge wurde Bobenneukircher gefährlicher und konnte nach einer knappen Viertelstunde in Führung gehen. Einen langen Ball schirmt Carlos Grimm zunächst gut ab und legt ihn danach mustergültig für Kapitän Andy Rödel auf, welcher sich aus gut zwanzig Metern nicht zweimal bitten lässt. Blau-Gelb reagiert verunsichert und produziert nur noch über Oliver Zorn´s Freistoß TorgefahrAnders die Gäste, denen sich nun gute Chancen boten. Enrico Groh verzieht jedoch aus halbrechter Position innerhalb des Sechzehners, die Bälle auf Carlos Grimm, der sich des öfteren von Gegenspieler Zörn lösen konnte, waren stets ein Stück zu lang. Dies änderte sich beim 0:2, als erneut Andy Rödel seine Freiheiten mit einem Pass auf Grimm nutzte und dieser per Lupfer vollendete.
Zu Beginn der zweiten Hälfte war Post Plauen aktiver, vergab aber gewohnheitsgemäß die besten Möglichkeiten. Während der Pfosten Sebastian Wilds ersten PSV-Treffer verhinderte, rutschten kurz darauf sowohl Mike Scharnagl als auch Kai Hohmuth an einer scharfen Eingabe vorbei. Agil präsentierte sich der zur Halbzeit eingewechselte Tobias Schmeißner, dem jedoch das Glück im Abschluss fehlte. Ohne Anschlusstreffer rannten die Postler bei schwülem Wetter weiter dem 2-Tore-Rückstand hinterher, mussten aber ab Mitte der zweiten Hälfte ihren Anstrengungen Tribut zollen. Auf der Gegenseite scheiterte Carlos Grimm bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Lupfen, knapp. Endgültig entschieden gewesen wäre das Spiel, wenn Rödels 17m-Freistoß vom Innenpfosten aus die Torlinie überquert hätte, doch der Fußballgott zeigte in dieser Situation Erbarmen mit den Hausherren. Nichtsdestotrotz gelang es dem Spielmacher der Gäste wenig später, den Sack zuzumachen. Nach gewonnenem Zweikampf gegen Post-Libero Neidhardt schob Andy Rödel den Ball ins kurze Eck und sorgte damit für den Endstand. Schiri Siegfried Jahn hatte beim verdienten Erfolg des SVB keine Probleme und war stets ein guter Leiter dieser Partie.

Vom nötigen Sieg war der Post SV Plauen zu weit entfernt, um sich über die Tatsache zu ärgern, dass Konkurrent Triebel in Bad Elster patzte (0:2). Die ehemaligen Bezirkskicker Rödel und Grimm machten in dieser Partie ganz klar den Unterschied aus, ihren individuellen Fähigkeiten hatten die Gastgeber wenig entgegenzusetzen. Nun gilt es, die Kräfte für die Relegationsspiele gegen Rothenkirchen (13.06.(A) und 18.06.(H)) zu mobilisieren. Londa unterlag am Samstag zu gleicher Zeit mit 0:10, präsentiert sich demzufolge auch nicht unbedingt in guter Form. Trotzdem wird jeder, der zwei Beine hat und geradeaus laufen kann, benötigt, um den Kreisliga-Einzug doch noch schaffen zu können.


(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011
Hinspiel Relegation - Montag, 13.06.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Sportplatz Wildenauer Straße, Rothenkirchen)


 
 
 
Londa Rothenkirchen - Post SV Plauen
1:4 (0:3)
 
    

Vorbericht:
Tod oder Gladiolen - so könnte man die Relegationsspiele um den Einzug in die neue Kreisliga titulieren. Nach dem Reichenbacher 2:0-Heimerfolg über Stollberg steht fest, dass der Sieger aus den K.O.-Spielen sicher in der dritthöchsten Spielklasse des Kreisverbandes bleibt.

