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Saison 2012-13

Spielplan 1. Mannschaft Saison 2012/13

Testspiel, 15.07.2012, 16.00 Uhr: PSV - Ranch Plauen 3:3 (1:2)
Testspiel, 28.07.2012, 15.00 Uhr: PSV - Concordia Plauen 0:6 (0:4)
Testspiel, 29.07.2012, 11.00 Uhr: VFC Reichenbach - PSV 4:3 (1:2)
Testspiel, 05.08.2012, 15.00 Uhr: SV Crispendorf - PSV 2:0 (1:0)
Testspiel, 02.09.2012, 15.00 Uhr: Wernitzgrün - PSV 4:0 (0:0)
Testspiel, 15.09.2012, 16.00 Uhr: PSV - VSC Reichenbach 2:1 (1:0)
Testspiel, 14.10.2012, 15.00 Uhr: PSV - Wernitzgrün 6:4 (0:1)
Testspiel, 02.02.2013, 14.00 Uhr: PSV - VFC Reichenbach 0:2 (0:0)

01. Runde VP, Sa 11.08.2012, 15.00 Uhr: PSV - Nema Netzschkau 0:2 (0:1)
01. Spieltag, So 19.08.2012, 15.00 Uhr: Merkur Oelsnitz II - PSV 5:1 (2:0)
02. Spieltag, Sa 08.09.2012, 15.00 Uhr: PSV - TSG Ruppertsgrün 3:2 (1:0)
03. Spieltag, spielfrei
04. Spieltag, Sa 22.09.2012, 15.00 Uhr: SG Großzöbern - PSV 0:1 (0:0)
05. Spieltag, Sa 29.09.2012, 15.00 Uhr: PSV - Wacker Plauen 0:1 (0:0)
06. Spieltag, Sa 06.10.2012, 15.00 Uhr: SSV Bad Brambach - PSV 5:2 (2:1)
07. Spieltag, Sa 20.10.2012, 15.00 Uhr: PSV - Medizin Bad Elster 8:0 (4:0)
08. Spieltag, So 28.10.2012, 14.00 Uhr: SC Markneukirchen - PSV 1:6 (0:2)
09. Spieltag, Sa 03.11.2012, 14.00 Uhr: PSV - VfB Pausa 2:0 (1:0)
10. Spieltag, Sa 10.11.2012, 14.00 Uhr: TSV Taltitz -  PSV 5:3 (3:1)
11. Spieltag, Sa 17.11.2012, 14.00 Uhr: PSV - SG Kürbitz 1:2 (1:2)
12. Spieltag, Sa 24.11.2012, 14.00 Uhr: PSV - Merkur Oelsnitz II 0:0 (0:0)
13. Spieltag, Sa 16.03.2013, 15.00 Uhr: TSG Ruppertsgrün - PSV 0:1 (0:1)
14. Spieltag, spielfrei
15. Spieltag, Sa 06.04.2013, 15.00 Uhr: PSV - SG Großzöbern 2:0 (0:0)
16. Spieltag, Sa 13.04.2013, 15.00 Uhr: Wacker Plauen - PSV 3:2 (1:1)
17. Spieltag, Sa 20.04.2013, 15.00 Uhr: PSV - SSV Bad Brambach 1:0 (0:0)
18. Spieltag, Sa 27.04.2013, 15.00 Uhr: Medizin Bad Elster - PSV 1:2 (1:1)
19. Spieltag, Sa 04.05.2013, 15.00 Uhr: PSV - SC Markneukirchen 5:1 (3:0)
20. Spieltag, Sa 11.05.2013, 15.00 Uhr: VfB Pausa - PSV 0:0 (0:0)
21. Spieltag, Sa 25.05.2013, 15.00 Uhr: PSV - TSV Taltitz 1:2 (1:1)
22. Spieltag, Sa 08.06.2013, 15.00 Uhr: SG Kürbitz - PSV 2:2 (1:1)


Wernesgrüner Vogtlandpokal
  1. Hauptrunde - Samstag, 11.08.2012 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


       
  Post SV Plauen - TSV Nema Netzschkau
0:2 (0:1)


  

Vorbericht:

Neue Saison, neues Glück! Nach einer ernüchternden Saison 2011/12, die für den Post SV mit dem sang- und klanglosen Abstieg aus der Kreisliga endete, steht nun ein Neuanfang in der nächsttieferen Spielklasse bevor. Erster Pflichtspielgegner ist der TSV Nema Netzschkau – ein Team, das in der vergangenen Spielzeit ein ähnliches Schicksal erlitt wie die Schäbitz-Mannen (Abstieg aus der Vogtlandklasse in die Kreisliga).
Das Team des Post SV hat sich im Vergleich zur Vorsaison nur unwesentlich verändert. Mit Jörg Hellfritsch wechselte ein erfahrener Akteur an die Luisenstraße, der jahrelang für den Haselbrunner Nachbarn VfB Plauen Nord seine Töppen schnürte und dem Teamgefüge mit seiner ruhigen, abgeklärten Spielweise sicherlich mehr Stabilität verleihen kann. Mit Max Dorn (Bau Weischlitz) und Kevin Micklisch (vereinslos) schlossen sich im Sommer zwei weitere Akteure dem blau-gelben Lager an, die zunächst vorrangig die Reservemannschaft um Spielertrainer Ralf Goerke verstärken werden. Demgegenüber haben zwei Spieler den Verein in der saisonübergreifenden Zeit verlassen: während es Robert Gurando aus beruflichen Gründen in Richtung Chemnitz zog, wechselte Sebastian Wild zum Ligarivalen Wacker Plauen.
Die Testspielserie des Post SV in Vorbereitung auf die neue Spielzeit verlief wenig erfolgreich. Nach einem über weite Strecken ordentlichen Auftritt gegen Ranch Plauen (3:3-Remis) setzte es in jüngster Vergangenheit drei Niederlagen am Stück gegen Concordia Plauen (Vogtlandliga), den VFC Reichenbach (Kreisliga) sowie den SV Crispendorf (1. Kreisklasse, Saale-Orla-Kreis). Somit verpasste man es leider, sich das nötige Selbstvertrauen für bevorstehende Aufgaben zu holen. Dennoch wird mit der richtigen Einstellung und den eigenen Fans im Rücken gegen Netzschkau gewiss eine Überraschung möglich sein, zumal im Pokal ja bekanntlich gesonderte Gesetze gelten.
Der Sieger dieser Erstrunden-Begegnung hat in der folgenden Pokalrunde (25./26.08.) mit dem Gewinner des Göltzschtal-Duells Eintracht Auerbach gegen TSV Trieb (beide 1. Kreisklasse) dann ein durchaus machbares Los vor der Brust.
Unparteiischer Leiter des Pokalauftaktes an der Luisenstraße ist der Langenbacher Karli Söll.

(sea)

 
Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Turban, Zorn, Schubert (79. Junker), Amstein, Hohmuth, D. Müller, St. Müller, Lang (64. Dorn), Meichsner (73. Lehninger)
TSV: Schemmrich - Schneider, Herzig, Singer, Huster, Quäck, Schaarschmidt (88. Winnig), Wagner, Andreae, Altenkirch, Treibl

Torfolge: 0:1 Andreae (6.), 0:2 Schaarschmidt (58./FE)
Platzverweise: Quäck (Netzschkau, Rot-Notbremse/43.)
Schiedsrichter: Karli Söll (Langenbach)
Zuschauer: 80


Spielbericht:

Der Post SV hat die Pokalüberraschung verpasst. Gegen Vogtlandklasse-Absteiger Nema Netzschkau unterlag man in der 1. Hauptrunde des Vogtlandpokals mit 0:2. Die Gäste profitierten dabei von ihren beiden frühen Treffern in den jeweiligen Durchgängen. Auch einen Netzschkauer Platzverweis kurz vor dem Pausenpfiff konnten sich die Haselbrunner Hausherren im weiteren Spielverlauf nicht entscheidend zunutze machen.

Das Spiel begann ohne großes Abtasten, wobei die Gäste aus dem Göltzschtal zunächst die Anfangsphase bestimmten: so traf ein Nema-Kicker bereits nach zwei Minuten infolge eines Post-Querschlägers das Gebälk. Kurz später war PSV-Keeper Marcel Horlbeck dann geschlagen. Nema-Angreifer Andreae wurde von der Defensive der Heimmannschaft bei seinem Sololauf nicht energisch genug gestört, sodass er sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen konnte und letztlich per Flachschuss unhaltbar ins Eck vollendete. Das Gegentor schien einen Hallo-Wach-Effekt bei den Schäbitz-Mannen hervorzurufen. Post agierte nun bissiger und wirkte der harten Gangart der Gäste entschiedener entgegen. Zudem erarbeitete sich die Heimelf selbst erste gute Gelegenheiten. Die beste Tormöglichkeit der Anfangs-Viertelstunde resultierte aus einem Diagonalball von Oli Zorn, den Sebastian Amstein zu Sebastian Lang spitzelte, doch der Netzschkauer Torhüter verkürzte geschickt den Winkel und konnte den Schussversuch des Angreifers parieren. Der weitere Verlauf des ersten Durchgang gestaltete sich dann weitestgehend ausgeglichen, wobei Post sich sogar leichte Feldvorteile erspielen konnte. Die Gäste-Defensive wirkte besonders bei lang geschlagenen Bällen anfällig. Kurz vor der Pause rückte dann Schiedsrichter Karli Söll in den Mittelpunkt. Nach einem zu kurz geratenen Netzschkauer Rückpass hätte Christian Meichsner freie Bahn in Richtung Tor gehabt, doch Nema-Abwehrmann Quäck hielt ihn am Trikot fest und verhinderte somit eine klare Torchance. Dies wurde für den TSV-Kicker mit der Roten Karte quittiert – die richtige Entscheidung. Unmittelbar vor der Pause hatte Post dann die Riesenchance zum Ausgleich gegen nach der personellen Dezimierung noch ungeordnete Gäste: Sebastian Lang lief im Alleingang aufs Netzschkauer Tor zu, doch er scheiterte im 1-gegen-1 mit dem TSV-Keeper. Mit einem knappen Rückstand, aber mit einer Menge Hoffnung auf eine Wende der Partie in der zweiten Halbzeit ging es in die Kabine.

Die zweiten 45 Minuten begannen verhalten. So dauerte es bis zur ersten nennenswerten Situation fast eine Viertelstunde. Dies war dann nicht nur eine äußerst strittige, sondern auch eine letztlich spielvorentscheidende Szene. Bei einem Zusammenprall zwischen Marcel Horlbeck und Netzschkaus Treibl im Strafraum entschied der Schiedsrichter zum großen Erstaunen auf Elfmeter, obwohl der PSV-Tormann eher am Ball war und der Gästestürmer dann mit voller Wucht in den Torhüter hineinrauschte. Schaarschmidt ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Strafstoß sicher im unteren Eck. Der Führungsausbau spielte den Gästen natürlich in die Karten. Netzschkau betrieb in der Offensive nun nur noch minimalsten Aufwand und zog sich im Defensivverbund extrem weit zurück. Post besaß zwar - logischerweise auch infolge der Überzahl - deutlich mehr Ballbesitz, tat sich aber wie schon so häufig schwer beim Erzeugen von echter Torgefahr. Ein Anschlusstreffer hätte die Netzschkauer mit Sicherheit noch einmal ins Wanken gebracht, doch dieser sollte den Postlern nicht mehr gelingen. Die letzte große Chance für das Heimteam ergab sich erst in der Nachspielzeit: nach einem Eckball sprang der Ball aus dem Getümmel heraus jedoch nur an den Pfosten.

Letztlich blieb es beim 0:2, dass den Gästen den Einzug in die nächste Runde gegen Eintracht Auerbach bescherte. Post schlug sich zwar summa summarum recht ordentlich, doch am Ende muss man sich ankreiden lassen, dass nichts Zählbares aus der knapp 50-minütigen Überzahl heraussprang. Am kommenden Sonntag steht dann der Punktspielauftakt auf dem Programm – Gegner ist die Zweite Mannschaft von Merkur Oelsnitz, die im Pokal gegen Vogtlandklassist Straßberg erst in der Verlängerung den Kürzeren zog. Dem Ergebnis des Punktspielauftaktes wird dann definitv ein höherer Stellenwert beigemessen als dem Ausgang dieses Pokalspieles, da ein erfolgreicher Start in den nun bevorstehenden Ligabetrieb immens wichtig wäre.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  1. Spieltag - Sonntag, 19.08.2012 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Elstertalstadion)


SV Merkur Oelsnitz II - Post SV Plauen
5:1 (2:0)


Reserve: spielfrei

 http://color-phone-life.info/media/sponsoring/Merkur-Logo.png 

 
Vorbericht:

Nach dem Erstrunden-Aus im Vogtlandpokal gegen Nema Netzschkau beginnt am Sonntag der Ligaalltag für den Post SV. Gegner ist die Reserve von Merkur Oelsnitz, womit nicht nur die erste Härteprüfung, sondern ebenso eine Art Standortbestimmung auf die Schäbitz-Mannen wartet. Auch wenn die Oelsnitzer hinsichtlich des vorhandenen Spielerpotentiales schwer einzuschätzen sind,  so lassen die Pokalergebnisse der letzten beiden Wochen die Schwere der bevorstehenden Aufgabe vermuten. Nachdem die Zweite der „Sperken“ in der Ausscheidungsrunde den Elsterberger BC (Kreisliga) mit 2:1 aus dem Pokal warf, unterlag man dem Vogtlandklassisten Straßberg denkbar knapp erst mit 3:4 nach Verlängerung.
In der vergangenen Spielzeit zeigten sich die Schützlinge von Lutz Hieronimus ebenfalls heimstark. So gingen lediglich zwei von zwölf Begegnungen auf heimischem Geläuf  verloren. Zudem kickte mit Sebastian Hirsch der zweitbeste Torjäger der Liga für die Teppichstädter (30 Treffer).
Der letzte Auftritt des Post SV bei der Oelsnitzer Reserve in der Spielzeit 2010/2011 war ein erfolgreicher. Post siegte gegen den späteren Absteiger auf schneebedecktem Kunstrasengeläuf mit 3:2 (Tore: 2x S. Amstein, O. Zorn), wobei bis zum Schlusspfiff um den Sieg gebangt werden musste.

Schiedsrichter der Auftaktbegegnung ist Jan Füssel von Eintracht Eichigt.