Der Gegner, Londa Rothenkirchen, dürfte dabei eine weitgehend unbekannte Variable darstellen, denn in der näheren Vergangenheit begegnete man sich einzig beim Wildenauer Sommerturnier. Als neuntplatzierter der Göltzschtalstaffel hat die Truppe von Spielertrainer Rico Pehlke ihr Saisonziel, welches, warum auch immer, zehnter Platz lautete, übertroffen. Dabei sah es nach einer ordentlichen Vorrunde mit 5 Siegen, 5 Unentschieden und nur 3 Niederlagen noch deutlich besser aus als in der Rückrunde, wo Londa offensichtlich die Luft ausging (4 Siege, 9 Niederlagen). Ähnlich erging es dem Post SV Plauen. Mit 6 Siegen, 3 Remis und 4 Niederlagen belegte man nach 13 Spielen einen sicheren sechsten Rang mit Tendenz nach oben, doch die Rückserie belehrte Blau-Gelb eines Besseren. Mit 4 Siegen (gegen die vier Letztplatzierten im Tableau), einem Unentschieden (gegen den Fünftletzten) und 8 Niederlagen zeigte die Leistungskurve eindeutig nach unten. Es wird also derjenige die Relegation gewinnen, der das bisher schwache Jahr 2011 am besten hinter sich lässt und den Kopf frei von den Enttäuschungen der letzten Wochen bekommt.

Für das Hinspiel nominierte Post-Coach Thomas Schäbitz einen siebzehn Mann starken Kader. Mit dabei sind Enrico Schneider, welcher trotz Fingerverletzung nach mehrwöchiger Pause aufläuft, Kevin Stüber, der rechtzeitig seinen Pass erhalten und beim Pfingstturnier einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat, sowie die zuletzt angeschlagenen Dieter Müller, David Volkmar und André Neidhardt. Damit stehen dem Post SV im Gegensatz zur regulären Saison, wo aufgrund der Reserve-Spiele nur eingeschränkt Wechsler zur Verfügung standen, einige taktische Varianten offen. Im Gegensatz zu Rothenkirchen haben die Spitzenstädter einen jungen Kader, inklusive den Routiniers Dieter Müller, Steve Müller, Falk Blum und Mike Scharnagl. Im offiziellen Aufgebot von Londa kicken hingegen einige Ü40-Akteure, Spieler Anfang 20 bilden die Ausnahme. Dennoch belegte der Gastgeber den mit Abstand letzten Platz im Fairness-Ranking. 55 gelbe Karten erreichte kein anderes Team der 1. Kreisklasse (d.h. von insgesamt 28 Teams war Londa das unfairste). Weiterhin deuten vier gelb-rote und zwei rote Karten auf einige Undiszipliniertheiten hin, welche dem PSV jedoch auch nicht unbedingt fremd sind (36 gelbe, 4 gelb-rote sowie eine rote). Da diverse Rothenkirchener bereits vier gelbe Karten gesammelt haben, schonte Pehlke diese zuletzt. Dennoch spricht ein 0:10 gegen Rotschau Bände über Einstellung und Motivation. Den Plauenern muss es also gelingen, möglichst früh effiziente Nadelstiche zu setzen, um somit dem Konkurrenten den vielleicht letzten Nerv ziehen zu können. Allerdings dürften sich beide Teams zunächst Abtasten, um das jeweils spielerische Vermögen feststellen zu können. Gelingt es Post Plauen, das ein oder andere Auswärtstor zu erzielen, stehen die Chancen zweifelsohne gut, am Ende als "lachender Neunter" die schwache Saison hinter sich zu lassen.
 
 
Spielstatistik:
PSV: Künzel (Horlbeck) - Müller D., Amstein, Scharnagl, Neidhardt - Müller S., Schneider, Volkmar (Lang), Schubert (Schmeißner) - Hohmuth, Wild
Torfolge:
0:1 Eigentor Gaida (27.), 0:2 Hohmuth (29., FE), 0:3 Volkmar (35.),  1:3 Bretschneider (47.), 1:4 Müller S. (67.)

Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Martin Reichardt (VFC Plauen) / Manfred Jahn (Kürbitz) / Ulrich David (VFC Plauen)
Zuschauer: 150

 
Spielbericht:
Dank eines 4:1-Auswärtssieges steht die Tür zur Kreisliga für den Post SV Plauen weit offen. Durchgehen muss die Mannschaft am kommenden Samstag (18.06.), wenn Londa Rothenkirchen zum Rückspiel an der Luisenstraße gastiert. Aus einer geschlossen guten Teamleistung ragte Linksaußen Steve Müller heraus, der an drei Treffern beteilgt war.

Post Plauen begann nervös und hatte zunächst einige Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Sowohl nach Querpass von Sebastian Wild als auch nach eigenem Eckball hatte Londa gute Kontergelegenheiten, doch spätestens beim stets souveränen Andy Künzel im Post-Tor, welcher mehrmals seine Stärke bei hohen Bällen demonstrieren konnte, war Endstation. Nach gut zehn Minuten übernahmen die Spitzenstädter die Kontrolle über das Relegationshinspiel. Kai Hohmuth und David Volkmar hatten nach teils schönen Kombinationen gute Torgelegenheiten, doch bis zur 27. Minute behielten beide Keeper ihre saubere Weste. Dies änderte sich nach einem auf den kurzen Pfosten gezogenen Eckstoß von Steve Müller, der von Oldie Gaida per Kopf ins eigene Netz verlängert wurde. Rothenkirchen reagierte geschockt, Post Plauen bestrafte dies, im Gegensatz zu den vergangenen Wochen, eiskalt und drängte auf weitere Treffer. Nachdem David Volkmar im Strafraum von den Beinen geholt worden war, erhöhte Kai Hohmuth aus elf Metern sicher zum 2:0. In der 35. Minute gelang den Gästen gar der dritte Treffer. Dabei sah Londa-Torwart Bley alles andere als gut aus: einen Müller-Freistoß klatschte er nach vorn ab, Volkmar vollendete.
Hohmuth hätte den Torreigen beinahe fortgesetzt, doch nach Kabinettstückchen von Wild kam er einen Tick zu spät. Bis auf Schildroths Versuch blieb der Gastgeber in den folgenden Minuten harmlos - Halbzeitstand 0:3.

Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatten die Postler Anlaufprobleme. Dieter Müllers Spieleröffnung wurde abgefangen, Angreifer Bretschneider drang in den PSV-Sechzehner ein, schob die Kugel ins lange Eck und ließ Künzel damit keinerlei Abwehrchance. Rothenkirchen setzte nun alles daran, per zweitem Treffer die Relegation wieder offen zu gestalten. Vor allem durch Standardsituationen sorgte Londa für Gefahr, so unter anderem Gaida oder Fuchs. Ein von Steve Müller getretener Freistoß entschied das Hinspiel  dann jedoch endgültig zu Gunsten des PSV, wobei wiederrum Bley keine gute Figur abgab (67. Minute). Post Plauen zog sich nun zurück und lauerte auf Kontersituationen. Rückkehrer Enrico Schneider vergab die größte Chance auf den fünften Treffer, als er allein auf das Tor der Gastgeber zulief. Allerdings war deren Keeper dieses Mal auf der Höhe und klaute dem Post-Toptorschützen die Kugel vom Fuß. Wermutstropfen des guten Auswärtsspiels war die Verletzung von Andy Künzel, der im Luftkampf unglücklich mit einem annahenden Stürmer zusammenprallte und einen Beckenanbruch erlitt. In dieser Situation kann man den Rothenkirchenern, die teils überhart agierten, keinen Vorwurf machen. Nach mehrminütiger Unterbrechung setzte Schiri Martin Reichardt das Match fort, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr.

Mit vier Auswärtstoren ist die Basis für ein erfolgreiches Gesamtergebnis geschaffen, doch auch im Rückspiel muss mit höchster Konzentration dafür gesorgt werden, dass Londa möglichst kein frühes Tor gelingt. Plauen kann sich nur noch selber schlagen.


(A. Neidhardt)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2 - Saison 2010/2011 Rückspiel Relegation - Samstag, 18.06.2011 - Anpfiff 15.00
(Spielort: Luisenstraße Plauen)


 
Post SV Plauen - Londa Rothenkirchen
Abbruch nach 56 Minuten


Hinspielergebnis: 4-1 für Post Plauen
 
 
   