(sea)

 
Spielstatistik:

SVM: Walter - Schulz, Voigt, Neumann, Biewald (46. Spitzner), Rank (67. Lorenz), Winkler, Tischer, S. Hirsch, Göbel, Dimitrion (71. Guth)
PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Turban, Zorn, Schubert (64. Blum), Amstein, Hohmuth, G. Müller, D. Müller, Lang (52. St. Müller), Meichsner (52. Goerke)

Torfolge: 1:0 Tischer (24.), 2:0 Rank (28.), 3:0 S. Hirsch (54./FE), 4:0 Lorenz (69.), 5:0 S. Hirsch (70.), 5:1 Hohmuth (87.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Jan Füssel (Eintracht Eichigt)
Zuschauer: 50


Spielbericht:

Der Post SV hat den Punktspielauftakt in der 1. Kreisklasse gehörig vermasselt. Bei hochsommerlichen Temperaturen unterlag man der Reserve von Merkur Oelsnitz auf dem Hauptplatz des Elstertalstadions mit 1:5. Ein Doppelschlag Mitte der 1. Halbzeit brachte den Gastgeber mit seinen ersten beiden Torgelegenheiten in Front. Während es Post versäumte, die durchaus vorhandenen Chancen zu nutzen, zeigte sich Oelsnitz weitaus treffsicherer und baute die Führung auf ein Kanter-Ergebnis aus. Der Treffer von Kai Hohmuth kurz vor dem Ende konnte auch für keine frohe Miene mehr sorgen.

Beide Teams begannen die Partie relativ abwartend, sodass in der brütenden Hitze zunächst kein allzu hohes Tempo aufkam. Erstmals brenzlig vor dem Oelsnitzer Tor wurde es nach rund fünf Minuten, als Oli Zorn mit einem Diagonalball in den Strafraum Dieter Müller bediente, doch dessen Abschluss verfehlte das Gehäuse knapp. Kurz später hatte der Post-Kapitän die nächste gute Möglichkeit auf dem Fuß, doch sein Volley-Abschluss verfehlte ebenso das Ziel. Defensiv stand man in der Anfangsphase recht ordentlich und ließ keine Tormöglichkeit des Gastgebers zu. Dies änderte sich nach der Trinkpause, die Schiedsrichter Füssel aus Eichigt den beiden Teams nach rund 20 Minuten gewährte. Post kam unachtsam aus dieser kurzen Spielunterbrechung und fing sich nach einem Solo von Tischer durch die gesamte Post-Hälfte prompt einen Rückstand ein. Kein Post-Akteur konnte den Oelsnitzer Mittelfeldmann bei seinem Lauf durch die Haselbrunner Slalomstangen stoppen. Kurz später erhöhte Rank nach langem Ball aus der Oelsnitzer Abwehr gar auf 2:0  - zwei Chancen, zwei Tore – so sieht einhundert-prozentige Effektivität aus. Kurz vor der Pause hätte Kai Hohmuth seine Farben dann noch einmal heranbringen können, doch nach Zuspiel von Patrick Schubert scheiterte er in aussichtsreicher Position am Oelsnitzer Schlussmann, sodass es beim Zwei-Tore-Rückstand zur Pause blieb, wobei die Chancenverwertung den Unterschied ausmachte.
Der zweite Durchgang begann dann wenig verheißungsvoll. Nach einem Foul im Strafraum (war es überhaupt im Strafraum? sämtliche Linien des Spielfeldes waren im Prinzip nicht zu erkennen) sorgte Merkur-Goalgetter S. Hirsch per Elfmeter für die Vorentscheidung. Der eingewechselte Lorenz sowie noch einmal S. Hirsch schraubten das Ergebnis gar bis auf 5:0 in die Höhe. In der Folge hätte Oelsnitz das Resultat gegen nun sichtlich niedergeschlagene Postler noch weiter erhöhen können, doch auch aufgrund einer einsetzenden Portion Überheblichkeit (Schere-Stein-Papier könnt ihr im Kindergarten spielen und nicht auf den Fußballplatz) blieb Oelsnitz ein weiterer Torerfolg verwehrt. Den Ehrentreffer für Post erzielte Kai Hohmuth drei Minuten vor dem Ende, nachdem die Heimmannschaft den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum bekam. Kurz darauf setzte Referee Füssel, der ebenfalls ein Opfer der Hitze wurde und seinen Aktionsradius spätestens im zweiten Durchgang nur noch auf den Mittelkreis beschränkte, dem Leid ein Ende.

Hinten anfällig, vorne zu uneffektiv und alles in allem gedanklich langsamer als der Gegner – so lautet das Kurzfazit dieser Partie, welches rückblickend ebenso auf beinahe alle Begegnungen des Jahres 2012 anwendbar ist und sich wie ein roter Faden nun auch in der 1. Kreisklasse fortzusetzen scheint. Es ist klar, dass nur ein Erfolgserlebnis diesen immer weiter währenden Abwärtstrend stoppen kann. Infolge der Klatsche findet man sich nun vorübergehend am Tabellenende wieder. Nach einer zweiwöchigen Pause geht es am 08.09. dann im ersten Heimspiel gegen die TSG Ruppertsgrün – dann gibt es eine neue Chance, sich das ersehnte Positivgefühl zurückzuholen.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  2. Spieltag - Samstag, 08.09.2012 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


Post SV Plauen - TSG Ruppertsgrün
3:2 (1:0)


Post Plauen Res. 4-1 Ruppertsgrün Res.
Schiedsrichter: Florian Bienefeld (Kürbitz)
Tore: Rühlemann (2), Rauh, St. Müller

 

  http://www.fussball-im-verein.de/wappen/22198.jpg     


Vorbericht:

Zum ersten Liga-Heimspiel der Saison empfängt der Post SV mit der TSG Ruppertsgrün ein echtes Kaliber der 1. Kreisklasse.  Dass die Gäste nicht nur zu den aufstrebenden Teams der Liga, sondern auch zum Anwärterkreis um den Aufstieg zählen, dürfte für Ligakenner kein Geheimnis sein. Diese Mitfavoritenrolle ist auch statistisch fundiert: betrachtet man ausschließlich das Jahr 2012, war Ruppertsgrün das erfolgreichste Ligamitglied der Vorsaison. Die Mischung aus vielen jungen Spielern und wenigen Routiniers scheint also bei den Gästen derzeit zu stimmen. Auch den Auftakt in die jetzige Spielzeit gestalteten die TSG-Kicker mit einem Heimsieg. Nachdem man sich gegen Bad Elster zunächst schwer tat und kurz nach der Pause sogar in Rückstand geriet, drehte man in der Folge den Spieß noch um und siegte letztlich mit 3:1, wobei Torjäger Jan Pacholski ein lupenreiner Hattrick gelang.

Beim Post SV hingegen sehnt man sich schon seit längerer Zeit nach Erfolgserlebnissen dieser Art, man wartet noch auf den ersten Sieg der jungen Saison. Der Empfang in der 1. Kreisklasse bei der Zweiten Mannschaft von Merkur Oelsnitz war wenig herzlich: mit einem 1:5 im Schlepptau wurde man vor drei Wochen wieder nach Hause geschickt. Nachdem man zu Beginn noch das etwas bessere Team war und die Heimelf im Griff hatte, sorgte eine Trinkpause Mitte der ersten Hälfte dafür, dass Post aus dem Tritt kam und sich infolge dieser kurzen Spielunterbrechung prompt zwei unnötige Gegentreffer einhandelte. Anschließend nahm das Unheil seinen Lauf. Nun gilt es den totalen Fehlstart zu vermeiden, will man  die vorderen Ränge nicht schon zu Beginn der Saison komplett aus den Augen verlieren. Klar dürfte sein, dass nur eine geschlossene Mannschaftsleistung die auf einer Erfolgswelle schwimmende TSG-Elf in die Knie zwingen kann. Lässt man die Gäste gar nicht erst ins Rollen kommen, so wird ein Heimerfolg mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur ein begehrter Wunschtraum bleiben -  irgendwann muss es schließlich auch mal wieder klappen.

Als unparteiischen Leiter der spannungsversprechenden Begegnung begrüßen wir
Ronny Bauer vom 1. FC Ranch Plauen.

(sea)

 
Spielstatistik:

PSV:Horlbeck - Hellfritsch, Turban, Blum, Zorn, Amstein, Hohmuth, D. Müller (77. Micklisch), G. Müller, Schubert (84. Meichsner), Goerke (38. Schneider)
TSG: Hammerschmidt - HofmannKörner, Wolf, Pöß, Schönwitz, Heumann, Demmrich, Lenzner, Fritsche, Pacholski

Torfolge: 1:0 Hohmuth (40.), 2:0 Schneider (55.), 2:1 Hofmann (63.), 2:2 Pacholski (74.), 3:2 Schneider (82.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Ronny Bauer (Ranch Plauen)
Zuschauer: 80


Spielbericht:

Der Post SV hat Ruppertsgrün in einer nervenaufreibenden Partie mit 3:2 niedergekämpft. Das Spiel bot eigentlich alles: erst verschossen die Gäste einen Elfmeter, dann führte Post bereits mit 2:0, ehe Ruppertsgrün eine Viertelstunde vor Schluss ausgleichen konnte. Die Heimelf schlug jedoch noch einmal zurück und erzielte den vielumjubelten Siegtreffer. Enrico Schneider avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner.

In der Anfangsphase spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab. Post begann abwartend und war darauf bedacht im Defensivverbund erst einmal sicher zu stehen. Dies gelang auch ganz ordentlich, die Gäste besaßen zwar mehr Ballbesitz, doch der TSG-Sturm konnte sich nicht gefährlich in Szene setzen. In der Offensive inszenierte das neuformierte Sturmpaar Goerke/Schubert die erste große Post-Chance nach einer guten Viertelstunde: Ralf Goerke erreichte eine maßgenaue Flanke von Patrick Schubert mit dem Kopf vor dem TSG-Schlussmann, doch sein Kopfstoß ging haarscharf am Pfosten vorbei – da hatten viele den Torschrei schon auf den Lippen. Kurz darauf kam es auf der anderen Seite zu einer strittigen Situation, die dem Post-Genick einen erheblichen Knacks hätte geben können, denn Ruppertsgrün bekam einen Elfmeter zugesprochen. Kai Hohmuth hatte den Ball zwar an den Arm bekommen, er stand jedoch mit dem Rücken zum heranfliegenden Ball und konnte diesen überhaupt nicht sehen. Ihm hier ein absichtliches Handspiel zu unterstellen, war schon beinahe kurios. Dass TSG-Stürmer Jan Pacholski den Strafstoß dann nicht ins Netz, sondern an den Pfosten setzte, war gefühltermaßen dann ausgleichende Gerechtigkeit. Jetzt war richtig Pfeffer im Spiel und Post endgültig im Spiel angekommen. Daniel Turban nahm sich bei einem seiner wenigen Vorstöße ein Herz und feuerte aus 20m ein fulminantes Geschoss in Richtung TSG-Gehäuse ab. Den Ball hätte der TSG-Keeper nie und nimmer erreicht, doch der Ball klatschte knapp unterhalb des Lattenkreuzes nur ans Gebälk. Mit einem richtig guten Verteidigungsspiel sowie einer Zweikampfpräsenz, die bei den Gästen Wirkung zeigte, wurde diese Halbzeit zu Ende geführt. Es wurde nur noch einmal brenzlig, als Goalie Marcel Horlbeck einen Gäste-Freistoß in Höhe der Strafraumgrenze aus dem Eck fischen musste. Kurz vor der Pause belohnten sich die Haselbrunner dann für ihre Spielweise. Bei einem langen Ball wurde Kai Hohmuth nicht eng genug von seinem Gegenspieler markiert und er schloss eiskalt ins untere Eck ab. Mit dieser Führung im Rücken ging es in die Pause.
Im zweiten Durchgang wollte man an die Leistung der ersten 45 Minuten anknüpfen, wobei schnellstmöglich ein Treffer nachgelegt werden sollte. Nach zehn Minuten gelang dieser Führungsausbau: einen Freistoß von Oliver Zorn köpfte Enrico Schneider in typischer "Enno"-Manier zum 2:0 ins Netz. Es hätte nun ein ruhiger Rest-Nachmittag werden können, doch das Spiel sollte noch einmal unnötig spannend werden. Eine in den Strafraum getretene Flanke bekam Post nicht geklärt und TSG-Kapitän Hofmann stocherte den Ball an Goalie Marcel Horlbeck vorbei – nur noch 2:1. Nun begannen die Post-Beine wieder zu schlottern und nach 75 Minuten gelang den Gästen dann sogar der Ausgleich. Wieder konnte die Heimmannschaft den Ball nicht ausreichend klären und diesmal jagte TSG-Torjäger Pacholski den Ball mit einem Sonntagsschuss aus 25m in die Maschen. Ein 2:0 verspielt und das bei dem derzeitigen Nervenkostüm des Post SV – das Spiel stand nun auf Messers Schneide und einigen schwahnte wohl für die Schlussviertelstunde Böses. Doch es lief anders, Post gelang noch der „Lucky Punch“. Diesmal bekam die Ruppertsgrüner Abwehr den Ball nicht aus dem Strafraum und Enrico Schneider spitzelte das runde Leder per Kullerschuss am Torhüter vorbei in die Maschen. Der ausgelassene Torjubel in der Spielertraube wird bestimmt nicht nur mir noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben. In der Schlussphase drückten die Gäste zwar noch einmal auf den Ausgleich, doch Post verteidigte den Sieg mit Mann und Maus.