 
Vorbericht:
Noch 90 Minuten verbleiben in der beinahe abgelaufenen Spielzeit 2011/2012 für den Post SV Plauen und Londa Rothenkirchen. Während die meisten anderen Mannschaften des Vogtländischen Fußballverbandes bereits in der Sommerpause sind, kämpfen sechs Teams in der Relegation um Aufstieg bzw. Klassenerhalt. Einen enttäuschenden Pfingstmontag erlebten die anderen beiden Mitstreiter des ehemaligen Plauener Verbandes (Concordia Plauen unterlag in Coschütz mit 1:4, Weischlitz kam daheim trotz 3:1-Führung nur zu einem 3:3-Remis gegen Neumark), doch Post Plauen glückte der lang ersehnte Befreiungsschlag. Dank eines 4:1 in Rothenkirchen stehen die Spitzenstädter unmittelbar vor dem Einzug in die Kreisliga. Ob die Gegner nächstes Jahr u.a. Jößnitz, Wacker, Ranch und Lok oder aber Bad Brambach, Markneukirchen, Taltitz und Großzöbern heißen, liegt in den Händen der Blau-Gelben, denn nach dem guten Hinspielresultat kann man sich nur noch selbst schlagen.

Londa zeigte am 13.06. eine enttäuschende Leistung und war vollkommen ab-hängig von Routinier Gaida, der im Mittelfeld die Fäden zog. Die Ironie des Spiels war, dass ausgerechnet ihm das Eigentor zum 0:1, vielleicht die spielentscheidende Situation, passierte. Danach war Rothenkirchen geschockt, während es Post Plauen dieses Mal exzellent verstand, effektiv nachzulegen. Kai Hohmuth verwandelte keine fünf Minuten nach der Führung einen Foulstrafstoß, nachdem David Volkmar im Sechzehner von den Beinen geholt wurde. Wenig später vollendete Volkmar, welcher im Sommer auf die Walz geht und somit mehrere Jahre fehlen wird, aus Nahdistanz nach einem katastrophalen Torwartfehler. Bretschneiders Anschluss-treffer kurz nach Wiederbeginn führte zum Aufbäumen des Gastgebers, welches jedoch durch Steve Müller´s Freistoßtor jäh gestoppt wurde. Zehn Minuten vor Spielende verletzte sich Post-Keeper Andy Künzel schwer an der Hüfte, sodass er mit dem Krankenwagen ins Klinikum transportiert werden musste. Er wurde noch am Abend entlassen, wird aber trotzdem für das Rückspiel nicht zur Verfügung stehen. Ansonsten hat Post-Coach Thomas Schäbitz alle Mann an Bord (abgesehen von den Langzeitverletzten Christian Seifert und Jens Dorn). Ob die rustikal zu Werke gehenden Rothenkirchener die Relegation nochmal offen gestalten können, wird sich in den ersten Minuten zeigen.

Das Schiedsrichtergespann kommt am Samstag aus dem ehemaligen Göltzschtalkreis.

Spielstatistik:
PSV: Horlbeck - Müller D., Amstein, Scharnagl, Neidhardt - Schubert, Schneider, Volkmar, Müller S. - Wild, Hohmuth
Torfolge: keine

Platzverweise: Sonderberichte des Schiedsrichters folgen
Schiedsrichter: Patrick Rossow (Schreiersgrün)
Zuschauer:  120


Spielbericht:
Schiedsrichter Patrick Rossow brach das Spiel auf Antrag Rothenkirchens in der 56. Spielminute ab. Dafür möchte sich der Post SV Plauen als Platzverein entschuldigen.  Wir bedauern sehr, dass es zum Abbruch kommen musste. Was zuvor ablief, hat mit Sport wenig zu tun. Bereits in der ersten Halbzeit mussten acht gelbe Karten, drei für den Post SV, fünf für Londa, verteilt werden. Unter anderem kassierte Gäste-Spielertrainer Rigo Pehlke nach Foulspiel an Mike Scharnagl außerhalb des Spielfelds eine Verwarnung. Was jedoch nach zehn gespielten Minuten in Hälfte zwei ablief, hat mit Fußball rein gar nichts zu tun und grenzt an Körperverletzung. Dieter Müller nimmt seinem Gegenspieler Benjamin Näser im Post-Strafraum den Ball ab und wird zwei Sekunden später per KungFu-Tritt niedergestreckt. Daraufhin stürmten Fans und Betreuer beider Mannschaften das Spielfeld, griffen aber weder das sehr gut pfeifende Schiedsrichtertrio noch Spieler an. Rossow unterbrach die Partie nach einem Gespräch mit beiden Spielführern für zehn Minuten, doch zur Fortsetzung sollte es nicht kommen, da sich Londa zurückzog. Leider muss nun das Sportgericht entscheiden, welche Mannschaft in welcher Form bestraft wird. "Wahrscheinlich ist, dass Post als Relegationssieger erklärt wird, da der Schiedsrichter nach zehnminütiger Beruhigungspause kein Sicherheitsrisiko mehr erkennen konnte." (Karsten Repert, Blick am Sonntag vom 19.06.2011, Seite 4). Dieter Müller geht es zum Glück den Umständen entsprechend gut, doch wie lange seine Verletzungspause andauern wird, bleibt abzuwarten.

Kurzbericht des Schiedsrichters nach der Partie:
"Wäre RK gewesen: Foul von Maier, Benjamin (9) an Müller, Dieter (Post); Post randaliert; SR hat von Ordnern nichts bemerkt." (Quelle:
http://www.vfv-online.de/?page_id=9623)

(A. Neidhardt)

Spielberichte Res. im Einzelnen

18. Spieltag - Samstag, 02.04.2011 - Anpfiff 13.15

Post SV Plauen Res. - Medizin Bad Elster Res.
0:1 (0:1)

  
Gegen ein an diesem Tag keinesfalls überragendes Team aus Bad Elster kassierte die Post-Reserve eine knappe 0:1-Niederlage. Dabei biss sich unsere Zweite vor allem an der kompakten Defensive der Gäste die Zähne aus, die kaum einmal echte Torchancen zuließ.

Das Tor des Tages fällt bei strahlender Sonne bereits nach 5 Minuten. Ein Medizinmann kommt auf der linken Angriffseite unbedrängt zum Abschluss und der erste echte Torschuss des Spiels schlägt flach im Gehäuse von Kevin Klüger ein. Unsere Elf wirkt in der Folge wenig geschockt und hat gleich nach dem Rückstand eine dicke Möglichkeit zum Ausgleich, aber David Kießlings Direktabnahme nach Zuspiel von Robert Gurando kann der Gäste-Torhüter gut parieren.
 
Der Gast macht über die gesamte Spielzeit nicht mehr als nötig, bleibt jedoch in der Offensive brandgefährlich. So kann Kevin Klüger in höchster Not retten, nachdem ein Medizin-Angreifer zu lange mit dem Abschluss wartet.
 
Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild wie vor der Pause: Post mit optischer Überlegenheit, Bad Elster verteidigt geschickt. Die beste Möglichkeit vergibt der eingewechselte Steve Müller, der nach schönem Solo am nicht immer sattelfesten Keeper der Obervogtländer scheitert.  Letzlich können die Gäste ihren knappen Vorsprung über die Zeit retten und 3 Punkte von der Luisenroad entführen.
 
 
Nächste Woche wartet mit der SG Straßberg (u.a. 91 Tore in 16 Spielen) der nächste harte Brocken auf unsere Zweite. In hoffentlich guter Erinnerung dürfte den Postlern noch der Reserve-Auftritt der letzten Saison in Straßberg sein, als Roberto Förster nach einer wahren Abwehrschlacht mit dem 2:0 kurz vor Schluss den Sack endgültig zumachte.
 
 
Statistik

PSV: Klüger - Schauer, Junker (Horlbeck), Ehlert, Blum – Hayn (S. Müller), Kießling, Gurando – Micklisch, Rühlemann, Schmidt (Kalmerth)
SR: Enrico Szameitat
Tor: 0:1 Medizin (5.)
 
(sea)
 

19. Spieltag - Samstag, 09.04.2011 - Anpfiff 13.15
SG Straßberg Res. - Post SV Plauen Res.
5:0 (1:0)
 
 
Bei der Torfabrik der Liga gab es für unsere Reserve nichts zu holen. Ebenso wie die Erste Mannschaft des Post SV wurde man mit einer 0:5-Packung wieder nach Hause geschickt.