Es war ein Sieg, der Balsam für die geschundene Post-Seele war. Das spürte man nach dem Schlusspfiff bei allen Beteiligten. Am Ende gewann man sicherlich verdient, doch es gab auch diese Momente, in denen das Spiel einen komplett anderen Verlauf hätte nehmen können und man mit dem Glück im Bunde stand. Dieses wurde aber insbesondere mit der starken kämpferischen Leistung auch erzwungen. Da die Reserve ebenfalls gewann, feierte der Post SV sein erstes Sechs-Punkte-Wochenende seit dem 01.10.2011. Am kommenden Wochenende ist man dann im Punktspielbetrieb schon wieder spielfrei, wobei es am Samstag ein Testspiel geben wird.  Eine Woche später spielt man dann in Großzöbern.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  3. Spieltag - Samstag, 15.09.2012
spielfrei


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  4. Spieltag - Samstag, 22.09.2012 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Großzöbern)


SG Großzöbern - Post SV Plauen
0:1 (0:0)


Großzöbern Res. 1-1 Post Plauen Res.
Schiedsrichter: Paul Gruber
Tor: St. Rühlemann


Vorbericht:

Mit zwei Erfolgserlebnissen im Rücken reist der Post SV am Wochenende nach Größzöbern. Dem hart erkämpften Sieg im Heimspiel gegen Ruppertsgrün folgte am vergangenen punktspielfreien Wochenende ein 2:1-Testerfolg gegen den Kreisligisten VSC Reichenbach (Tore: Kai Hohmuth, Christian Meichsner). Somit geht man mit Selbstvertrauen und einem guten Gefühl in die nun anstehende wichtige Partie, in der auch auswärts der Knoten endlich platzen soll. Man tut jedoch gut daran, den Gegner in keinster Weise zu unterschätzen. Zwar lief die vergangene Spielzeit für Großzöbern nicht sonderlich berauschend (Saisonplatz 10), doch man hat sich im Sommer namhaft verstärkt (u.a. kam mit Thomas Berndt ein bezirksklasserfahrener Jungakteur von Fortuna Plauen) und liegt zudem nach drei absolvierten Ligaspielen mit sechs Punkten voll im Soll, da man diese Punkte bei Betrachtung des schwierigen Auftaktprogrammes nicht gegen irgendwelche Laufkundschaft gewann. So siegte man beim Aufstiegsanwärter Taltitz und bei der Zweiten Mannschaft von Merkur Oelsnitz, wo Post noch vor gut vier Wochen eine üble Packung kassierte. Einzig die Heimbegegnung gegen den derzeitigen Ligaprimus Kürbitz verlor Großzöbern knapp.

Zu erwarten ist also wieder ein enges Spiel auf Biegen und Brechen, in der Geduld und ein kühler Kopf von entscheidendem Nutzen sein werden. Stimmen Einstellung und Disziplin bei allen Spielern wie in den beiden Vorwochen von Beginn an, so sollte man aus Großzöbern die maximale Punktzahl entführen können.

Schiedsrichter der Begegnung ist der junge Florian Bienefeld aus Kürbitz.

(sea)

 
Spielstatistik:

SGG: R. Barthel - Falk, Todte, Wolfram, Giebel, Schubert, Hauswald, Bartonizek, Triebel, Illner, Chr. Barthel (46. Th. Berndt sen.)
PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Blum, Turban, Zorn, Amstein, Hohmuth, D. Müller, G. Müller, Schubert (78. St. Müller), Micklisch (46. Schneider)

Torfolge: 0:1 G. Müller (87.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Florian Bienefeld (Kürbitz)
Zuschauer: 60


Spielbericht:

Der Post SV hat sein Auswärtsspiel in Großzöbern knapp mit 1:0 gewonnen. In einer über weite Strecken zerfahrenen Begegnung, die vor allem im ersten Durchgang überhaupt nichts für Feinschmecker war, gelang Gerd Müller der goldene Siegtreffer drei Minuten vor dem Ende.

Um den Verlauf des ersten Durchganges zu beschreiben, reichen wenige Worte aus. Post benötigte einige Minuten um die Grundordnung auf dem kleinen Sportplatz zu finden, allerdings konnte die Heimelf keinen Nutzen aus dem anfänglichen Durcheinander schlagen. Bis zum Pausenpfiff inszenierten beide Kontrahenten dann ein Fehlpassfestival allererster Güte, Torchancen gab es im Prinzip nicht. Einzig bei Standards kam beidseitig ein kleiner Hauch von Gefahr auf. Absolut folgerichtig ging es torlos in die Kabinen.

Die zweiten 45 Minuten sollten dafür deutlich aufregender werden. Keine zwei Minuten nach Wiederbeginn kam Post-Kapitän Dieter Müller im Strafraum aussichtsreich zum Torschuss, dieser war aber nicht platziert genug, sodass der Heimkeeper noch mit einer starken Fußabwehr retten konnte. Das hätte es eigentlich sein müssen. Fast im Gegenzug wurde Marcel Horlbeck zu einer Glanztat gezwungen, als ein SG-Akteur in Höhe der Strafraumgrenze gefährlich abgezogen hatte. Damit war nach fünf Minuten auch schon mehr passiert als im gesamten ersten Durchgang. Das Spiel wurde zudem zunehmend hektischer, sodass der junge Schiedsrichter alle Hände voll zu tun bekam. Großzöbern war mit der Glücksgöttin im Bunde, als die Pfeife des Referees nach einem elfmeterreifen Foul an Dieter Müller stummblieb. Kurz später hatte die Heimelf abermals Dusel, als ein Post-Tor keine Anerkennung fand, weil nach Meinung des Schiedsrichters in der nicht ganz übersichtlichen Situation eine Behinderung des Torwarts vorgelegen haben soll. Doch auch Großzöbern tauchte im weiteren Verlauf des zweiten Abschnitts desöfteren gefährlich vor dem Post-Gehäuse auf, ein starker Marcel Horlbeck im Tor war an diesem Tag aber nicht zu überwinden. Bei der besten Chance der SG‘ler wäre auch er machtlos gewesen, doch ein Geschoss aufs Toreck wehrte Kai Hohmuth auf der Linie mit dem Kopf gerade noch zur Ecke ab. Gegen Ende schienen der Heimelf dann etwas die Körner auszugehen, Post wirkte einen kleinen Tick bissiger und zielstrebiger. Die mitgereisten Post-Fans unterstützten als zwölfter Mann toll an der Linie und peitschten das Team lautstark nach vorne. Als alles schon auf ein torloses Remis hinauszulaufen schien, gelang dann doch noch der umjubelte Siegtreffer für die Post: Kai Hohmuth spitzelte einen Ball von der Grundlinie am herausgeeilten Torhüter vorbei in die Mitte zu Gerd Müller, der das Spielobjekt in der 87. Minute zur Führung über die Linie bugsierte. Die Heimelf warf in den wenigen verbliebenen Schlussminuten zwar noch einmal alles nach vorne, doch gefährliche Torraumszenen sprangen nicht mehr heraus, sodass es beim Dreipunkterfolg für die Haselbrunner blieb.

Nicht schön gespielt, aber Hauptsache gewonnen - letztlich wäre ein Unentschieden oder gar ein Sieg für den Gastgeber mit Sicherheit auch keine vollkommene Ungerechtigkeit gewesen. Und auch wenn man spielerisch keine Bäume ausriss, so stimmte die kämpferische Einstellung dafür wieder umso mehr und das Glück des Tüchtigen, welches sich im Treffer kurz vor Ultimo wiederspiegelte, war wie schon gegen Ruppertsgrün hart erarbeitet. Nach dem wichtigen Auswärtssieg hat man nun den Anschluss zu den Spitzenteams der Liga wiederhergestellt. Nun freut und konzentriert man sich auf den kommenden Fußball-Samstag, wenn Mitabsteiger Wacker Plauen zum heißen Tanz an der Luisenstraße zu Gast sein wird.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  5. Spieltag - Samstag, 29.09.2012 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


Post SV Plauen - 1. FC Wacker Plauen
0:1 (0:0)


Post Plauen Res. 6-3 Wacker Plauen Res.
Schiedsrichter: Falko Meier (Mühltroff)
Tore: Rühlemann (3), Seidel, Meichsner, Eigentor


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Vorbericht:

Derbyzeit an der Luisenstraße! Bereits im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison hat man mit Kreisliga-Mitabsteiger Wacker Plauen den einzigen Stadtkontrahenten in der Saison 2012/13 zu Gast.

Die Ostvorstädter sind ganz ordentlich aus den Startlöchern gekommen und befinden sich im Moment an der Tabellenspitze. Drei der vier Punktspiele konnte man bisher für sich entscheiden (Pausa, Taltitz, Oelsnitz II), in Kürbitz verlor man überraschend deutlich mit 0:4. Dass man als Absteiger der Vorsaison  zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählt, steht außer Frage. Mit Leuten aus dem eigenen Nachwuchs (Sebastian Heintze, Justin Leistner) sowie namhaften Neuzugängen, von denen der Großteil seine fußballerischen Wurzeln in der Ostvorstadt besitzt (Sebastian Wild, Ronny Hempel, Gunnar Gerbeth, Steve Schreckenbach, Martin Hommel), hat man im Sommer einen Personalnachschub bekommen, der den Kader nicht nur in der Breite verstärkt, sondern ebenso ein gehöriges Maß an Qualität mit sich bringt und Wacker-Coach Jens Ludewig auf jeglichen Positionen Spielraum zum Variieren lässt. Einer dieser Rückkehrer führt derzeit auch die Torjägerliste der Liga an (Ronny Hempel, 5 Treffer).
Auf Seiten der Postler wird vor diesem wichtigen Spiel dennoch niemand ängstlich mit den Zähnen klappern. Beim letzten Ligaauftritt in Großzöbern musste man zwar bis zur 87. Minute auf den Siegtreffer warten und spielte keinen sonderlich schönen Fußball, doch nichtsdestotrotz war der dreckige Sieg am Ende verdient, da man bis zum Schluss den Glauben an den entscheidenden Treffer nicht verlor und verbissen dafür kämpfte. Somit steht man mittlerweile bei drei Siegen in Folge (Ruppertsgrün, VSC Reichenbach, Großzöbern) und ist nun selbstbewusst genug, gegen die Wacker den nächsten Dreier anzupeilen. Es gilt schließlich auch, sich für die beiden Niederlagen aus der Vorsaison zu rehabilitieren. Dies wird jedoch nur funktionieren, wenn die Disziplin ausnahmslos stimmt und zudem eine zuletzt wiedergefundene Grundtugend von jedem Postler genauso wie in den jüngsten Partien absolut beherzt wird – nämlich aufopferungsvoller Kampf.

Freuen wir uns also auf ein spannendes Derby, bei dem sich beide Teams wie schon beim letzten hochemotionalen Kräftevergleich vor knapp vier Monaten mit Sicherheit überhaupt
nichts schenken werden. Schiedsrichter der Begegnung ist  Peter Kautz aus Plauen.

(sea)

 
Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Blum, Turban, Zorn, Amstein, Hohmuth, G. Müller (59. Schneider), D. Müller (75. St. Müller), Micklisch (80. Meichsner), Schubert
FCW: Gerbeth - Pippig, Schwabe, Schaller, Neidhardt, Becker, Schmalfuß (59. Zeuner), Soellner (79. Mahl), Wild, Schreckenbach (54. Kießling), Schwarz

Torfolge: 0:1 Zeuner (83.)
Platzverweise: keine
Bes. Vorkommnis: Gerbeth hält Foulelfmeter von Hohmuth (3.)
Schiedsrichter: Jörg Wohlrab (Wernesgrün)
Zuschauer: 130


Spielbericht:

Der Post SV hat das Stadtderby gegen Wacker Plauen knapp mit 0:1 verloren. In einer hart geführten, aber keineswegs unfairen Begegnung blieb das spielerische Element über weite Strecken außen vor. Das Siegtor für die Ostvorstädter erzielte Felix Zeuner in der Schlussphase der Partie, nachdem er den Fuß in einen eher verunglückten Schuss hineingehalten  und den Ball so unhaltbar ins Netz abgelenkt hatte.

Vom Anpfiff weg wurde verbissen um jeden Ball gekämpft. Bereits nach wenigen Minuten hatte Post die große Chance in Führung zu gehen: Wacker-Kapitän Pippig brachte David Micklisch im Strafraum mit einer Grätsche zu Fall und Schiedsrichter Wohlrab hatte keine andere Wahl als auf Strafstoß zu entscheiden. Kai Hohmuth trat zum Elfmeter an, Torwartroutinier Gerbeth ahnte jedoch die richtige Ecke und konnte den Schuss parieren. In der Folge des ersten Durchganges neutralisierten sich beide Teams weitestgehend im Mittelfeld. In der Regel wurde mit langen Bällen agiert, gegen die kopfballstarken Abwehrreihen war jedoch kaum ein Kraut gewachsen. Echte Torchancen blieben absolute Mangelware.

Auch im zweiten Durchgang blieb Vieles Stückwerk. Beide Teams behielten ihre kämpferische Linie bei und die Abwehrreihen ließen kaum Gefährliches zu. Ein torloses Remis wäre folgerichtig ein gerechtes Ergebnis gewesen, doch den Gästen gelang sieben Minuten vor dem Schlusspfiff der Siegtreffer. Becker zog aus halblinker Position ab, den eigentlich missglückten Schuss fälschte der eingewechselte Zeuner geistesgegenwartig zum Torerfolg ab. Kurz vor dem Ende hatte Enrico Schneider noch einmal die dicke Chance zum Ausgleich auf dem Fuß, sein Schlenzer strich jedoch um Haaresbreite am Kasten vorbei.

Am Ende war die Niederlage zwar etwas unglücklich, doch man muss sich ankreiden lassen, dass man es diesmal nicht verstand in der Offensive die nötige Durchschlagskraft zu erzeugen. Am kommenden Samstag hat man dann in Bad Brambach die nächste Möglichkeit auf drei Punkte.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  6. Spieltag - Samstag, 06.10.2012 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Hauplatz Wachtberg, Bad Brambach)


SSV Bad Brambach - Post SV Plauen
5:2 (2:1)


Post Plauen Res. spielfrei

http://www.badbrambach.de/fileadmin/templates/bb/picture/Gemeinde/Vereine/logo-ssv.jpg

Vorbericht:

Nach der knappen Heimniederlage im Derby gegen Wacker Plauen reist der Post SV am 6. Spieltag ins Obere Vogtland nach Bad Brambach. Nach drei sieglosen Partien zu Beginn haben die Kurstädter die letzten beiden Ligaspiele doch recht eindrucksvoll gewonnen (3:1 gegen Kürbitz, 7:2 in Oelsnitz) und befinden sich im Moment einen Zähler vor den Postlern. Besonders die Offensive der Obervogtländer konnte bisher überzeugen. Für 7 der 15 bisher erzielten Treffer war Enrico Geipel zuständig, er führt aktuell zusammen mit Jan Pacholski (Ruppertsgrün) die Torjägerliste an. Zudem traf Toni Heise drei Mal. Mit 11 Gegentoren kassierte man im Schnitt jedoch auch mehr als zwei Gegentore.

Beim Post SV soll die Derbyschlappe vom vergangenen Wochenende bestmöglich vergessen gemacht werden. Überhaupt stehen nun richtungsweisende Partien auf dem Plan, denn  mit Bad Brambach, Bad Elster, Markneukirchen und Pausa trifft man von der Papierform her nun durchgängig auf Kontrahenten, gegen die gepunktet werden muss, wenn man sich am Saisonende in der oberen Tabellenregion wiederfinden möchte. Die Zielstellung für die anstehende Partie kann es folglich nur sein, die volle Punktzahl mit nach Hause zu nehmen. Man wird jedoch sein blaues Wunder erleben, wenn man den SSV auch nur im Ansatz unterschätzt.

Schiedsrichter der Begegnung ist Bernd Heinrich vom VFC Adorf.

(sea)

 
Spielstatistik:

SSV: Hertel - Fineiß, Platzer (26. Lorenz), Wunderlich, Krauß, John, Paesold (87. Karmawan), Stark, Graf (78. Voigt), Heise, Geipel
PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Blum, Turban, Zorn (59. Schubert), Amstein, Hohmuth, G. Müller, D. Müller, Micklisch (46. St. Müller), Meichsner (46. Goerke)

Torfolge: 1:0 Graf (9.), 1:1 D. Müller (37.), 2:1 Geipel (41.), 3:1 Geipel (52.), 3:2 St. Müller (59.), 4:2 Geipel (80.), 5:2 Paesold (85.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Bernd Heinrich (VFC Adorf)
Zuschauer: 60


Spielbericht:

Der Post SV hat sein Gastspiel in Bad Brambach deutlich mit 2:5 verloren. Nachdem man bereits in der Anfangsphase in Rückstand geraten war, fand man in der Folge nie so richtig in die Partie. Letztlich gewannen die Kurstädter völlig verdient, da sie ihre Torchancen kaltschnäuzig nutzten und die Postler an diesem Tag weder körperlich noch gedanklich ebenbürtig waren.

Von Beginn an agierten die Gäste unkonzentriert. Einfache Fehlpässe wurden fabriziert und die Mehrzahl der Zweikämpfe ging verloren. Somit fiel die Führung nach knapp zehn Minuten nicht aus heiterem Himmel heraus. Ein SSV-Akteur setze sich bis zur Grundlinie durch und brachte den Flachpass nach innen, wo Graf den Ball über die Linie spitzelte. In der Folge überließ Brambach den Postlern das Spiel, doch die Haselbrunner agierten zu einfallslos und setzten das vor der Partie geforderte Flachpassspiel nur in den seltensten Fällen um. Mit dem ersten schönen Angriff gelang dem Post SV dennoch der Ausgleich. Kai Hohmuth steckte den Ball zu Gerd Müller durch, der in der Mitte wiederum Dieter Müller bediente. Der Kapitän hatte keine Probleme den Ball im Netz unterzubringen. Fast postwendend  brachte  aber die eigene Unkonzentriertheit die Schäbitz-Mannen wieder in Rückstand. Nach einem Einwurf wurde Torjäger Geipel nicht eng genug markiert, sodass er den Ball mit der Spitze ins lange Eck einschießen konnte. Nach der gebotenen Vorstellung hätte der Trainer zur Halbzeit nahezu alle Feldspieler tauschen können, die Pausenansprache fiel dementsprechend laut aus.
Im zweiten Durchgang begann man zwar deutlich bissiger im Auftreten, das Tor erzielte jedoch wieder Bad Brambach. Geipel traf, nachdem ein Pass im richtigen Moment die komplette Post-Defensive ausgehebelt hatte. Kurz darauf keimte doch noch einmal Hoffnung auf, als der Heim-Torhüter einen Dieter-Müller-Freistoß nicht festhalten konnte und der Ball über Umwege zu Steve Müller gelangte, der das Leder dann im Tor unterbrachte. Danach versuchte Post das Ruder noch einmal herumzureißen, Chancen dazu waren auch durchaus vorhanden. Das 4:2 brachte zehn Minuten vor dem Ende dann die Vorentscheidung für die Obervogtländer, dessen Zustandekommen ließ jedoch bei allen Beteiligten den Schrecken in die Glieder fahren. Nach einem langen Brambacher Ball kollidierten Jörg Hellfritsch und Marcel Horlbeck in Höhe der Strafraumgrenze unglücklich miteinander, nachdem der Post-Libero durch einen leichten Stoß des SSV-Gegenspielers nicht mehr ausweichen konnte. Der Post-Goalie blieb schmerzverkrümmt, Jörg Hellfritsch gar regungslos am Boden liegen, das Spiel wurde jedoch vom „Unparteiischen“ nicht unterbrochen und Geipel schob den Ball daraufhin ins verwaiste Tor. Nach längerer Behandlungspause kamen beide glücklicherweise wieder auf die Beine und konnten zunächst weiterspielen. Marcel Horlbeck musste nach dem fünften Brambacher Treffer dann doch aufgrund der Schmerzen ausgewechselt werden, sodass Kai Hohmuth in den Schlussminuten das Tor hütete. Nach jetzigem Stand geht es den beiden Verletzten wieder verhältnismäßig gut und der Zusammenstoß scheint doch glimpflicher ausgegangen zu sein als man zunächst vermuten musste.

Die Niederlage hat man sich aufgrund der kollektiv schwachen Leistung selbst zuzuschreiben. Wenn man in den kommenden Partien wieder so auftritt, wird man mit den oberen Tabellenplätzen in dieser Saison nicht viel zu tun haben. Am kommenden Pokal-Wochenende ist man spielfrei, danach geht es am 20.10. zu Hause gegen Bad Elster.

An dieser Stelle noch einmal gute Besserung an Jörg und Marcel! Hoffen wir, dass der harte Zusammenprall wirklich keine schlimmeren Nachwirkungen mehr hat. Ebenso ein Dankeschön an die Post-Anhänger, die die weite und wenig erfreuliche Auswärtsfahrt auf sich nahmen.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  7. Spieltag - Samstag, 20.10.2012 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


Post SV Plauen - FSV Medizin Bad Elster
8:0 (4:0)


Post Plauen Res. 2-3 Bad Elster Res.
Schiedsrichter: René Flicht (Wacker Plauen)
Tore: S. Lang, T. Schäbitz


   


Vorbericht:

Zum dritten Liga-Heimspiel der Saison 2012/13 empfängt der Post SV den FSV Medizin Bad Elster. Bei den Haselbrunnern hofft man darauf, nach zwei Punktspielniederlagen in Folge den Weg in die Erfolgsspur zurückzufinden und nicht bereits frühzeitig im absoluten Niemandsland der Tabelle zu versinken. Nach dem ziemlich ernüchternden Auftritt in Bad Brambach, als das komplette Team vor allem im ersten Durchgang weder körperlich noch geistig so richtig bei der Sache war und man folgerichtig am Ende mit 2:5 verlor, nutzte man das vergangene Pokalwochenende (Post war in der 1. Kreispokalrunde an Netzschkau gescheitert) zum Testen. Ein freundschaftlicher Vergleich mit der SpVgg Wernitzgrün wurde mit 6:4 gewonnen. Die Obervogtländer, die zum Großteil mit Akteuren der Reserve antraten, führten zur Pause noch mit 1:0, bei den Postlern war im ersten Abschnitt vor allem im Torabschluss noch mächtig Sand im Getriebe. Der zweite Durchgang entwickelte sich dann zum torreichen Spektakel. Zwar platzte erfreulicherweise der Knoten in der Offensive, was sich in Form von sechs Treffern niederschlug (Torschützen: K. Hohmuth (2), D. Micklisch, P. Schubert, T. Rauh, R. Goerke), allerdings waren die drei Gegentore, die man sich noch einfing, viel zu viel.

Bad Elster ist ebenso wie der Post SV nur unzufriedenstellend in die Saison gestartet. Von den sechs bisher absolvierten Punktspielen wurde lediglich ein einziges gewonnen, sodass man sich derzeit einen Rang hinter den Postlern auf dem vorletzten Tabellenplatz befindet. Auf fremden Plätzen ging man bisher komplett leer aus. Wie ihre Ortsnachbarn aus Bad Brambach werden die Kurstädter mit ziemlicher Sicherheit versuchen, das Spiel in erster Linie über körperliche Präsenz an sich zu reißen. Dem muss diesmal von Seiten der Schäbitz-Mannen absolut energisch entgegen gewirkt werden, sonst droht erneut eine schmerzliche Punkteinbuße. Der Direktvergleich beider Teams in der jüngsten Vergangenheit spricht (zumindest an der Luisenstraße) für die Postler. Von den drei Ligaduellen auf dem Post-Sportplatz in den vergangenen vier Jahren gewannen die Haselbrunner zweimal (2008/09 - 5:1, 2010/11 - 1:0), ein Vergleich endete Remis (2009/10 - 1:1).

Schiedsrichter der Begegnung ist Sven Müller vom 1. FC Wacker Plauen.

 
Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Blum, Turban, Zorn, Amstein, Hohmuth, G. Müller, D. Müller, Micklisch (62. Schneider), Schubert (70. Lang)
FSV: Sternitzky - Tschammler, Herrmann, Schwanbeck, Kockisch, Grahl (85. Manigel), Kondratenko, Albert, Schiller, Geier, Friedel

Torfolge: 1:0 Schubert (27./HE), 2:0 Micklisch (28.), 3:0 D. Müller (31.), 4:0 Hohmuth (41.), 5:0 Micklisch (60.), 6:0 Schneider (63.), 7:0 Hohmuth (65./FE), 8:0 Hohmuth (78.)
Platzverweise: Herrmann (Rot/Schiedsrichterbeleidigung/41.)
Schiedsrichter: Sven Müller (Wacker Plauen)
Zuschauer: 100


Spielbericht:

Schützenfest an der Luisenstraße! Der Post SV hat Medizin Bad Elster mit 8:0 demontiert. Nach äußerst schleppendem Beginn ebnete ein Dreifachschlag Mitte der ersten Halbzeit den Weg zum Sieg. Nach dem kuriosen Treffer zum 4:0 und einem Platzverweis für einen Gästespieler wurde das Torverhältnis im zweiten Durchgang ordentlich aufpoliert.

In den Anfangsminuten fand Post nicht gut in die Partie, Bad Elster spielte mindestens ebenbürtig und es war zunächst ein Spiel auf niedrigem Niveau. Die erste gute Möglichkeit besaß dennoch die Heimelf: Kapitän Dieter Müller schoss den Ball in aussichtsreicher Position arg bedrängt über das Tor. Auf der anderen Seite hatten die Haselbrunner Glück, als die Post-Defensive den Ball leichtsinnig vertendelte und Daniel Turban im letzten Moment mit einer starken Rettungsgrätsche klären konnte. Nach gut einer halben Stunde ging Post dann doch in Führung. Einem Elsteraner sprang der Ball unglücklich an die Hand und Schiedsrichter Müller entschied auf Elfmeter, den Patrick Schubert gewohnt sicher verwandelte. Nahezu vom Anspiel weg erkämpfte sich der Torschütze des Führungstreffers dann den Ball, woraufhin er ihn quer in die Mitte zum mitgelaufenen David Micklisch passte. Dieser wuchtete den Ball zum 2:0 flach in die Maschen. Bad Elster schien jetzt völlig von der Rolle. Auffällig war über 90 Minuten hinweg, dass nahezu jeder hohe Ball der Gästeabwehr Probleme bereitete. So auch beim 3:0, als sich niemand für einen weiten Abschlag von Marcel Horlbeck zuständig fühlte und Dieter Müller den aufspringenden Ball locker am Torhüter vorbei ins Netz einschob. Auf der Gegenseite hatte der Post-Goalie einen starken Auftritt, als er eine 1-gegen-1-Situation mit einem durchgebrochenen Medizin-Angreifer für sich entschied. Das 4:0 kurz vor der Pause war dann ein Tor aus dem Kuriositätenkabinett. Bad Elster bekam einen Freistoß in Höhe der Mittellinie zugesprochen. Ein FSV-Akteur spielte den Ball leicht mit dem Fuß, allerdings sollte das wohl aus Gäste-Sicht noch nicht die wirkliche Ausführung des Freistoßes darstellen, da sich kein Mediziner daraufhin zum Ball bewegte. Stattdessen schnappte sich Kai Hohmuth den Ball und lief mutterseelenallein aufs Gäste-Tor zu. Ohne jegliche Gegenwehr eines Abwehrspielers oder des Torhüters schob er den Ball über die Linie. Regelkonformerweise zählte das Tor, doch da schauten selbst alle Postler verdutzt. Bad Elster verstand natürlich die Welt nicht mehr. Es fielen auch derbere Worte gegen den Schiri, sodass in Folge des Treffers noch ein FSV-Kicker wegen Beleidigung vom Platz flog. Mit dem 4:0 ging es dann in die Pause.
Im zweiten Durchgang war zunächst viel Leerlauf in der Partie, Post verstand es nicht, die Überzahl auszunutzen. Man agierte zu lässig in den Zweikämpfen und nahm vor allem das Defensivverhalten etwas zu sehr auf die leichte Schulter. Kapitän Dieter Müller durchbrach dann die Lethargie mit einem schönen Fernschuss, der jedoch nur am Quergebälk einschlug. Nach einer Stunde gab es dann wieder Zählbares zu bejubeln: Patrick Schubert spitzelte den Ball schön zu Kai Hohmuth, der wiederum das Auge für den Nebenmann hatte, sodass David Micklisch den Ball locker ins Tor einschieben konnte. Kurz darauf köpfte der kurz zuvor eigewechselte Enrico Schneider einen Schubert-Eckball zum 6:0 in die Maschen. Wiederum nur wenig später wurde Patrick Schubert knapp innerhalb des Strafraums unsanft gelegt und es gab erneut Strafstoß für den Post SV, den Kai Hohmuth dann zum 7:0 versenkte. Der Schlusstreffer fiel dann rund zehn Minuten vor Schluss: von Enrico Schneider inszeniert wurde Kai Hohmuth auf die Reise geschickt und dieser markierte seinen dritten Treffer an diesem Tag. Mit etwas mehr Zielwasser hätte man das Ergebnis auch zweistellig gestalten können, Chancen gab es zu Genüge.