Dabei haben die Gäste zunächst überhaupt keine Startschwierigkeiten. Die Post-Elf hält in den ersten 25 Minuten nicht nur stark in den Zweikämpfen dagegen, sondern erspielt sich auch gute Tormöglichkeiten. Bei einem schnell vorgetragenen Konter spielt Steffen Rühlemann den Ball schön in den Lauf von Robert Gurando, der mit Linksschuss am Torhüter scheitert. Noch im selben Angriffszug kann auch Tom Kalmerth den Ball nicht im Tor unterbringen.
Kurz später hat der kleinste Mann auf dem Platz die nächste dicke Chance, doch sein Kopfball nach Junker-Flanke stellt den Heim-Tormann vor keine allzu großen Probleme.
Danach reißt der Faden im Post-Spiel.
Die Heimmannschaft kommt mit fortlaufender Spieldauer immer besser in die Partie und erzielt nach 35 Minuten schließlich das erste Tor des Tages. Ein Straßberger bricht auf der linken Angriffsseite durch und spielt den Ball quer in den Strafraum, wo einer seiner Mitspieler nur noch einschieben muss. Zwei weitere Großchancen der Gastgeber vor der Pause vereitelt das Aluminium.
 
Gleich nach Wiederanpfiff wird die Moral unseres Teams durch einen Doppelschlag der Hausherren leider gebrochen. Noch bevor eine Stunde gespielt ist, klingelt es zum vierten Mal im Post-Gehäuse, ein Heber über Kevin Klüger besiegelt letzlich den 5:0-Endstand. Ein Ehrentreffer bleibt den Postlern an diesem Tage nicht vergönnt.
 
Am nächsten Wochenende steht gleich das nächste schwere Derby gegen die Ranch-Reserve an. Es bleibt zu hoffen, dass nach 3 sieglosen Spielen in Folge mal wieder ein Erfolgserlebnis gelingt. Das Hinspiel in Neundorf konnte Post mit 3:1 für sich entscheiden.

 
Statistik
PSV: Klüger – Schauer (Firgens), Junker (Horlbeck), Ehlert, Blum – Gurando, Kießling, Weiß – Kalmerth (Strehlow), Rühlemann, Hayn
SR: Rainer Taubald
Tore: 1:0 SGS, 2:0 SGS, 3:0 SGS, 4:0 SGS, 5:0 SGS


(sea)      
(Janine, Dipl.-Spielbeauftragte)

20. Spieltag - Samstag, 16.04.2011 - Anpfiff 13.15
Post SV Plauen Res. - 1.FC Ranch Plauen Res.
1:2 (1:0)


Eine unnötige 1:2-Niederlage kassierte unsere Post-Reserve im Derby gegen den Stadtrivalen vom 1. FC Ranch. Die Postler hatten einen ungefährdeten Sieg dabei in den eigenen Händen, doch nach guter erster Halbzeit mit mangelhafter Chancenverwertung vergeigte man das Spiel noch im zweiten Durchgang.
 
Trainer Mike Stephan musste im Vergleich zur Vorwoche zahlreiche Veränderungen in seiner Startelf vornehmen, erwähnenswert auch, dass Tobias Schmeißner (vorher Plauen Nord) sein Debüt im Post-Dress gab. Im ersten Durchgang war der Post SV spielerisch und auch läuferisch die überlegene Mannschaft. Folgerichtig gelang es David Micklisch nach rund 25 Minuten, das Führungstor für die Heimelf zu erzielen, als er seinen deutlich älteren Gegenspieler übersprintete und dem Torhüter mit einem trockenen Schuss keine Chance ließ. Der vorbildlich rackernde Stürmer hätte das Spiel bereits vor der Pause im Alleingang entscheiden können, doch seine beiden weiteren hundertprozentigen Torchancen konnte er nicht nutzen. Mit dem knappen 1:0-Rückstand zur Pause waren die Rancher wahrhaftig noch gut bedient.
Das Vergeben der zahlreichen Möglichkeiten sollte sich nach der Pause rächen. Erst kamen die Gäste aus Neundorf kurz nach Wiederanpfiff zum 1:1-Ausgleich, nach rund 65 Minuten drehten sie das Spiel sogar nach einem Eckball. Die letzte Möglichkeit auf den Ausgleich vergab Neu-Postler Tobias Schmeißner, der eine Hereingabe von Patrick Weiß um Haaresbreite nicht im Tor unterbringen konnte.