Acht Tore geschossen, hinten zu Null gespielt - von den nackten Zahlen her gibt es sicherlich am Spiel nichts auszusetzen. Besonders in der Anfangsphase war jedoch nicht alles so toll, wie es das Ergebnis aussagt, erst der Führungstreffer löste die Fesseln. Nun muss in den folgenden Partien nachgewaschen werden. Am kommenden Sonntag (bereits 14 Uhr!) ist man dann zu Gast beim bisher sieglosen Schlusslicht in Markneukirchen.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  8. Spieltag - Sonntag, 28.10.2012 - Anpfiff 14.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Schwimmbad, Markneukirchen)


SC Markneukirchen - Post SV Plauen
1:6 (0:2)


SC Markneukirchen Res. 0-6 Post Plauen Res.
Schiedsrichter: Günter Wölfel
Torschützen: Goerke (3), Lang, Scharnagl, ET


  
 

Vorbericht:

Zum ersten Spiel nach der Zeitrückstellung (die Spiele beginnen ab diesem Wochenende bereits um 14 Uhr) reist der Post SV am Sonntag ins Obere Vogtland nach Markneukirchen. Die Musikstädter sind in dieser Spielzeit noch sieglos und bilden gegenwärtig  das Schlusslicht des Ligatableaus. Das hat aber herzlich wenig zu sagen – auch ein vermeintlicher Außenseiter kann zum ungewollten Stolperstein werden, wenn die Einstellung nicht stimmt und man den Gegner auf die leichte Schulter nimmt. Warnung genug sollte es sein, dass der SCM von den drei bisherigen Heimspielen nur eines verlor, Bad Brambach und Pausa rang man immerhin ein Unentschieden ab. Der Post SV geht vom Papier her dennoch als klarer Favorit in diese Partie, drei Punkte sind die einzig anstrebenswerte Zielvorgabe. Nach dem deutlichen Sieg gegen Bad Elster in der Vorwoche möchte man das Feld schließlich weiter von hinten aufrollen – dazu muss aber in den verbleibenden fünf Partien bis zum Winter bedeutend beständiger gepunktet werden als im absolvierten ersten Drittel der Saison.
Unparteiischer Leiter der Partie in Markneukirchen ist Jörg Franke aus Wernitzgrün.

(sea)

Spielstatistik:

SCM: Diercks - Lederer, Muck, Böhm, R. Müller, Hellinger (46. Wesp), De. Müller, Heinzmann, Voigt, Ost, Asbach
PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Blum, Turban, Zorn, Amstein, G. Müller (83. Rauh), D. Müller, Hohmuth, Schubert (75. Goerke), Micklisch (69. Lang)

Torfolge: 0:1 D. Müller (3.), 0:2 Micklisch (39.), 0:3 Zorn (48./FE), 0:4 Zorn (57.), 0:5 Lang (73.), 0:6 Hohmuth (80.), 1:6 Voigt (90./FE)
Platzverweise: D. Müller (Rot/Tätlichkeit/54.)
Schiedsrichter: Jörg Franke (SpVgg Wernitzgrün)
Zuschauer: 50


Spielbericht:

Der Post SV ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat das Auswärtsspiel in Markneukirchen mit 6:1 gewonnen. Dieter Müllers Treffer nach wenigen Minuten lenkte das Spiel, das erstaunlicherweise auf schneefreiem Geläuf stattfand, früh in die richtigen Bahnen. Leider flog der Post-Kapitän im zweiten Durchgang nach einer Schubserei vom Platz, was die Freude über den souveränen Sieg dann doch ein wenig trübte.

Die Postler waren von der ersten Minute an fußballerisch präsent und schnürten die Heimelf in der eigenen Hälfte ein. Nach ersten Angriffen gingen die Haselbrunner dann in der 3. Minute bereits in Front, wobei die Heimelf fleißig mithalf. Ein missglückter Markneukirchener Querpass im Spielaufbau landete bei Dieter Müller, der den Ball in Höhe der Strafraumgrenze überlegt ins Eck einschob. Auch in der Folge war Post das stärkere Team, wenngleich im Umkehrspiel in einigen Situationen das Loch zwischen Angriff und Abwehr zu groß war und die Heimelf infolge von Post-Ballverlusten auch gefährliche Ansätze inszenieren konnte. Eine echte Torchance erspielten sich die Musikstädter im ersten Durchgang dennoch nicht. Kurz vor der Pause bauten die Schäbitz-Mannen, die bis dahin einige Chancen liegengelassen hatten, ihre Führung auf 2:0 aus. Nach schönem Zuspiel von Oliver Zorn lief David Micklisch im Alleingang auf das Tor der Heimelf zu und ließ dem Goalie keinerlei Abwehrchance. Mit dem beruhigenden 2:0 ging es in die Pause.

Keine fünf Minuten nach Wiederbeginn klingelte es dann erneut im Tor des Heimteams: David Micklischwurde regelwidrig von den Beinen geholt und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Ex-SCMer Oliver Zorn übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 3:0. Das Spiel war damit vorentschieden, leider dezimierten sich die Postler aufgrund einer Unbeherrschtheit danach aber selbst. Ein SCM-Akteur sprang Dieter Müller beim Kopfballduell ins Kreuz, woraufhin der Postler zu impulsiv reagierte und seinen Kontrahenten umschubste. Schiedsrichter Franke zückte vertretbarerweise den Roten Karton. In den Folgeminuten wurde es auf dem Feld etwas hektisch, dem guten Referee gelang es jedoch, nach kurzer Zeit die Gemüter wieder zu beruhigen. Am Spielverlauf selbst änderte der Platzverweis nichts, Post blieb auch in Unterzahl überlegen. Oliver Zorn erhöhte durch einen Fernschuss, den der Torhüter durch die Hände rutschen ließ, auf 4:0. Sebastian Lang, der nach Verletzungspause die Freude am Fußball sichtbar zurückgefunden hat,sorgte für das 5:0, Kai Hohmuth machte zehn Minuten vor dem Ende mit einem trockenen Abschluss das halbe Dutzend voll. Das Gegentor in der Schlussminute war zwar ärgerlich für den Post-Goalie, der natürlich gerne zu Null gespielt hätte, trotzdem war es am Ende nicht mehr als eine Ergebniskorrektur. Voigt erzielte vom Strafstoßpunkt nach Foul an Asbach den Ehrentreffer für die Obervogtländer.

Pflichtaufgabe erfüllt! Durch den ungefährdeten Sieg hat man nun hoffentlich nicht nur vorübergehend den Anschluss zu den Teams der oberen Tabellenregion wiederhergestellt. Bleibt noch zu hoffen, dass unser Dieter, der kein Rot-Wiederholungstäter ist, schon in Kürze wieder dabei sein kann. Am kommenden Samstag gastiert dann der VfB Pausa an der Luisenstraße.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  9. Spieltag - Samstag, 03.11.2012 - Anpfiff 14.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


Post SV Plauen - VfB Pausa
2:0 (1:0)


Post Plauen Res. 5-0 Pausa Res.
Schiedsrichter: Jan Füssel
Tore: Goerke (2), Rauh, Scharnagl, Junker


  


Vorbericht:

Wohin geht die Reise für den Post SV? Nach zwei deutlichen Siegen gegen Bad Elster (8:0) und in Markneukirchen (6:1) befinden sich die Postler wieder in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Nun wartet der VfB Pausa - ein Team, dessen Stärke schwer einzuschätzen ist, da die sich Erfolg und Misserfolg bei den VfB-Kickern in dieser Spielzeit bisher in Regelmäßigkeit abwechselten. Gegen die Spitzenteams der Liga (Wacker, Kürbitz, Taltitz, Ruppertsgrün) hagelte es durchweg Niederlagen, Siege gab es in Bad Brambach sowie gegen Bad Elster und Oelsnitz II.
Gegen Pausa zählen für den Post SV nur drei Punkte, wenn man die Ausgangsposition vor den Duellen gegen die beiden Aufstiegsanwärter Taltitz und Kürbitz weiter verbessern will. Leider muss man bei der hoffentlich fortwährenden Aufholjagd auf die vorderen Tabellenplätze vorläufig auf Dieter Müller verzichten, der beim Spiel in Markneukirchen die rote Karte sah. Der Post-Kapitän hatte seinen Gegenspieler umgeschubst, nachdem dieser ihm beim Kopfballduell ins Kreuz gesprungen war. Wie lange er fehlen wird, ist noch ungewiss. 
Die Bilanz der vergangenen Direktduelle an der Luisenstraße spricht nicht unbedingt für die Postler. Von den letzten beiden Vergleichen auf heimischem Geläuf konnte Post gegen Pausa keinen für sich entscheiden und nicht einmal ein Tor erzielen (2009/10 - 0:2, 2010/11 - 0:0). Das soll und muss diesmal wieder besser klappen!
Schiedsrichter der Begegnung ist Bertram Grimm aus Elsterberg.

(sea)

 
Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Blum, Turban, Zorn, Amstein, G. Müller, Hohmuth, Schubert (86. Rauh), Lang (46. Schneider), Micklisch (75. Goerke)
VfB: Remmer - Kuehn, Dübler, Völkel, Wagner, Zanger, Buggel, Schmidt, Zeitler, Filev, Porst (76. Anders)

Torfolge: 1:0 Schubert (3.), 2:0 Hohmuth (90+2.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Bertram Grimm (Elsterberg)
Zuschauer: 90


Spielbericht:

Ihr werdet es mir bestimmt nicht verdenken, der Spielbericht diesmal nur in aller Kürze.

Post ging bereits in der Anfangsphase durch einen direkt verwandelten Freistoß von Patrick Schubert in Führung. Danach war es ein zähes Ringen auf glitschigem Geläuf, das vor allem von Kampf und vielen Zweikämpfen geprägt war. Gegen Ende der Partie hätten die Gäste beinahe ausgeglichen, doch Daniel Turban rettete für den schon geschlagenen Marcel Horlbeck kurz vor der Torlinie. In der Nachspielzeit sorgte Kai Hohmuth nach Zuspiel von Ralf Goerke für die verdiente Entscheidung.

(sea)


Die Siege der beiden Männermannschaften möchten wir ganz allein unserem verstorbenen Freund Heiko widmen! Wir werden dich nie vergessen..


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  10. Spieltag - Samstag, 10.11.2012 - Anpfiff 14.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Taltitz)

 

TSV Taltitz - Post SV Plauen
5:3 (3:1)


Taltitz Res. 2-2 Post Plauen Res.
Schiedsrichter: Florian Bienefeld (Kürbitz)
Tore: Rühlemann, Dorn


 

Vorbericht:

Der Post SV reist am Samstag zum Verfolgerduell nach Taltitz. Der TSV hat sich nach einem Stotterstart mittlerweile gefangen und konnte in den letzten fünf Partien vier Siege einfahren. Nicht so richtig ins Bild passt dabei die zwischendurch erlittene 1:8-Klatsche in Ruppertsgrün. Vorne hui, hinten pfui – so präsentierte sich der TSV salopp formuliert im bisherigen Saisonverlauf. Das Aushängeschild des TSV ist zweifelsohne die Offensive, im Schnitt erzielte man 2,66 Tore/Partie. Mit Heiko Wolfram spielt zudem der aktuell treffsicherste Schütze der Liga beim TSV, ganze 11 seiner 13 Treffer erzielte er in den letzten fünf Partien. Die Defensive der TSV-Kicker hingegen zählte bisher zu den Schießbuden der Liga (Schnitt: 2,89 Gegentore/Partie). Viele Tore scheinen also am Wochenende garantiert, es dürfte jedoch ebenso ein rustikales Aufeinandertreffen bevorstehen, da beide Teams in dieser Saison bisher die meisten gelben Karten der Liga einsammelten.

Die Schäbitz-Mannen können optimistisch und selbstbewusst in die Partie gehen. Die Hausaufgaben (drei Pflichtsiege in den letzten drei Partien) wurden gemacht, sodass man seine Ausgangslage vor den beiden Direktduellen gegen die Aufstiegskonkurrenz aus Taltitz und Kürbitz wieder deutlich verbessert hat. Verzichten muss Trainer Thomas Schäbitz am Samstag definitiv auf Oliver Zorn, der im vorangegangenen Spiel gegen Pausa den fünften gelben Karton sah. Ebenso muss Dieter Müller nach seinem Platzverweis in Markneukirchen weiter aussetzen.

Schiedsrichter der Begegnung ist Jörg Langner aus Plauen.

(sea)

Spielstatistik:

TSV: Thaleikis - Lessing, Mario Hendel, M. Naumann, Schütt, Deeg (90. Weller), Martin Hendel, Rademacher, Micklisch, Wolfram (80. Heß), Mathias Hendel 
PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Turban, Blum, Schubert, Amstein, G. Müller, Hohmuth, Micklisch, Lang (66. St. Müller), Goerke

Torfolge: 1:0 M. Naumann (4.), 1:1 Goerke (16.), 2:1 Wolfram (23.), 3:1 Wolfram (43.), 3:2 Turban (53.), 4:2 Mathias Hendel (64.), 5:2 Martin Hendel (70.), 5:3 Schubert (73./FE)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Jörg Langner (Plauen)
Zuschauer: 70


Spielbericht:

Der Post SV Plauen hat das Verfolgerduell in Taltitz mit 3:5 verloren. Post schaffte es zu keiner Zeit, richtig ins Spiel zu finden. Die Heimelf gewann am Ende verdient, da die Haselbrunner sich vor allem im Abwehrverhalten zu viele grobe Schnitzer leisteten, um dem TSV an diesem Tag Punkte abzutrotzen.

Bereits vom Anpfiff weg wirkte Taltitz spritziger und entschlossener in den Zweikämpfen. Die frühe Führung war eine logische Konsequenz. Einen Freistoß in zentraler Position versenkte Naumann per Aufsetzer flach im Eck. Damit war die Vorgabe, zunächst hinten gut zu stehen und die Null zu halten, gleich zu Beginn über den Haufen geworfen. Auch im weiteren Verlauf der Anfangsviertelstunde brachten die Postler kein Bein auf den Platz, man hatte erhebliche Zuordnungsprobleme in der Defensive und auch im Vorwärtsgang brachte man zunächst nichts Vernünftiges zustande. Folglich war der Ausgleich doch ziemlich schmeichelhaft. Einen Konter über David Micklisch und Sebastian Lang konnte Ralf Goerke ohne Probleme abschließen. In der Folge war Post dann etwas besser in der Partie, doch ein Standard sollte den Haselbrunnern den nächsten Nackenschlag versetzen. Einen Eckball köpfte der sträflich alleingelassene Goalgetter Wolfram zur neuerlichen TSV-Führung ins Netz. Fast wäre den Postlern wiederum der Ausgleich gelungen, doch Ralf Goerkes Schuss von der Strafraumgrenze strich knapp über das Gehäuse. Stattdessen baute die Heimelf den Vorsprung kurz vor der Pause aus. Einen Taltitzer Angriff bekam Post im Strafraum nicht geklärt und der Ball sprang Wolfram genau vor die Füße, der sich nicht zweimal bitten ließ und den Ball ins Netz wuchtete.

Im zweiten Durchgang wollte man möglichst schnell den Anschlusstreffer markieren. Dies gelang auch nach wenigen Minuten, als Daniel Turban einen Eckball von Patrick Schubert mit dem Kopf ins Tor bugsierte. Die Heimelf hatte aber die passende Antwort parat. Nachdem Post den Ball im eigenen Strafraum wieder nur unzureichend vor die Füße des Gegners klären konnte, nahm TSV-Kapitän Mathias Hendel das Geschenk an und jagte den Ball unhaltbar ins Eck. Nach rund 70 Minute fingen die Schäbitz-Mannen sich den nächsten Gegentreffer, als Martin Hendel auf und davon lief, Goalie Marcel Horlbeck umkurvte und zum 5:2 einschob. Post kam zwar nach einem Strafstoß, den Patrick Schubert sicher versenkte, noch einmal etwas heran, doch in der Schlussviertelstunde sprang nichts Zählbares mehr heraus.

Letztlich muss man resümieren, dass Taltitz an diesem Tag die bessere Mannschaft war und den Postlern vom Anpfiff weg mit couragiertem Auftreten den Schneid abkaufte. Dennoch hilft es nichts nun Trübsal zu blasen, da am Wochenende das nächste wichtige Spiel auf dem Plan steht. Dann ist der Tabellenzweite aus Kürbitz zu Gast an der Luisenstraße.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  11. Spieltag - Samstag, 17.11.2012 - Anpfiff 14.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


Post SV Plauen - SG Kürbitz
1:2 (1:2)

Post Plauen Res. 0-5 Kürbitz Res.
Schiedsrichter: Ralf Brückner
Tore: hat nur der Gegner geschossen..


    


Vorbericht:

Im vorletzten Punktspiel des Jahres 2012 wartet eine harte Nuss auf die Postler, es gastiert die SG Kürbitz an der Luisenstraße. Als einer der Aufstiegsfavoriten in die Saison gestartet, befindet sich die Rot-Weißen als Tabellenzweiter derzeit im Soll. Das blutjunge Team (Kader-Durchschnittsalter: 23,8 Jahre), das zweifellos zu den spielstärksten in der Liga zählt, wird von wenigen erfahrenen Routiniers wie Kapitän Muck oder Neuzugang Büttner geführt. Im bisherigen Saisonverlauf gelang es  Kürbitz als einzigem Team, dem aktuellen Spitzenreiter Wacker Plauen eine Niederlage zuzufügen (und das deutlich mit 4:0). Während man auf eigenem Platz im Jahr 2012 unbezwingbar war (sowohl in Liga als auch Pokal), tut man sich auswärts dafür oft umso schwerer. Sowohl in Bad Brambach als auch in Taltitz verließ man das Spielgeläuf in dieser Saison bisher als Verlierer.

Apropos Taltitz, da war doch was..auch der Post SV musste dort am vergangenen Wochenende eine Niederlage einstecken. Das Verfolgerduell ging verdientermaßen mit 3:5 verloren. Zu viele Fehler des gesamten Teams im Defensivverhalten verhinderten einen möglichen Punktgewinn. Somit hat man den unmittelbaren Anschluss zu den Spitzenplätzen wieder verloren und steht nun etwas unter Zugzwang, wenn man nicht mit einem gehörigen Punktepolster nach oben in die Winterpause gehen will. Halbherzigkeit und grobe Abwehrschnitzer werden die SG-Kicker mit ziemlicher Sicherheit genauso hart bestrafen wie ihre Ortsnachbarn in der Vorwoche, es werden also (wie immer) höchste Konzentration und kompromissloser Einsatz nötig sein, um Kürbitz mit leeren Händen wieder nach Hause zu schicken. Trainer Thomas Schäbitz kann am Wochenende wieder auf Oliver Zorn zurückgreifen, der in Taltitz gelbgesperrt aussetzen musste. Mit Ausnahme von Dieter Müller, der nach seiner Roten Karte in Markneukirchen noch dieses Spiel pausieren muss, stehen alle Stammakteure der letzten Wochen zur Verfügung.

Unparteiischer Leiter der Begegnung ist Thomas Tröger vom VFC Plauen.

(sea)

 

Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Blum, Turban, Zorn, Amstein, Schubert, Hohmuth (65. Lang), G. Müller (89. Regitz), Micklisch, Goerke (54. Schneider)
SGK: Berger - Muck, J. Müller, Schädlich, Dietzel, Uhl, Gork, Lemnitzer, J. Martin (87. Borchert), Stowasser, F. Martin (85. Schenkel)

Torfolge: 0:1 F. Martin (10.), 1:1 Micklisch (12.), 1:2 Uhl (32.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Thomas Tröger (VFC Plauen)
Zuschauer: 100


Spielbericht:

Der Post SV hat das Sechs-Punkte-Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Kürbitz mit 1:2 verloren. In einer stimmungsvollen Partie nutzten die Gäste im ersten Durchgang ihre Chancen konsequent aus, nachdem Post zweimal mächtig gepennt hatte. Im zweiten Durchgang rannten die Haselbrunner dann vergeblich an und der Ausgleich gelang nicht mehr, sodass mit dem Schlusspfiff nur der Gegner jubelte.

Die Postler hatten sich viel vorgenommen, man wusste schließlich was auf dem Spiel stand. Entsprechend bissig begann man und scheute keinen Zweikampf. Dennoch fing man sich wie in der Vorwoche in den ersten Minuten einen Gegentreffer ein. Nach einem nicht gepfiffenen Handspiel eines Kürbitzers stellten einige Postler unverständlicherweise das Weiterspielen ein, einen Kürbitzer Schuss konnte Post-Keeper Marcel Horlbeck noch parieren, der Nachschuss von F. Martin saß allerdings. Genauso hatten sich die Gäste das sicherlich vorgestellt, Die Haselbrunner reagierten jedoch nicht geschockt und hatten nur wenig später die passende Antwort parat. Nach einem Eckball von Patrick Schubert kam Abwehrrecke Falk Blum an den Ball, der diesen im Getümmel zu David Micklisch spitzelte. „Micke“ konnte aus Nahdistanz ohne Probleme einschieben. Nun war Post eindeutig obenauf. Man gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und die Kürbitzer schienen von der energischen Spielweise des Post SV sowie der emotionalen Atmosphäre durchaus beeindruckt. SG-Kicker J. Martin verlor kurz die Fassung und hatte Glück, dass er nicht früh vom Platz flog, als er beim am Boden liegenden Patrick Schubert nachtrat. Schiedsrichter Tröger zückte lediglich den gelben Karton. In einer Phase, als Post das Spiel eigentlich beherrschte, fing man sich ein mehr als vermeidbares Gegentor ein. Nach zu langem Zögern beim Schlagen in der Post-Defensive spritzte Kevin Uhl dazwischen und schloss seinen Alleingang mit dem abermaligen Kürbitzer Führungstor ab. Dieser Gegentreffer tat richtig weh. Im restlichen ersten Abschnitt ereignete sich nichts Nennenswertes mehr.

Auch im zweiten Durchgang kämpften die Postler unermüdlich, doch leider fehlte im Angriffsspiel die Durchschlagskraft und man konnte die Kürbitzer Viererkette kaum einmal aushebeln. Die besseren Möglichkeiten besaßen die Gäste, die im zweiten Durchgang vor allem über Konter den Erfolg suchten. So setzte J. Martin einen Schuss ans Quergebälk, ein Freistoß von Stowasser strich äußerst knapp am Kasten vorbei und in der Schlussminute vergab Gork etwas überhastet aus bester Position.

Auch wenn ein Unentschieden sicherlich verdient gewesen wäre, so hat man sich aufgrund unnötiger Fehler mal wieder selbst geschlagen. Nach dem Ende der Hinrunde lässt sich konstatieren, dass nach fünf Niederlagen aus zehn Partien und nun neun Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten ein Weiterträumen vom Wiederaufstieg absolute Utopie ist. Pleiten in Oelsnitz oder Bad Brambach wiegen jedoch im Nachhinein denkbar schwerer als die gegen Kürbitz. Zum letzten Punktspiel des Jahres gastiert am kommenden Wochenende die zweite Mannschaft von Merkur Oelsnitz an der Luisenstraße.

(sea)

1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  12. Spieltag - Samstag, 24.11.2012 - Anpfiff 14.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


Post SV Plauen - Merkur Oelsnitz II
0:0


Reserve spielfrei
 
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Vorbericht:

Zum letzten Pflichtspiel des Jahres 2012 gastiert die Zweite Mannschaft von Merkur Oelsnitz an der Luisenstraße. Durch die Niederlage im vergangenen Sechs-Punkte-Spiel gegen Kürbitz beträgt der Abstand der Postler zum Tabellenzweiten mittlerweile neun Zähler. Damit scheint der Zug in Richtung der begehrten beiden Spitzenplätze bereits zur Winterpause abgefahren zu sein. Gegen Oelsnitz soll nun wieder gewonnen werden, schließlich gilt es auch, sich für die bittere 1:5-Klatsche aus dem Hinspiel zu rehabilitieren. Beim Post SV kehrt Dieter Müller nach abgesessener Rotsperre ins Team zurück.
Schiedsrichter der Partie ist Mario Denke vom VFC Plauen.

(sea)


Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - Hellfritsch, Blum, Turban, Zorn, Amstein, D. Müller (46. Hohmuth), Schubert, G. Müller (65. Lang), Micklisch, Goerke
SVM: Walter - Spitzner, Schulz, Dreßler, Steinel, Hanel, Rank, Loenz, Tan Nguyen, S. Hirsch, Dimitrion

Tore: keine
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Mario Denke (VFC Plauen)
Zuschauer: 70


Spielbericht:

Zum ersten Spiel der Rückrunde kam der Post SV Plauen gegen die Zweite Mannschaft von Merkur Oelsnitz auf heimischem Geläuf nicht über ein torloses Remis hinaus. Dass in der Begegnung keine Tore fielen, war aufgrund der vielen Chancen auf beiden Seiten schon etwas kurios. 

Bereits im ersten Durchgang hätte es  eigentlich klingeln müssen. Für Post vergaben Ralf Goerke, dessen Schuss ganz knapp am Tor vorbeistrich und Dieter Müller, der nur den Pfosten traf, wohl die besten Möglichkeiten für die Haselbrunner. Auf der anderen Seite vergab Merkur desöfteren Kopfballmöglichkeiten nach Standards, aus dem Spiel heraus verpasste Merkur-Goalgetter Sebastian Hirsch zudem eine Eingabe seines Sturmpartners nur um Haaresbreite. Kurz vor der Pause hatten die Oelsnitzer Glück, dass Schiedsrichter Denke Merkur-Akteur Steinel nach seinem äußerst groben Foul an Dieter Müller nicht mit einem Platzverweis, sondern nur mit einer Verwarnung bedachte. Der zurückgekehrte Kapitän konnte nicht weiterspielen, für ihn kam Kai Hohmuth in die Partie.

Der zweite Durchgang entwickelte sich dann phasenweise zum offenen Schlagabtausch, beide Teams spielten mit offenem Visier, vergaben jedoch teilweise kläglich beste Möglichkeiten, wobei sich beide Torhüter auch in Bestform präsentierten und ihrem Team letztlich die Null hielten.

Nun ist erst einmal Winterpause, die Punktspielserie geht dann im März mit dem Spiel in Ruppertsgrün weiter. Vorher hat die Männermannschaft ihren nächsten Auftritt am 27. Dezember zur Hallenkreismeisterschafts-Vorrunde in der Kurt-Helbig-Halle. Gegner dort sind dann Fortuna Plauen, Unterlosa, Ruppertsgrün und Mylau.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  13. Spieltag - Samstag, 16.03.2013 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Ruppertsgrün)

 

TSG Ruppertsgrün - Post SV Plauen
  0:1 (0:1)


Ruppertsgrün Res. 3-4 Post Plauen Res.
Tore: Goerke (2), Rühlemann, Rauh
Schiri: Wolfgang Graupner (Elsterberg)

 

  http://www.fussball-im-verein.de/wappen/22198.jpg

Vorbericht:

Der Winter will kein Ende nehmen und doch beginnt für den Post SV am Wochenende wieder der harte Ligaalltag. Zum Punktspielauftakt des Jahres 2013 reisen die Postler nach Ruppertsgrün.
Somit wartet gleich eine schwierige Aufgabe, denn die TSG gewann fünf seiner sechs bisherigen Heimspiele. Lediglich der SG Kürbitz gelang es drei Punkte aus Ruppertsgrün zu entführen. Dass die Rot-Weißen dennoch keinen Spitzenplatz belegen, sondern „sogar“ noch hinter den Postlern im Tableau platziert sind, liegt an der eklatanten Auswärtsschwäche. Auf fremden Plätzen konnte Ruppertsgrün bisher noch überhaupt nicht punkten.
Für die Postler geht es im neuen Jahr vor allem darum, mehr Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen. Mit aktuell fünf Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen befindet man sich zum Frühjahrsstart im grauen Mittelfeld der Tabelle. Das Hinspiel beider Kontrahenten dürfte allen Postlern noch in guter Erinnerung geblieben sein: in einer nervenaufreibenden Partie verschoss die TSG zunächst einen Elfmeter, dann führte Post bereits mit 2:0, ehe Ruppertsgrün eine Viertelstunde vor Schluss ausgleichen konnte. Die Haselbrunner schlugen jedoch noch einmal zurück und erzielten den vielumjubelten Siegtreffer.
Nicht mehr bei den Blau-Gelben mit an Bord ist Patrick Schubert, der den Post SV in der Winterpause in Richtung Wacker Plauen verließ und dem wir an dieser Stelle viel Glück auf seinem weiteren sportlichen Weg wünschen wollen.
Nachdem das Wetter allen geplanten Tests der vergangenen Wochen einen Strich durch die Rechnung machte, steht auch die Austragung dieser Partie aktuell noch in den Sternen. Als Schiedsrichter angesetzt ist Christoph Stier aus Coschütz.

(sea)

Spielstatistik:

TSG: Hammerschmidt - Fuhrmann, Körner, Pöß (85. Hühn), Schönwitz, Wolf, Kilisch, Hofmann, Fritsche, Pacholski, Arndt (86. Oltzscher)
PSV: Horlbeck - D. Müller, Turban, Blum, Hellfritsch, Amstein, G. Müller, Hohmuth, Micklisch (85. Regitz), Lang (65. Goerke), St. Müller (50. Schneider)

Torfolge: 0:1 St. Müller (33.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Ulrich David (VFC Plauen)
Zuschauer: 30


Spielbericht:

Der Post SV hat einen gelungenen Ligastart ins Jahr 2013 hingelegt. Auf schneebedecktem Geläuf gewannen die Haselbrunner nach kämpferisch starker Mannschaftsleistung bei der TSG Ruppertsgrün verdient mit 1:0. Schütze des goldenen Treffers war Steve Müller, der den Ball nach rund einer halben Stunde per Abstauber im Tor der Heimelf versenkte.