Am 1. Mai haben die Postler die nächste Gelegenheit, die nunmehr vier Spiele andauernde Durststrecke ohne Sieg zu beenden. Das Hinspiel im Oktober konnte Post gegen einen von Beginn an dezimierten Gegner sehr mühsam mit 1:0 für sich entscheiden.

 
Statistik
PSV: Klüger – Rühlemann, Firgens, Ehlert, Schmidt (Seidel) – S. Müller, Weiß, Schmeißner – Turban (Kießling), Micklisch, Hayn (Horlbeck)
SR: Wolfgang Graupner
Tore: 1:0 Micklisch, 1:1 Ranch, 1:2 Ranch


(sea)      
(Janine, Dipl.-Spielbeauftragte)

21. Spieltag - Sonntag, 01.05.2011 - Anpfiff 13.15
SV Theuma Res. - Post SV Plauen Res.
4:2 (2:1)
 

Ebenso wie der Ersten Mannschaft gelang auch unserer Reserve wieder kein Erfolgserlebnis. Mit 2:4 ging man bei der Zweiten Mannschaft des SV Theuma baden.

Die Gastgeber sorgten dabei früh für klare Verhältnisse: nach nicht einmal 20 Minuten musste die Post-Elf bereits einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. In der Folge vergab die Heimmannschaft zahlreiche weitere Hochkaräter. Der etwas überraschende Anschluss gelang David Micklisch, nachdem der Torhüter einen Schuss von Patrick Weiß nicht festhalten konnte. So war man mit dem knappen Pausen-Rückstand noch wirklich gut bedient.
Das erste Ausrufezeichen der zweiten Halbzeit setzte Tobias Schmeißner nach rund 60 Minuten mit einem Schuss an die Latte. Nach einem schnellen Konter der Hausherren schlug der Ball dann jedoch wieder im Post-Gehäuse ein – 3:1 für Theuma, auch wenn der Ball womöglich vorher schon im Tor-Aus war. Tom Kalmerths Anschlusstreffer nach 80 Minuten ließ noch einmal Hoffnung aufkommen, doch diese wurde je erstickt, als ein Theumaer kurz vor Schluss nach einem Alleingang den alten Abstand wiederherstellte.
 
Am nächsten Wochenende ist man gegen den Tabellen-Sechsten aus Mühltroff wieder der vermeintliche Underdog. Fehlen wird dabei definitiv Patrick Weiß, der in Theuma in der zweiten Hälfte mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde. Beim Hinspiel in Mühltroff unterlag man nach desolater Vorstellung mit 2:7.
 
 
Statistik
PSV: Klüger – Schauer, Turban, Hayn, Schmidt, Weiß, Schmeißner, Kalmerth, Kießling, Micklisch, Rühlemann (eingewechselt: Seidel, S. Schubert)
SR: Sven Müller (Wacker Plauen)
Gelb-Rot: Weiß (PSV)
Tore: 1:0 SVT, 2:0 SVT, 2:1 Micklisch, 3:1 SVT, 3:2 Kalmerth, 4:2 SVT


(sea)
(Janine, Dipl.-Spielbeauftragte)
 

22. Spieltag - Samstag, 07.05.2011 - Anpfiff 13.15
Post SV Plauen Res. - VfB Mühltroff Res.
3:2 (2:2)


Es geht also doch noch. Nach nur einem Zähler aus den letzten fünf Spielen konnte unsere Reserve endlich mal wieder einen Sieg verbuchen. Gegen die Zweite vom VfB Mühltroff gelang ein geradezu erzwungener 3:2-Erfolg.
 
Bei herrlichem Sonnenschein begann Post wie die Feuerwehr. So tauchte Tobias Schmeißner nach nicht einmal sechzig Sekunden erstmals im gegnerischen Strafraum auf, der herausstürzende Gäste-Tormann konnte den Schuss aber parieren. In einer richtig starken Anfangsphase mit zielstrebigem Offensivfußball bot sich einige Minuten später die nächste Chance zur Führung, doch ein Flugkopfball von David Micklisch nach butterweicher Flanke von Daniel Turban flog ganz knapp am Pfosten vorbei. Nach 20 Minuten wurde der Druck der Hausherren