Trotz der nicht einfachen Platzverhältnisse sah das Post-Spiel vom Anpfiff weg doch teilweise ganz gefällig aus. Desöfteren konnte man sich auf den Außenbahnen gut bis zur Grundlinie durchspielen, was jedoch oft fehlte war der scharfe, genaue Pass in die Mitte beziehungsweise der Torabschluss im richtigen Moment. Auch die erste gute Post-Chance wurde über die Außenbahn inszeniert. Gerd Müller war über rechts durchgebrochen, seine flache Hereingabe fand jedoch in der Spielertraube im Zentrum keinen Abnehmer. Mit fortlaufendem ersten Durchgang rissen die Gäste das Spiel mehr und mehr an sich. Ein gefährlicher Schuss von Kai Hohmuth von der Strafraumgrenze verfehlte noch knapp das Gehäuse, nach rund dreißig Minuten klingelte es dann aber im Ruppe-Tor. David Micklisch spielte einen öffnenden Pass wunderbar in die Gasse zu Kai Hohmuth, der frei vor dem Torhüter auftauchte. Dessen Abschluss konnte der TSG-Keeper noch stark parieren, doch Steve Müller stand goldrichtig und versenkte den Abpraller zum 1:0 im Netz. Die Postler hätten die Führung noch vor der Pause ausbauen können, doch ein Schuss von David Micklisch ging rund einen Meter am Tor vorbei und Sebastian Lang traf kurz darauf nur das Gebälk. In der Phase vor der Halbzeit agierten die Haselbrunner im Defensivverhalten jedoch auch etwas nachlässig und man rückte zu weit auf, sodass die TSG einige gute Überzahlmöglichkeiten besaß, diese aber allesamt schlampig ausspielte. Aus dem Spiel heraus war von Ruppertsgrün ansonsten relativ wenig Gefährliches zu sehen. Brenzlig wurde es häufig bei Standards, bei denen die Schäbitz-Mannen das Glück einige Male strapazierten. Mit einer Pausenführung für die Post ging es in die Kabine.
Auch im zweiten Durchgang wirkten die Gäste williger und agiler in den Zweikämpfen. So verwalteten die Postler über weite Strecken des Durchganges die Führung, die Abwehr stand sattelfest und ließ kaum nennenswerte Tormöglichkeiten des Gastgebers zu. Die besten Chancen zum Führungsausbau für die Haselbrunner besaßen Kai Hohmuth, dessen Volley nach Amstein-Hereingabe etwas missglückte und David Micklisch, dessen Flachschuss wieder um Haaresbreite am Tor vorbeiging. In der Schlussphase der Partie wurde Ruppertsgrün noch einmal etwas drückender und Post hatte Glück, dass ein verdeckter Schuss von Goalgetter Jan Pacholski das Tor ebenfalls knapp verfehlte.

Mit dem Sieg klettern die Postler vorübergehend auf Rang 4, die direkten Verfolger haben jedoch noch weniger Partien absolviert. Am kommenden Wochenende hat die Erste Mannschaft spielfrei, die Reserve kickt auswärts beim VSV Plauen.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  14. Spieltag - Samstag, 23.03.2013
spielfrei


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  15. Spieltag - Samstag, 06.04.2013 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


Post SV Plauen - SG Großzöbern
2:0 (0:0)


Post Plauen Res. 4-3 SG Großzöbern Res.
Schiedsrichter: Kassim Taher Saleh
Tore: Goerke, Scharnagl, Rühlemann, Klüger


Vorbericht:

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2013 empfängt der Post SV die SG Großzöbern. Dass die Gäste mit Sicherheit nicht als Laufkundschaft nach Plauen reisen werden, verdeutlicht der Blick auf die Tabelle. Die Burgsteiner spielen eine starke Saison und liegen aktuell auf Augenhöhe mit dem Post SV (beide 19 Punkte), wobei die SG sogar ein Spiel weniger absolviert hat. Auch beim bisher einzigen Pflichtspielauftritt nach der Winterpause hat Großzöbern aufhorchen lassen: so wurde die Zweite Mannschaft von Merkur Oelsnitz am vergangenen Wochenende in einer Nachholpartie mit 6:1 wieder nach Hause geschickt. Entsprechend selbstbewusst dürfte man also in Haselbrunn auftreten. Von Spielabsagen sind die SG-Kicker ziemlich arg gebeutelt. Allein das Gastspiel in Bad Brambach wurde inzwischen sagenhafte fünf Mal  abgesagt. Kurios ist auch, dass man von seinen elf bisherigen Punktspielen bis dato nur drei auf fremden Plätzen absolviert hat. Diese wurden jedoch allesamt gewonnen (3:2 in Taltitz, 2:1 in Oelsnitz, 8:1 in Markneukirchen).
Auf Seiten der Postler ist man natürlich willig, dieser kleinen Auswärtsserie der Gäste ein jähes Ende zu setzen. Mehr Pflichtspielpraxis im neuen Jahr haben auch die Schäbitz-Mannen nicht aufzuweisen, seit dem Jahreswechsel wurde erst ein Punktspiel bestritten (jedoch dem Spielplan geschuldet und nicht dem Wetter). Dieses wurde Mitte März in Ruppertsgrün nach couragierter Mannschaftsleistung  mit 1:0 gewonnen, Steve Müller erzielte das einzige Tor des Tages. Nun möchte man nachlegen und sich im Tableau weiter nach oben arbeiten. Ein fußballerischer Leckerbissen ist bei diesem Unterfangen schon allein aufgrund der Platzverhältnisse nicht zu erwarten. Auch das Hinspiel war schon hart umkämpft, Torchancen blieben lange Zeit Mangelware. Als schon alles auf ein torloses Remis hinauslief, gelang Flügelflitzer Gerd Müller drei Minuten vor dem Ende der goldene Treffer. Ob es diesmal wieder so spannend wird?

Schiedsrichter der Begegnung ist Marco Leihkamm aus Plauen.

(sea)

Spielstatistik:

PSV: Selbmann - D. Müller, Blum, Turban, Hellfritsch, Amstein, G. Müller, Hohmuth, Micklisch (77. Rauh), Lang (65. Zorn), St. Müller (46. Schneider)
SGG: Hillig - Falk, Todte, Giebel, Bartonizek, Schubert/76., Berndt, Hauswald, Triebel, Illner, Barthel

Torfolge: 1:0 Lang (57.), 2:0 Rauh (88.)
Platzverweise: Schubert (Gelb-Rot/doppeltes Foulspiel)
Besonderes Vorkommnis: Illner (SGG) verschießt Foulelfmeter (22.)
Schiedsrichter:
Marco Leihkamm (Ranch Plauen)
Zuschauer: 50


Spielbericht:

Der Post SV hat seine Heimaufgabe gegen Großzöbern mit einem 2:0-Sieg bewältigt. In einer umkämpften Partie tat sich Post lange Zeit extrem schwer, ein Tor nach einem Standard brachte nach rund einer Stunde die glückliche Führung. Kurz vor Schluss banden die Haselbrunner den Sack gegen dezimierte Gäste dann zu, als man eine Überzahlsituation überlegt ausspielte.

Die Postler benötigten lange Zeit um ins Spiel zu finden. Großzöbern drängte der Partie zu Beginn den Stempel auf, während die Hausherren mit der Systemaufteilung der Gäste überhaupt nicht zurecht kamen und sowohl Abstimmung als auch resolutes Zweikampfverhalten absolut vermissen ließen. Folglich erspielten sich die Gäste im ersten Durchgang ein deutliches Chancenplus. Torhüter Jörg Selbmann, der für den erkrankten Marcel Horlbeck einsprang und nach rund einjähriger Abstinenz mal wieder das Post-Gehäuse hütete, hatte alle Hände voll zu tun und machte einen völlig tadellosen Job. Bei der besten Gästechance wäre wohl auch er machtlos gewesen, doch Goalgetter Sebastian Illner setzte einen Foulstrafstoß an den Außenpfosten. Die Schäbitz-Mannen hatten folglich großes Glück, dass sie zur Pause nicht zurücklagen. Im Spiel nach vorn war kaum etwas zu sehen, erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause taten sich zwei gute Chancen auf, als erst Sebastian Amstein und wenig später David Micklisch am gut aufgelegten SG-Keeper scheiterten. Mit einem torlosen Remis ging es in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang begann die Heimelf beherzter, dennoch hatte Großzöbern die erste dicke Chance: Jörg Selbmann musste in höchster Not per Fußabwehr retten. Nach knapp einer Stunde erzielte Post dann die schmeichelhafte Führung: Einen Amstein-Freistoß verlängerte Sturmtank Sebastian Lang herrlich per Hinterkopf ins lange Eck. Der Treffer löste die Fesseln im Post-Spiel und man hielt nun endlich auch kämpferisch stark dagegen. Kai Hohmuth und Enrico Schneider vergaben per Doppelchance den Führungsausbau, als der Torwart der Gäste bei beiden Versuchen abermals glänzend parierte. Auch Großzöbern spielte weiter munter mit, einige Abschlüsse verfehlten knapp das Gehäuse oder man fand im starken Jörg Selbmann seinen Meister. Obwohl die Gäste die letzte Viertelstunde dann in Unterzahl absolvieren mussten (Schubert sah nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot), sollte es in der Schlussphase im Post-Strafraum noch einmal mächtig knifflig werden. Bei einem Standard stimmte die Zuordnung im Sechzehner nicht und ein SG-Kicker kam in Höhe des Elfmeter-Punktes frei zum Abschluss. Der Ball klatschte an den Innenpfosten und kullerte die Torlinie entlang, ehe sich Post-Goalie Jörg Selbmann auf den Ball warf und das Spielobjekt wohl erst danach von einem Zöberner über die Linie gestochert wurde. Zum Unmut der Gäste plädierte Schiedsrichter Leihkamm auf Freistoß für die Hausherren, sicherlich keine leichte Entscheidung in dieser ziemlich unübersichtlichen Situation. Kurz vor dem Ende entschieden die Haselbrunner dann die Partie. Nach einem missglückten Ball aus der SG-Defensive entstand eine 2-gegen-1 Situation für die Postler, Kai Hohmuth legte uneigennützig quer auf Joker Tom Rauh und dieser ließ dem Torhüter keine Abwehrchance.

Nach dem Heimdreier und dem nun schon dritten Pflichtspiel in Folge ohne Gegentor ist man vorläufig Tabellendritter, am nächsten Wochenende freut man sich nun auf das Stadtderby beim Spitzenreiter Wacker Plauen.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  16. Spieltag - Samstag, 13.04.2013 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Gerhard Bertram)

 

1. FC Wacker Plauen - Post SV Plauen
3:2 (1:1)


Wacker Plauen Res. 4-3 Post Plauen Res.
Schiedsrichter: Jens Degenkolb
Tore: Rauh, Goerke, Klüger


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Vorbericht:

Derby in der Ost! Am Wochenende reist der Post SV zum unangefochtenen Spitzenreiter Wacker Plauen. Die Ostvorstädter überragen aktuell die Liga. Mit einem riesigen Vorsprung führt man das Klassement an, sodass der Aufstieg wohl nur noch reine Formsache sein dürfte. Die letzten elf Ligaspiele wurden allesamt gewonnen, zu Hause hat man noch gar keinen Punkt abgegeben. Aber was heißt das schon! Die Postler haben sich fest vorgenommen, nach den Niederlagen im Direktvergleich in der jüngeren Vergangenheit endlich etwas Zählbares gegen das Ludewig-Team zu holen. Hierfür wird man auch diesmal versuchen kämpferisch alles in die Waagschale zu werfen, wobei die Disziplin natürlich trotzdem nicht zu kurz kommen darf. Das Hinspiel verloren die Blau-Gelben unglücklich. In einer ausgeglichenen Partie vergab Post in der Anfangsphase einen Foulelfmeter und als alles schon auf ein torloses Remis hinauszulaufen schien, gelang Wacker in der Schlussphase doch der Siegtreffer. Neben Patrick Schubert, der im Hinspiel noch das Post-Trikot trug und im Winter zur Wacker wechselte, wird es auch für einige andere Akteure beider Teams wieder ein Wiedersehen mit den alten Weggefährten geben. Freuen wir uns also auf ein spannendes Duell! Schiedsrichter der Begegnung ist Christian Hirsch aus Oelsnitz.

(sea)

Spielstatistik:

FCW: Löffler - Pippig, Schwabe, Schubert, Schmalfuß, Soellner, Becker (81. Felkel), Zeuner, M. Schneider, Wild (76. Kießling), Hempel (88. Schaller)
PSV: Selbmann - D. Müller, Turban, Blum, Hellfritsch, Amstein, G. Müller, Hohmuth, Micklisch (85. Rauh), Lang (63. Zorn), St. Müller (46. E. Schneider)

Torfolge: 0:1 St. Müller (17.), 1:1 Zeuner (45.), 2:1 Soellner (73.), 2:2 Turban (80.), 3:2 Pippig (83./FE)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Christian Hirsch (Merkur Oelsnitz)
Zuschauer: 200


Spielbericht:

Der Post SV hat das Derby bei Wacker Plauen vor stattlicher Kulisse unglücklich mit 2:3 verloren. Wie schon so oft in den jüngeren Duellen beider Teams war Post keineswegs die schlechtere Mannschaft, doch wieder verpasste man es, sich selbst zu belohnen. Am Ende entschieden indiividiuelle Fehler die Partie zu Gunsten der Ostvorstädter.

Mit der ersten nennenswerten Torchance des Spiels ging Post nach rund einer Viertelstunde in Führung: Kai Hohmuth legte ein schönes Solo hin und setzte im Anschluss den völlig freien Steve Müller in Szene, der mit dem schwachen Fuß zur Gästeführung vollendete. In der Defensive standen die Postler sehr kompakt, allerdings agierten die Wackeraner auch nicht sonderlich einfallsreich. Aus dem Spiel heraus wurden häufig lange Bälle in die Spitze geschlagen, die jedoch nahezu allesamt von der Post-Defensive abgefangen werden konnten oder im Aus landeten. Die Unzufriedenheit der Heimelf machte sich auch deutlich bemerkbar, man haderte ständig mit sich selbst und dem Schiedsrichter. Ernsthafte Gefahr kam fast nur bei Standards auf. Ein Freistoß von Pippig kurz vor der Strafraumgrenze wäre womöglich eingeschlagen, doch Vorstopper Jörg Hellfritsch lenkte den Ball mit dem Fuß noch geradeso über das Tor. Eine andere Standardsituation führte dann kurz vor der Pause zum Ausgleich: Zeuner köpfte einen Pippig-Freistoß zum 1:1 in die Maschen.

Nach der Pause kam Wacker etwas drückender aus der Kabine, doch Post hielt weiterhin gut dagegen und kam selbst zu Chancen. Eine davon hatte Oliver Zorn, der sich nach einem langen Ball von Kai Hohmuth wohl im Abseits wähnte und den Abschluss im richtigen Moment verpasste. Nach rund 75 Minuten gingen die Ostvorstädter dann nach einem Geschenk in Führung. Dieter Müller verlor den Ball am eigenen Fünfmeterraum an Wacker-Kicker Soellner, der spielte noch Torhüter Jörg Selbmann aus und schob den Ball in die Maschen. Die Gäste sollten jedoch noch einmal zurückkommen: Daniel Turban erzielte zehn Minuten vor dem Ende den Ausgleich, er profitierte dabei von einem Torwartfehler von Wacker-Keeper Markus Löffler, der eine Zorn-Freistoßflanke nicht festhalten konnte. Leider sollte die Freude über den Ausgleich nur kurz anhalten, denn fast im Gegenzug ging Wacker wieder in Führung. Nach Foulspiel von Sebastian Amstein an Soellner entschied Schiedsrichter Hirsch zurecht auf Strafstoß. Marcus Pippig ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher. Besonders die abfällige Geste in Richtung der Post-Fans im Anschluss an seinen Treffer hätte er sich absolut sparen können. So etwas sollte gerade ein Kapitän in keinster Weise nötig haben. In der Schlussphase gelang den Haselbrunnern das abermalige Ausgleichstor nicht mehr, die Heimelf siegte letztlich mit 3:2.

Man hat sich gegen die Wacker mal wieder selbst besiegt. Besonders die letzten beiden Gegentore schmerzen und waren mehr als unnötig. Nun heißt es den Kopf wieder frei zu bekommen, am nächsten Wochenende trifft man nun zu Hause auf den SSV Bad Brambach.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  17. Spieltag - Samstag, 20.04.2013 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)


Post SV Plauen - SSV Bad Brambach
1:0 (0:0)


Reserve spielfrei
 

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Vorbericht:

Zum achten Heimspiel der Saison empfängt der Post SV den SSV Bad Brambach an der Luisenstraße.

Die Mannschaft der Kurstädter, aktuell Tabellennachbar des Post SV, spielt eine ordentliche Saison. Mit nur zwei Zählern Rückstand befindet man  sich in Schlagdistanz zu den Haselbrunnern, wobei man auch noch ein Spiel weniger absolviert hat. Der SSV überzeugte bisher vor allen Dingen auf heimischem Geläuf, wo er 15 seiner 20 Punkte einsammeln konnte. Auswärts hingegen riss man noch keine Bäume aus (lediglich ein Sieg aus sieben Partien).  Dass auf den Post SV eine sehr unangenehme Aufgabe wartet, zeigte schon das Hinspiel, in dem die Postler eine der schlechtesten Saisonleistungen boten. Nach frühem Rückstand unterlagen die Schäbitz-Mannen sang- und klanglos mit 2:5. Folglich hat man mit den Brambachern noch eine Rechnung offen, die es heute zu begleichen gilt. Trotz der jüngsten Niederlage gegen Wacker Plauen kann man die nun bevorstehende Aufgabe von Seiten des Post SV erhobenen Hauptes angehen. Beim Tabellenführer hielt man am vergangenen Wochenende gut mit und zumindest ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, doch individuelle Fehler brachten die Haselbrunner am Ende um die verdienten Lorbeeren. Gegen Bad Brambach möchte man nun auf jeden Fall der Weg in die Erfolgsspur zurückfinden, schließlich soll auf kurz oder lang wenigstens Rang Drei zurückerobert werden!

Als Schiedsrichter der Begegnung begrüßen wir Ronny Bauer aus Plauen.

(sea)


Spielstatistik:

PSV: Horlbeck - D. Müller, Blum, Turban, Hellfritsch, Amstein, G. Müller, Hohmuth, Micklisch (80. Rauh), Lang (63. Zorn), St. Müller (53. Schneider)
SSV: John - Fineiß, Krauß, Lorenz, Wunderlich, Stark, Paesold (68. Karmawan), Platzer, Wagner, Geipel, Heise

Tore: 1:0 Amstein (58.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Ronny Bauer (Ranch Plauen)
Zuschauer: 100


Spielbericht:

Der Post SV hat erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage genommen und den SSV Bad Brambach mit 1:0 besiegt. In einem Spiel auf niedrigem Niveau gelang Sebastian Amstein nach einer Freistoßflanke der Treffer des Tages.

Besonders der erste Durchgang bot wenig für Fußballfeinschmecker. Zahlreiche Fehlpässe, wohlgemerkt auf beiden Seiten, kaum gefährliche Toraktionen - es war eine Halbzeit zum Schnell-wieder-vergessen. Beide Teams kamen nur zu einer guten Möglichkeit. Für Post vergaben Steve Müller und Sebastian Lang eine vielversprechende Doppelchance, auf der anderen Seite verfehlte ein Geschoss von Brambachs Toni Heise das Post-Gehäuse knapp. Torlos ging es in die Kabinen.

Der zweite Durchgang wurde dann etwas besser und Post ging wie schon im letzten Heimspiel gegen Großzöbern nach einem Standard in Führung: eine maßgenaue Freistoßflanke von Kai Hohmuth köpfte Sebastian Amstein unnachahmlich aus Nahdistanz ein. In der Folge vernachlässigten die Postler nahezu vollständig ihr Offensivspiel, man überließ den Gästen das Heft des Handelns und diese kamen zu einigen guten Tormöglichkeiten. Folglich musste noch ein ums andere Mal die Luft angehalten werden, so zum Beispiel als Marcel Horlbeck im Eins-gegen-Eins mit Brambachs Heise in höchster Not retten musste oder sich die Bogenlampe eines SSV-Kickers genau auf die Torlatte senkte. Nicht zuletzt dank eines starken Marcel Horlbeck im Post-Tor konnte die Null aber bis zum Ende gehalten werden.

Keine Bäume ausgerissen und dennoch gewonnen - letztlich sind die drei Punkte das einzig Wichtige. Nach dem knappen Sieg hat man den vierten Platz gefestigt und bleibt weiter auf Tuchfühlung zu Rang Drei, welcher dann eventuell die Relegation bedeuten könnte. Am kommenden Wochenende reist man nach Bad Elster, wo man sich in den letzten Jahren auch fast immer schwer tat.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  18. Spieltag - Samstag, 27.04.2013 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Waldstadion Bad Elster)
 

Medizin Bad Elster - Post SV Plauen
1:2 (1:1)


 
Bad Elster Res. 6-1 Post Plauen Res.
Schiedsrichter: Bernd Heinrich
Tor: S. Rühlemann


 

Vorbericht:

Zum drittletzten Auswärtsspiel der Saison muss der Post SV im Waldstadion in Bad Elster antreten. Die Kurstädter sind aktuell Tabellenvorletzter, doch das Tableau täuscht über die aktuelle Form der FSV-Kicker hinweg. In der Rückrunde ist man noch ungeschlagen, aus vier Spielen stehen acht Punkte zur Debatte (doppelt so viele wie in den zehn Spielen der gesamten Hinrunde). Besonders beim deutlichen 4:0-Sieg in Taltitz und beim 1:1 in Kürbitz überraschte man. Die Elsteraner werden also selbstbewusst in die Partie gehen, zumal man sich sicherlich auch für das 0:8-Debakel aus dem Hinspiel an der Luisenstraße revanchieren möchte.
Auch für den Post SV verlief das Jahr 2013 bisher positiv, man holte drei Siege aus bis dato vier Partien. Einziger Wermutstropfen war die Niederlage im Derby beim Spitzenreiter Wacker Plauen, wobei man auch da einem Punktgewinn verdammt nahe war. Am vergangenen Wochenende spielte man nicht gut, gewann aber dennoch knapp mit 1:0 gegen den direkten Verfolger Bad Brambach. Besonders das disziplinierte und mannschaftlich geschlossene Auftreten der Postler ist in letzter Zeit ein wichtiger Garant für den Erfolg. Hinzu kommt, dass sich die Defensive erheblich stabilisiert hat (viermal zu Null in den letzten fünf Punktspielen). Um Platz Drei im Auge zu behalten, soll natürlich auch in Bad Elster ein Sieg her!
Unparteiischer Leiter der Partie ist Sven Hörning aus Reichenbach.

(sea)

Spielstatistik:

FSV: Sternitzky - Tschammler, Kockisch, Schwanbeck, Schiller, Kondratenko, Martin, Thorn, Albert, Nestler (66. Gottsmann), Geier (80. Friedel)
PSV: Horlbeck - D. Müller, Turban, Blum, Hellfritsch, Amstein, G. Müller, Zorn (79. Rauh), Hohmuth, Lang (76. St. Müller), Micklisch (65. Schneider)

Torfolge: 1:0 Geier (3.), 1:1 G. Müller (27.), 1:2 Hohmuth (87.)
Platzverweise: keine
Schiedsrichter: Sven Hörning (Reichenbach)
Zuschauer: 30


Spielbericht:

Nächster knapper Sieg für den Post SV! In Bad Elster gelang nach frühem Rückstand noch ein 2:1-Erfolg. Man begann unterirdisch, fitzte sich jedoch mit fortwährender Spieldauer dann besser in die Partie. Für die Haselbrunner trugen sich Gerd Müller und Kai Hohmuth in die Torschützenliste ein.

Das Spiel startete aus Sicht der Gäste denkbar schlecht. Keine fünf Minuten waren gespielt, da lag der Ball auch schon im Tor der Postler. Eine hohe Eingabe verlängerte ein Elsteraner mit dem Kopf dorthin, wo gleich zwei Mediziner sträflich freistanden. Geier versenkte den Ball volley und unhaltbar zur Führung für Bad Elster. Auch in der Folge war die Heimelf die bessere Mannschaft. Bei Post lief gar nichts, stattdessen wurde vor allem mit dem Schiedsrichter gehadert, ein vernünftiges Spiel kam nicht zu stande. Der Ausgleich fiel daher dann eher aus dem Nichts. Einen Lang-Freistoß wehrte FSV-Keeper Sternitzky an die Latte ab, der Abpraller landete beim mitaufgerückten Falk Blum, der den Ball zum völlig freien Gerd Müller beförderte und dieser die Murmel über die Linie drücken konnte. Das Tor gab den Postlern etwas Auftrieb und man konnte das Spiel nun zumindest ausgeglichen gestalten. Kurz nach dem Ausgleichstor hätten die Postler das Spiel fast gedreht, doch Kai Hohmuth scheiterte mit seinem Abschluss am FSV-Torwart. So ging es mit dem Remis in die Kabinen.
Auch der zweite Durchgang verlief dann eher schleppend und bot wenige klare Torchancen. Für Post vergab zunächst Jörg Hellfritsch eine gute Möglichkeit, seinen verdeckten Schuss von der Strafraumgrenze parierte der Keeper der Heimmannschaft glänzend. Auf der anderen Seite musste Post-Kapitän Dieter Müller in höchster Not auf der Linie klären. Als schon Vieles auf ein Unentschieden hindeutete, durfte dann im Post-Lager doch noch gejubelt werden. Drei Minuten vor dem Ende klaute Kai Hohmuth einem FSV-Verteidiger am gegnerischen Strafraum den Ball, schüttelte ihn ab und traf kaltschnäuzig zur Post-Führung ins Eck. Der Sieg war jedoch damit noch längst nicht in Sack und Tüten, Elster bekam noch eine dicke Chance zum Ausgleich. Nach einem Querschläger im Post-Strafraum stand Kondratenko völlig frei, traf aber den Ball nicht richtig, sodass das runde Spielobjekt glücklicherweise am Tor vorbeiflog.

Wieder nicht besser gespielt als der Gegner und  dennoch gewonnen - man hat derzeit auch desöfteren das Glück, das besonders in der letzten Saison so häufig vermisst wurde. Durch den Sieg konnte der Anschluss zu Platz Drei gehalten werden. Am kommenden Wochenende zählen dann wieder nur drei Punkte, es gastiert der Tabellenletzte aus Markneukirchen an der Luisenstraße.

(sea)


1. Kreisklasse Vogtland, Staffel 2
  19. Spieltag - Samstag, 04.05.2013 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Luisenstraße)

Post SV Plauen - SC Markneukirchen
5:1 (3:0)


Post Res. 8-0 Markneukirchen Res.
Schiri: Christian Morawetz
Tore: Rühlemann (4), Winkler (2), Rauh, Scharnagl

 

   


Vorbericht:

Zum Abschluss der obervogtländischen Wochen trifft der Post SV nach Bad Brambach und Bad Elster am Wochenende auf den SC Markneukirchen. Die Gäste bilden mit sechs Zählern gegenwärtig das Schlusslicht des Tableaus, bisher konnte lediglich ein Sieg errungen werden. Dennoch gibt es von Seiten der Haselbrunner keinen Grund, die Musikstädter zu unterschätzen. Beginnt man so schwach wie am vergangenen Wochenende in Bad Elster, dann wird es gegen jeden Gegner schwierig. Hier lag man bereits nach wenigen Minuten in Rückstand und fand zu Beginn überhaupt nicht in die Partie. Erst der Ausgleichstreffer von Gerd Müller gab den Postlern etwas Auftrieb. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, klare Tormöglichkeiten blieben Mangelware. Kurz vor dem Ende der Partie gelang Kai Hohmuth der glückliche 2:1-Siegtreffer. Letztlich standen nach einer engen Partie wieder drei wichtige Punkte zu Buche, durch die man sich weiter in Lauerstellung zum Dritt- und sogar zum Zweitplatzierten (Kürbitz, Taltitz) befindet.

Die Vorzeichen verdichten sich, dass der dritte Platz am Ende der Saison zur Relegation berechtigen wird. Hierfür darf keines der drei vogtländischen Teams aus der Bezirksliga West (VFC II, Treuen, Oelsnitz) absteigen. Da sich die beiden Gejagten Kürbitz und Taltitz am Wochenende im direkten Vergleich gegenseitig die Punkte wegnehmen, können die Postler mit einem Sieg wieder Boden gut machen. Also